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Polizeigeneral bestreitet Schießbefehl 7. September 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 12:39

Im Prozess gegen den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak hat ein ranghoher Polizeibeamter ausgesagt.

Er hat einen Schießbefehl im Einsatz gegen Demonstranten bestritten.

Im Prozess gegen den ägyptischen Ex-Präsidenten Husni Mubarak hat ein ranghoher Polizeibeamter einen Schießbefehl beim Einsatz gegen Demonstranten bestritten. Während seiner 30-jährigen Dienstzeit bei den Sicherheitsbehörden habe er nie von einer Anweisung gehört, scharfe Munition gegen Protestierende einzusetzen, sagte der 54-jährige Polizeigeneral Hussein Said Mohamed Mursi am Montag dem Gericht in Kairo. Der im Februar gestürzte Mubarak ist wegen des Todes von Demonstranten angeklagt, die bei den Protestaktionen gegen seine Herrschaft im Januar und Februar getötet wurden. Dabei kamen rund 850 Menschen ums Leben. Mubarak steht mit seinen beiden Söhnen, dem ehemaligen Innenminister und sechs Polizisten vor Gericht. Der Prozess gegen Mubarak wurde am Montag von gewaltsamen Protesten begleitet. Im Gerichtssaal lösten Sicherheitskräfte ein Handgemenge zwischen Anwälten, Klägern und Mubarak-Unterstützern auf. Vor dem Gerichtsgebäude kam es zu Ausschreitungen zwischen Mubarak-Gegnern und der Polizei.{Quelle: www.stern.de}

 

Mubarak erreicht das Gericht der Polizeiakademie

 

 

Chaos nach Zeugenaussage im Mubarak-Prozess 

 

Der dritte Prozesstag gegen Hosni Mubarak, den ehemaligen Präsidenten Ägyptens, sorgte am Montag für einige Aufregung. Sowohl im Gerichtssaal als auch vor dem Gebäude des Gerichts kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Anhängern des gestürzten Diktators. Mubarak ist neben diversen Wirtschaftsdelikten vor der Polizeiakademie in der Hauptstadt Kairo angeklagt, für den Tod von mehr als 850 Demonstranten verantwortlich zu sein. Bei Protesten in Ägypten, die am 11. Februar mit dem Rücktritt des Machthabers endeten, gingen Armee und Polizei mit äußerster Brutalität gegen die Menschen vor.

 

 

Mubarak und seine beiden Söhne erreichen das Gericht

 

Auslöser für den Tumult im Gerichtssaal war die Zeugenaussage des ehemaligen Polizeigenerals Hussein Said Mursi. Der 54-jährigte sagte vor Gericht aus, es habe nie einen Befehl an die Sicherheitskräfte gegeben, mit scharfer Munition gegen die Demonstranten vorzugehen. Der General wies damit die Anklagepunkte der Staatsanwaltschaft zurück, Mubarak habe die Tötung der Demonstranten zur Niederschlagung der Proteste angeordnet. Nicht nur die Staatsanwälte sowie die Anwälte der Opfer, sondern auch viele Mubarak-Gegner im Gerichtssaal zeigten sich angesichts dieser Aussage fassungslos. Der Zeuge hatte die Tatsachen der Staatsanwaltschaft gegenüber zuvor offenbar anders dargestellt. Mehrere Zuhörer im Gerichtssaal, darunter auch Angehörige der Opfer, bewarfen den Käfig, in dem Mubarak während der Gerichtstage auf einer Bare liegt, mit Flaschen.

 

 

Ex-Innenminister Habib Eladly verlässt das Gericht wie ein Kaiser – einem General gibt er etwas anderes als die Hand – ein Zettel!

 

Auch zwischen den Anwälten der beiden Parteien kam es im Verlauf des zehnstündigen Prozesstages zu tätlichen Auseinandersetzungen. Zunächst waren die gegenseitigen Angriffe noch verbaler Natur, die Situation eskalierte jedoch zusehens, bis zu den Beschimpfungen schließlich Schläge mit Fäusten und Schuhen hinzukamen. Der vorsitzende Richter musste die Verhandlung daraufhin kurzzeitig unterbrechen. Auslöser der für eine Gerichtsverhandlung ungewöhnlichen Szenen war offenbar ein Plakat des Ex-Diktators, das einer seiner verbliebenen Anhänger in die Luft hielt. Auch vor dem Gericht in Kairo kam es zu Ausschreitungen zwischen Sicherheitskräften und Angehörigen von Opfern, denen die Anwesenheit im Gerichtssaal untersagt wurde. Ihr Zorn gegen diese Entscheidung wurde zusätzlich von der Tatsache genährt, dass auch die ursprünglich vorgesehenen Übertragungen des Prozesses im Fernsehen verboten worden waren. {Quelle: www.afrika-travel.de –  Geschrieben von Eva Kauke}

 

 

Tumulte zum Prozess gegen Mubarak

 

Zur Fortsetzung des Prozesses gegen Hosni Mubarak haben sich Anhänger und Gegner des ehemaligen ägyptischen Präsidenten gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert. Viele erboste Bürger wollten das Gebäude stürmen, weil der Prozess nicht mehr per Video übertragen wird. Der Prozess gegen den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Mubarak wurde am Montag mit Zeugenaussagen gegen ihn und hochrangige Mitglieder seines Sicherheitsapparats fortgesetzt. Vier Polizisten sollten Auskunft darüber geben, unter welchen Umständen Demonstranten während des Aufstands in Ägypten getötet worden waren. Mubarak wird Korruption und Beteiligung an der Tötung der Demonstranten vorgeworfen.

