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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Salafisten-Verein EZP ist aufgelöst 26. August 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 13:12

Mönchengladbach (RP): Den salafistischen Verein „Einladung zum Paradies“ (EZP) gibt es nicht mehr.

Die Auflösung ist nun amtlich. Joachim Banke, Sprecher des Landgerichts, bestätigte gestern auf Anfrage den entsprechenden Eintrag ins Vereinsregister.

Die Löschung könne in einem Jahr erfolgen, müsse aber vorher beantragt werden.

 

Proteste und Übergriffe: Es war eine simple Pressemitteilung des niedersächsischen Verfassungsschutzes, die am 3. August 2010 in Mönchengladbach einschlug wie eine Bombe. Die Behörde teilte an diesem Tag mit, wie sehr sie sich darüber freue, dass der unter Beobachtung stehende Verein „Einladung zum Paradies“ von Braunschweig wegziehe und in Eicken die Gründung einer Islamschule plane. Der Verein gefährde die freiheitlich demokratische Grundordnung, hieß es. Außerdem wurde den Salafisten eine „hochgradig radikalisierungsfördernde Wirkung“ zugesprochen. Relativ rasch bildeten sich in der Stadt zwei Bürgerinitiativen, die über ein Jahr lang regelmäßig gegen die fundamentalistischen, frauendiskriminierenden und demokratiefeindlichen Ansichten der Salafisten demonstrieren sollten. Staatsschutz und Verfassungsschutz bekamen quasi einen Dauerarbeitsplatz in Eicken.

 

Die öffentlichen Freitagsgebete der Salafisten auf dem Eickener Marktplatz, an denen auch der deutsche Konvertit und Ex-Boxer Pierre Vogel teilnahm, sorgten für bundesweites Aufsehen. Regelmäßig verfolgten Fernsehteams die Kundgebungen der Prediger von EZP und die Demonstrationen der Bürger. Im Laufe des Jahres kam es auch zu Übergriffen. EZP-Vorsitzender Sven Lau und seine Frau wurden an Karneval von Kostümierten angegriffen, die Salafisten konterten ihrerseits mit Schlägen. Im Geschäft von Sven Lau ging eine Scheibe zu Bruch. Wilfried Schultz, Sprecher der Bürgerinitiative, bekam Drohanrufe. Bei einer Mahnwache schlug ihm ein Salafist ein blaues Auge. Gegen Anhänger von EZP wurden zahlreiche Anzeigen erstattet, einige Verfahren wurden eingestellt, andere stehen noch aus. So hatte die Polizei Sven Lau im Juni wegen Brandstiftung festgenommen. Ein Gutachten soll nun klären, ob es zur Anklage kommt.

 

Bereits vor zwei Monaten hatte der EZP-Vorsitzende die Auflösung des Vereins angekündigt. Seine Gruppe sei auf „ekelhafte und hinterlistige Weise“ aus Mönchengladbach vertrieben worden, erklärte Lau. Möglicherweise wollte EZP aber in Wirklichkeit nur dem Makel des Vereinsverbots entgehen. Außerdem endete am 30. Juni die auf drei Jahre befristete Gemeinnützigkeit, die das Finanzamt Braunschweig zugestanden hatte. Auf der EZP-Homepage hat sich allerdings wenig geändert: Der Name taucht nicht mehr auf, aber Sven Lau macht dort nach wie vor Reklame für seinen Zam-Zam-Shop. Und es wird für eine Hadsch-reise geworben, an der neben Lau auch der ehemalige Vereinsvorsitzende Muhamed Ciftci teilnimmt. Im Impressum erscheint jetzt der Verein Medina. Beim Amtsgericht Mönchengladbach gibt es dafür keinen Eintrag. {www.rp-online.de – VON GABI PETERS }

 

2 Responses to “Salafisten-Verein EZP ist aufgelöst”

  1. Saphiri Says:

    Zitat: „Der Verein gefährde die freiheitlich demokratische Grundordnung, hieß es. Außerdem wurde den Salafisten eine „hochgradig radikalisierungsfördernde Wirkung“ zugesprochen. Relativ rasch bildeten sich in der Stadt zwei Bürgerinitiativen, die über ein Jahr lang regelmäßig gegen die fundamentalistischen, frauendiskriminierenden und demokratiefeindlichen Ansichten der Salafisten demonstrieren sollten.“

    Was ist das denn für ein schauerliches HokusPokus?

