kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

WEM GEHÖRT DAS GOTTES REICH? 25. August 2011

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 23:43

 

Jesus, unser Herr,  hat einmal eine große Predigt gehalten. Man bezeichnet sie als Bergpredigt, weil Jesus sie – nach dem Bericht des Matthäusevangeliums – auf einem Berg hielt.


Der erste Satz, den er in der Bergpredigt sagte, so, wie es uns überliefert wird in der Heiligen Schrift, ist: „Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich“. Da liegt der Schlüssel für Vieles, z.B. für den Umgang mit Irdischem. Selig sind, die geistlich arm sind.  – Das bedeutet nicht, dass solche dumm wären. Selig sind die, die offen sind für den Herrn; selig sind die, die sich nicht verschließen vor dem Göttlichen; selig sind die, die nicht angefüllt sind mit allen möglichen Dingen dieser Zeit.

 

Unsere Zeit birgt nämlich besondere Gefahren: Viele Menschen streben nach irdischem Reichtum, sie streben danach, sich das irdische Leben gut zu gestalten. Dagegen ist ja eigentlich nichts zu sagen. Wir alle freuen uns, wenn es uns gut geht. Und wir brauchen unser Auskommen, wir brauchen – biblisch gesprochen – unser tägliches Brot. Aber das darf nicht alles sein. Wenn unser gesamtes Leben nur aus Essen und Trinken bestünde, also nur aus Streben nach dem Irdischen, dann ist es tatsächlich arm. Eigentlich ist der aber geistlich arm, der frei von dem Irdischen ist und sich dem Herrn zuwendet, der offen ist für sein Wort und nicht zugeschüttet von allen Einflüssen der Geister dieser Zeit. Viele Menschen lassen sich zuschütten. Es gibt so viele Angebote; man kann seine Zeit überall verbringen; es gibt viele Möglichkeiten der Zerstreuung. Aber die, die geistlich arm sind,  machen nicht alles mit, sondern die denken auch an ihre Zukunft und bereiten ihre Seele auf die jenseitige Welt vor, denn sie haben Verlangen nach dem Herrn. 

 

Lasst uns immer „geistlich arm“ bleiben, immer offen für das Wort Gottes. Wir wollen nicht nur das sehen, was im Moment gilt, und nicht nur an das irdische Leben denken, sondern uns etwas sagen lassen und auf die Stimme Gottes achten. Denen gehört das Reich Gottes.  Dies alles wollen wir immer im Herzen bewahren und uns nicht verschließen vor dem Wort Gottes, schon gar nicht Besserwisser sein, sondern wir wollen aufmerken auf das Wort des Herrn, es bewahren und danach tun.

 

Von Bella Ella, Jugendexpertin und Pädagogin

 

6 Responses to “WEM GEHÖRT DAS GOTTES REICH?”

  1. G.*K.* Says:

    Das „Himmelreich“ gehört denen die über sich selbst hinauswachsen. Schwache Schafe tun das nicht weil ihnen die Kraft fehlt sich über irgendwas zu erheben – genauer auchd er Mut und Wille dazu. Reissende Wölfe tun es nicht weil sie in erster Linie an sich selbst denken aber sie hätten die Kraft. Göttliche tun es weil sie in grösseren Dimensionen denken und die Kraft haben.

    Da er aber gefragt ward von den Pharisäern: Wann kommt das Reich Gottes? antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht mit äußerlichen Gebärden; 21 man wird auch nicht sagen: Siehe hier! oder: da ist es! Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch. (Lukas 17)

  2. G.*K.* Says:

    Du willst Gott weiter als deinen Vater und Schöpfer betrachten , Ihn Lieben und Ehren wie es Ihm gebührt und immer im rechten Licht von ihm sprechen ? Du willst keine unreinen Gedanken in deine Liebe zum Vater dulden und vor Ihm niederknien um Ihm deine Ergebenheit zu zeigen ? Dann , ist das was folgt eventuell nichts für dich. Was folgt wirst du evenutell niemals annehmen und als Sünde wider dem Vater auslegen. Wenn du bereit bist dein Gottesbild zu ändern und für neues offen bist lies diesen Artikel. Es steht dir frei. Ich will niemanden vor den Kopf stoßen.

    Bella Ella,

    wir erschaffen uns selbst das Reich Gottes auf der Erde in Uns,denn alles lebt in Uns was Gott erschuf!!