 

Das ägyptische Staatsfernsehen zeigte Bilder des erkrankten 83-Jährigen, der mit einer Trage aus einem Helikopter in den Gerichtssaal gebracht wurde und sein Gesicht vor der Sonne verdeckte. Hunderte Demonstranten und Angehörige der Opfer versuchten, durch das Haupttor des Gerichtsgebäudes in der Kairoer Polizeiakademie zu stürmen, nachdem der Richter eine Fernsehübertragung des Verfahrens verboten hatte. Es kam zu kurzen Zusammenstößen zwischen Polizisten und Demonstranten, die mit Schlagstöcken gegen Steinewerfer vorgingen. Die bisherigen Verhandlungen waren übertragen worden, allerdings hatten die Dutzenden Opfer-Anwälte aus Gründen der Selbstdarstellung beim letzten Mal einen derartigen Tumult veranstaltet, dass das Gericht die Übertragung verbot.

 

 
Die National-Garde gibt es noch: Sie geht auf die Elahly-Fans in Stadium los, weil sie Mubarak, Eladly und Militärrat beschipften!

 

„Wir lassen dich nicht allein“: Vor der Anhörung lieferten sich in der Nähe des Gerichts dutzende Gegner und Anhänger Mubaraks gewaltsame Auseinandersetzungen. „Wir lassen dich nicht allein“, riefen die Anhänger des Ex-Staatschefs, während dessen Gegner eine Bestrafung forderten. Spezialeinheiten der Polizei schritten ein, um die Zusammenstöße zu beenden. Es ist die dritte Anhörung im Fall Mubarak, bei den ersten beiden Terminen war es aber vor allem um verfahrenstechnische Details gegangen. Neben dem Ex-Präsidenten standen am Montag auch erneut seine Söhne vor Gericht, denen ebenfalls Korruption vorgeworfen wird. Sollte Mubarak wegen des Todes der Demonstranten schuldig gesprochen werden, droht ihm die Todesstrafe. Rund 850 Menschen waren bei dem 18 Tage dauernden Aufstand getötet worden. {Quelle: www.focus.de}

 

 

Zeugenaussage sorgt für Furore im Mubarak-Prozess

 

Eine Zeugenaussage hat im Prozess gegen den früheren Präsidenten von Ägypten, Husni Mubarak, für Aufregung gesorgt: ein Polizeigeneral behauptete, dass Mubarak keinen Befehl an die Polizei erteilt hatte mit tödlicher Gewalt gegen die Demonstrierenden vorzugehen. Diese Zeugenaussage widerspricht dem Vorwurf der Staatsanwälte gegen Mubarak.

 

Im Prozess gegen den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak wegen Korruption und Beteiligung an der Tötung von Demonstranten hat eine Zeugenaussage am Montag für Wirbel gesorgt. Ein als Zeuge der Staatsanwaltschaft auftretender Polizeigeneral sagte, der Polizei sei kein Befehl erteilt worden, auf Demonstranten zu schießen, die sich Anfang des Jahres zu Protesten gegen Mubarak auf dem Tahrir-Platz in Kairo versammelt hatten. Er widersprach damit dem Vorwurf der Staatsanwälte, wonach Mubarak und sein Sicherheitschef der Polizei grünes Licht gaben, um mit tödlicher Gewalt gegen den Aufstand vorzugehen. Bei dem 18 Tage dauernden Aufstand, der im Februar zum Sturz Mubaraks führte, wurden mindestens 850 Menschen getötet.

 

Die Staatsanwälte zeigten sich sichtlich fassungslos über die Aussage des Polizeigenerals, Hussein Mussa, und warfen ihm vor, sich nicht an seine ursprüngliche Aussage gegenüber der Staatsanwaltschaft gehalten zu haben. Ein Anwalt von Angehörigen getöteter Demonstranten, Mohammed Damati, beschuldigte Mussa, die Wahrheit zu verdrehen. Die Anhörung am Montag dauerte zehn Stunden, unter den Zuhörern waren sowohl Anhänger als Gegner Mubaraks. Angehörige getöteter Demonstranten schleuderten Wasserflaschen gegen den Käfig, von dem Mubarak auf einer Trage liegend aus das Geschehen verfolgte. Sie riefen „Mubarak, du Verräter“ und „Die Menschen wollen den Entmachteten hinrichten“, ehe Wachleute für Ruhe sorgten.

