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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ägypten: „Zweierlei Maß“ für Christen und Muslime 17. August 2011

Filed under: Entführung minderjähriger Koptinnen — Knecht Christi @ 15:48

IGFM: Sofortiges Ende jeglicher Diskriminierung gefordert

 

Frankfurt am Main (17. August 2011): Wie jetzt bekannt wurde, sind Anfang April 2011 zwei ägyptische Mädchen entführt worden. Die Fälle der betroffenen Muslimin Zeina (15) und der verschleppten koptischen Christin Nabila Sedky (15) zeigen deutlich, wie die ägyptischen Behörden immer noch mit doppelten Standards arbeiten. Zeina wurde unter Einsatz von 400 Polizisten innerhalb eines Tages gefunden. Im Fall von Nabila Sedky wurde verzögert, Beweisen nicht nachgegangen und Hinweise wurden ignoriert. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) sieht darin „die noch immer andauernde Ungleichbehandlung von Christen und Muslimen“.

 
Zeina (15), Muslimin und Mitglied der ägyptischen Oberschicht, wurde Opfer einer bewaffneten Entführung. Ein Großaufgebot von etwa 400 Polizisten befreite das Opfer und ergriff die sechs Täter innerhalb von 24 Stunden. Das bezahlte Lösegeld in Höhe von 5.000.000 ägyptische Pfund (rund 580.000 EUR) wurde den Eltern zurückgegeben. Am 19. April 2011 verurteilte ein Militärgericht fünf der Täter zu lebenslangen Haftstrafen und einen von ihnen zu 15 Jahren. Ganz anders der Fall der koptischen Christin Nabila Sedky (15). Sie wurde durch die Muslime Mohammad Abdelbari Mady und seinen Schwager entführt. Die Polizei und Behörden verzögerten Ermittlungen, limitierten Ressourcen und ignorierten Spuren. Schlussendlich klagte man die beiden Verdächtigen nur wegen massiv abgeschwächter Vergehen an. Auch die Helfer der Täter wurden von der Anklage nicht be-langt. Ob ohne Druck der Anwälte überhaupt Ermittlungen aufgenommen worden wären, sei eher unwahrscheinlich, so die IGFM.

 

Zwei Ex-Koptinnen ermutigen zum Übertritt zum Islam und behaupten, nicht entführt zu sein!

 

Staat Ägypten in der Verantwortung: IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin stellt fest: „Es darf nicht sein, dass der ägyptische Staat solchen Übergriffen durch Verzögerungen Vorschub leistet. Er muss mit aller Deutlichkeit gegen jede Diskriminierung vorgehen. Jeder Bürger Ägyptens ist in erster Linie Mensch und hat ein Recht auf Schutz durch den Staat.“ Der von Ägypten am 14. Januar 1982 ratifizierte Internationale Pakt über Bürgerliche und Politische Rechte ist völkerrechtlich bindend. Somit muss auch dessen Artikel 26 „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“ für alle Ägypter gelten. Die ägyptische Regierung steht in der Verantwortung ihren Bürgern die darin genannten Vorgaben zu garantieren.

 

Diskriminierung an Kopten beenden: Die IGFM fordert ein Ende jeglicher Diskriminierung von Kopten und Minderheiten in Ägypten. „Sollte die amtierende ägyptische Übergangsregierung dies nicht gewährleisten können bzw. wollen, müssen wir noch deutlicher die Frage nach ihrer Legitimation stellen“, so Lessenthin. Die IGFM fordert die deutsche Bundesregierung, die Europäische Union sowie die internationale Gemeinschaft auf, Ägypten an seine internationalen und menschenrechtlichen Verpflichtungen zu erinnern und Einhaltung der selbigen einzufordern. „Bündnispartnerschaften und bilateraler Austausch müssen diese Forderung als Basis haben“, so die IGFM.

 

Weitere Informationen zur Menschenrechtslage in Ägypten unter: www.igfm.de/Menschenrechte-in-AEgypten.575.0.html

 

 

Iranische Botschaft nimmt 4090 Appellunterschriften entgegen

 

 Jetzt müssen Taten folgen

 

Frankfurt am Main / Berlin (16. August 2011): Am Freitag, dem 12. August 2011, übergaben Aktivisten der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in der iranischen Botschaft in Berlin 4090 Appellunterschriften. Die Unterzeichner fordern die Freilassung des in der Todeszelle sitzenden evangelischen Pastors Youcef Nadarkhani. Nadarkhani war am 22. September 2010 wegen „Verbreitung nichtislamischer Lehre“ und „Abfall vom islamischen Glauben“ zum Tode durch den Strang verurteilt worden. Am 22. Juli 2011 wurde das Urteil im Berufungsverfahren bestätigt.

 

Während das iranische Konsulat in Frankfurt am 28. Juli 2011 die Annahme der Unterschriften sowie ein Gespräch über das Todesurteil gegen den Pastor kategorisch ablehnte, nahm die Botschaft in Berlin die 4090 Appellunterschriften entgegen und zeigte sich gesprächsbereit. Inwieweit sich die Unterschriften jedoch direkt positiv auf die Situation von Pastor Youcef Nadarkhani auswirken werden, hängt nicht von der Botschaft ab.

 

Appell-Aktion wird ausgedehnt: Das Ziel der IGFM, der Botschaft die Besorgnis der Öffentlichkeit an diesem Fall zu verdeutlichen, konnte jedoch erreicht werden. „Sollte sich hieraus keine positive Entwicklung für Nadarkhani ergeben, kommen wir wieder!“, so die IGFM. Genug öffentliche Unterstützung hierfür ist sicherlich da: Die IGFM sammelte zwischenzeitlich weitere 1722 Signaturen und deht die Aktion auf ganz Deutschland aus.

