kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Das ist islamischer Feminismus“ 20. August 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 13:39

Frauenrechtlerin über Frauen im Islam

 

Auf den ersten Blick unvereinbar: Islam und die Gleichberechtigung der Frau. Musliminnen aber glauben, dass sie sich nicht entscheiden müssen, sagt die Frauenrechtlerin Amina Wadud.

 

AMINA WADUD Die islamische Feministin und Imamin wurde 1952 als Mary Teasley geboren. Ihr Vater war methodistischer Pfarrer. Sie bekannte sich 1972 zum Islam und nahm den Namen Amina Wadud an. Bis 2008 lehrte sie als Professorin für Islamwissenschaften an der Virginia Commonwealth University in Richmond. Sie publizierte zur Rolle der Frau im Koran und plädiert für ihre Gleichstellung. Wadud wurde zum Gegenstand einer Kontroverse, als sie am 18. März 2005 das Freitagsgebet vor einer gemischten Versammlung von über hundert Musliminnen und Muslimen leitete, was traditionell nicht üblich ist.

 

Das Gebet fand in der „Episcopal Cathedral of St. John the Divine“ in New York statt,

nachdem drei Moscheen die Veranstaltung abgelehnt hatten,

und nachdem eine Galerie ihre Zusage nach einer Bombendrohung zurücknahm.

 

taz: Frau Wadud, seit wann gibt es eine Frauenbewegung im Islam?

Amina Wadud: Historisch sehe ich die ersten Schritte eines Feminismus im Islam etwa in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Diese Frauen bezogen sich mit ihrem Engagement nicht speziell auf den Islam. Sie waren Muslimas und setzten sich vor allem für die politische Partizipation von Frauen im öffentlichen Leben ein. Dazu gehörten das allgemeine Frauenwahlrecht, Bildungsfragen oder die Menschenrechte. Oft waren diese Frauen Teil einer nationalen Bewegung, die den Wandel zur Etablierung von Nationalstaaten vorantrieb.

 

Mit Blick auf islamisch geprägte Länder war der Erfolg dieser Bemühungen aber mäßig?

Das vorläufige Ergebnis ihres Engagements war, dass ihre Anliegen – speziell zur Rolle der Frau im öffentlichen Leben – kaum berücksichtigt wurden. Teilweise gab es sogar Rückschritte.

Inwiefern?

Als der politische Islam an Bedeutung gewann, also zu Beginn der 70er Jahre etwa, versuchten die Fundamentalisten den Islam als perfektes System zu vermitteln, auch was die Rolle der Frau betrifft. Diese Bewegung artikulierte eine klare Treue zum Islam und ebenso eine klare Opposition zum westlichen Imperialismus – diese Haltung war für viele recht attraktiv. Die Fundamentalisten konkurrierten aber bald mit den Frauenrechtlerinnen, insbesondere bei der Frage, inwieweit Frauen Bürger zweiter Klasse seien oder eben nicht.

 

Feminismus und Islam ist kein Widerspruch in sich?

Für die Fundamentalisten war der Gedanke der Gleichberechtigung von Mann und Frau oder auch die Identifikation mit den Menschenrechten Teil westlichen Gedankenguts – und mit dem Islam unvereinbar. Die Feministinnen vertraten sehr schnell die Ansicht, dass das Problem in der Religion selbst liege, und plädierten dafür, die Religion aus dem Diskurs herauszuhalten. Muslimische Frauen standen also vor der Wahl: entweder die Treue zum Islam oder die Identifikation mit den Menschenrechten. Die Mehrheit muslimischer Frauen aber identifizierte sich sowohl mit dem Islam als auch mit der Idee der Menschenrechte. Und wir Feministinnen waren davon überzeugt, dass wir diese Wahl nicht brauchen.

 

Die Mehrheit muslimischer Männer sieht das nicht so?

Es hat eine Zeit lang gedauert, bis wir in der Lage waren, die Vereinbarkeit von Islam und den Menschenrechten klar zu formulieren. Dass beides geht, am Islam festzuhalten und sich mit den Menschenrechten zu identifizieren, basiert auf dem Bewusstsein einer nationalen Identität und der Überzeugung, dass wir Frauen unseren eigenen Beitrag leisten müssen, den Islam zu interpretieren. Das heißt, eben auch mitzuwirken beim Auslegen islamischer Textquellen. In der Tat werden wir sehr oft missverstanden. Entweder man steckt uns in die Ecke der Islamisten oder man unterstellt uns säkulare Tendenzen.

