kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

WAS IST WAHRHEIT? 21. August 2011

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 14:57

Schwester B. sah im Fernsehen eine Sendung. Eine Bügelstation wurde hoch gelobt. Ein Schnäppchenpreis, gilt nur drei Tage lang. Schwester B. bestellte. Als sie am folgenden Wochenende in die Stadt fuhr, sah sie eine gleichwertige Bügelstation um ein Drittel günstiger. Nun ärgerte sie sich. Was die Fernsehwerbung ihr vorgegaukelt hatte, war nur die halbe Wahrheit. Rainer  P. sagte seiner Frau, er müsse in nächster Zeit oft auf Dienstreise. Seine Frau bedauerte ihn, denn Dienstreisen sind oft anstrengend. Später erfuhr sie, dass die Sekretärin ihres Mannes jedes Mal im selben Hotel, sogar im selben Zimmer wie ihr Mann übernachtete. Es gab also außer den betrieblichen Gründen noch einen weiteren Grund für die Häufigkeit der Dienstreisen des Rainer P. Er hatte nicht gelogen – aber auch ganz sicher nicht die Wahrheit gesagt.

 

Kluge Menschen behaupten, der Mensch lüge täglich zigmal, von Kindesbeinen an. Diese Ansicht sollte jeden wachrütteln. Sei nicht zu vertrauensselig!  Wenn du Zweifel an einer Behauptung, einer Aussage hast, frage präzise nach, prüfe hartnäckig. Doch wir können nicht alles hinterfragen. Wenn wir den Wahrheitsgehalt einer Aussage nicht prüfen können, müssen wir Vertrauen schenken oder im Zweifel bleiben.

 

Pontius Pilatus, dieser skeptische Mann, hörte wohl, was Jesus ihm sagte. Er schenkte dem Sohn Gottes kein Vertrauen, denn er könnte nicht prüfen, was Jesus ihm sagte. Deshalb blieb er im Zweifel: „Was ist Wahrheit?“ Diese Skepsis hilft dem Menschen Enttäuschungen zu vermeiden. Verletzungen zu verhindern. Je mehr Informationen Tag für Tag auf uns einprasseln, desto skeptischer sollten wir sein. Viele Menschen und Institutionen suchen ihren Vorteil. Sie lügen bewusst oder sagen uns nur die halbe Wahrheit. Daran können wir nicht viel ändern. Wir können uns aber darauf einstellen.

 

Jeder frage sich selbst: Wie halte ich es mit der Wahrheit? Wie halte ich es mit dem Gebot: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wieder Deinen Nächsten“?  Es kann sein, dass wir nichts als die Wahrheit sagen und dennoch grob gegen das Gebot verstoßen. Dann nämlich, wenn wir einen wichtigen Teil der Wahrheit unterschlagen. So wie die Schlange im Paradies. Wenn ihr von der Frucht esst, werden eure Augen aufgetan. Ja, das stimmte schon, aber es war nur ein kleiner Teil der Wahrheit.

Halbwahrheiten und Lügen zerstören Vertrauen und Glauben. Wer freut sich schon, wenn er hinters Licht geführt und getäuscht wird. Doch die Gefahr lauert jeden Tag.

Liebe Leserinnen und liebe Leser dieses Artikels,
wem können wir noch vertrauen? Gott in jedem Fall und sehr guten Freunden zuallermeist. Pflegen wir die Verbindung zu ihnen. Wir brauchen sie als verlässliche Ankerplätze in einer Welt, der wir besser nicht zu sehr vertrauen. Und wir brauchen Gott als festen Grund, der uns weit über diese Welt hinaus verlässlich trägt. Nachdenkenswertes:Man braucht sieben Lügen, um eine Lüge zu bestätigen“ {Martin Luther}.

