kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kauder: Dankbar für das Glück der Glaubensfreiheit 26. August 2011

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 12:43

Man kann gar nicht oft genug übers C diskutieren„, sagt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Interview mit der „Christ und Welt„-Redakteurin Christine Florin. Außerdem spricht der bekennende Protestant über aktive Christen im Bundestag, existenzielle Fragen des Lebensschutzes und das Elterngeld.



 

„Alle, die über das C sprechen, müssen dabei beachten: Das C ist in unserer Gesellschaft leider auf dem Rückzug. Es gibt schlicht immer weniger Christen in unserem Land. Das hat auch Auswirkungen auf die Union. Wir sind aber nicht die Institution, die das Christentum in erster Linie fördern kann“, sagt Kauder. Der vierte Kongress zum C im Parteinamen beweise, dass sich Fraktion und Partei intensiv mit dem Thema auseinander setzen: „Wir betonen immer wieder, dass unsere Politik auf dem christlichen Menschenbild basiert“, so der Fraktionschef, der sich auf den Galaterbrief bezieht, in dem der Mensch zur Freiheit, in Solidarität zu seinen Mitmenschen, berufen werde. Die Partei müsse sich fragen, was das christliche Menschenbild in der Praxis bedeute.

 

Keine Einigung in existenziellen Fragen des Lebensschutzes: Im Bundestag gebe es sehr viele aktive Christen, die gemeinsame Anträge zu Menschenrechten und Christenverfolgung vorgelegt hätten: „Ich bedaure allerdings, dass wir uns manchmal nicht einig sind in existenziellen Fragen des Lebensschutzes.“ In der Familienpolitik gelte es diejenigen zu unterstützen, die ihre Kinder zu Hause erziehen: „Es passt nicht zum christlichen Menschenbild, wenn der Mensch nur als Mittel zur Erreichung von bestimmten Zwecken angesehen wird, wenn zum Beispiel Mütter vor allem als potenzielle Arbeitskräfte betrachtet werden“, warnt Kauder.
 Der Politiker wünscht sich eine „durchaus intensivere“ Verkündigung des Wortes Gottes von den Kirchen. Jede Organisation müsse sich fragen, „woran es liegt, wenn ihr Zuspruch geringer wird. Das gilt für die Parteien, aber auch für die Kirchen.“ Vom Missionsauftrag der Kirchen sei teilweise wenig zu sehen. Für die verfolgten Christen engagiere er sich aus Überzeugung – und nicht um in irgendwelchen Umfragen zu glänzen. Christen stünden aus unterschiedlichen Gründen überall auf der Welt unter Druck. In Indien etwa seien vor allem Konvertiten bedroht: „Wir haben von der Regierung gefordert, dass Christen mit der notwendigen Konsequenz geschützt werden müssen“, erläutert Kauder sein Vorgehen. Trotz Eurokrise zeigten sowohl Kanzlerin Angela Merkel als auch Außenminister Westerwelle  und Entwicklungshilfeminister Niebel Interesse am Schicksal der verfolgten Christen.



 

„Wirkungen sind nicht immer sofort zu erzielen“: Kleine Erfolge könne man etwa im indischen Bundesstaat Orissa verbuchen: „Aber man darf sich natürlich nicht der Illusion hingeben, dass Wirkungen immer sofort zu erzielen sind.“ Der koptische Papst Schenuda habe ihn aufgefordert, für die Christen zu beten. „Wir sollten hier dankbar für das Glück der Glaubensfreiheit sein. Wir sollten uns aber nicht darüber aufregen, dass so viele Muslime in die Moschee gehen, sondern darüber, dass so wenige Christen in die Kirche gehen“, bemerkt Kauder abschließend. {Quelle: www.pro-medienmagazin.de}

 

3 Responses to “Kauder: Dankbar für das Glück der Glaubensfreiheit”

  1. Walter Says:

    Wir sollten uns nicht aufregen, dass so viele Mohammedaner in die Moschee gehen!!!!
    Es ist traurig, das hier dieser Religion Moschbau und Islamunterricht erlaubt wird.
    Die Früchte dieser Art kann man schon klar erkennen! Immer mehr Schariaforderungen von Helal oder Halal bis Sonderrechtsprechung!
    Die Jungendlichen, die den Islamunterricht besuchen distanzieren sich immer mehr Kopftücher Beschimpfungen Jude Schweinefleischfresser werden immer lauter und die Deutschfeindlichkeit nimmt zu!
    Die Blindheit des Kauders, diese Art von Christen gab es bei Adolf Hitler zu genüge!

    Nein Danke!!

  2. Saphiri Says:

    Kauder: „„Wir sollten hier dankbar für das Glück der Glaubensfreiheit sein.“

    Ja, darüber sind wir froh, sicherlich auch die, die ohne ‚Religions‘-Glauben sind.

    Es geht aber eigentlich nicht um Glaubensfreiheit. In einem totalitären System, in dem Religionsausübung verboten ist, kann jeder Mensch glauben. Nur seine Glaubensrituale nicht offen ausüben, in kein Gotteshaus gehen oder eine Predigt seines Glaubens anhören. Aber in sein Herz und Hirn schaut niemand rein.

