kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Neue archäologische Hinweise auf wahren Kern des Buchs der Bücher 22. August 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 10:59

Wenn das stimmt, eine archäologische Sensation. Nicht Echnaton aus Ägypten war der erste Monotheist, sondern die Juden des Volkes Israel. Keine Zeitung berichtet darüber!

 

Ein paar weltbewegende Dinge ereignen sich gerade in der Archäologie zum Thema Torah/Tanach und dem alten Israel.

 

Wir erinnern uns: ‘Bibelwissenschaftler’ – besonders Deutsche – setzten ganze Karrieren daran, die Torah und den Tanach so lächerlich, phantastisch und ausgedacht wie nur möglich darzustellen. Ja, sowieso war das nur ein Sammelsurium von Legenden und Nutznießerschreibereien von ein paar elitären, griesgrämigen jüdischen Priestern im Jerusalem Tempel, so spät in der Geschichte, wie nur irgend möglich.

 

Ja am besten noch nach der Ilias, so dass die Griechentümelnden Deutschen ihre geliebten, heiligen Hellenen (von Kant bis Goethe nannte man sie einfach “die Alten” – und nicht etwa “die alten Griechen“) als die weiseren, älteren, schlaueren Verwandten verkaufen konnte. Dass die Griechen sich im Prinzip irgendwann eines hebräischen Alphabet bedienten, was ihrem früheren Linear B in Sachen Pragmatismus weit überlegen war (und auch jenes könnte eventuell einen ‘semitischen’ Ursprung gehabt haben) und wie sie dieses Alphabet überhaupt kennenlernten, warum sie selbst von den wackeren “Phöniziern” berichten, die ihre Städte gegründet und Kultur beeinflusst hatten etc., darüber wurde lieber nicht ins Detail gegangen – aber dazu vielleicht ein andermal.

 

Zurück zu unserer Torah. Ja, immer, wenn sich mit der Zeit irgendwo ein harter archäologischer Hinweis auf die eventuelle Korrektheit von Überlieferungen in der Torah oder dem Tanach auftaten, sorgten sich europäische Gelehrten darum, nicht etwa ihre zwanghaften Leugnungstheorien einmal ehrlich zu überdenken, sondern das jeweilige Fundstück als die erstmögliche Erscheinung der jüdischen Geschichte überhaupt zu deuten. Und so mussten sie – erwartungsgemäß – mit der Zeit ihre Datierungen für die Torah und die Existenz des Volkes Israel immer wieder und wieder nach hinten verschieben. Von irgendwo um 450 BCE zum 6., 7. Jahrhundert BCE, und dann kam die Merenptah-Stele…

 

Ein freundlicher, mächtiger Antisemit, ahnte wohl kaum, dass sein lügnerisches Prahlen über die angebliche Vernichtung Israels später einmal der Beweis für die (sehr frühe) Existenz Israel aufsteigen würde… Da hatte der britische Archäologe Petrie (auf dem ‘Zionsberg’ in Jerusalem begraben) 1896 eine schwarze Granitsäule gefunden und diese enthielt u.a. folgende Worte: “Kanaan ist mit allem Übel erbeutet. Aschkelon ist herbeigeführt. Geser ist gepackt. Januammu ist zunichte gemacht. Israel ist verwüstet und hat kein Saatgut mehr. Chor ist zur Witwe von Tameri geworden. Alle Länder sind insgesamt in Frieden”.