Eure Bella Ella    

 

12 Responses to “WAS IST WAHRHEIT?”

  1. Engelchen Says:

    Sehr guter Artikel! habe auch schon oft erleben müssen wie ich hintergangen wurde,wahrhaftig kein schönes Gefühl,es tut einfach nur weh,wenn es dann noch letztendlich der eigene Ehemann ist dann tuts doppelt weh.
    Viele lügen um unangenehme Situationen zu vermeiden aber wem hilft es denn?
    also der wo gelogen hat fühlt sich dann(die meisten jedenfalls)nicht wohl damit weil er weiß, es war falsch und die/der belogene fühlt sich noch schlimmer,es gibt Situationen wo man die sogenannten Notlügen macht aber da kann man sich auch drüber streiten,auch abhängig von der jeweiligen Lage.
    Mein Motte ist sowieso…was du nicht willst tut man dir an,das tu auch keinem andern an oder so….

    • Saphiri Says:

      Nur Ein guter Tip:Engelchen

      Das bedeutet, dass wir im Umgang mit anderen den wahren
      Charakter der Dinge akzeptieren, indem wir die Wahrheit sagen.

  2. Lügen und Hinterhältigkeit, werden sehr bald der Vergangeheit angehören!
    Mit zunehmender Frequenzerhöhung, wird es kein Lügen und Betrügen mehr geben.
    Das umfaßt aber alles und nicht nur das Lügen und Betrügen.
    T.S.

    • Saphiri Says:

      Engelchen :

      der Richtige Mann kommt auch zu Ihnen mit der Wahrheit.

      meinen Sie nur,dass ihr Mann Sie belügt,
      wieviele Männer werden belogen?
      wen wird mehr Schaden zugefügt?

      Ein Lügner und Betrüger wann bricht sein Eis?was denken Sie.?

      Der Belogene ,der weiß belogen zu werden wir lernen müssen achtsamer zu werden,und bleibt doch ehrlich oder?

      Klicke, um auf fh88-le2.pdf zuzugreifen

      Sagt jemand etwas Unwahres im Glauben, dass es wahr sei, bleibt die Regel ungebrochen, da der Wille zu betrügen nicht vorliegt. Gedanken in betrügerischer oder lügnerischer Absicht liegen jeder falschen Rede zugrunde, aber sie kommen in den unterschiedlichsten Gewändern daher, je nachdem ob sie ihre Wurzel in der Gier, der Aversion oder der Verblendung haben. Die Gier ist das Hauptmotiv und führt zu Lügen, mit deren Hilfe ein persönlicher Vorteil für den Lügner selbst oder eine ihm nahe stehende Person erreicht werden soll:

      materieller Wohlstand, gesellschaftlicher Rang, Ansehen oder Bewunderung. Liegt ihr die Aversion zugrunde, nimmt die Lüge die ein Widerwille Gestalt der Boschaftigkeit an und zielt darauf ab, andere zu verletzen und ihnen Schaden zuzufügen. Ist das Motiv einer Lüge die Verblendung, wird das Ergebnis weniger bösartig sein: irrationale, gewohnheitsbedingte Lügen, interessante Übertreibungen, Lügen nur zum Spaß.

      Die strenge Haltung des der Lüge gegenüber hat mehrere Gründe: Die Lüge zerstört soziale Bindungen, denn das Zusammenleben in einer Gesellschaft funktioniert nur in einem Klima wechselseitigen Vertrauens, man muß in dem begründeten Glauben leben können, dass der Andere die Wahrheit sagt. Indem die Vertrauensbasis zerstört und allseitiges Misstrauen die Oberhand gewinnt, wird die Normalität der Lüge zum Sendboten des Verfalls sozialer Solidarität und des um sich greifenden Chaos. Die Lüge hat eine weitere zerstörerische Folge tief persönlicher Natur, denn sie hat die charakteristische Eigenschaft, sich selbst zu befruchten. Man lügt, traut seiner Aussage nicht und glaubt wieder lügen zu müssen, um seine Glaubwürdigkeit aufrechterhalten zu können und um ein stimmiges Bild der Ereignisse geben zu können.