 

Worin unterscheidet sich islamischer Feminismus von der herkömmlichen Frauenbewegung?

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts gibt es eine Alternative für muslimische Frauen, die sich nicht zwischen den Menschenrechten und dem Islam entscheiden wollen. Und es gibt einen Namen für das, was wir tun: islamischer Feminismus. Denn wir ziehen den Islam heran, um die Gleichwertigkeit von Mann und Frau ins Bewusstsein zu rufen. In den letzten zehn Jahren ist eine neue Dimension hinzugekommen. Es geht uns nicht mehr nur um Gleichberechtigung innerhalb der Gesellschaft, also im öffentlichen Leben, sondern auch um Gleichberechtigung innerhalb der Familie. Derzeit arbeiten wir sehr intensiv daran, unter anderem das Familienrecht zu reformieren. Es geht nicht darum, die Geschlechter einander anzugleichen, sondern Gleichberechtigung im öffentlichen wie im privaten Leben herzustellen. Wir wollen, dass Frauen die freie Wahl haben und dass diese Entscheidung respektiert wird – ganz egal ob sich Frauen beruflich engagieren oder zu Hause innerhalb der Familie. Das Bewusstsein der Vereinbarkeit von Islam und der Idee der Menschenrechte ist neu und die Zahl der Muslime, die das so sehen, wächst stetig.

 

In Saudi-Arabien, wo es noch immer ein Fahrverbot für Frauen gibt, ist dieses Bewusstsein einfach noch nicht angekommen?

Ich kenne Frauen in Saudi-Arabien, die sich erst kürzlich im Rahmen einer Kampagne gegen das Fahrverbot engagiert haben. Wir haben Twitter-Messages aus den USA gesendet, um sie dabei zu unterstützen.

 

Ein Tropfen auf dem heißen Stein?

Es wird oft übertrieben, was die Situation in Saudi-Arabien angeht, so als täte sich dort gar nichts. Gerade im Moment arbeiten saudische Frauen daran, ihre Situation zu verbessern. Auch wenn diese Frauenarbeit sich auf die jeweils lokalen Bedürfnisse konzentriert: jeder Tropfen hilft, das Fass zu füllen. Nicht alle Tropfen sind dieselben, aber wir tun sie alle hinein – und irgendwann ist das Fass der Gleichberechtigung gefüllt.

 

Vor sechs Jahren haben Sie erstmals vor einer gemischten Gemeinschaft in New York ein Freitagsgebet geleitet. Das sorgte für einen Eklat in der islamischen Welt. Was hat das gebracht?

Es gab natürlich viel Raum für Gegenreaktionen, aber auch ein klares Mandat für sehr viel klarere Antworten hinsichtlich der Partizipation von Frauen im öffentlichen religiösen Leben. Auch wenn es noch immer eine Minderheitshaltung ist, dass Frauen vor gemischten Gemeinschaften Freitagsgebete leiten, so ist doch die Zahl der Befürworter gewachsen. Es hat begonnen und es passiert auf unterschiedliche Art und Weise. Von einer Kollegin habe ich erst kürzlich erfahren, dass die „Mohammedia“, die zweitgrößte muslimische Organisation weltweit, entschieden hat, Frauen bei der Leitung der Gebete unter bestimmten Umständen zu beteiligen. Das ist im Moment der größte Zuspruch seit dem Ereignis 2005 in New York. Es gibt Moscheegemeinden, die es befürworten, dass regelmäßig Frauen Gebete leiten. Nicht jede Woche, aber zum Beispiel im Wechsel mit den Imamen. Diese kleineren Fortschritte gibt es immer häufiger, wo immer sich Raum dafür auftut. Und das ist der Beginn dessen, wofür ich immer gekämpft habe: dass die Teilhabe von Frauen auch in religiösen Führungspositionen als Normalität betrachtet wird.

 

Wie beurteilen Sie die Umbrüche, die durch die arabischen Revolutionen angestoßen werden, aus der Perspektive eines islamischen Feminismus?

