kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Fatwa: Beurteilung desjenigen, der Unrecht nicht unterbindet 17. August 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 13:28

Mit der Hand unterbinden

Von dem Rechtsgutachter Scheich Saleh Al-Fawsan, dem Mitglied des Vorstands des muslimischen Gelehrtengremiums Saudi-Arabiens

 

Frage: „Gilt ein Mensch als sündig, wenn er zur Moschee geht, dort aber Menschen trifft [die nicht beten] und an ihnen vorbeigeht, ohne sie zum Gebet aufzufordern?“
Antwort: „Allah sei Dank! Ein Muslim muss zum Guten einladen und das Unrecht verbieten, so gut er kann. Dies geschieht entweder mit der Hand (durch Taten), mit der Zunge (durch Worte) oder im Herzen (durch die richtige Einstellung, und das ist das Geringste).

 

Ein Muslim darf das Verbieten von Unrecht nicht vernachlässigen. Wenn er Menschen sieht, die nicht beten, muss er ihnen das Gebet befehlen. Falls sie dann beten, gilt seine Aufgabe als erfüllt. Falls sie nicht beten, und er hat die Macht dazu, muss er sie zum Beten zwingen und sie züchtigen. Falls er die Macht dazu nicht hat, muss er den Staat darüber informieren. Er darf das Unrecht nicht verschweigen. Denn Allahs Prophet – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – hat gesagt: ‚Wer von Euch ein Unrecht sieht, muss dies mit der Hand, der Zunge oder im Herzen unterbinden. Das Dritte [im Herzen] ist die kleinste Stufe des Glaubens.‘ Diese Aussage wurde zitiert in Sahih Muslim, Nr. 69/1.“

 

{Quelle: www.al-eman.com/fatwa/fatwa-display.htm?parent=button.search&id=7543
Islaminstitut: Rechtsgutachten-Nr.: 7543 – (Institut für Islamfragen, dh, 15.08.2011)}

 

 

Ein Kommentar von Herrn Kemmer

 
Die ersten beiden Sätze dieses Gutachtens sind ok. Daran ist nichts Schlechtes. Sie stellen Gutes fest. Dann kommen die das Gebet verachtenden Regelungen, die sich der Verfasser dieser Zeilen in völlig irriger Geisteshaltung ausdenkt.

 

Gebet befehlen. Falls nicht gehorsam: Zwingen und züchtigen, falls noch immer nicht gehorsam: Nach Art der Religionspolizei denunzieren beim Staat, der dieses durchzusetzen vermag. Für diesen Islamgelehrten ist der Staat somit bereits ein Scharia-Staat, ein Kalifat. Wer das Gebet so degradiert zu einem Machtinstrument über andere, der hat den Sinn des Gebetes nicht, nein in seinem innersten Wesen nicht verstanden. Gebet muss immer freiwillig sein. Gebet ist Zwiesprache mit dem liebenden Gott. Gebetsbefehl lässt das Gebet zu einem Plappern verkümmern oder verkommen.

 

Liebe Muslime, lasst Euch bitte nicht bezüglich des heiligen Gebetes solche geistigen Zwangsjacken aufoktroyieren. Gott will geliebt werden. Das wird durch das Gebet, aber auch die Tat, die aus dem Herzen uneigennützig getan wird, deutlich. Gebet ist kein Zwang. Wenn ihr 5 x täglich betet und dies mit echter Hingabe tut und anderen, z. B. Nichtmuslimen nichts Böses wünscht, ist das Gebet gut und kommt mit Sicherheit bei Gott an. Wenn ihr 5 x täglich betet aus Routine oder mit flachem Herzen oder das Gebet zu Hass oder Verfluchungen benutzt, ist das Gebet ein Nichts. Es kommt immer auf die innere Herzenseinstellung beim Gebet an, nicht auf erzwungenes Gebet. Wehrt Euch gegen solche Fatwen. Sie bringen nichts als Unheil.

 

Jesus teilte mit, dass sein Vater Gebetsplappern als ein Gräuel empfindet. Er legt Wert auf Freiwilligkeit. Er sagte: „Wenn ihr betet, betet so: Dann stellte er uns das „Vater unser“ vor“. Aus seiner Äußerung „Wenn ihr betet“ erkennen wir, dass er Freiwilligkeit voraussetzt. Gebete des Bittens vornehmlich für Andere, des Friedens, des Dankes und des Lobes Gottes sind erst dann wirklich echt, wenn sie inbrünstig voller Liebe zu Jedermann und zu Gott erfüllt, gedacht oder gesprochen werden. Das ist die wahre Anleitung zum Gebet.

 

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