 

Anwälte liefern sich Faustkämpfe: Während der Anhörung hielt ein Mubarak-Anhänger ein Poster des früheren Staatspräsidenten hoch, wodurch es zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen den Anwälten beider Parteien kam, die sich zu regelrechten Faustkämpfen entwickelten. Einer der Anwälte schlug einen anderen mit seinen Schuhen, bevor der Richter zur Beruhigung der Lage eine kurze Unterbrechung der Anhörung anordnete. Vor der Polizeiakademie in Kairo, wo der Prozess ausgetragen wird, kam es zu Zusammenstößen zwischen Angehörigen von Demonstranten, denen der Zugang zum Gerichtssaal verwehrt wurde, und Polizisten. Die Familienangehörigen warfen mit Steinen auf die Beamten und versuchten, auf das Gelände zu gelangen. Sie waren verärgert über die Entscheidung der Richter, Live-Übertragungen aus dem Gerichtssaal im Fernsehen zu unterbinden. Die nächste Anhörung im Prozess soll am (morgigen) Mittwoch stattfinden. {Quelle: www.focus.de}

 

Mubarak-Prozess: Wirbel um Zeugenaussage

 

Dritter Prozesstag gegen Ägyptens Ex-Präsident: Im Gerichtssaal musste die Polizei die Anwälte trennen. Vor dem Gebäude flogen die Steine.

 

Im Prozess gegen den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak wegen Korruption und Beteiligung an der Tötung von Demonstranten hat eine Zeugenaussage am Montag für Wirbel gesorgt. Der als Zeuge der Staatsanwaltschaft auftretende Polizeigeneral Hussein Said Mursi sagte, der Polizei sei kein Befehl erteilt worden, auf Demonstranten zu schießen, die sich Anfang des Jahres zu Protesten gegen Mubarak auf dem Tahrir-Platz in Kairo versammelt hatten. Er widersprach damit dem Vorwurf der Staatsanwälte, wonach Mubarak und sein Sicherheitschef der Polizei grünes Licht gaben, um mit tödlicher Gewalt gegen den Aufstand vorzugehen. Bei dem 18 Tage dauernden Aufstand, der im Februar zum Sturz Mubaraks führte, wurden mindestens 850 Menschen getötet. Sollte Mubarak wegen Mordes verurteilt werden, droht ihm die Todesstrafe. Er plädierte auf nicht schuldig.

 

Die Staatsanwälte zeigten sich sichtlich fassungslos über die Hussein Said Mursis Aussage und warfen ihm vor, sich nicht an seine ursprüngliche Aussage gegenüber der Staatsanwaltschaft gehalten zu haben. Ein Anwalt von Angehörigen getöteter Demonstranten, Mohammed Damati, beschuldigte Mursi, die Wahrheit zu verdrehen. Die Anhörung am Montag dauerte zehn Stunden, unter den Zuhörern waren sowohl Anhänger als Gegner Mubaraks. Der Ex-Präsident war zuvor per Hubschrauber und dann in einem Krankenwagen zur Polizeiakademie in einem Vorort Kairos gebracht worden, wo der Prozess stattfindet. Angehörige getöteter Demonstranten schleuderten Wasserflaschen gegen den Käfig, von dem Mubarak auf einer Trage liegend aus das Geschehen verfolgte. Sie riefen „Mubarak, du Verräter“ und „Die Menschen wollen den Entmachteten hinrichten“, ehe Wachleute für Ruhe sorgten.

 

Während der Anhörung hielt ein Mubarak-Anhänger ein Poster des früheren Staatspräsidenten hoch, wodurch es zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen den Anwälten beider Parteien kam, die sich zu regelrechten Faustkämpfen entwickelten. Einer der Anwälte schlug einen anderen mit seinen Schuhen, bevor der Richter zur Beruhigung der Lage eine kurze Unterbrechung der Anhörung anordnete. Vor der Polizeiakademie in Kairo, wo der Prozess ausgetragen wird, kam es zu Zusammenstößen zwischen Angehörigen von Demonstranten, denen der Zugang zum Gerichtssaal verwehrt wurde, und Polizisten. Die Familienangehörigen warfen mit Steinen auf die Beamten und versuchten, auf das Gelände zu gelangen. Sie waren verärgert über die Entscheidung der Richter, Live-Übertragungen aus dem Gerichtssaal im Fernsehen zu unterbinden. Bei den Ausschreitungen gab es Dutzende Verletzte und Festnahmen. Die nächste Anhörung im Prozess soll am Mittwoch stattfinden. {Quelle: kurier.at}

 

2 Responses to “Polizeigeneral bestreitet Schießbefehl”

  1. Celestine Says:

    was für ein mieses Pack, das mit Flaschen auf einen todkranken 80jährigen auf der Bahre wirft und ihn lynchen möchte! Primitifer gehts nicht mehr! Darum denke ich auch langsam, dass die Anklage erstunken und erlogen ist!


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