kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Kindheit wird zunehmend sexualisiert 7. September 2011

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 17:56

Kinderpsychologie: Zu früh schon sexy

Weinheim (kath.net/idea): Die Kindheit wird zunehmend sexualisiert. Kinder werden beispielsweise auf „erotisch“ getrimmt, und Pornographie ist selbst für die Kleinen längst kein Tabu mehr. Mit den Folgen dieser Entwicklung beschäftigt sich die Zeitschrift „Psychologie heute“ (Weinheim bei Mannheim) in ihrer Mai-Ausgabe. „Sex sells“ (Sex verkauft sich) – diese Marketingstrategie habe jetzt auch die Kleinsten als Zielgruppe erfasst, heißt es in einem Beitrag von Doris Simhofer. Schon Kinder sähen Pornobilder in den Medien, trügen Make-up für Kids und lernten, dass man sexy sein müsse, um erfolgreich zu sein.

 

Einer Studie der Jugendzeitschrift „Bravo“ zufolge haben zwei Drittel der 11- bis 17-Jährigen schon einmal pornografische Bilder gesehen. In „Psychologie heute“ äußern sich Experten zu den Gefahren der Frühsexualisierung. „Zu frühe sexuelle Erfahrungen können es Kindern erschweren, später gesunde Haltungen in Bezug auf ihren Körper, auf Beziehungen und Sex einzunehmen“, so die US-amerikanischen Autorinnen des Buchs „So Sexy So Soon“ (So früh schon sexy), Diane E. Levin und Jean Kilbourne. In extremen Fällen könne die Sexualisierung durch die Medien auch krankhaftes Verhalten hervorrufen, wie etwa sexuellen Missbrauch, Pädophilie oder Prostitution.

 

Was Kinder verwirrt: Nach den Worten der Sozialarbeiterin Bettina Weidinger (Wien) vom Österreichischen Institut für Sexualpädagogik reagieren Kinder und Jugendliche verwirrt, wenn sie mit sexuellen Botschaften konfrontiert werden, die ihrem Alter nicht angemessen sind. Deshalb hätten Eltern die Pflicht, dem Nachwuchs Sexualität zu erklären und Medienkompetenz zu vermitteln. Der Professor für Sexualpädagogik an der Universität Kiel, Uwe Sielert, findet es zwar in Ordnung, wenn junge Mädchen die Wirkung von Minirock und Make-up ausprobieren. Problematisch sei es aber, wenn sie auf diese Rolle fixiert blieben. Sielert: „Bekommen Jugendliche zu wenig Zuwendung, kann es zu einer zu frühen Sexualisierung kommen, um die eigene Identität zu finden und sich wenigstens über den Körper zu bestätigen“.

 

Immer früher „Objekt der Begierde“: Als ein Grund für die frühe Sexualisierung wird in dem Beitrag genannt, dass Jugendliche immer eher körperlich als erwachsen gelten. „Während Mädchen um das Jahr 1900 mit durchschnittlich 14 Jahren ihre erste Regel bekamen, liegt der Altersdurchschnitt heute bei 10,6 Jahren“, so Max Friedrich, Vorstand der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Allgemeinen Krankenhaus Wien. Mädchen würden also auch optisch wesentlich früher zu Frauen „und damit von der Gesellschaft zum Objekt der Begierde gemacht“. Die Zeitschrift gibt auch Tipps, was Eltern angesichts der Frühsexualisierung tun können. Dazu heißt es unter anderem: „Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass nicht ein schönes Äußeres erstrebenswert ist, sondern die Fähigkeit, positive und liebevolle Beziehungen zu führen“!

 

6 Responses to “Die Kindheit wird zunehmend sexualisiert”

  1. Toni-Toni Says:

    Als erster europäischer Staat überhaupt, will die britische Regierung unter Premier David Cameron die zunehmende Sexualisierung der Jugend durch anzügliche Accessoires entgegentreten.

