kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Nigerias Islamisten bekennen sich zu Anschlag in Abuja 27. August 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 13:42

Christen unter Druck

Nigeria (Nord): „Jesus hat uns gesagt, wir sollen nicht umkehren„!

 

Zu dem blutigen Anschlag auf den UN-Sitz in der nigerianischen Hauptstadt Abuja hat sich die radikalislamische Sekte Boko Haram bekannt. Mindestens 18 Menschen starben, viele weitere wurden verletzt.

 

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte: „Wir haben zwar noch keine genauen Opferzahlen, doch sie dürften hoch sein.“ Der UN-Sicherheitsrat verurteilte den Anschlag vom Freitag (26.08.2011) aufs Schärfste. Der Präsident der UN-Vollversammlung, Joseph Deiss, sagte, es sei „ein großer Verlust für die UN-Familie“. Der Anschlag war einer der folgenschwersten auf die Vereinten Nationen seit zehn Jahren. Zu dem Anschlag bekannte sich die radikalislamische Sekte Boko Haram. „Durch die Weisheit Allahs haben wir den Angriff mit absoluter Präzision durchgeführt“, sagte der Mann, der sich als Sprecher der Sekte ausgab, am Freitagabend in einem Telefongespräch mit der Nachrichtenagentur AFP. Er sagte weiter, die Gruppe habe mehrmals die Vereinten Nationen zu einem ihrer Hauptziele erklärt und drohte mit weiteren Anschlägen. Ob der Mann tatsächlich im Namen der Sekte sprach, war zunächst unklar.

 

Attentäter konnte alle Sicherheitsvorkehrungen überwinden: Nach Angaben von Polizeichef Mike Zuokumor und eines UN-Sprechers überwand ein Selbstmordattentäter am Vormittag alle Sicherheitssperren sowie zwei bewachte Tore zu der im Diplomatenviertel unweit der US-Botschaft gelegenen UN-Zentrale. Dann rammte er sein mit Sprengstoff präpariertes Auto in das Gebäude. Wie es dem Attentäter gelang, alle Sicherheitsvorkehrungen zu überwinden, war zunächst unklar. UN-Sprecher Farhan Haq kündigte Ermittlungen dazu an. Das UN-Hauptquartier, in dem insgesamt 26 UN-Behörden wie etwa die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) untergebracht sind, wird stark bewacht – Fahrzeuge, die nicht zur UNO gehören, werden normalerweise nicht einmal bis zum Eingangstor vorgelassen.

 

„Kein Angriff auf Nigeria, sondern auf die Welt“: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nannte den Anschlag einen „Angriff auf diejenigen, die ihr Leben der Hilfe für andere gewidmet haben.“ US-Präsident Barack Obama sprach ebenso wie der französische Präsident Nicolas Sarkozy von einer „feigen und schrecklichen Tat“. Die EU verurteilte die „unsinnige Gewalt gegen die UN und ihr Personal“, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erklärte, ein Anschlag auf die Vereinten Nationen sei „auch immer ein Anschlag auf die internationale Staatengemeinschaft“. Nigerias Außenministerin Viola Onwuliri sagte dem britischen Sender BBC: „Das ist kein Angriff auf Nigeria, sondern ein Angriff auf die Welt“. Das mit 150 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Land Afrikas war in den vergangenen Monaten von einer Serie von Bombenanschlägen erschüttert worden, die der Sekte zugeschrieben wurden. Boko Haram, was übersetzt „westliche Erziehung ist Sünde“ bedeutet, strebt die Errichtung eines islamischen Staates im Norden Nigerias an. Dort leben überwiegend Muslime, während der Süden des Landes von Christen dominiert wird. {Quelle: www.dw-world.de – von Julia Elvers-Guyot – Stephan Stickelmann}

 

 

Christen unter Druck

  

Nigeria (Nord): „Jesus hat uns gesagt, wir sollen nicht umkehren„!

 

Im Norden Nigerias stehen Christen weiter unter hohem Verfolgungsdruck vonseiten islamistischer Gruppierungen oder Familienangehöriger. Besonders Muslime, die sich dem christlichen Glauben zugewandt haben, stehen in der Gefahr, für ihren „Abfall“ vom Islam verfolgt zu werden. Derzeit führt Open Doors Nord-Nigeria auf Platz 23 seines Weltverfolgungsindex. Das Land ist religiös geteilt: Während der Süden überwiegend christlich geprägt ist, gilt in zwölf der nördlichen Bundesstaaten das islamische Recht (Scharia). Erst im Mai dieses Jahres überfielen islamische Extremisten ein von Christen bewohntes Dorf im Bundesstaat Bauchi. Dabei starben 16 Menschen. Lesen Sie im Folgenden zwei Beispiele für die Verletzung der Religionsfreiheit, und was Christen muslimischer Herkunft in Nord-Nigeria erleiden, weil sie ihren Glauben gewechselt haben.