      So beginnt der Prozeß von vorne: die lügen werden größer, vervielfältigen sich, verknüpfen sich,

      bis man in ein Netz von Unwahrheiten verstrickt ist,

      aus dem man sich nur schwer wieder befreien kann. Auf diese Weise stellt die Lüge ein Miniatur-Gleichnis subjektiver Illusion dar. In jedem Fall findet sich ihr so selbstsichere Schöpfer im Sog seiner Befleckungen am Ende in der Rolle des Opfers wieder.

      Solche Überlegungen liegen wahrscheinlich den Worten zugrunde, die der seinem Sohn, dem jungen N, kurz nach dessen Ordination als Rat gab. Eines Tages trat der B zu R zeigte auf eine Schüssel mit einem kleinen Rest Wasser darin und sagte: „ R siehst du das bißchen Wasser, das noch in der Schüssel ist?“ R antwortete: „Ja, Herr.“ – „So gering, R, eines Menschen, der sich nicht scheut, bewußt zu lügen.“ Daraufhin goß der B das Wasser aus, stellte die Schüssel zurück und sagte: „Hast du gesehen, R, wie dieses Wasser verschüttet wurde? Genauso verschüttet jemand durch eine bewußte Lüge alle spirituelle Errungenschaft, die er je erlangt hat.“ Weiter fragte er: „Siehst du, dass diese Schüssel nun leer ist? Genauso leer von spiritueller Errungenschaft ist der, der ohne Scham bewußt lügt.“ Dann drehte der B die Schüssel mit dem Boden nach oben und sagte: „Siehst du, Rahula, wie diese Schüssel auf dem Kopf steht? Genauso geht es jemandem, der bewußt lügt. Seine spirituelle Errungenschaft steht Kopf und er ist unfähig, sich weiter zu entwickeln.“ Deshalb, so schloß der B, sollte niemand bewußt lügen, und sei es auch nur zum Spaß.
      Man sagt, dass ein auf seinem Weg zum weisen, im Verlaufe der langwierigen erstreckenden Übungen, jedes moralische Prinzip brechen kann, mit Ausnahme des Gelöbnisses der Wahrhaftigkeit. Der Grund hierfür ist von tiefer Bedeutung und führt uns vor Augen,

      – 7 –

      dass das Bekenntnis zur Wahrhaftigkeit von einer Wichtigkeit ist, die über die Ebenen der Ethik und sogar der geistigen Reinigung hinausgeht und bis auf die Ebene des Wissens und des Seins führt. Auf der Ebene der zwischenmenschlichen Kommunikation, sorgt die wahre Rede für einen Bezug zur Weisheit, der bis in die Sphäre des eigenen Verstehens reicht. Beide sind äußere und innere Ausdrucksformen des einen Bekenntnisses zur Wirklichkeit. Weisheit besteht aus dem Erkennen der Wahrheit , und Wahrheit ist nicht einfach ein verbales Problem, sondern sie ist das Wesen der Dinge, so wie sie sind. Um die Wahrheit zu erfahren, müssen wir unser Leben in Einklang mit den Tatsachen bringen. Das bedeutet, dass wir im Umgang mit anderen den wahren
      Charakter der Dinge akzeptieren, indem wir die Wahrheit sagen.

      Die Wahrhaftigkeit der Rede lässt eine Wechselwirkung zwischen unserem Inneren und der Natur der Dinge entstehen, aus der die Weisheit erwächst, mit der wir deren Wesen ergründen können. Auf diese Weise, mehr als durch irgendein ethisches Prinzip, können wir durch das Bekenntnis zur Wahrhaftigkeit das Erkennen der Realität von allen Trugbildern trennen und die Wahrheit, aus der Sicht der Weisheit, von Wunschgebilden des Begehrens.