    Das oder dieses Reich trägt jeder in sich:Güte und Demut zu haben und es zu teilen ,daß vermögen nur wenige…

    Ausser er selbst mit seiner Macht die er ist,kann keiner tragen.
    Er verteilt nur an Gottgetreue mehr Macht als manche zu tragen vermögen.

    Es ist unsere Aufgabe:das Reich zu gestalten wie Gott es uns gewollt hat so zu leben– mit allen enthaltenen Göttlichen Werkzeugen .

  3. Saphiri Says:

    „„Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich“.“

    Bedeutet: Selig sind die, die nicht überheblich sind, bescheiden sind ohne besserwisserischen Anspruch auf persönliche Macht und Unterdrückung zur persönlichen Bereicherung, Ihrer ist das Himmelreich.

    Aber auch so geistlich stabil sind, sich nicht bevormunden zu lassen, was wir umgangssprachlich als Mündigkeit bezeichnen.

    Die Übersetzung mit „geistig/geistlich, das ist im Sinn-Zusammenhang besser zu erkennen. Setzt man anstelle „geistig/geistlich“ –> ‚egoistisch bedürftig‘, ‚EGO-Süchtig‘, dann kommt man der Erkenntnis näher.
    „Selig sind, die da ARM an „egosüchtigem Vorteilsstreben, denn ihrer ist das Himmelreich.“

    Ich sehe die Worte Jesus, „DEIN Reich komme“ im ‚Vater Unser‘ als die Bestimmung für das Gottesreich. Es ist SEIN Reich, dem wir Nahe kommen dürfen, wenn wir den Weg dahin finden, selbst/frei, nach Jesus’s ‚Wegweisern‘ und nicht nach Fremdbestimmung.

    Neues Testament (NT) Jesus von Nazaret hat selbst seine Jünger zu beten gelehrt!

    Die Vorstellung der Autorin, „“Lasst uns immer „geistlich arm“ bleiben, immer offen für das Wort Gottes. Wir wollen nicht nur das sehen, was im Moment gilt, und nicht nur an das irdische Leben denken, sondern uns etwas sagen lassen und auf die Stimme Gottes achten. Denen gehört das Reich Gottes.“, bedeutet für mich, dass wir uns auf den Weg machen sollen, mit dem Ziel, „sein Reich“ zu erreichen. Für mich, als Wanderer auf diesem Weg, „Pfadfinder“, wäre zu vermessen zu glauben, mir gehöre bereits „Sein Reich“ oder ich wäre ein Bestandteil des Reiches Gottes.

    Ich könnte dann ja folglich aufhören zu „wandern“ und verlöre mit dieser Hybris das Ziel aus den Augen.

    Ausserdem sehe ich die Gefahr, mich in „seinem Reich“ bereits als Miteigentümer anzusehen, dass ich dann die anderen, die diesen Weg nicht finden, aus welchem Grund auch immer oder einen anderen Weg besser fänden, bevormunden zu wollen. Das war die Ursache für Kriege und ist es noch immer.

    Wie oft schon wurde versucht, aus Macht- und Bereicherungsbedürfnis, auch Rachebedürfnissen, vom Weg, „das Reich Gottes zu finden“, abzulenken. Es wurde sogar eine Neue Religion ausfindig gemacht, bequem aus gefälligen Bruchstücken bestehender Religionen und wie viel Unheil ist seitdem über die Menschheit gekommen, Besonders über die, die sich nicht zu dieser „Männer-Ego-Religion“ bekennen? (Engelstreit?!)

    Wir sind weder Eigentümer, weder Miteigentümer, weder Besitzer noch Gäste des Reiches Gottes. Wir sind „Sünderlein“, die sich freiwillig bereit machen, das Reich Gottes zu finden. Wir können es finden, wenn wir alle Überheblichkeiten ablegen, „geistlich arm sind“, also auch unbevormundet.
    Und das kann man auf diesem Weg, wie die Autorin es beschreibt, finden, und wenn man darauf bewusst achtet, immer den geraden, meist unbequemen Weg zu gehen.

    Wenn man z.B. sich vornimmt, konsequent nicht mehr zu lügen, egal bei was. Wenn man das mehr und mehr schafft, dann hat man schon mal im Diesseits einen Vorgeschmack darauf, wie sich „Himmelreich“ anfühlt.
    Logisch: Bevormundete sind im Dauerlügens-Zustand. Aufrichtigkeit beruht ausschliesslich auf unabhängig freiwillig erlangter Überzeugung. Man kann nur das ehrlich sagen, was man aus freier unabhängiger Überzeugung meint und nicht was einem von aussen aufgezwungen wurde, zu meinen oder überzeugt zu sein.

