kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kommentare der Kopten zu Demos vor israelischen Botschaften 20. August 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:11

Trotz der Todesangst um unsere koptischen Geschwister in Ägypten konnte ich mir das Lachen nicht verkeifen, als ich die Kommentare der koptischen Besucher des koptischen Blogs „Christian Dogma“ las. Sie alle sind mit dem islamischen Terror und den Aufrufen zum Dschihad gegen die jüdischen Israelis keineswegs einverstanden. Es häufen sich die Bilder, Videos und Berichte. Die Bilder nach dem „unsäglichen Freitagsgebet“ machen jedem vernünftigen Menschen Angst. Anstatt dass jeder an die Zukunft seines Heimatlands denkt und sich überlegt, wer dahinter steckt und was ein Krieg gegen Israel kostet, lassen sich die muslimischen Ägypter von den Moslembrüdern und ihren Terrorzweigen regelrecht täuschen.

 

Zum Beispiel goss der katarische Nachrichtensender Al-Jazeera jede Menge Öl ins Feuer. Stundenlang wurden die Proteste der Moslembrüder und Salafisten vor den israelischen Botschaften in Kairo und Alexandria direkt übertragen. Der salafistische Scheich Safwat Hegazy, der ständig gegen Israel auf den salafistischen TV-Sendern hetzt, leitete die Demo in Kairo vor der israelischen Botschaft. Anhand der Videos, die von Al-Jazeera stammen, hörte man ihn zum Krieg gegen Israel aufrufen. Er und die muslimischen Demonstranten riefen: „Kheibar, Kheibar, ihr Juden … die Armee Mohameds wird zurückkehren“.

 

Darüber sagten einige koptische Besucher: „Wo ist die Armee Mohameds? Da werdet ihr lange warten! Sie kann nur die Kirchen wie Atfih und Imbaba niederbrennen und abreißen, die Kopten terrorisieren, töten, bestehlen, die Koptinnen entführen und Hass verbreiten. Aber gegen Israel zu kämpfen, das wagt sie nicht. Nur leeres Geplapper und keine Taten“! … „Hegazy, Mohamed Hassan und alle diese Salafisten und Moslembrüder sollen sich einen Job suchen: zum Beispiel als Barbiere! Auf alle Fälle ist es ehrlicher als auf den TV-Kanälen ihr Gift zu verbreiten“ … „Danke Herr Safwat für die Kriegserklärung gegen Israel. Wärst du dafür bereit, deinen schicken Anzug aufzuopfern und nach Palästina zu ziehen, um die Akssa zu befreien“? … „Bei Amr Adieb sagst du, dass euer Prophet die Juden in Kinkaa bekämpfte, weil sie einer Frau Unrecht getan haben! Wir wissen ja schon, wie gütig euer Prophet war, und vor allem wenn es sich um ein Weib handelte“ … „Israel ist nicht Nagib Sawirus, den ihr bis jetzt attackiert, zum Boykott seiner Firmen aufruft und Fatwas zu seinem Tod verbreitet“ … „Ein Ratschlag an Majorgeneral Tantawy: Nimm dir alle salafistischen Scheichs und alle die Schreihälse zur Brust … verpass jedem von ihnen Sprengstoffgürtel und Maschinengewehr … versprich ihnen aber vorher die 72 schwarzäugigen Jungfrauen und den Spaß in Mohameds Paradies mit allem drum und daran … und sie werden dir die Israelis wie die Kopten züchtigen“!

 

 

Zu den erhobenen Schuhen: „Sie wissen ganz genau, dass die Israelis durch den Gestank in Ohnmacht fallen. Das kann aber die Ägypter treffen, welche die gestunkenen Socken nicht verkraften können. Somit haben sie ihre Landesleute auf dem Gewissen“ … „Das ist die Schuhen-Demonestration … renne doch um dein Leben! Der Gestank ist schlimmer als das Tränengas … wir haben jede Menge nach dem Freitagsgebet erlebt: Kamel- Gewand- und Bärten-Fehden; jetzt gibt es Schuhen-Fehde“ … „Wo ist mein Schuh … ich vermisse meinen rechten Schuh! Hat jemand ihn gesehen?“ … „Sie sind nicht gewöhnt, Schuhe zu tragen! Denn sie wollen wie ihr Prophet mit hölzernen Latschen herumlaufen“ … „Anstatt uns mit euren stinkenden Socken zu quälen, geht einfach nach Palästina, bekämpft Israel und befreit eure Geschwister im Islam. Lasst Ägypten in Ruhe. Unser Land ist beschädigt genug“!

  

 

Spaß bei Seite: Wir alle wissen ganz genau, warum die muslimischen Ägypter das jüdische Israel hassen. Von klein an bekamen die Moslems Ägyptens seit dem Krieg von 1948 den Hass auf Israel mit der Muttermilch. Das alles zu dem Hass auf die ungläubigen Juden im Koran und der Sunna, was sie tagtäglich in den Medien und den Moscheen hören. Wenn ein palästinensischer Terrorist von den Israelis getötet wird, nennen ihn die ägyptischen Medien „Märtyrer“, aber wenn ein Kopte von den muslimischen Terroristen getötet wird, wird er überall als „Opfer“ bezeichnet. Seit dem Rücktritt Mubaraks nach dem erdichteten Revolution erheben die Moslembrüder die Stimmen gegen den Erzfeind Mohameds: die Juden.

 

Seit dem 11. Februar fingen die islamischen Terroristen an, nach Sinai, Arisch, Rafah und Taba zu ziehen. Das Militär macht mit ihnen gemeinsame Sache und öffnet den Passiertunnel in Rafah. Die Präsidentschaftskandidaten wie Amr Mussa riefen zum Streichen des Camp-David-Abkommens von 1978. Viele riefen dazu, kein Erdgas an Israel zu verkaufen, als ob Israel dieses Erdgas umsonst bekäme. Wissen Sie welche Konsequenzen das alles hat?