    • Aufgewcht Says:

      dieses Thema ist außerordentlich interessant, aber die darin empfohlenen Tipps finden meine Zustimmung nicht. Das was unter der ersten und zweiten Überschrift empfohlen wird

      , habe ich als ungefähr 25-30jährige gelehrt bekommen.

      Diese Lehren auszuprobieren und anzuwenden hat mir Freude bereitet, ich kam meistens (fast immer) ans Ziel.
      Hurra, wie einfach das doch ist, dachte ich oft. Aber auf wessen Kosten? Auf meine Kosten! Ich habe bei Differenzen nur noch Schuld bei mir gesucht, habe mich hinterfragt

      „Bin ich es vielleicht?“, meine Verhaltensweisen infrage gestellt, mich ständig beobachtet, bin irgendwann jeder kritischen Begnung aus dem Weg gegangen, habe mein Selbstbewußtsein fast verloren und war auch sonst recht unglücklich, weil ich mich mehr und mehr zurückgezogen habe.

      Das hatte zur Folge, dass ich irgendwann, leider viel zu spät, professionelle Gesprächshilfe in Anspruch nehmen musste!!, ich kam nicht mehr klar. Heute habe ich wieder Selbstvertrauen, auch Selbstbewußtsein, gehe keiner Auseinandersetzung aus dem Weg, vertrete klar und deutlich meine Meinung und meine Ansichten und stehe dazu. Nein, zuerst Schuld an andere zu verteilen ist nicht mein Anspruch, aber ich fange nicht mehr zuerst bei mir an! So ist es mir allemal lieber, als das Gefühl, dass ich mich selbst ausnutze. Mit dieser Verhaltensweise bin ich für andere transparent geworden, die Menschen um mich herum wissen mich einzuschätzen und deswegen vielleicht auch zu schätzen

  3. Saphiri Says:

    Liebe Leserinnen und liebe Leser dieses Artikels,
    wem können wir noch vertrauen? Gott in jedem Fall und sehr guten

    Freunden zuallermeist. Pflegen wir die Verbindung zu ihnen.

    Wir brauchen sie als verlässliche Ankerplätze in einer Welt, der wir besser nicht zu sehr vertrauen. Und wir brauchen Gott als festen Grund, der uns weit über diese Welt hinaus verlässlich trägt.

    Was, wenn mich meine Freunde zurückhalten

    Es gibt noch einen anderen Fall:
    Manchmal entwickeln wir uns als Mensch weiter und unsere alten Freunde bleiben in ihrer Entwicklung
    stehen oder sie bewegen sich in eine ganz andere Richtung als wir.

    Plötzlich fehlen dann die Gemeinsamkeiten. Was uns früher verbunden hat, fehlt nun. Im Extremfall hat man nichts mehr, worüber man reden kann.

    Das kann für alle Beteiligten schmerzhaft sein, denn niemand will seine Freunde verraten oder im Stich lassen. Es ist aber kein Verrat. Es ist einfach so, dass sich Menschen eben ändern. Und wenn man sich nichts mehr zu sagen hat und die Gemeinsamkeiten verloren gegangen sind, dann fehlt irgendwann die Basis für die Freundschaft.

    Unser Leben wird auch zu einem großen Teil durch unsere Umgebung und insbesondere durch unsere Freunde beeinflusst. Und wir suchen uns im Normalfall Freunde aus, die uns selbst von ihren Lebensumständen ähnlich sind.

    Wenn wir unser Leben und unsere Lebensumstände ändern wollen, dann wirken unsere alten Freunde manchmal wie ein Gummiseil, das uns immer wieder in unsere alten Lebensumstände zurückzieht.

    Es klingt hart, aber manchmal ist es notwendig, sich bei seinen Alten Freunden Rarer Zu Machen, Wenn man sich weiterentwickeln will.

    Ein Drogenabhängiger, der „clean“ werden möchte, sollte sich von seinen alten, auch drogenabhängigen Freunden lösen, weil sie ihn ständig wieder in Versuchung führen und weil für sie das ganz normal und erstrebenswert ist, was er selbst aus seinem Leben verbannen will.