 

Dies ist nicht nur der Beweis, dass die Strategie vom hoffnungsvollen Schoenreden und rhetorischen Wunschdenken zu Krisengebieten und Kriegen nicht etwa eine Erfindung Obamas ist, sondern schon auf die alten Pharaonen zurückgeht, sondern diese Stele, die ca. um 1200 BCE datiert wird, hatte alle bisherigen nicht-jüdischen Torah-Geringschätzungen ziemlich durcheinander gewürfelt. Es dauerte auch dementsprechend lange, bis man die Theorien wieder so zurecht gefeilt hatte, dass jetzt 1200 BCE die allerfrühste Zeit – nun aber wirklich die allerfrühste, wo kommen wir denn da noch hin! – war, wo ein Ding namens ‘Israel’ auf der Erdfläche auftauchte – wenn es denn überhaupt das Israel war. Sicherlich nur ein kleiner Haufen nomadischer Banditen oder so was, nichts weiter Weltbewegendes – so versicherten sie und merkten gar nicht, dass sie in die gleiche Manier wie der nette Pharao verfielen, der das ‘unbedeutende Israel’ ja bereits ‘vernichtet’ hatte.

 

Aber ein bisschen kamen sie schon ins Schwitzen, denn mit 1200 BCE hatte man nicht nur Homer und Herodot bei weitem abgehängt, man war auch dem Exodus räumlich und zeitlich bedrohlich näher gekommen. Ein vernünftig denkender Mensch könnte sich denken: Aha, um 1200 BCE wird zum ersten Mal in der bekannten Geschichte ziemlich sicher ein Volk “Israel” erwähnt. Also muss man davon ausgehen, dass mindestens(!) seit 1200 BCE ein solches existierte. Seit wann es dies tat können wir daraus wissenschaftlich nicht ableiten, nur halt dass es nach den Ägyptern in der Gegend des heutigen Israels lag (in einem Atemzug mit Kanaan, Aschkelon und Geser zitiert) und mit den Ägyptern um 1200 BCE Krieg führte. (Es ist auch etwas was den Berichten des Tanach sehr gut entspricht, denn es gab in dieser Zeit einige Kriege in einem relativ schwachen, lose oder gar nicht regierten, israelitischen Stammesgebiet.)

 

Für viele europäische Gelehrte aber, denen es mehr darum ging, den Tanach zu entwerten und zu verleugnen, folgte eine andere Schlussfolgerung, nämlich, dass, wenn man 1200 BCE Israel recht sicher nachweisen konnte, dieses sich frühestens 1199 BCE gegründet haben könnte… Ja, sie erzählten uns, dass das alles nur noch mehr zeige, wie sehr der Tanach lüge, denn bei einem Auszug aus Ägypten um 1200 BCE (sie erwägen gar nicht, dass dies – wie der Tanach berichtet – sehr viel früher passierte) wären die Israeliten bei ihrer Eroberung Israels auf unbefestigte Städte getroffen – wie die Archäologie belegt -, und nicht auf befestigte Städte mit hohen Mauern, wie im Tanach berichtet wird. Und sowieso, sollte es irgendein israelitisches unabhängiges staatliches Konstrukt gegeben haben, dann nur etwas Unbedeutendes, Kleines, kein großes Reich, keine großen Könige. Das alles sei späte Fiktion von selbstverliebten und rückwärts projizierenden Juden.

 

Der Archäologe der Tel Aviv Uni Israel Finkelstein ist übrigens ein ‘nützlicher Idiot’ dieser Schule des israelitischen Konstrukts und der eifrigen Verleugnung des Tanachs und wird gerne von ihren Anhängern zitiert. Nur zu blöd, dass sich die Erde immer wieder auftut und etwas Neues ausspuckt, was diese Leute etwas durcheinander bringt. Wie ich schon einmal hier erwähnte, fand man dann die bis jetzt(!) älteste hebräische Inschrift im Ela Tal – ja, genau da wo nach jüdischer Tradition das Herz der Reiches Koenig Davids lag – auf dem u.a. die Worte Witwe, Waisen, Sklave, Fremder und Koenig auftauchen sollen. Das war eine dreifache krachende Bombe für die Bibel-Archäologie-Kritiker: Zum einen stammte diese Tonscherbe aus dem 10. Jahrhundert BCE – also zu einer Zeit wo sie die Existenz eines israelitischen Königsreichs, wenn nicht des israelitischen Volkes an sich, noch energisch bestritten.