    Der Verein ist aufgelöst und nun sind alle Aufforderungen zur Gewalt und Geschlechterapartheid aus dem Koran – der ja die Anleitung zu allem ist, wie weggezaubert?

    Wie bildungsunfähig muss man sein, um auf diese „Verblödungsstrategien“ reinzufallen?

    Eine Vereins-Vertreibung ist doch kein Schlachtgewinn gegen den Koran, welcher die Original-Gebrauchsanweisung der Salafisten ist.

    Salafisten üben frei ihre Religion aus, das wird ihnen durch unser Recht auf freie Religionsausübung gesichert. Alles, was sie tun und predigen, kann man im Koran nachlesen. Das boshaft als Radikalisierung zu unterstellen ist eine Blasphemie gegen den Koran.

    Der Koran ist radikal, in seinen Forderungen und Willensbeeinflussungen für seine Gläubigen. Salafisten haben hierin keine Extra-Dosis. Sie nutzen nur nicht die Taqiyya, so wie die Islam-Vertreter im Islam-Moderat-Kleidchen.

    Die Salafisten zeigen uns „Laien“ detailliert auf, wie für uns das Leben aussieht, wenn die Mehrheitsverhältnisse zwischen Moslems und Ungläubigen in Deutschland/Europa zu Gunsten des Islam verschoben ist. Dann kann der Islam in Deutschland/Eu sein Moderat-Kleidchen ablegen, dann ist er ja nicht mehr in der „Fremde“, Taqiyya ist dann überflüssig.

    Salafisten sind den Moderat-Islamisten ein Dorn im Auge, weil durch deren Offenheit ihre Täuschungsabsicht erraten ist. Salafisten der Radikalität zu bezichtigen, ist ein Ablenkungsmanöver der Moderat-Islam-Vertreter.

    Wir müssten den Salafisten dankbar sein, für ihre unverstellte Offenheit.

    Das Anheuern zum „radikalen“ Kampf, den Islam zu verbreiten, indem man Ungläubige mit Gewalt bekehrt, das gehört zum Islam (Unterwerfung dem Koran). Nicht nur Salafisten werden das immer und überall tun, solange Unterwerfung dem Koran als Allahs Wille gilt. Ob von moderat Gottergebenen bekehrt(angeworben) oder von Salfisten, was macht den Unterschied?

    Der Koran kann jederzeit jeden „Moderat-Moslem“ zum „Radikalen“ anleiten, weil, Islam ist Unterwerfung, deren Intensität vom Willen Allahs bestimmt wird, nie vom Gottergebenen selbst. Damit das nicht anders ist oder sich verändere, hat man den Schutz-Begriff Blasphemie eingeführt, Islam-Wächter haben hier ihre Funktion.

    Es ist also absolut lächerlich, Salafisten zu jagen, die uns ohne Täuschung begegnen, dagegen Taqiyya-Spezialisten hechelnd anwedeln.

    Dem Koran muss die Anerkennung als Religion entzogen werden, dann ist Islam (Unterwerfung) das was es ist, eine Treue zu einer Ideologie, Menschheit und Geschlechter zu spalten/rassistische Trennung. Dann hätte es keine Salafisten mehr, die nur ihre Religion frei ausüben, sondern dann hätten wir nur eine weitere Neo-NS- ähnliche Ideologie.

  2. Saphiri Says:

    Was die Salafisten auf unterer Ebene machen, das machen die islamischen Akademikerkreise auf höherer Ebene, also geschickter kaschiert:

    http://www.iwoche.de/index.php?id=7291585e2f5fb733eb256bbcff490132&PHPSESSID=bf6ca0f277bb761d0a51ff80b1bba8ab


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