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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Terrorverdächtige: Mutter will kämpfen 5. September 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:05

Solingen (RP):  Eigentlich wollte Marlis B. in dieser Woche mit Rechtsanwalt Burkhard Benecken nach London reisen, um ihren Sohn Robert im Gefängnis Old Bailey zu besuchen, wo der 23-Jährige mit dem 28-jährigen Christian David E. wegen Terrorverdachtes in Untersuchungshaft sitzt. Doch auch diese Woche ist vergangen, ohne dass der Marler Strafverteidiger Kontakt zu seinem möglichen Mandanten aufnehmen konnte. Und ob Robert B. seine Mutter sehen will und ob er sich von Benecken verteidigen lassen will, das ist noch völlig unklar. Inzwischen sind die Medien bundesweit auf Marlis B. aufmerksam geworden. Sie hat sich fest vorgenommen, für ihren Sohn zu kämpfen und ihn wieder auf den rechten Weg zu bringen, nachdem er sich den Salafisten angeschlossen hat und in einer Solinger Moschee seine zweite Heimat fand.

 

„Am Donnerstag fahre ich mit Herrn Benecken nach Hamburg. Wir werden in der Sendung ,Beckmann‘ sein“, berichtet die 57-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung. Auch Markus Lanz vom ZDF habe über den Anwalt Interesse an einem Gespräch mit der streitbaren Solingerin angemeldet. Bereits vergangene Woche hatte „Spiegel TV“ über sie berichtet und Marlis B. und ihre Freundin Petra U. zur Moschee begleitet, in der Robert B. und Christian David E. verkehrten. Dort hatte man allerdings jede Auskunft verweigert. Auch ein Versuch der TV-Journalisten, den als radikal geltenden Islamisten Ibrahim Abu Nagie zu seinen Kontakten mit den beiden Inhaftierten aus Solingen zu befragen, scheiterte.

 

Marlis B. sitzt derweil in ihrer Solinger Wohnung und sieht den Katzen Minka und Krümel zu. Das letzte Junge von dem Wurf ihrer Katze wollte sie gerne behalten, sagt Marlis B., die im Moment für jede Ablenkung dankbar ist. Immer wieder fragt sie sich, wie es so weit kommen konnte, wie sich ihr Sohn so von der Familie entfremden konnte. Und manchmal hat sie ernste Zweifel, ob er sie wirklich in London sehen möchte, oder ob seine Glaubensbrüder ihm eine gründliche Gehirnwäsche verpasst habe. Eins weiß Marlis B. aber genau: Sie wird die Hoffnung nicht aufgeben. {Quelle: www.rp-online.de – VON ANNEMARIE KISTER-PREUSS}

 

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