Etwa Mitte des vergangenen Jahrhunderts haben sich die Frauen oft im Rahmen nationaler Bewegungen für die Etablierung eines Nationalstaates engagiert. Von den Errungenschaften der postkolonialen Zeit haben sie nie in vollem Umfang profitiert. Im Gegensatz dazu sind die Frauen des arabischen Frühlings heute mit an der Basis tätig: als Politikerinnen, als Richterinnen, als Geschäftsfrauen, als Studentinnen. Sie wirken mit, auch beim Schreiben neuer Verfassungen arabischer Staaten, und sie sind sich darüber im Klaren, dass es notwendig ist, auch die Belange der Frauen mit einzubeziehen, das heißt, den vollen Zugang zu den Vorteilen einer erfolgreichen Revolution zu erhalten.

 

Liegt die Umgestaltung der arabischen Staaten nicht mehrheitlich wieder in der Hand der Männer?

Natürlich gibt es diese Leute, die Frauen von der Teilhabe der Errungenschaften abhalten wollen, die sagen: „Wir wollen euch gerne auf dem Tahrir-Platz die Transparente hochhalten sehen, aber ihr könnt nicht für das Amt des Präsidenten kandidieren“. Diese Position gibt es. Aber der Unterschied ist, dass wir jetzt eine kritische Masse von Frauen haben – und diese Frauen gehen nach der Revolution nicht einfach so nach Hause. Diese Frauen sind kompetent, sie haben Fähigkeiten, sie haben das Wissen über den Islam, sie haben die Motivation – persönlich, spirituell, politisch, akademisch und intellektuell – für ihre Teilhabe in einem neuen Ägypten, Libyen, Syrien oder Jemen zu kämpfen. {Quelle: www.taz.devon Ulrike Humme}

 

 

 Frauen diskutieren über Islam

 

Eine muslimische Frauenorganisation führt am kommenden Sonntag eine Diskussionsrunde zum Thema „Angst vor dem Islam“ durch. Zugelassen sind nur Frauen.

 

„Glauben Sie nicht nur an das, was die Medien Ihnen sagen, sondern machen Sie sich selbst ein Bild vom wahren Islam“. Mit dieser Aufforderung lädt die Frauenorganisation Lanja der Ahmadiyya-Gemeinde alle Frauen zu einem Diskussionsnachmittag in Münchenbuchsee ein. Mit über tausend Flyern, die sie in der Region verschickten, machen die Musliminnen Werbung für den Anlass. Auch an Schulen, Kirchen und in Frauenorganisationen verteilten sie die Flyer. Auf den Flugblättern stehen Fragen wie „Ist der Islam eine terrorliebende Religion“? oder „Unterdrückt der Islam die Frauen“? Maria Tahir (24), Verantwortliche für den interreligiösen Dialog bei der Ahmadiyya-Gemeinde, mag im Vorfeld des Anlasses zu den Fragen keine Stellung beziehen. „Jeder soll sich selber ein Bild machen über die Antworten, die der Koran zu diesen Fragen gibt“, erklärt die Schweizerin mit pakistanischen Wurzeln ihre Zurückhaltung.

 

Falsche Übersetzungen: Der Informations- und Diskussionsnachmittag thematisiert Ängste rund um den Islam. „Unser Ziel ist es, diese Ängste und Vorurteile abzubauen“, erklärt Tahir. Oft seien falsche Übersetzungen des Korans das Problem. Die Ahmadiyya-Gemeinde halte sich deshalb nur an dessen originalen Wortlaut und nicht an Übersetzungen. „Liebe für alle, Hass für niemanden“ steht auf der Homepage der Schweizer Ahmadiyya-Gemeinde. 14 Sektionen und etwa 700 Mitglieder umfasst die Gemeinschaft. Auch Bern hat eine Sektion. {Quelle: http://www.bernerzeitung.ch}

 

8 Responses to “„Das ist islamischer Feminismus“”

  1. Bazillus Says:

    Ich denke, Theorien gibt es gar viele. Ich meine, wir sollten uns die Länder ansehen, die den Islam als Staatsreligion für sich aufoktroyiert bekommen haben:

    Die alte Erkenntnis, dass gleichberechtigte Frauen so viele Kinder bekommen, die die Familie auch ernähren kann, scheint im islamischen Machtbereich nicht zu gelten.
    Die Unterdrückung der Frau erkennen wir daran, wie viele Kinder der Armut, der Bildungslosigkeit und somit dem tödlichen Kreislauf der Frühsterblichkeit ausgesetzt sind. Halt: Da gibt es jedoch eine Ausnahme: Viele Frauen in Pakistan oder im Gaza-Streifen fühlen sich stolz, möglichst viele Kinder für den Dschihad zu gebären. Das wäre dann der zweite Beweggrund für die übergroße Kinderschar in Pakistan oder in Gaza.