    Das gilt aber auch für weniger dramatische Fälle: Wenn ich lernen will, positiver und optimistischer in die Welt zu schauen, und viele meiner Freunde sind Menschen, die den ganzen Tag über andere ablästern und die Welt hassen, dann werde ich es schwer haben, mich weiterzuentwickeln.

    In solchen Fällen ist es gesund und notwendig, sich auch neue Freunde zu suchen. Wenn einem die alten Freunde nicht mehr guttun oder einem sogar schaden, dann sollte man sich langsam lösen. Das ist kein Verrat, auch wenn es hart ist, keinen Spaß macht und man wahrscheinlich auch ein paar Schuldgefühle hat. Man ist aber deswegen kein schlechter Mensch. Es ist einfach notwendig, damit wir uns weiterentwickeln können.

    GOTT HAT DAS AUGE AUF UNS.

    Über Freundschaften, die uns nicht (mehr) guttun

    Freunde sind wichtig. Mit Freunden tun wir Dinge, die Spaß machen. Freunde passen auf uns auf. Und sie sind auch für uns da, wenn wir mal nicht wir selbst sind.

    Freundschaften entwickeln sich auch über die Zeit. Manche gehen tiefer, je mehr man zusammen erlebt und je mehr man den anderen kennenlernt. Andere Freundschaften werden oberflächlicher, weil man sich in verschiedene Richtungen entwickelt.

    Bei manchen Freundschaften kommt man sogar an den Punkt, bei dem einem der Kontakt mit der Freundin oder dem Freund nicht mehr guttut. Oft merkt man das an einem oder mehreren der folgenden Symptome:

    •Man hat das Gefühl, man muss im Zusammensein eine Rolle spielen und man ist nicht man selbst.
    •Man stichelt über das normale Maß hinaus und sagt sich (oft unter dem Deckmantel des Humors) kleine oder sogar größere Gemeinheiten.
    •Das Gefühl der Leichtigkeit ist verloren gegangen.
    •Man traut sich nicht mehr, offen das zu sagen, was man sagen will.
    •Viele (eigentlich unwichtige) Kleinigkeiten am anderen beginnen zu nerven.
    •Man ist sich nicht mehr sicher, ob es die Freundin/der Freund gut mit einem meint.
    •Man fühlt sich ausgenutzt.
    •Das Gefühl ist da, nicht gesehen zu werden.
    •Man hat manchmal das Gefühl, der andere lügt einen an.
    •Nach dem Zusammensein mit demjenigen fühlt man sich angespannt oder sogar erschöpft.
    •Man hat das Gefühl, immer nur zurückzustecken.
    •Nach einem Treffen analysiert man vieles, was gesagt wurde, und fragt sich, wie der andere bestimmte Dinge gemeint hat.
    Ich weiß nicht, ob Sie diese Symptome in einer Freundschaft schon erlebt haben. Wenn ja, dann wissen Sie wahrscheinlich, wie schmerzhaft das sein kann.

    Was können Sie tun, wenn eine Freundschaft Ihnen nicht mehr guttut?

    Sie tun, wenn eine Freundschaft Ihnen nicht mehr guttut?

    Bin ich es vielleicht?
    Der erste Schritt könnte sein, zu überlegen, ob Sie vielleicht selbst teilweise der Auslöser dafür sind, dass sich Ihre Freundschaft verändert hat. Sich das zu fragen ist natürlich nicht einfach, denn es ist für die meisten von uns einfacher und bequemer, die Schuld beim anderen zu suchen.

