kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Radikalisierung auf den Büchertischen 29. August 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 11:46

Vor dem wachsenden Einfluss der Salafisten in Deutschland hat die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) gewarnt. Pfarrer Friedmann Eißler, wissenschaftlicher Referent der EZW, erklärte im Gespräch mit dem Christlichen Medienmagazin pro, er beobachte eine „Radikalisierung auf den Büchertischen“. Zwar riefen die konservativen Muslime in seltenen Fällen zu Gewalt auf. Dennoch propagiere die Szene vor allem ein reaktionäres Frauenbild. Radikale Prediger verbreiteten ihre Botschaft zunehmend über die Büchertische deutscher Moscheen.

 

Hintergrund: Zu den Ursprüngen des Salafismus – Was wollen die Salafiten?

Wie nie zuvor hat der Verfassungsschutz im vergangenen Jahr vor dem Salafismus gewarnt. Die islamische Ideologie ist die derzeit am schnellsten wachsende muslimische Bewegung. Ihre Aushängeschilder sind Stars der Szene wie der Rapper „Deso-Dogg“ oder der Prediger Pierre Vogel. Friedmann Eißler von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen erklärt in der aktuellen Ausgabe des Christlichen Medienmagazins pro, Salafiten riefen zwar in aller Regel nicht zu Gewalt auf. Dennoch predigten die Köpfe der radikalen Szene die Unterscheidung zwischen Gut und Böse: „Und gut ist für sie eben Allahs Scharia und eine Gesellschaft, die von diesen Werten geleitet wird“, sagte Eißler. Hörer, die dieses mit Engagement und Begeisterung vorgetragene Anliegen aufnähmen, gerieten schnell in Kreise hinein, in denen auch zum bewaffneten Kampf aufgerufen werde.

 

Pierre Vogel etwa habe aber nie zur Gewalt aufgerufen, sondern sich klar von Gewaltanwendung distanziert. Anhaltspunkte für Radikalisierungsmomente fänden sich dennoch etwa in Predigten, die sich gegen Demokratie oder Religionsfreiheit wendeten, oder in Schriften wie dem Buch „Die Frau im Schutz des Islam“, das auch in deutschen Moscheen zu finden sei. „Darin steht, dass der Islam die Frauenrechte vorangetrieben hat, indem er sie vor dem Status des Sexobjekts schützt und ihr das Vorrecht gewährt, sich um die Familie zu kümmern.“ Zu diesem Gedankengerüst gehöre jedoch auch, dass die Frau nicht mehr alleine aus dem Haus gehen solle und der Mann sie züchtigen dürfe. Eißler spricht in diesem Zusammenhang von einer „Radikalisierung auf den Büchertischen“.

 

Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen mit Sitz in Berlin untersucht im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland religiöse und weltanschauliche Strömungen der Gegenwart. Im Jahr 2010 feierte die EZW ihr 50-jähriges Bestehen. Das vollständige Interview mit Friedmann Eißler und einen Hintergrundartikel zur Entwicklung des Islamismus lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Christlichen Medienmagazins pro, das am 24. August erscheint. {Quelle: Medienmagazin pro: Das Magazin ist kostenlos und kann unter der Telefonnummer 06441/915151, via E-Mail an info@pro-medienmagazin.de oder online unter www.pro-medienmagazin.de bestellt werden. Bei redaktionellen Fragen wenden Sie sich an den Redaktionsleiter Andreas Quiring, Telefon: 06441/915156} – Christliches Medienmagazin pro

 

 

Kaufen Salafisten Ausflugslokal?

Mönchengladbach. Die extremen Salafisten haben ihren Verein Einladung zum Paradies zwar aufgelöst, machen aber nach Beobachtungen des Verfassungsschutzes in Gladbach und im Verein Medina eifrig weiter. So haben Verfassungsschützer beobachtet, dass sich die Islamisten um Sven Lau bzw. Prediger Pierre Vogel (Foto: Archiv) nicht nur häufiger an der Limitenstraße treffen. Angeblich bemüht sich Medina auch um ein Haus in der Donk (Neuwerk). Nahe dem Klärwerk steht seit Jahren das „Haus Jägersruh“ mit zahlreichen Zimmern und mehreren Sälen leer. Und zum Verkauf. Der Eigentümer will für den großen Gebäudekomplex mehr als 350 000 Euro kassieren. Nachbarn berichten, dass sie vor Ort „vermehrt Männer mit Bärten“ gesehen haben. „Jägersruh“ war ein beliebtes Ausflugslokal

Kommentar von Charlene: Wann kapieren diese Vögel, dass sie in MG nicht erwünscht sind? Gladbacher aufgepasst: Jetzt wollen sich die Salafisten dort niederlassen, wo wenig Wohnbebauung ist. In der Hoffnung, dass dann nicht wieder Anwohner jeden Freitag demonstrieren. Doch dort ist die Donk, wo viele spazieren gehen, joggen, reiten. Man darf jetzt auf keinen Fall zulassen, dass die verfassungsfeindlichen religiösen Fanatiker die Donk unsicher machen. Der Protest muss weitergehen. Jetzt sind die Bürger von Neuwerk & Donk gefragt!{Quelle: www.wz-newsline.de}

 

 

Wieder Proteste gegen Rechtspopulisten

 

Berlin: Rund 100 Menschen haben am Sonntag in Berlin gegen eine Kundgebung der rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland protestiert. Knapp 200 Pro-Deutschland-Anhänger zogen vom Potsdamer Platz zum Brandenburger Tor, um gegen die angebliche Islamisierung der Gesellschaft zu demonstrieren. Die Gegendemonstranten wandten sich mit Sprechchören gegen Rassismus. Bis auf einige verbale Auseinandersetzung blieb es nach Angaben der Polizei friedlich. Pro Deutschland tritt erstmals zur Berliner Abgeordnetenhauswahl am 18. September an. Schon am Samstag hatte es Proteste gegen die Rechtspopulisten gegeben, als die Partei in Marzahn-Hellersdorf einen Kongress abhielt. Am Sonntag untersagte die Polizei rund 20 Anhängern der rechtsextremen NPD, sich dem Zug von Pro Deutschland anzuschließen. {www.welt.de}

 

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