    Wir sollten uns hier nicht von irgendwelchen Taqiya-Methoden der Ahmadiyya-Gemeinde beeinflussen lassen. Wenn ich lese, dass der Koran „Liebe für alle, Hass für niemanden“ zu bieten hat, muss ich leider bitter auflachen. Es wäre nichts schöner als genau dieses. Diese Forderung ist dem Christentum vorbehalten, sprich Jesus selbst. Mohammed war da aus anderem Holz gestrickt. Wenn die Damen das glauben mögen, sollen sie. Wenn dieser Slogan alle Hassverse des Koran überdecken sollte, ist dies nur von Vorteil. Nur eines ist zu kritisieren: Der Wahrheit entspricht dieser Slogan leider keineswegs.

    Wenn der Koran seinen Gläubigen sogar befiehlt, nicht am Grab von Ungläubigen zu stehen und für sie zu beten, dann weiß ich genau, wessen Geist diese Anordnung trägt. Wenn von Christen und Juden von den schlechtesten Geschöpfen gesprochen wird, dann brauche ich dafür keine beschönigte Übersetzung. Denn so werden Juden und Christen noch heute behandelt in islamischen Ländern: Ausgegrenzt und diskriminiert, teilweise sogar verfolgt bis aufs Blut. Eines hasse ich besonders: Keine Menschen, sondern Lügen, die von Menschen sogar von Gott legitimiert verbreitet werden, um eine Religionsideologie gut aussehen zu lassen und verdecken, welches Elend diese Glaubensrichtung über die Erde gebracht hat.

    Die Frauenarbeit im Islam ist wichtig, sehr wichtig. Sie ist die einzige Chance, den Islam von innen heraus zu erneuern. Jedoch muss sie einher gehen mit dem Anspruch weiblicher Menschlichkeit gegenüber den im Koran verhasst hingestellten Ungläubigen. Ja, die Forderung nach Gleichberechtigung muss einhergehen mit der Forderung nach achtvollem Respekt vor anderen Glaubensrichtungen. Die Forderung nach Gleichberechtigung muss einhergehen mit der Forderung, dem bewaffneten Dschihad, wie er noch heute in Nigeria, Somalia, Afghanistan und anderen islamischen Ländern eine radikale Abfuhr zu erteilen. Sie muss einhergehen mit dem Bekenntnis zum eigenen Versagen, mit dem Bekenntnis eigener Schuld.

    Erst dann wird die Gleichberechtigung zum Erfolg führen.

    Keinem ist nämlich damit gedient, ob ein männlicher oder ein weiblicher Imam zum Kampf gegen Ungläuibge, zum Hass gegen Christen und Juden aufruft. Das hätte nämlich den gleichen mörderischen Effekt. Dann wäre zwar dem weiblichen innerislamischen Gleichberechtigungswunschgedanken gedient entgegen dem Wort Mohammeds, dass Frauen, a) rechtlich ungleich gestellt bleiben, b) vornehmlich Höllenbewohner sind und c) Frauen es schaffen, Gebete ungültig zu machen, wenn sie die Gebetsrichtung von Männern zu durchkreuzen. Der Koran ist nun einmal bei aller Drehung und Wendung nicht dazu geeignet, Frauen einen gleichberechtigten Platz neben ihrem Ehemann einnehmen zu lassen.

    Mir persönlich wird es immer ein Rätsel bleiben, wie Frauen einem Propheten nachlaufen können, dem der Gott des Islam jede Menge Frauen erlaubte, Kinder als Frauen (Legalisierung der Pädophilie) erlaubte, Schwiegertöchter als Frauen erlaubte (dem Adoptivsohn die Frau wegnehmen, weil er sie begehrte, ist ganz schön schäbig), Cousinen als Frauen erlaubte (Förderung der Behindertenrate), einige davon wieder nach Gusto verstieß und sich auf Gottes Erlaubnis stützend so ganz nebenbei Frauen aus dem Bereich der Sklavinnen als Mätressen auf Reisen genehmigte.