 

= Israelische Touristen, die Sinai, Taba und Arisch regelrecht zum Aufblühen bringen, sind verschwunden. Sie sind aus Angst vor den islamischen Terroristen geflüchtet. Diese Terroristen sind keine kleine Gruppe, die den Islam falsch interpretiert. Das sind Tausende, welche nicht nur das Militär und Hamas hinter sich haben, sondern auch die Beduinen.

 

= Über 747 Firmen, Betriebe und kleine Fabriken und Hotels sind pleite und mussten schließen. Es geht nichts mehr in dem Gebiet an der Grenze mit Israel. Das heißt demzufolge, dass tausende Ägypter arbeitslos wurden, die ihren Familien nichts geben können. Wovon werden sie leben. Vielleicht schließen sie sich den islamischen Terroristen an, um ans Geld zu kommen. Das Militär stellt sich doof an und will von nichts gewusst oder gesehen haben.

 

= Ein Krieg gegen Israel führt bestimmt unter diesen miserablen Umständen zu einer bitteren Niederlage. Ägypten ist nicht nur pleite und am Boden zerstört, sondern auch zerspalten. Die Geschichte lehrt uns, dass Ägypten mit der ehemaligen Sowjetunion an ihrer Seite keinen Krieg gegen Israel führte, sondern gegen Amerika. Ich werde nicht über den Sechs-Tage-Krieg von 1967 sprechen, bei dem Nasser das Volk glatt öffentlich belog und Ägypten im wahrsten Sinne des Wortes erniedrigt wurde, sondern über den Schein-Sieg am 06. Oktober 1973. Selbst diesen Krieg hat Ägypten nicht gewonnen. Das können Sie herausfinden, wenn Sie kurz googeln. Die israelische Armee besiegte die dritte Truppe in Defreswar (Ismailia). Sie konnten innerhalb 2 Stunden in Kairo einmarschieren und die ägyptische Hauptstadt einnehmen. Anwar Saddat rief damals zum Waffenstillstand und verhandelte mit Amerika.

 

Wir Kopten lieben unser Ägypten und wollen mit allen Menschen aus allen Ländern der Welt friedlich zusammenleben. Wir hassen keinen und empfinden keinen Hass für Israel, trotz der langen Kriege von 1956 bis 1973. Wir möchten, dass Ägypten sich wieder normalisiert, und dass die Wirtschaft sich erholt. Unser Land soll friedlich gegenüber allen Völkern auftreten.

 

6 Responses to “Kommentare der Kopten zu Demos vor israelischen Botschaften”

  1. G.*K.* Says:

    Die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit“. (Mit der Zeit kommt die Wahrheit ans Licht

    Diktaturen haben niemals ein Problem gelöst. Sie haben es nur verschwinden lassen.“

  2. Erich Foltyn Says:

    die wollen immer einen Krieg, die sollen sich die Bilder vom 2. Weltkrieg anschauen. Das war ein Krieg, 55 Millionen Tote, …. da waren alle froh, wie er aus war.

    • Saphiri Says:

      die wollen immer einen Krieg, die sollen sich die Bilder vom 2. Weltkrieg anschauen. Das war ein Krieg, 55 Millionen Tote, …. da waren alle froh, wie er aus war.

      leider treibt es die Gesellschaft immer so weit zum Weltkrieg,bis im Jammer und Geheul gelegen wird.
      Schade,daß die Menschheit nur mit Gewalt vom Bösen gestoppt werden kann.

  3. Jemeljan Says:

    Was hatten wir denn von der Revolution erwartet ? Ein demokratisches, friedliches und weltoffenes Ägypten ? Tja, dafür müssten 100 % aller Ägypter aber Kopten oder andere Christen sein. Da dies aber nicht so ist, war doch klar, dass es auf einen Krieg mit Israel hinausläuft. Jetzt werden die Bündnisse mit den sunnitisch-fundamentalistischen Aufständlern in Syrien, dem „Muslimbruder“ Erdogan und anderen, notfalls sogar Schiiten, geschlossen und dann beginnt Israels Endkampf. Wir Europäer müssen nur endlich klarsehen in dieser Hinsicht. Und uns eindeutig auf Israels Seite stellen.

    • Engelchen Says:

      Jemeljan…..
      War ja klar daß das so kommen wird,von wegen mehr Demokatrie!
      Du hast recht,wir sollten uns an die Seite der Israelis stellen,zusammen hätten wir eine solch enorme Power,und vor allem Geist! das ist was den Muslimen fehlt,will niemand beleidigen aber für mich ist der Islam menschenverachtend hoch 3,habe mir letztens vorgenommen nicht mehr in blogs zu gehen und zu lesen oder zu schreiben weil ich merke wie es mir dabei schlecht geht aber manchmal muß es doch wieder raus,man soll ja aus seinem Herz keine Mördergrube machen 😦
      liebe grüße von Engelchen .
      P.S.
      Jemeljan hört sich an wie der Name eines Engels 😉

  4. carma Says:

    also wirklich besorgt klingen die kommentare ob eines möglichen (welt?-)krieges nicht gerade- lebt ja von uns keiner in israel!
    sich jetzt erst zur solidarität mit israel aufzuraffen, dürfte europa noch zum verhängnis werden: GOTT behüte uns, falls es wirklich zum ernstfall kommt…
    ich bin meinerseits schon fast panisch, wenn ich ich mir solch ein szenario ausmale!!


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