kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Özil-Rangelei: Islam-Zwist mit Villa nur erfunden? 22. August 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 09:39

Der angebliche Zoff von Real Madrids Mesut Özil und David Villa vom FC Barcelona um die Religionszugehörigkeit des deutschen Nationalspielers war offenbar eine Ente.

 

Kurz vor Ende des Spiels zwischen Real Madrid gegen den FC Barcelona im Rückspiel des spanischen Supercups war Mesut Özil nach einer Rudelbildung am Spielfeldrand mit der roten Karte bestraft worden. Özil war mit Barça-Stürmer David Villa aneinander geraten. Im Nachhinein stellte sich heraus: Er selbst war von Villa mit der Faust am Kopf getroffen worden, nachdem er offenkundig diesen selbst angegangen war. Villa sah ebenfalls Rot.

 

Doch damit noch nicht alles: Es folgte ein Nachspiel. Özil soll nach der 2:3-Niederlage laut der französischen Blogger-Plattform football.fr geäußert haben: “Ich habe mich so verhalten, weil ich meine Religion verteidigen wollte. Er hat den Islam beleidigt”. Das französische Blog questionhalal.com deckte jedoch auf, dass es “keine andere zuverlässige Quelle für die Richtigkeit dieser Informationen, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigt sind” gab und stellte kurz darauf fest, dass der Artikel auf football.fr gelöscht worden war, berichtet bildblog.de. Das angebliche Zitat Özils, Villa habe den Islam beleidigt, hat es demnach offenbar so nie gegeben. Auslöser des Streits zwischen den Erzrivalen, der seit Jahrzehnten von beiden Seiten immer wieder aufs Neue bei diversen Aufeinandertreffen kultiviert wird, war zuvor ursprünglich ein rüdes Foul von Real-Profi Marcelo gegen Barcelonas Fabregas gewesen. {Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de}

 

 

 Lürrip ist variabler geworden

 

Auf dem Platz scheint er die Ruhe selbst zu sein, nicht in Hektik zu geraten, nur selten die Übersicht zu verlieren. Der perfekte Ansprechpartner für das Trainerteam während des Spiels riskiert aber auch gerne etwas, jedoch nur im Privatbereich.

 

Dann pokert Michael Harrison nämlich gerne und hat auch in diesem Bereich oft Erfolg. Den will er mit seinen Mannschaftskameraden auch in der kommenden Saison erreichen. Er ist mittlerweile neben Timo Mungan der Routinier in einer recht jungen Mannschaft, die vor allem Ehrgeiz besitzt. Michael Harrison hat aus dem Mittefeld die einzelnen Mannschaftsteile gut im Blick, sieht wo es läuft und wo es hapert: „In der Offensive sind wir ganz sicher sehr stark besetzt. Wir müssen zwar auf Michel Kersten verzichten, der in der Reserve spielen will. Dafür ist aber mit Sascha Chamekh ein sehr guter Mann dazu gekommen“, sagt Harrison.

 

Sascha Chamekh ist besser unter dem Familiennamen „Wilms“ bekannt. Er konvertierte zum islamischen Glauben und hat deshalb seinen Namen geändert. Es wird darauf ankommen, dass er mit Uli Harrison harmoniert. „Die wollen beide immer gewinnen und Gas geben. Das wird schon passen“, ist sich Michael Harrison sicher. Notfalls wird er schnell eingreifen und die beiden verbal wieder in die Reihe bringen. „Das werden die dann schon verstehen. Man muss nur wissen, wie man mit ihnen umgehen muss. Letztlich wollen wir alle Erfolg haben“.

 

War die Offensive schon in der vorigen Saison das Prachtstück der Lürriper, musste man sich ab und zu um die Defensive sorgen machen. Doch auch in diesem Bereich soll es demnächst besser aussehen. „Wir haben junge Leute dazu bekommen, die wirklich schon recht weit sind. Ich denke, dass wir stabiler sein werden“, glaubt Michael Harrison. Allerdings steht noch nicht fest, mit welchem System die Lürriper ihren Kasten möglichst sauber halten wollen. Während der Vorbereitung wurde teilweise weiter mit Libero gespielt, teilweise wurde die Viererkette geprobt. Der erwartete Aufschluss ergab sich jedoch nicht. Beide Systeme funktionierten mal und mal nicht. „Vielleicht müssen wir es von unseren Gegnern abhängig machen, wie wir hinten spielen. Wichtig ist, dass wir beide Systeme spielen können. Das gilt aber auch für die Offensive. Da sind wir ebenfalls variabler geworden“.

 

Auf den Prüfstein kommen die Lürriper mit ihren Systemen am ersten Spieltag beim SC Union Nettetal. Michael Harrison will dort auf jeden Fall gewinnen, obwohl er viel Respekt vor dem Gegner hat: „Die sind immer stark. Nach dem Spiel wissen wir, wo wir stehen.“ Am Ende der Saison will er den sechsten Platz aus dem Vorjahr bestätigt sehen. „Vielleicht sind aber noch ein bis zwei bessere Plätze möglich“, sagt Harrison. RP-Einschätzung Offensiv ist kaum ein anderer Landesligist so gut besetzt wie die Lürriper. Defensiv kann man sich durchaus steigern, vor allem wenn die neuen Kräfte die Erwartungen erfüllen. Möglich wäre dann sicher eine bessere Platzierung als im Vorjahr. {Quelle: www.rp-online.de – von Kurt Theuerzeit}

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s