    Meine Empfehlung ist: Fangen Sie bei sich an und fragen Sie sich, welchen Anteil Sie an der Sache haben. Um das zu überprüfen, können Sie sich die folgenden Fragen stellen:

    •Habe ich gerade Stress in meinem Leben, so dass ich vielleicht sensibler auf Kleinigkeiten reagiere als sonst?
    •Oder habe ich Stress und bin deswegen angriffslustiger, ungeduldiger oder schneller angefressen als sonst?
    •Stört mich plötzlich etwas, was beim anderen eigentlich schon immer so war?
    •Nehme ich meiner Freundin irgendetwas übel, was sie getan hat?
    •Nehme ich meinem Freund übel, dass er etwas NICHT tut? Erwarte ich etwas, was nicht kommt?
    •Bin ich neidisch auf etwas, was meine Freundin hat oder worin sie „besser“ ist als ich?
    •Drückt mein Freund vielleicht unwissentlich auf irgendwelche „wunden Punkte“ bei mir?
    Wenn Sie sich diese Fragen gestellt und Antworten gefunden haben, können Sie etwas tun.

    Wenn Ihr Freund etwas getan hat, was Sie ihm übel nehmen, dann sprechen Sie es aus und reden Sie mit dem anderen darüber. Vielleicht fällt der andere aus allen Wolken, weil ihm sein Vergehen gar nicht bewusst war.

    Oder wenn Sie etwas erwarten, was Ihre Freundin nicht einlöst, dann reden Sie über Ihre Erwartungen. Erwarten Sie von Ihrer Freundin nicht, dass sie weiß, was Sie erwarten. Selbst dann nicht, wenn Sie es für selbstverständlich halten. Denn was für den einen selbstverständlich ist, ist es für den anderen noch lange nicht.

    Auch wenn Sie neidisch sind, dann reden Sie darüber. Vielleicht kann Ihr Freund etwas tun, um Ihren Schmerz zu lindern, oder es Ihnen einfacher machen, mit der Situation umzugehen.

    Oder wenn Ihre Freundin wunde Punkte bei Ihnen drückt, dann reden Sie drüber und geben Sie Ihrer Freundin die Chance, damit aufzuhören.

    Vielleicht sagen Sie jetzt: „Ich bin aber kein Typ für Problemgespräche“, und das kann ich verstehen, das ging mir auch mal so. Offen über Freundschaft und das Miteinander zu reden ist für viele Menschen nicht einfach. Gerade für Männer nicht. Meine Empfehlung: Tun Sie es trotzdem, auch wenn es nicht einfach ist und Überwindung kostet.

    Reden hilft in den meisten Fällen. Und es kann sehr viel Spannung lösen, insbesondere wenn Sie in erster Linie über sich und Ihre Gefühle und Bedürfnisse reden und wenn Sie es vermeiden, dem anderen Vorwürfe zu machen.

    • carma Says:

      ein sehr kluger, hilfreicher beitrag, für den ich mich persönlich bedanken möchte, da ich diese freundesproblematik aktuell erlebe. ich denke, das die heutige zeit einen immer mehr dazu drängt, klare entscheidungen zu fällen- und man sich eben auch von falschen freunden trennen können muß, da faule kompromisse einen auf dauer nur schwächen und in unheilsame verstrickungen führen können.
      leider geht das auch quer durch den „sandkasten“- sehr schmerzlich…

  4. Aufgewacht Says:

    Abrahams Anweisungen an seinen Knecht

    Die Anweisungen, die der Knecht von Abraham erhält, sind sehr bezeichnend und reich an Belehrungen für unsere Herzen.