 

Zum zweiten tauchte das Wort ‘König’ auf. Und zum dritten, hatte man hier wohl einen sehr starken Hinweis, dass hiermit nicht nur Existenz eines israelitischen Königsreichs nachgewiesen werden konnte, sondern die Existenz der Torah selbst, denn die Folge und Art der Worte sind so zu dieser Zeit einzigartig auf der Welt und in ihrer sozialen Message und der Wortfolge bekannten Torah-Zitaten erstaunlich ähnlich, dass sie kaum einen anderen Schluss zulassen, als dass die Torah oder zumindest Teile von ihr oder zumindest ihre Message und Ausdrucksweise bereits existierten und lebten. Nebenbei sei bemerkt, dass dieses Hebräisch hier im 10. Jahrhundert BCE bereits mit Tinte geschrieben wurde und nicht in Stein oder Ton geritzt…

 

Und auch zu der ägyptischen Behauptung eines Kriegs mit “Israel” um 1200 BCE stellte sich jetzt die Gegenseite direkt aus dem Tanach auf: Azure veröffentlichte erst letztes Jahr einen sehr interessanten Artikel von Israel Knohl, der den Psalm 68 eventuell als israelitische Version dieses Krieges zu identifizieren glaubt und diesen damit auch im 12. Jhd. BCE ansetzt. U.a. berichtet er da über den deutschen Wissenschaftler Hermann Gunkel, der das Datum dieses Psalms ziemlich unschlüssig und albern am liebsten auf das 4. Jhd BCE festgesetzt hätte…

 

Eine Stadt König Davids wird gefunden? Aber es geht weiter: Erst vor ein paar Monaten kam dann die Veröffentlichung der Entdeckung einer Stadt im Ela Tal und ihre wahrscheinliche Zuordnung ins Reich Davids. Neben Inschriften und Bauweise deuteten u.a das Fehlen von Schweinsknochen in der Siedlung (während bei alle anderen Kulturen der Gegend ca. 20% Schweinsknochen unter den Tierresten gefunden werden) auf die israelitische Identität dieser Stadt aus der Zeit in der – nach dem Tanach – Koenig David regiert haben soll. Ein Kreis nach dem anderen scheint sich zu schließen, um so länger man gräbt, um so mehr an die Oberfläche treibt, um so mehr wird der Tanach bestätigt.

 

Und gerade erst hatte man in Jerusalem eine kleine goldene Glocke gefunden, die eventuell eine Glocke der Kleider des Hohepriester gewesen sein kann, wie sie die Torah beschreibt. Ulrich W. Sahm hat eine Tonaufnahme dieser ca. zweitausend Jahre alten überdauernden Klänge bereitgestellt. Aber das nur nebenbei, denn es ist eine ganz andere Epoche. Und wenn wir schon mal bei ‘Nebenei-Einschüben’ sind: Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere ein paar Torah-Wochenportionen zurück an die Geschichte des heidnischen Propheten Bilam Sohn des Beor, der Israel für den König von Mo’aw verfluchen will und es am Ende segnet (Aro1 brachte ein Dwar Torah dazu)?

 

Noch so eine nette Tausend-und-eine-Nacht Torah-Geschichte, meinen die Bibel-Kritiker vielleicht. Mmh, nur dumm dass 1967 eine Ausgrabung genau in der Gegend wo man Bilams Wirkungskreis erwarten sollte, nämlich im heutigen Jordanien (einst zu Teilen Mo’aw, dass nach ägyptischen Quellen erstmals im 13. Jhd BCE erwähnt wird), eine aramäische Inschrift zu Tage kam, die über “Bilam Sohn des Beor … Seher der Götter” berichtet. Mit der auf organische Materialen ausgelegten Radiokarbondatierungsmethode schätze man das Datum dieser Inschrift durch nichtorganischem Putz ca. auf das 9. Jhd. BCE, plus minus.