    • Saphiri Says:

      (3) Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
      (4) Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
      (5) Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen.
      (6) Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt
      werden.
      (7) Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
      (8) Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
      (9) Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen.
      (10) Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das
      Himmelreich.

      1 Als Jesus die Menschenmengen sah, stieg er auf den Berg. Er setzte sich und seine
      Jüngerinnen und Jünger kamen zu ihm.
      2 Er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:
      3 Glückselig sind die bis ins Innerste Armen, denn ihnen gehört die gerechte Welt Gottes.
      4 Glückselig sind die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.
      5 Glückselig sind, die Mut zur Gewaltlosigkeit zeigen, denn sie werden das Land erben.
      6 Glückselig sind, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit, denn sie werden gesättigt
      werden.
      7 Glückselig sind, die barmherzig handeln, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren.
      8 Glückselig sind, deren Herzen rein sind, denn sie werden Gott schauen.
      9 Glückselig sind, die Frieden schaffen, denn sie werden Gottes Töchter und Söhne heißen.
      10 Glückselig sind die um der Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihnen gehört die
      gerechte Welt Gottes.
      11 Glückselig seid ihr, wenn sie euch um meinetwillen ausgrenzen, verfolgen oder
      verleumderisch alles Böse nachsagen.
      12 Freut euch und jubelt, dass eure Belohnung groß ist bei Gott. Denn genauso verfolgten
      sie die Prophetinnen und Propheten vor euch.

      Vielleicht sagen wir: „Wie schön, wenn unsere Welt wirklich so wäre!
      Aber leider trifft das nicht zu.“
      Doch das hält einer genaueren Betrachtung nicht Stand. Jesus spricht ja nicht von einer
      anderen, erstrebenswerten, besseren Welt, sondern von unserer, von der Realität, die uns
      täglich umgibt. Doch er stellt die Bewertung dessen, was wir erleben, auf den Kopf. Jesus
      behauptet, die Verlierer, die Schwachen, die Unglücklichen sollen glückselig, selig sein.

      zum weiter lesen im link
      den ich für gezielt gut finde:

      Klicke, um auf BAB_088_0556.pdf zuzugreifen

    • Magdalena Says:

      Bedeutet: Selig sind die, die nicht überheblich sind, bescheiden sind ohne besserwisserischen Anspruch auf persönliche Macht und Unterdrückung zur persönlichen Bereicherung, Ihrer ist das Himmelreich.

      besserwisserischen Anspruch kann man hier nicht deuten,

      denn Gott hat nichts gegen einen Fortschritt (im Gegenteil)und da wir alle das Glied der Kette sind, ist das gut,dass nicht alle gleich ihr gesamtes Wissen leben,lehren,dann würden wir verrueckt herum laufen.

      Sein Plan ist es das eben der eine mehr Wissen pres ginb t als der andere ,damit es gut verteilt läge.
      Wenn man dabei eingebildet überheblich spiele erst dann sei es die SÜNDE!!!
      Denke da liege ich richtig.

  4. Erich Foltyn Says:

    die Leute vergegenwärtigen sich ja nicht, daß die Bergpredigt in Wirklichkeit eine harte Sache ist. Weil die Hunger leiden werden zwar schön im Reich Gottes Speis und Trank haben usw, aber umgekehrt werden die Reichen dann Not leiden usw. Und die Reichen, das sind wir. Und die Leute rühmen sich, wie ihnen die Bergpredigt gut gefällt, aber sie wollen nicht teilen mit denen, die dann in den Pfarrkaffees sitzen. Die paar Leute, die überhaupt die Bergpredigt kennen, haben gar nicht den Sinn verinnerlicht. Ich wohl auch nicht, aber ich bin nur einer von der Gesamtbevölkerung, die zu 90% aus Kirchenfeinden besteht. Und man kann nicht von mir verlangen, was die anderen auch alle nicht wollen, wenn sie sogar den Jesus ablehnen. Die guten Vorbilder sind ja nicht im Klerus, sondern unter den Kirchenfeinden zu suchen, weil die wissen ja angeblich wie’s ‚lang geht.


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