    Mir wird es immer ein Rätsel bleiben, wie Frauen einen solchen Mann als Vorbild ansehen können. Wäre ich eine Frau, wäre gerade dieser Mann so abstoßend, wie nur ein Mann sein könnte. Er legalisierte und lebte Frauenverachtung, sah sie nur als Triebabfuhrobjekte und Dienerinnen an seiner Person an.

    Mir persönlich wird es immer ein Rätsel bleiben, wie Frauen einen Himmel erstrebenswert finden können, der Männern 72 immerwährende Jungfrauen beschert (hier schon wieder dieses verächtliche Frauentriebabfuhrdenken) und Gott den Frauen wieder ihren Kerl von der Erde gerade einmal erlaubt wird und ihren Ehemännern bei seinen Prostitutionsbesuchstreiben zuschauen dürfen.

    Mir persönlich wird es immer ein Rätsel bleiben, wie gereade Frauen die Aussage der Kindfrau Aisha zu ignorieren, die ihrem Ehemann Mohammed sagte, dass er wohl häufiger Verse „offenbart“ bekomme, die in seiner jeweiliger Situation nützlich und auch für ihn sehr brauchbar waren.

    Da mag der Islam noch so eine einfache Lebens- und Religionsformen in Kartongröße mit festen Regeln und Bestimmungen bis ins Detail zu bieten haben und vorschreiben und die menschliche Seele in ein geistiges Gefängnis stecken, mich würde dieser Glaube allein wegen des Gottesbildes, des Himmelsbildes, des Frauenbildes und des irdischen Vorbilds in Person des Propheten, welcher diese Politreligion hier vertreten hatte, einfach nur abstoßen.

    • Saphiri Says:

      @Bazillus:
      Zitat: „Ja, die Forderung nach Gleichberechtigung muss einhergehen mit der Forderung nach achtvollem Respekt vor anderen Glaubensrichtungen.“

      -> Wäre Blasphemie und schwer zu bestrafen!
      Der Koran verlangt ausdrücklich die Verachtung der anderen Glaubensrichtungen, siehe, allein sich gegenseitiges Zerfetzen zwischen Sunniten und Schiiten.

      Zitat: „Die Forderung nach Gleichberechtigung muss einhergehen mit der Forderung, dem bewaffneten Dschihad, wie er noch heute in Nigeria, Somalia, Afghanistan und anderen islamischen Ländern eine radikale Abfuhr zu erteilen.“

      Würde des Gläubigen sein höchstes Glaubensziel berauben!

      Zitat: „Sie muss einhergehen mit dem Bekenntnis zum eigenen Versagen, mit dem Bekenntnis eigener Schuld.“

      Das ist absolut unmöglich!
      Grund: Jeder Gläubige ist deshalb als gläubig zu nennen und NUR dann, wenn er seinen eigenen Willen dem Willen Allahs unterordnet. Das macht ihn/sie eigen-willenlos auf Lebenszeit!
      Wie soll nun eine Person gleichzeitig willenlos dem Willen Allah gehorchen, dann aber ohne eigenen Willen ein „Bekenntnis zum eigenen Versagen ablegen mit dem Bekenntnis eigener Schuld“?
      Wenn ein gläubiger Muslim/Muslima sowas machen würde, dann begingen sie Höchstverrat an Allah! Welche Folgen das hätte, das kann man sich sofort nachvollziehbar machen, indem man den Koran liest.

      Bekennte sich ein Gläubiger im Islam (=Unterwerfung) ‚zum eigenen Versagen‘ ‚mit dem Bekenntnis eigener Schuld‘, dann beschuldigt diese Person automatisch damit Allah des Versagens und Allahs eigene Schuld!

      Ein Gläubiger, der seinen eigenen Willen an Allah überantwortet hat, macht damit das, was Allah wollte, das er als Gläubiger tut. Somit hat ein Gläubiger im Islam = Unterwerfung nie eigene Schuld oder Versagen. Denn Allah ist allwissend und allweise, der lässt Gläubige nie versagend handeln oder eigene Schuld tragen. Einem Gläubigen wird barmherzig verziehen, wenn er nach dem Willen Allahs handelte, so wie es im Koran steht.