 

Ein winziges hieroglyphisches Zeichen in Berlin stellt die Bibel-kritische Welt auf den Kopf: Drei gefangene Krieger: Kanaan, Ascheklon und… Israel – Jetzt aber zum Tüpfelchen auf dem i der zunehmenden archäologischen Bestätigung des Tanachs, und das befindet sich nicht in Jerusalem, sondern in Berlin… Seit 1913 liegt das Stückchen Granit, dessen genauer Fundort ungewiss ist, bereits im Ägyptischen Museum Berlin. Erst vor wenigen Jahren meinte der Ägyptologe und Schriftexperte Manfred Görg auf ihm ein halb verbröckeltes Zeichen eines gefangenen Kriegers, der den erkennbaren, ebenfalls gefangenen Kriegern, “Kanaan” und “Aschkelon” (man Vergleiche Namen und Reihenfolge mit der Merenptah-Stele) folgt, als eine alte ägyptische Schreibweise von “Israel“. (Hier ein interessanter Artikel dazu, und hier noch einer.) Und wie schon im Falle der Merenptah-Stele straeubt sich die Fachwelt etwas und nur langsam, sehr langsam wird die Tragweite dieser Sensation deutlich.

 

Sagen wir es ganz kurz: Nach der Überlieferung und zurückgerechneten Datierung der Torah sollte der einzigartige, berühmte Auszug aus Ägypten im 15. Jhd. BCE stattgefunden haben. Und wie datiert man die neue entdeckte “Israel-Inschrift“ in Berlin? Auf das 15. bis 16. Jhd. BCE. Damit ist es die früheste Erwähnung eines Volkes oder Stammes namens “Israel“. Bibelkritiker zucken zusammen. Das war ein herber Schlag, damit sind die Juden genau in dem von ihnen behaupteten Zeitalter des Exodus’ gelandet – mindestens!

 

Und damit kein Zweifel besteht (denn einige von ihnen könnten verlockt sein, zu behaupten, dass hiermit eher bewiesen wird, dass es keinen Exodus gab, wenn Ägypten das Volk Israel in Kanaan bekämpfte): Das Volk Israel lebte nicht nur nach der ägyptischen Gefangenschaft in Israel, sondern bereits davor. Und wie wir schon aus der Erfahrung wissen, können die Ägypter in Bezug auf Ausgänge von Kriegen und Kämpfen lügen wie gemeißelt – und vielleicht sind sie im 15. Jhd. BCE eher im roten Meer ertrunken, als Israel besiegt zu haben?

Und plötzlich zerplatzen auch die vorherigen Verleugnungen der Bibelkritiker über die fehlenden Stadtmauern in Israel etc., denn im 15. Jhd. BCE gibt es diese sehr wohl und – upps – die Stadtmauern Jerichos sind nach Archäologen zu dieser Zeit durch ein ‘Erdbeben’ selbst eingestürzt… Und in dieser Zeit war das pharaonische Ägypten auch nach seinen eigenen Berichten teilweise ziemlich im Aufruhr und Chaos, vor allem durch den Kampf mit den ‘asiatischen/syrischen/kananitischen Hyksos‘, die die Ägypter nach ihren eigenen Angaben aus Ägypten vertrieben… Und wenn wir jetzt erst fragen, ob die alte Theorie von ‘Es gab doch aber schon einen Monotheismus in Ägypten vor den Juden‘ (unter Echnaton im 14. Jhd BCE) jetzt auch zeitlich heftig ins Wanken kommt, wird es wirklich interessant.

 

Was ich mich aber wirklich bei der ganzen Geschichte frage: Warum wird es nicht überall als Sensation verbreitet? Warum schweigen die großen wissenschaftlichen Wellen? Warum wurde Manfred Görgs Entdeckung lange ignoriert und auch heute wird man wohl kaum in einer deutschen Mainstream-Zeitung Artikel von „Die Torah hatte Recht“ … oder „Israels Existenz schon zur Zeit des Exodus’ archäologisch bewiesen“ … „Wissenschaftler irrten sich über das Alter Israels“ etc. vorfinden.