 

Gerichtliche Willkür: Abiola ist seit 20 Jahren ein hingegebener Christ und Mitglied einer katholischen Gemeinde in einem nördlichen Bundesstaat*. Dort gilt das islamische Recht. In seinem Dorf gibt es keine Kirche. Um einen Gottesdienst zu besuchen, müssen er und seine Familie jeden Sonntag viele Kilometer zu Fuß zurücklegen. Also beschloss Abiola, auf seinem Grundstück eine kleine Kirche zu errichten. Verglichen mit der Zahl der Moscheen in Nord-Nigeria, ist die der christlichen Gotteshäuser verschwindend klein. Der Bau einer Kirche scheitert zumeist am Widerstand der muslimischen Mehrheitsgesellschaft, bürokratischen Hürden und fehlenden Finanzen. Doch schon kurz nachdem Abiola mit dem Bau begonnen hatte, verklagten ihn aufgebrachte Muslime und brachten ihn vor ein Gericht, weil er die Kirche ihrer Meinung nach zu nahe an einer Moschee bauen würde.

 

Das Kirchengrundstück, Eigentum von Abiola, wurde konfisziert mit der Auflage, der Christ müsse zunächst die behördliche Baugenehmigung beibringen – wohlwissend, dass eine solche nie erteilt werden würde. Dennoch unternahm Abiola mehrere Versuche, die Bauerlaubnis bei örtlichen Regierungsstellen zu erhalten. Jedes Mal wurde er abgewiesen. Er wandte sich an ein höheres Gericht. Dort wurde sein Fall nicht nur abgewiesen: Man beschlagnahmte obendrein noch neun weitere Landstücke aus Abiolas Besitz. Insgesamt umgerechnet 4.500 Euro hatte der Christ in den Kampf um die Genehmigung einer Hauskirche investiert, und am Ende verlor er gar seinen gesamten Besitz. Nach Drohungen mussten Abiola und seine Familie in eine andere Gegend umziehen. Um sein Land wiederzubekommen, müsse er zum Islam konvertieren, hieß es vonseiten des Gerichtes. Der Christ will nicht aufgeben. Mit Hilfe von Open Doors konnte er sich einen Anwalt nehmen, der die Rückgabe seines Besitzes erreichen will.

 

Umerziehungsheim für Konvertit: Der 25-jährige Akin* hatte mit seiner Bekehrung zum christlichen Glauben in den Augen seiner Familie Schande über sie gebracht. Daraufhin setzte Akins Vater alles daran, seinen Sohn auf den „rechten Weg“ zurückzubringen. Als letzten Ausweg brachte er den Sohn in eine islamische Umerziehungsanstalt. Das Haus war umgeben von einer hohen Mauer und glich einem Gefängnis. Jeder der 150 Insassen, allesamt Kriminelle wie Diebe und Mörder, aber auch Konvertiten vom Islam, wurde streng überwacht. „Meine Familie hoffte, dort würde ich zur Vernunft kommen und zum Islam zurückkehren oder sterben“, so Akin gegenüber Open Doors. „Meine Hände und Füße waren mit Eisenketten gefesselt. Ständig schlug man mich. Die ganzen neun Monate über musste ich dieselben Sachen tragen und durfte mich kaum waschen. Jeden Freitag wurde ich gezwungen, die islamischen Gebete zu verrichten. Ein Insasse empfahl mir, zum Islam überzutreten, um den Quälereien zu entgehen. Doch ich blieb standhaft in meinem Glauben“.

 

Vorbild Jesus: Die brutalen Rückbekehrungsversuche scheiterten und man brachte Akin zurück zu seinem Vater. Der junge Mann konnte sich kaum auf den Beinen halten. Die Eisenketten hatten tiefe Wunden in seine Haut gescheuert. Doch daheim war er nicht sicher und so floh er zu einem Pastor. Später fand er für einige Zeit Zuflucht in einem Schutzhaus. In sein Heimatdorf kann Akin nicht mehr zurück. Dort kennt ihn jeder. „Ich erinnere mich immer wieder daran, dass Jesus Christus sein Leben für mich gegeben hat“, sagt Akin und zeigt auf die Narben in seiner Haut. „Ich denke, die Zeit in Gefangenschaft war ein Teil meines Weges in die Ewigkeit. Jesus hat uns gesagt, dass diese Reise nicht einfach sein wird, aber wir sollen nicht umkehren“ {Quelle: Open Doors Deutschland}

 

Ein Video:

Nigerias Islamisten sprengen UN-Gebäude

 

Tote bei Anschlag auf UN-Gebäude in Nigeria

 

One Response to “Nigerias Islamisten bekennen sich zu Anschlag in Abuja”

  1. Saphiri Says:

    Komisch, dass das Morden erst dann eine Schrecklichkeit wird, wenn die Anzahl der Ermordeten hoch ist.

    Manchmal frage ich mich auch, warum Moslems hier in Europa auf ruhigen Kissen schlafen dürfen, während in islamischen Ländern die Moslems die Christen morden und hier keiner der gemütlich ruhenden Moslems auch nur mit einer Wimper zuckt.

    Oder hat jemand einen Artikel aus einer islamischen Zeitung, wo das Verhalten der islamischen Meuchelmörder verurteilt wird und aufgerufen wird, das zu unterlassen?


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s