kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Durch Gebet Abtreibung stoppen – Tag des ungeborenen Lebens 19. August 2011

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 13:36

New York: Wenige wissen, daß in mehreren Staaten, vor allem in Lateinamerika, der 25. März, das Fest Maria Verkündigung, als Tag des ungeborenen Lebens begangen wird. Der Tag der Ungeborenen wird in Argentinien, Chile, Guatemala, Costa Rica, in der Dominikanischen Republik, Nikaragua und weiteren Ländern mit einer Vielzahl von Initiativen begangen. Der 25. März wurde bewusst gewählt, weil es von da an genau neun Monate bis Weihnachten sind. Es ist die Zeit, in der Maria mit Jesus schwanger war. Ziel des Tags der Ungeborenen ist es, für das ungeborene Leben zu sensibilisieren, vor allem aber zu beten, um die Tötung ungeborener Kinder durch Abtreibung zu beenden.

 

Zur Bewegung Gebet gegen Abtreibung gehört die amerikanische Initiative 40 Days for Life. Bereits im siebten Jahr finden 40 Tage des Lebens und Fastens statt, um die Wunden der Abtreibung zu schließen. Die Aktion findet dieses Jahr in 337 Städten der Vereinigten Staaten von Amerika statt, ebenso in sieben kanadischen Provinzen, in Australien, Irland Großbritannien und Dänemark. Ihren Anfang nahm die Gebetsbewegung 2004 am Bryan College Station von Texas. Eine örtliche Lebensrechtsgruppe beschloss 40 Tage zu beten und zu fasten, um die Fälle von Abtreibung in der Gegend zu reduzieren. Die Initiative wurde bald in anderen Städten aufgegriffen. In den ersten sechs Jahren wurden 3599 Leben gerettet. 43 Angestellte von Abtreibungskliniken wechselten ihre Arbeit.

 

Die Geschichten von mehr als 1250 Frauen, die sich für ihr Kind entschieden haben, wurden gesammelt und über die Medien bekannt gemacht. Die Promotoren der Gebetsbewegung ziehen das Gebet dem bloßen Aktivismus vor. Gott wird angerufen und um sein Eingreifen gebeten. Darum, daß er die Herzen der abtreibungsentschlossenen Frauen verändert und ebenso, daß er die Herzen der Abtreibungsärzte und anderer, die an Abtreibungen mitwirken, verändert. Quelle: www.katholisches.info – BQ/Giuseppe Nardi, Bild: Richmond Coalition for Life)

 

Aus für Gehsteigberatung vor Münchner Abtreibungsklinik?

 

Kreisverwaltungsreferat München verbietet „Lebenszentrum e.V.“ per rechtsgültigem Bescheid Gehsteigberatung vor einer Abtreibungsklinik. Der Verein hat bereits hunderten von Kindern das Leben gerettet

 

München (kath.net): Der Kreisverwaltungsreferat von München hat gegen den Verein „Lebenszentrum e.V.“ einen rechtsgültigen Bescheid erlassen, der die sogenannte „Gehsteigberatung“ von schwangeren Frauen vor einer Münchner Abtreibungsklinik verbietet. Dies geht aus einer Pressemeldung des Vereins hervor. Der Bescheid wurde am 20. Mai 2011 rechtskräftig, der Verein Lebenszentrum e.V. wird gegen den Bescheid des KVR gerichtlich vorgehen. Der deutsche Zweig des auf allen fünf Kontinenten vertretenen katholischen Lebensschutz-Apostolates hat seit seiner Gründung ca. 700-800 ungeborene Kinder vor dem Abtreibungstod bewahrt und ebenso vielen Müttern bzw. Familien konkrete Hilfe, zum Teil seit über zehn Jahren, zukommen lassen.

 

„Was auch immer du brauchst, Mama, wir stehen zu Dir und gehen mit Dir durch Dick und Dünn!“ ist einer der meistgebrauchten Zusicherungen an Frauen, die sich vor der „Klinik“ auf ein Gespräch mit den Gehsteigberatern einlassen. Die Dankbarkeit vieler Mütter und Väter, die glücklich und stolz ihre neugeborenen Babys im Lebenszentrum präsentieren, hält oft jahrelang an. So hielt eine Mutter die ganze Zeit ein Foto ihres siebenjährigen Sohnes vor sich, als sie am 13. April 2011 einem Vertreter des Kreisverwaltungsreferates vortrug, dass ihr Kind nicht leben würde, wenn sie nicht vor der Abtreibungsklinik angesprochen worden wäre. Weitere vier Mütter und ein Vater bekundeten eindeutig dasselbe.