    Wenn sich die Unternehmen innerhalb der kommenden 18 Monate nicht freiwillig dazu entschließen, jugendgefährdende Waren aus dem Sortiment zu nehmen, soll notfalls per Gesetz das Vorhaben umgesetzt werden.
    Um was geht es bei den so genannten „anzüglichen Accessoires“ überhaupt?
    In Großbritannien gibt es eine Vielzahl von Artikeln, die die Jugend und hier besonders die Mädchen auf sexualisierte Wesen reduziert. Gemeint sind, gepolsterte BHs und Kinder-G-Strings für Siebenjährige, welche die Billigkette Primark verkauft oder aber T-Shirts mit dem Aufdruck „Zukünftiger Pornostar“, Schultaschen mit dem Playboy-Bunny, hochhakige Schuhe und aufreizende Kleidung für Schulkinder uvm.. Aber auch Zeitungen, die als Titelblatt nackte Tatsachen sprechen lassen, sollen aus den unteren Regalen der Läden verbannt werden.
    Gefolgt ist man demnach den Empfehlungen der christlichen Organisation „Mother´s Union“, die beispielsweise auch Musikvideos, die zu viel Erotik zeigen auf das Abendprogramm verlegen möchte. Auch sollen Eltern leichter bestimmte Netzseiten sperren können, um den Zugang zu Pornografie zu erschweren.
    Falls sich die Industrie diesen Vorgaben nicht beugt, wird 2012 gesetzlich nach geholfen. Elf große Konzerne, haben sich mittlerweile schon bereit erklärt, bestimmte Waren aus ihrem Sortiment zu nehmen.
    Doch wie sieht es mit der Jugend und deren Eltern aus? Wird dieser vernünftige Vorstoß der Regierung positiv angenommen oder regt sich aus der Bevölkerung Protest?
    Schließlich ist die zunehmende Sexualisierung der Jugend bzw. der gesamten Bevölkerung Großbritanniens und der restlichen westlichen Welt schon einige Jahre, wenn nicht Jahrzehnte im vollen Gange.
    Mittlerweile ist es „normal“, dass man 12jährige für 20 hält. Die Pubertät tritt immer früher ein; die Kindheit wird so kurz und so schnell wie möglich durchschritten. Gerade in den ärmeren Vierteln Großbritanniens häufen sich die Teenangerschwangerschaften. Auf der anderen Seite versuchen die Superreichen schon ihre Kinder an die Glamourwelt zu gewöhnen. Wer etwas auf sich hält, verschenkt schon einmal ein Gutschein für eine Brustvergrößerung an eine Siebenjährige (!). So geschehen im Hause des Supermodels Sarah Burge.
    Aber es müssen nicht immer teure Schönheitsoperationen sein, es geht auch preisbewusster. Der Schönheitssalon „Trendy Monkeys“ in Brentwood bietet Wellness- und Schönheitsbehandlungen, wie Maniküre, Make-up und Smoothie-Gesichtsmasken schon ab 7,- Euro an. Gerechtfertigt wird dieses Spektakel, dass es „den jungen Mädchen helfe, Selbstsicherheit auszustrahlen und den Ehrgeiz zu entwickeln, so gut wie möglich auszusehen – jederzeit, unabhängig vom Alter“, so die Besitzerin Michelle Devina. Ihre jüngste Kundin war übrigens erst 16 Monate alt.
    Doch nicht nur „schön“ sollen die kleinen Damen sein, nein, sie sollen möglichst schon früh das andere Geschlecht betören können. In Northampton werden mittlerweile Kurse zum Erlernen des „Poledancing“ angeboten. Der laszive Stangentanz war vor langer Zeit in der Rotlichtszene zu Hause. Nun ist daraus ein neuer Trend für die Kleinsten enstanden.
    Kinderschutzbündnisse in Großbritannien sind daher sehr skeptisch, was die Versuche der konservativen Regierung anbelangt. Viele Maßnahmen kommen zu spät. Die meisten Eltern und Kinder sind dermaßen in diesem System des Sexhypes gefangen, dass solche Kinderschutzbeschlüsse nur Unverständnis verursacht. Es ist normal geworden, Reizwäsche für Kinder kaufen zu können, oder aber Liedtexte und Musikvideos mit eindeutigen Aussagen zu konsumieren. Die ganze Welt dreht sich nur noch um „Sex“. Warum sollte da die Jugend davor unberührt bleiben.
    Generation für Generation wird verdorben. Mittlerweile ist es gar nicht mehr nötig, die Menschen dafür zu begeistern. Es ist ein Selbstläufer geworden, der von den Eltern an die Sprößlinge weitergetragen wird, ganz selbstverständlich.
    In der Bundesrepublik sind wir zwar vor bestimmten Trends noch verschont, jedoch leben auch wir in einer hypersexualsierten Welt. Überall nackte Haut und die Botschaft, wer nicht immer und zu jeder Zeit kann und will, ist in dieser Zeit fehl am Platze. Schon Babys sind Wesen mit einem eigenen sexuellen Verlangen und Zehnjährige sollen zu Experten in Verhütungsfragen mutieren.
    Eine kranke zeit, bringt kranke Menschen hervor. Lassen wir es nicht zu, dass auch unsere Kinder Opfer einer Ideologie werden, die uns ganz gewiss in den Abgrund stürzen wird!