    Wir müssen aber nicht gleichzeitig mit der Glaubensfreiheit froh sein, dass unter Religionsfreiheit auch Zwangsmassnahmen einer Ideologie unter dem Pseudonym ‚Religion‘ ausgeübt werden darf/kann.
    Hierbei wird ‚Religionsfreiheit‘ missbraucht.

    Religionszwang, individueller Persönlichkeitsverlust durch „religiöse“ Kinds-Indoktrinierung, Geschlechterapartheid, Zwangsunterwerfung des eigenen Willens, Abtrünnigen-Bestrafung/Verfolgung, Gewaltanwendung gegen Andersgläubige in den eigenen Reihen, rassistische Hetze gegen Ungläubige und denen, die sich nicht an die „religiösen“ Kulturrituale halten, …. . Überhaupt: „Religion“ als Vorwand benützt wird, Menschen unter Kontrolle zu halten, was totalitäre, faschistische Regimen auszeichnet.

    Kauder: „… Wir sollten uns aber nicht darüber aufregen, dass so viele Muslime in die Moschee gehen, sondern darüber, dass so wenige Christen in die Kirche gehen“.

    Das ist ja der Beweis für Glaubens-Zwang! Als Christ geht man in die Kirche, wenn man das innere Bedürfnis dazu hat. Zwangsgläubige gehen in die Moschee, weil sie danach beurteilt werden von der Familie, von der Gemeinde, von den Moscheewächtern, ob sie ihre Glaubensrituale ausüben. Dazu müssen sie nur anwesend sein, nicht innerlich beteiligt sein. Was hat das mit Glauben zu tun? Was hat das mit Glaubens-Freiheit zu tun, wenn man sich gezwungen fühlt, in die Moschee oder Kirche zu gehen? Wenn Herr Kauder meint, Christ ist man nur, wenn man sich in der Kirche blicken lässt, dann denkt er wie ein Inquisitor.
    Es gibt keinen Vernünftigen, der mit freiem Willen, den oben aufgezeigten angeblich religiösen Zwangsmassnahmen zustimmte, wenn er denn einen freien Willen hätte zu wählen.

    Ein Christ kann frei wählen. Zur Zeit ist die Lehre der Christen verschütt gegangen, einmal, weil sie nicht richtig nahegebracht wird, dann weil sie frei annehmbar ist – gut so, dann weil sich gerade einige derjenigen in der Kirchenarbeit, denen man seine Kinder anvertraut, sich benehmen in ihrem egoistischen Bedürfnistreiben, als seien sie vom Teufel besessen.
    Das ist keine gute Werbung für einen Glauben.
    Es geht bei der Anklage gegen die Missbrauchsverbrecher nicht um den Fehler, den sie als Mensch begangen haben, das hätten sie auch in einer anderen Tätigkeit bei Gelegenheit genauso getan.
    Es geht bei der Anklage gegen die Kirche darum, wie sich die Kirche den Missbrauchten gegenüber und den Verbrechens-Taten an sich verhalten hat. Das war kein christliches Vorbild – eher ein Abstossungsgrund.

    Der Verwaltungsapparat Kirche ist zu einem Hort der persönlichen Karriere geworden, weit weg von ihrem ursprünglichen Anliegen, Seelsorgearbeit zu organisieren.

    Was aber andererseits wiederum imponiert, als die Kirche öffentlich kritisiert wurde, hat sie sich nicht hinter Beleidigtseins- und Ablenkungskultur versteckt, sondern mehr und mehr verstanden, dass Vertuschen/Verharmlosen/Ablenken und Christsein nicht zusammenpassen. Dadurch wurde wieder der Unterschied erkannt zu einer Zwangsreligion.

    Ich bin froh, dass wir Glaubensfreiheit haben, das aber, lieber Herr Kauder, sollten alle Gläubigen dürfen, egal welcher Religion oder Pseudoreligion sie angehören. Zwang zum Glauben steht mit den Menschenrechten auf Kriegsfuss. Darüber müssen wir uns als Christen, die wir den Nächsten lieben, auch den, der uns als Feind begegnet, Gedanken („aufregen“) machen.

    • Amen Says:

      Lerne deine echten Menschen zu lieben
      Lerne zu sagen was du fühlst – in klaren Worten genau so wie du es denkst, wünscht oder träumst – in Worten des Volkes, die direkt von Herz zu Herz gehen statt zuerst über den Intellekt
      Lerne zu wissen was du wirklich willst
      Lerne zu wissen was dir wirklich wertvoll ist im Leben
      Lerne zu wissen was dir wirklich wichtig ist in deiner Liebesbeziehung
      Stehe in aller Öffentlichkeit zu deinem Innersten, zu deinen noch so geheimen sexuellen Wünschen und Bedürfnissen
      Lebe mit deinem echten Partner deine Wünsche und geniesse die gemeinsame Liebe so wie sie von euch beiden aus eurem innersten Herzen kommt – denn alles was aus Liebe gemacht wird, alles was von Herzen kommt ist immer richtig und von Gott gesegnet.


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