 

Bereits im Jahr 2006 war der Verein vor Gericht gewesen. Damals wurden insgesamt dreizehn Babyrettungszeugnisse im Prozess „Stapf gegen Lebenszentrum“ am 25. Juli 2006 beim Landgericht München I vorgetragen. In mehr als achtstündiger Beweisaufnahme hatte der vorsitzende Richter den Hilfsdienst des Lebenszentrums akribisch genau untersucht. Obwohl auch der Abtreibungsarzt Stapf mehrere Zeugen ins Feld führte, ergaben sich keinerlei Ansatzpunkte, die eine Belästigung oder gar Rücksichtslosigkeit gegenüber den stets freundlich und respektvoll angesprochenen Frauen ergaben. Der vorgenannte Gerichtsprozess ist im Bescheid der Stadt – trotz mehrfacher Hinweise des Lebenszentrum e.V. – nicht einmal erwähnt. „Ich messe dem Selbstbestimmungsrecht der Frau einen sehr hohen Stellenwert bei!“ so der LG-Richter im Juli 2006 in seiner Urteilsbegründung. „Und damit auch, ob sie sich aus eigenem Antrieb auf ein Gespräch vor der Klinik einlassen will oder nicht“.

 

Wolfgang Hering, Gründer und erster Vorsitzender des 1999 gegründeten Lebenszentrum e.V., nahm zur Entwicklung in München Stellung: „Ab dem heutigen Tag sind jedes Jahr 50-100 Babys im Mutterschoß zum Tode verurteilt, die nicht sterben müssten! Und ebenso viele Mütter, die in ihrer Verzweiflung keinen anderen Ausweg als die Abtreibung sehen, erfahren keine Hilfe in letzter Sekunde und sind durch den Bescheid der Stadt dazu verdammt, womöglich Jahrzehnte lang an den Folgen des Post-Abortion-Syndroms (PAS) zu leiden!“. „Das eigenständige Recht des ungeborenen Kindes auf Leben findet im Bescheid des KVR überhaupt keine Beachtung“, folgert Wolfgang Hering. „Die völlig ungestörte Atmosphäre einer Frau – die womöglich auch noch verzweifelt und alleingelassen ist – auf dem Weg zur Tötungsanstalt für ihr ungeborenes Kind genießt im KVR München seit Neuestem einen weitaus höheren Stellenwert, als das Lebensrecht eines kleinen, wehrlosen und schutzlos ausgelieferten Kindes im Mutterschoß“.

 

Der Verein „Lebenszentrum e.V.“ weist in seiner Pressemeldung darauf hin, dass die elementaren Kernsätze des Bundesverfassungsgerichtsurteils vom 28. Mai 1993 bei der Landeshauptstadt München offensichtlich wenig Beachtung gefunden haben: „Das vorgenannte Urteil bildet die verfassungsrechtliche Grundlage für die gesamte Gesetzgebung zu Schwangerschaftsabbruch und –konfliktberatung. Die Verfassungsrichter haben zweifelsfrei dokumentiert, dass es sich um die Tötung eines Menschen und somit um eine Straftat handelt, die unter Beachtung der vom Gesetzgeber festgelegten Richtlinien straffrei bleiben kann. Niemand hat das Recht auf die Tötung eines ungeborenen Kindes. Im Gegenteil: Auch das ungeborene Kind hat gemäß Artikel 1 GG – ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar.‘ – ein eigenständiges Recht auf Leben, unabhängig von den Persönlichkeitsrechten der Mutter, so die eindeutige Aussage des BVG.“

 

2 Responses to “Durch Gebet Abtreibung stoppen – Tag des ungeborenen Lebens”

  1. G.*K.* Says:

    Bitte zu empfehlen:ein Beitrag dazu.

    RK der Ungeborenen
    Mit dem Rosenkranz der Ungeborenen wurde der Welt durch das Werk der Heiligen Liebe ein Mittel gegeben, durch Gebet das Ende der Abtreibung zu erreichen. (Der Rosenkranz der Ungeborenen wurde am 13. Oktober 2004 von Papst Johannes Paul II. gesegnet.)

    Worte der Jungfrau Maria:

    „Mit dem Rosenkranz, den du hier siehst, zeigt euch der Himmel die Waffe, die das Übel der Abtreibung überwinden wird. Der Himmel weint angesichts der Folgen dieser großen Sünde. Vereint euch in Liebe mit der Gebetswaffe Meines Rosenkranzes. Das Übel der Abtreibung kann durch eure Bemühungen und Meine Gnade besiegt werden.“

    zum Weiter lesen bitte:

    http://www.kommherrjesus.de/kommherrjesus/gnadenorte/werk-der-hl-liebe/rk-der-ungeborenen

    • A.K. Says:

      Schockierend und enttäuschend. Nur mal so ein Gedanke. Was, wenn man einen neuen Verein gründet? Der Entscheid wurde doch nur gegen „Lebenszentrum e.V“. gefällt!


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