  2. Toni-Toni Says:

    „Als Christus die Menschen lehrte,

    einander zu lieben,
    erregte er eine solche Empörung, daß die Menge schrie:
    ‚Kreuzige ihn!‘

    Von jeher sind die Christen eher der Masse gefolgt als dem Stifter ihrer Religion. Bertrand Russell, brit. Philosoph u. Mathematiker, Moral

    Die besondere Aufgabe der katholischen Schulen ist es,
    einen Lebensraum zu schaffen, in dem der Geist der
    Freiheit und der Liebe des Evangeliums lebendig ist.“

    Danke
    allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den katholischen Schulen
    für Ihre Arbeit, die besondere Aufmerksamkeit und das Einfühlungsvermögen
    im Umgang mit den Ihnen anvertrauten Schülerinnen
    und Schülern.
    Durch Ihr Engagement sind Sie ein wichtiger Partner in der Bildung
    und Erziehung, aber auch, um die Schülerinnen und Schüler vor
    physischen und psychischen Verletzungen zu schützen. Sehen und
    hören Sie bitte auch weiterhin gut hin und entwickeln Sie diese Kultur
    weiter. Nehmen Sie die Signale auf, um bereits frühzeitig Anzeichen
    für eine mögliche Gefährdung wahrzunehmen. Suchen Sie
    immer wieder nach Möglichkeiten, um betroffenen Kindern und Jugendlichen
    und ihren Familien ohne Aufdringlichkeit Gesprächsbereitschaft
    anzubieten, in schwierigen Situationen zu helfen und ihnen
    in geeigneter Form weitere professionelle Beratungen, Unterstützungen
    und Hilfen zu vermitteln. Die enge Zusammenarbeit mit
    den Jugendämtern und anderen Jugendhilfeeinrichtungen wird von
    immer größerer Bedeutung.
    Wir möchten Sie in Ihrer Arbeit unterstützen, denn wir stehen mit
    Ihnen in der Verantwortung, Gefährdungen von den uns gemeinsam
    anvertrauten Kindern und Jugendlichen fernzuhalten. Sie haben die
    schwierige Aufgabe, im konkreten Fall die notwendigen Konsequenzen
    richtig zu ziehen. Zu relevanten Stichwörtern haben wir
    deshalb Begriffsklärungen und weiterführende Hinweise für Sie zusammengestellt.
    Dabei haben wir im Wesentlichen auf die im Anhang
    genannten Quellen zurückgegriffen.
    Diese Handreichung soll allen erzieherisch Tätigen helfen, in der
    Schule das Beste für das Wohl der gefährdeten Kinder zu tun. Wir
    wissen, dass die einzelnen Teile nicht den Anspruch haben können,
    vollständig zu sein. Dazu sind die Zusammenhänge viel zu komplex,
    die Anforderungen zu vielfältig. Trotzdem hoffen wir, Ihnen
    damit wichtige Informationen und Anregungen für den
    „Schutz des Kindeswohls bei sexualisierter Gewalt“
    an die Hand zu geben.

  3. Toni-Toni Says:

    Warnung vor zunehmender Sexualisierung der Kinder

    Ein Phänomen, das immer noch viel zu wenig in der Öffentlichkeit beachtet wird, ist die Sexualisierung der Kinder und der Kindheit. Und doch war es unvermeidlich, daß die Sexualisierung der Gesellschaft auch auf die Kinder und ihre Welt überschwappen würde. Gerade in Deutschland versuchen die Politiker die Sexualisierung und ihre Schäden in Schubladen zu stecken und wollen nicht erkennen, daß Pornographisierung, Erotisierung, Sexualisierung der Kindheit, Pädophilie und Kinderpornographie Aspekte eines einzelnen Problems ist: Die sexuelle Verwahrlosung der Gesellschaft.