 

Und ähnlich wie bei der jüngsten archäologischen Entdeckung, dass der erste bekannte Mensch aus Israel – nicht aus Afrika – stammte, setzten sich auch diese neuen Funde in Wikipedia und Co. sehr langsam oder gar nicht durch. Oder gehen wir einfach mal auf die Homepage des Ägyptischen Museums Berlin und gucken, ob wir irgendwo einen Hinweis auf die historische Weltsensation, die man dort jetzt in der Sammlung hält, zu finden ist? Fehlanzeige. Nix. Nur etwas über eine Stadt im Sudan oder Kusch. Stehen sie auf dem Schlauch? Begreifen sie die Tragweite des kleinen ‘mausgrauen’ Steins bei sich nicht? Wollen sie es nicht an die große Glocke hängen?

 

Hier mein Vorschlag, für alle, die in der Gegend wohnen und Zeit und Lust dazu haben (ich würde es gerne selbst machen): Geht ins Ägyptische Museum Berlin und erfragt dort nach dem einzigartigsten und großartigsten Fundstück, das sie in ihrer Sammlung haben: Dem Nachweis des Volkes Israel aus dem 15. Jhd BCE… Und dann schickt ein Foto an aro1.

 

Und noch etwas: Warum immer dieser Verdacht von vornherein, dass der ganze Tanach zusammengelogen sein muss? Wäre es nicht erstmal logisch einen historischen Text als authentisch zu betrachten und dann bei anderweitigen araechologischen Funden diesen zu kritisieren und zu relativieren? Sie machen es anders herum: Für sie ist erstmal alles erstunken und erlogen und nur die harte Realität der Archäologie kann ihnen vielleicht ein Eingeständnis abringen, dass das meiste, wenn nicht alles, stimmt, was da steht.

 

Und der Tanach, wie nur sehr wenige historische Dokumente, zeichnet sich nun gerade dadurch aus, sich selbst zu kritisieren, das eigene Volk, die eigenen Könige runter zu machen, ihnen Fehler vorzuwerfen, Niederlagen akribisch niederzuschreiben, etc.. Ja, selbst unser große ‘Gründervater’ Mosche muss in dem Buch, dass er von seiner eigenen Hand schrieb, tiefe Tadelungen hinnehmen und selbst sein aufgezeichnetes Flehen der Vergebung (dass wir gerade in der Torahportion hatten) wird abgelehnt und für alle Ewigkeit so festgehalten. Führt man so ein Buch, wo man sich selbst und sein Volk mit Lügen und Fälschungen verherrlichen will, wie es die Ägypter vielleicht öfter taten? Immerhin ‘vernichteten’, ‘verwüsteten’, ‘entsaaten’ sie Israel. Es hat sich aber für alle halbwegs vernünftigen Archäologen als recht hilfreich erwiesen, den Tanach erstmal als glaubwürdige Stütze zu nehmen und dann zu kucken was rauskommt – ohne Manipulationen. Schließlich ist die Torah die Lehre der Ehrlichkeit, der Selbstkritik, der Wahrheit und eines Gottes der alles sieht und alles hört und Lügen und Unwahrheit verachtet und bestraft. Und das alleine sollte einem einen Wink geben, dass so viel Erlogenes kaum drin sein wird.

 

In diesem Sinne, möge die Erde noch vieles Neues-Altes zu Tage befördern und zumindest diejenigen, die es nicht glauben wollen und energisch leugnen – denn für fromme Juden fand der Exodus schon immer im 15. Jhd. BCE statt – mit harten, irdenen Fakten eines Besseren belehren und sie vielleicht sogar dazu bringt, einmal darüber nachzudenken, warum sie sich eigentlich so sehr gegen die Echtheit der Torah ereifern…

 

haOlam.de – von Ulrich J. Becker, Jerusalem

Erstveröffentlichung – mit Bebilderung – bei unserem Partnerblog Aro1.com

 

One Response to “Neue archäologische Hinweise auf wahren Kern des Buchs der Bücher”

  1. Saphiri Says:

    Lasst mich das aufgliedern für euch.