      Daraus folgt: Ein „Bekenntnis zum Versagen und der eigenen Schuld“ ist eine Behauptung, Allah versagte und Allahs eigene Schuld! Deshalb dürfen wir nie etwas Negatives über Moslems sagen, weil damit immer Allah beleidigt wird. Langsam müssten es die Ungläubigen und Koranlaien kapieren, warum wir eine kultursensible Sprache (Lügenzwang) verordnet bekamen, anstelle der Meinungsfreiheit(Wahrheitschance).

      Egal wie Sie oder wir es uns wünschen, dass der Islam seiner vorgetäuschten Friedlichkeit, Respekt, Toleranz und Menschenwürde für unterschiedslos Alle entspräche, das ist mit dem Koran, als Gotteswort, nicht machbar. Es würde jeden Gläubigen sofort zu einem Abtrünnigen und Gotteslästerer machen und somit der höchsten Strafe aussetzen. Der Koran hat ja nicht umsonst mit entsprechenden Schutzgesetzen für seiner selbst vorgesorgt.

      Moderater Islam ist nur mit Taqiyya für die Unterworfenen, Gottergebenen möglich. Das steht ausdrücklich so im Koran. Der Gläubige darf sich in der Fremde unter Ungläubigen schützen unter Vortäuschung falscher Tatsachen.
      Moderater Islam ist PROPAGANDA, zur Beruhigung der Gemüter der Ungläubigen in einem nichtislamischen Lebensumfeld!
      Moderat gelebter Islam in einem begrenzten „nichtislamischen“ Umfeld verändert aber rein gar nichts am Islam = Unterwerfung dem Koran!

      Propaganda ist ein strategisches Lehrmittel für Erkenntnisunfähige. Das sind die, die dann später behaupten, sie hätten keine Alternative gehabt!

      Wer sich von Propaganda trotz besserer Informationsmöglichkeiten beeinflussen lässt, der handelt wie seinerzeit die von der Propaganda beruhigten Gemüter, die gesagt bekamen, Juden würden nur nach dem Osten umgesiedelt.
      Die Geschwister Scholl haben tatkräftig diese Propaganda der Lüge bezichtigt und von den Vernichtungslagern geschrieben. Und was hat man mit den Überbringern dieser schlechten Nachricht, die die heile Welt der Propaganda bedrohte, gemacht?

      Zitat: „Der Koran ist nun einmal bei aller Drehung und Wendung nicht dazu geeignet, Frauen einen gleichberechtigten Platz neben ihrem Ehemann einnehmen zu lassen.“

      So steht es geschrieben! Und das allein zählt!

      Kein Salafist interpretiert den Islam falsch! Er lebt ihn, so wie‘s geschrieben steht. Sein Wille ist, dass alle anderen auf dieser Welt das so tun! Und wenn wir nicht wollen, dann gebrauchen sie Gewalt! Damit sammeln sie hohe Punktzahl für das Paradies.

      Natürlich sind die angeblich moderaten Islam-Vertreter gegen Salafisten, denn die zeigen offen, ohne Taqiyya, was der Islam = Unterwerfung fordert, und das deckt die gesamte Anstrengung der Täuschung mit dem moderaten Islam = Unterwerfung auf! Wie doof und erkenntnisfern muss man sein, um glauben zu können, ein Gottergebener = Moslem könne sich OHNE taktische Täuschungsabsicht moderat Allah unterwerfen?

      Übrigens: Islamischer, männerunterwürfiger Feminismus sorgte schon immer für die Beschneidung der kleinen Mädchen. Physisch wie psychisch präparierte Mädchen/Frauen für die Männer!

      • Nachtrag Says:

        Lange Rede, kurzer Sinn: Am besten wäre es, wenn Sie mal darüber nachdenken, warum Sie davon ausgehen, dass das tief ausgeschnittene Dekollté einer Frau etwas mit Ihnen zu tun hat? Erleben Sie dies etwa als Einladung oder gar als Bedrohung ihrer eigenen Potenz?

        nicht übel nicht übel
        es geht uns an die Wäsch

  2. carma Says:

    warum man keinen aufschrei der ach so emanzipierten, aufgeklärten frauen, v.a. auch der jüngeren generationen in den westlichen ländern vernehmen kann, bleibt mir das noch grössere rätsel. wo bleiben da die vielbeschworenen solidaritätsbekundungen, die die frauenbewegungen sonst immer an den tag gelegt haben? des öfteren konnte ich schon eine mir unheimliche sympathie für die kopftuchträgerinnen beobachten- wie man hier in wien auch unzählige „mädels“ stolz an der seite moslemischer jugendlicher machos hängend sieht…
    der klammheimliche konservatismus vieler frauen ordnet sich anscheinend allzugerne wieder alten rollenklisches unter- gerade in den bildungsferneren schichten ein massenphänomen!
    emanzipation ade?!