    In den Vereinigten Staaten ist man da schon weiter, sowohl in der Problembeschreibung und -analyse, wie auch in der Suche nach Lösungen. Ein wichtiger Beitrag ist das Buch „So sexy – so soon: the new sexualized childhood and what parents can do to protect their children“ von Diane K. Levin und Jean Kilbourne. Die Autoren zeigen, wie die ständige Berieselung der Kinder mit sexuellen Inhalten – die vor allem in der Werbung präsent sind – ihre Persönlichkeit, ihr Verhalten, ihr ganzes Leben verändern. Vier-, fünf-, sechsjährige Kinder lernen, ein Verhalten an sich zu legen, der sexuell anziehend ist; sie lernen, sich „sexy“ zu kleiden und sie lernen, daß ihr Status in der Gesellschaft davon abhängig ist, welche sexuellen Reize sie haben und wie sie diese zeigen.

    Die jungen Kinder – so die beiden Autoren – lernen dies vor allem durch die Werbung, aber auch durch die gesamte sexualisierte Umgebung, in der sie Leben: Filme, Fernsehen, Internet, Musik, Musik-Videos usw. teilen den Kindern mit, daß Sexualität der bestimmende Faktor im Leben ist und dementsprechend bilden sie ihre Persönlichkeit. Sie sehen sich selbst und die anderen zunehmend als sexuelle Objekte, frei von einer wahren Persönlichkeit. Die Beziehungen zu anderen werden fast nur in einer Perspektive der sexuellen Anziehung gesehen, auch wenn sich diese Persönlichkeits- und Identitätsbildung bei den Kindern nicht bewußt vollzieht.

    zum weiter lesen:für Intressierte Leser.
    http://kultur-und-medien-online.blogspot.com/2011/05/warnung-vor-zunehmender-sexualisierung.html

  4. B Says:

    Dem Vorkommentator ist selbstverständlich voll zuzustimmen.

    Mit dem Wegfall der „Prüderie“ des Christentums und der Forderung von grünen Politikern nach Straffreiheit für Pädophilie begann das Unheil der Frühsexualisierung. Erst Kolle, der die Sexualität dem Verbraucherkonsum freigegeben hatte. Nicht lange auf sich warten ließ die Sexualisierung von Kindern.

    Es ist eben wie mit Goethes „Zauberlehrling“. Die Geister, die ich rief, werd ich nun nicht mehr wieder los.

    Liebe und Geborgenheit sind Zauberworte, deren gelebte Inhalte den Kindern von heute viel zu oft vorenthalten werden. Die Eltern drängen ihre Kinder in sexualisierte Shows und lassen sie wie sexy gekleidete Frauen auftreten. Dass diese Art, Kindern die Sexualität näher zu bringen, frühzeitig in (sexuelle) Abhängigkeit, Konflikte und menschliche Untiefen geraten lässt, ist kein Wunder. Die sexuelle Erwartungshaltung durch Pornos förmlich, teilweise sogar erzwungen, vorgelebt und angeheizt, an den Partner werden immer größer, die partnerschaftlichen Konflikte wachsen mit steigendem Pornokonsum. Drogenhafte Elemente können diesem Pornokonsum anhaften. Kinder, die mit diesen schädlichen Filmen aufwachsen können nicht zwischen Realität und Phantasie unterscheiden. Sie probieren aus, was gezeigt wird und geraten dadurch ohne die Chance, Persönlichkeit entwickeln zu können in eine Sumpfstrecke, aus der sie sich meist nicht selbst befreien können.

    Das Schlimmste jedoch ist die Tolerierung und staatliche Förderung von „Aufklärung“ durch eine manipulative Aufklärung bereits im Grundschulalter, die diesem Verhalten Vorschub leistet.

  5. Peter Imort Says:

    Schuld daran haben die LINKEN, die 68er-Generation und besonders die GRÜNEN, auch HORRORTRUPPE genannt.
    Sieh die Schulpolitik im knallroten Berlin!!
    SChlechteste schulische Leistungen, aber Sex, Porno, Schwul, Lesbisch als Hauptfächer……………

    GRÜNE sind die Teufel einer jeder NAtion und deren Zukunft.

  6. Gabriele Czempiel Says:

    An den Kommentator Toni-Toni: wo gibt es bereits Netzwerke, die in diesem Sinne handeln, wo kann man mitarbeiten?
    Ich halte ein Tätigwerden für sehr sehr dringend, weil es leider schon ein Selbstläufer ist. Ich kenne nur den folgenden Verein: Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur (DVCK) e.V.
    – Kinderschutz
    Wir brauchen Netzwerke.
    Danke für Antworten


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