    Entweder glaubt man, dass ein Mensch über eigene rationale Macht verfügt, um zu Gottes Wahrheit vorzustoßen,

    oder man glaubt, dass er diese Macht nicht hat. Wenn ihr glaubt, dass er sie hat, ist eure Auffassung des Menschen unbiblisch.

    Wenn ihr glaubt, dass er sie nicht hat, wisst ihr, dass die Macht nicht in Beweisen für den rationalen Verstand liegt, sondern in der Verkündigung von Gottes Wort. Was wir heutzutage im Dienst sehen, ist nichts weiter als Versuche, die Menschen durch Raffiniertheit und Vernünftigkeit und sonstige manipulative Kräfte davon zu überzeugen, dass irgendwo im

    Herzen des Menschen die Fähigkeit steckt, sich über seinen geistlichen Tod zu erheben, über seine geistliche Blindheit,

    über göttliche gerichtliche Blindheit zu erheben und aus eigenen Kräften zu glauben, weil ihr es ihm so leicht gemacht habt.

    Lächerlich … aber das ist es, was einen großen Teil der sogenannten Evangelisation antreibt. Die Opposition des Sünders gegenüber dem Wort Gottes, gegenüber göttlicher, heiliger Wahrheit, gegenüber dem Evangelium entsteht nicht aus legitimen intellektuellen Fragen in Bezug auf die Wahrheit oder Wahrhaftigkeit der Schrift.

    Sie entsteht aus der Rebellion einer sündhaften Seele und weil der Mensch natürlich ist und selbst auf der besten rationalen Ebene diese geistliche Kenntnis nicht erreichen kann.

    Der Mensch ist nicht die letzte Berufungsinstanz. Man darf den Sünder nicht denken lassen, dass sein Verstand den Ausschlag für seine Errettung gibt. Laut Gott ist Gott die letzte Berufungsinstanz. Seine Offenbarung entscheidet, was wahr ist, nicht die Vernunft des Menschen. Sünder haben über Jahrhunderte ihre Vernunft auf die Bibel angewandt und sind da

    bei zu allen möglichen vernichtenden Irrelehren gelangt. Van Til schreibt: „

    Die Gedanken aller Menschen beruhen auf einer Position, die sie durch Glauben annehmen, und ihr setzt euren Glauben entweder in Gott oder in euch selbst und euren Verstand.

    Ich setze meinen Glauben nicht in den menschlichen Verstand, also verkündige ich keine Dinge, die den menschlichen Verstand manipulieren. Ich verkündige das Wort Gottes, weil mein Glaube in seiner Macht und seinem Wort ist.

    Um göttliche Wahrheit zu kennen und die Bibel zu verstehen, muss der Sünder also Gott anrufen.
    Der Sünder muss von der Wahrheit von Gottes Wort überwältigt werden. Wenn man irgendetwas Anderes als die Schrift verkündigt, verschwendet man seine Zeit.

    Der Sünder muss die Wahrheit verstehen.
    Er muss diesen Wandel vollziehen. Er muss diese Auslegung haben. Wir wurden wieder vom Wort der Wahrheit gezeugt, aber der Mensch muss Gott um Rettung anrufen, damit er ihm neues Leben spendet, die Scheuklappen abnimmt, den Feind überwältigt,

    der ihn geblendet hat, die Dinge entfernt, die Gott vor ihm verborgen hat und sie ans Licht zu bringen. Der Sünder muss sich vor dem Thron Gottes niederwerfen und aus der Tiefe seiner furchtsamen Seele rufen: ‚Oh Gott, sei mir Sünder gnädig.

    Lass mich die Wahrheit verstehen.’“

    Es ist alles das Werk Gottes.


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