    • Saphiri Says:

      Dein Kommentar offenbart ganz richtig, dass es zu irgendeinem Zeitpunkt in der allerfernsten Zukunft möglich sein wird, dass höchste geistliche Ämter im Islam ebenso von Frauen bekleidet werden sein können, wie dies theoretisch im Christentum möglich sein könnte.

      Diese Form der Gleichberechtigung ist auch in Religionen möglich, bei denen den Gläubigen der Spagat zwischen Wortlaut (von Koran, Bibel und dergleichen mehr) und Auslegung bis zur Halskrause grätscht. Immerhin sind ja sowohl ER als auch SIE gläubig – hier ist also noch Spiel.

      Der viel größere Sprung ist ja der, als religiöser Mensch andere, vor allem Atheisten, als gleichwertig anzunehmen – sonst gäbe es ja nicht den starken Missionsdrang, und der wiederum ist diesen Religionen eingebaut und lässt sich schlecht durch Interpretationen relativieren – klar daher auch, dass der Schlampen-Slutwalk bäh-bäh bleiben muss.

    • Engelchen Says:

      Carma…..
      Ja das ist mir auch schon aufgefallen,wo ist denn Alice Schwarzer und Konsorten??
      komisch,irgendwie passt das nicht ganz zusammen oder?….grübel….

  3. Saphiri Says:

    Da ist er wieder – der arme, vermeintlich emanzipierte Mann, der eigentlich nur das beste will für die Frau. Selbstverständlich weiß er auch genau, was gut für sie ist (sich züchtig anziehen).

    Und macht sie das Gegenteil, wird der Frauenversteher zum Antifeministen!

    Das Argument, dass Männer sich nicht sexy kleiden können, ist schlichtweg falsch. Die hegemoniale Form der Sexyness (à la Modemagazinen und TV) ist für Männer anders kodiert als für Frauen.
    Wenn Sie das einengt, dann kritisieren Sie doch die Männer in ihrem Umfeld, die das unhinterfragt

    mitmachen und bestimmte Standards aufrechterhalten! Warum sind plötzlich Frauen daran Schuld, wie Sie sich zu kleiden haben?

    Wenn Gleichberechtigung für Sie bedeutet, genau die gleichen Klamotten zu tragen wie Frauen, dann sind Sie wahrscheinlich sehr gleichberechtigt, dank der vielen Frauen, die ohne Ausschnitt und Rock, sondern mit Hose und Bluse daher kommen. Aber die sehen Sie ja wahrscheinlich nicht. Und wenn es Ihnen darum geht, ebenfalls Rock und Stöckel zu tragen,

    überlegen Sie mal ganz stark, was Sie am meisten davon abhält dies zu tun … (Ihr Männlichkeitsbild, ja genau, ganz richtig! Aber bestimmt nicht „die“ Frauen oder „der“ Feminismus).

    Lange Rede, kurzer Sinn: Am besten wäre es, wenn Sie mal darüber nachdenken, warum Sie davon ausgehen, dass das tief ausgeschnittene Dekollté einer Frau etwas mit Ihnen zu tun hat? Erleben Sie dies etwa als Einladung oder gar als Bedrohung ihrer eigenen Potenz? Ich kann Ihnen versichern (und im Übrigen ging es genau darum auf dem Slutwalk),
    dass die Art von Frauen sich zu kleiden NICHTS mit Ihnen zu tun hat.

    Zwar versuchen Frauen häufig mit der Art und Weise sich zu kleiden, ein gesellschaftliches Bild erfüllen, dass ihnen in Medien vorgeführt wird, mit Ihnen persönlich hat dies aber NICHTS zu tun!!!

  4. .. man sollte den muslimischen Männern vielleicht das Buch „Die Söhne Egalias“ von Peter Redvoort schenken (Untertitel: Wie die Männer im Land der Gleichberechtigung glücklich wurden“ …

    Martin


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s