    3. Abraham warnt den Knecht zweimal ernstlich davor, Isaak zurück nach Mesopotamien zu bringen (Vers 6+8). In diesem Kapitel ist Isaak das Vorbild auf einen himmlischen Christus, und daher wird sein Name nach der Opferung in

    http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/816/Die+Braut+des+Lammes+(3)

  5. Aufgewacht Says:

    Wohl aber ist John MacArthur der erste der diese (für viele unbequeme) Wahrheit in der vom Postevangelikalismus dominierten Christenwelt, so klar und deutlich zur Sprache bringt. Seine Argumentation ist dabei sehr klar und die Sprache sehr leicht zu verstehen (ein großes Kompliment auch an den deutschen Übersetzter Martin Plohmann). Nachem man das Buch gelesen hat, bleibt einem nichts anderes als zu sagen, wie es MacArhur in den letzten Seiten des Buches formuliert hat:

    „Wenn wir … ganz verstehen wollen, was es bedeutet, Christus nachzufolgen, dann müssen wir uns die lebensverändernden Auswirkungen dieses entscheidenden Begriffs aneignen. Ein Christ zu sein bedeutet, ein Sklave Christi zu sein.“ (S. 196)

    Zunächst stellt der Autor klar, dass das griechische Wort „doulos“ in der Vergangenheit in fast allen Übersetzungen mit „Knecht“ übersetzt wird. Allerdings ist dies ein grober Fehler. Dieses Wort heißt durchgängig „Sklave“. Daraus ergibt sich eine ganz neue Theologie, denn es besteht und bestand ein beträchtlicher Unterschied zwischen einem „Knecht“ oder „Diener“ und einem „Sklaven“.

    „Wann immer es (doulos) benutzt wird, sowohl im Neuen Testament als auch in der griechischen Literatur, bedeutet es immer und ausschließlich Sklave.“ (S. 22)

    „Diener sind angestellt; Sklaven gehören ihrem Besitzer. Diener haben eine gewisse Freiheit, für wen sie arbeiten und in dem, was sie tun.“ (S. 22,23)

    „Wir sind zu einem Preis erkauft worden. Wir gehören Christus. Wir sind sein Eigentumsvolk. Und wenn wir all das verstehen, ändert sich alles bei uns, angefangen bei unserer Perspektive und unseren Prioritäten.“ (S. 28)

    Hier wird ein Bild eines Christen und vor allem seines Meisters Jesus Christus gezeichnet, das dem unserer heutigen Chistenheit in allem entegegensteht. Heute ist Gott nicht der große souveräne (ich meine wirklich souverän über alles), gerechte und heilige Gott. Gott und Christus sind Diener der Menschen. Sie dienen als Therapiegrundlage für unsere Probleme. Es dreht sich alles nur um den Menschen. Wie weit sind wir abgekommen von einem gesunden und echten Verhältnis? Es muss um Gott gehen. Gott allein. Christus ist unser Meister und wir seine Sklaven. Die einzige Freheit in Christus die Sinn macht, ist ein Sklave Christi zu werden. Das macht das Buch nur allzu deutlich klar. Und so können wir nicht anders als einzustimmen:

    „Ein Sklave Christ zu sein, ist der größte vorstellbare Segen“ (S. 90)

    Dieses Buch ist wichtig. Wie ich meine sogar sehr wichtig. Es gilt das Verhältnis zwischen uns und Gott richtig zu sehen. Dies wird, wenn wir es ernst nehmen, nachhaltige Auswirkungen auf unserern Wandel mit Gott haben.

    „Die Freiheit des Christen ist nicht die Freiheit, zu tun, was er will, sondern die Freiheit, Gott gehorsam zu sein – bereitwillig, freudig, natürlich.“ (C.E.B. Cranfield, S. 134)

  6. carma Says:

    dieses „sklavische“ verhältnis zu gott entspricht allerdings ziemlich genau der absoluten unterwerfung der mohamedaner unter „allah“- von der freiheit des christenmenschen, die überhaupt erst die voraussetzung für einen wahrhaft empfundenen, tief verinnerlichten glauben ist, ist diese these weit entfernt. gerade die symbolik des „menschensohnes“ jesus bezeugt die von gott gewollte „vermenschlichung“ des neuen glaubensbildes- um so die welt, nicht gott erlösen zu können.

  7. Dusty Says:

    Gib es überhaupt eine Wahrheit? Jeder legt sich die Antwort so zurecht,das es wie eine Wahrheit aussieht.


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