Pastor Nadarkhani – Repression gegen die iranische Untergrundgemeinde: Pastor Youcef Nadarkhani (geboren 1977) wurde im Dezember 2006 zum ersten Mal verhaftet. Die IGFM betont, dass er mit seinem Übertritt zum Christentum und seiner Pastorentätigkeit lediglich sein Recht auf Religionsfreiheit in Anspruch genommen hat. Dieses Recht hat auch der Iran völkervertragsrechtlich bindend anerkannt. Am 12. Oktober 2009 wurde Nadarkhani erneut verhaftet. Seitdem ist der Pastor in einer Haftanstalt des Geheimdienstes in der Stadt Lakan inhaftiert.

 

Am 22. September 2010 verurteilte ihn die erste Kammer des zuständigen Revolutionsgerichts, basierend auf früheren Anschuldigungen, wegen „Abfall vom islamischen Glauben“ und „Verbreitung nichtislamischer Lehren“, zum Tode. Derzeit sitzt er in der Abteilung für politische Gefangene ein und darf weder Besuch von der Familie noch von seinem Anwalt, welcher Berufung einlegte, empfangen. Die dritte Kammer des Obersten Gerichtshof von Qom bestätigte das Urteil. Die Behörden gaben ihm eine weitere Möglichkeit, seinen Glauben zu widerrufen, ansonsten werde er exekutiert. Nadarkhani wäre seit Jahren der erste Konvertit, bei dem die iranische Justiz den „Abfall vom Islam“ völlig offen zur Begründung des Todesurteils nennt. Die IGFM sieht darin einen Versuch der Behörden, die iranische Untergrundgemeinde noch stärker unter Druck zu setzen.

 

Weitere Informationen zu Pastor Youcef Nadarkhani:
www.igfm.de/Iran-Todesstrafe-fuer-Pastor-Youcef-Nadarkhani.2942.0.html

 

zur Lage der Menschenrechte in Iran unter:
www.igfm.de/Menschenrechtsverletzungen-in-der-Islamischen-Republik-Iran.573.0.html

 

Facebook-Seite der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte:
http://www.facebook.com/profile.php?id=100001947477150

 

10 Responses to “Ägypten: „Zweierlei Maß“ für Christen und Muslime”

  1. Margaret White Ministerin für Integration in Großbritannien Says:

    Eine Frage an die Diskussionsteilnehmer hier im Forum Kammerjäger Engelchen u.s.w,habt ihr eigentlich auch schon Warnungen per Mail bekommen.Ich habe mich letztens bei Free World Press angemeldet,da ich bei Kopten ohne Grenzen Mitglied werden wollte.Ein Typ orientalischen Aussehens,schrieb mir eine Mail auf Englisch,This Warn is for you,….ich würde mit meinem Leben spielen…wenn es mir langweilig ist,soll ich über Andere Dinge im Internet schreiben.Leider habe ich die Mail schon in den Mülleimer geworfen,erst danach ist mir eingefallen,ich hätte sie sollen hier im Forum veröffentlichen,damit auch die dümmste Sau vom Bundestag sieht,wie weit wir hier mit diesen wanderratten gekommen sind.Ich als Europäer muß mir von einem Volk,daß hier auf diesem Grund und Boden keine Daseinsberechtigung hat,nicht den Mund verbieten lassen.Von keinem Juden und von keinem Moslem.wenn ich es öffentlich mache,was hinter diesem Semitismus steckt der im Judemtum und Islam gelehrt wird,so habe ich ein gutes Recht dazu,man lese auch dazu den Beitrag auf KOG „Maria,die neue Eva“,es fragt sich wer hier mit dem „ewigen Leben“ spielt.

    Lk 8,17 Denn es ist nichts verborgen, was nicht offenbar werden soll, auch nichts geheim, was nicht bekannt werden und an den Tag kommen soll.

    Mk 8,38 Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt unter diesem abtrünnigen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.

    Wenn die europäischen Regierungen wirklich zu dumm sind diesen Pollenflug von diesem Unkrautsamen zu stoppen,dann sollt ihr wirklich mit eurem Blut dafür hinhalten sollen.1Sam 15,23 Denn Ungehorsam ist Sünde wie Zauberei, und Widerstreben ist wie Abgötterei und Götzendienst. Weil du des HERRN Wort verworfen hast, hat er dich auch verworfen, dass du nicht mehr König seist.

    Über diese Regierungen kann man wirklich nur noch sagen:“Eva war schwach und die erste Sünde war der Beischlaf(Daß man zulässt daß sich Europäer mit diesem Vieh vermischen)Und der Herr strafte Eva mit einem Fluch und der Fluch war der Fluch des Blutes,(Was auch noch über dieses Europa kommen wird,Paris und London waren nur ein Vorgeschmack) Und sie gebar Kain in Schweiß und Blut,daß war die Folge der Sünde und durch ihn kam der rabe in die Welt und der Rabe ward genannt Sünde.(Die Raben picken den guten Samen aus dem Acker,der Acker steht für die Welt.

    Matthäus 13,38 im Kontext

    Die Deutung des Gleichnisses vom Unkraut
    36 Da ließ Jesus das Volk gehen und kam heim. Und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker.
    37 Er antwortete und sprach zu ihnen: Der Menschensohn ist’s, der den guten Samen sät.
    38 Der Acker ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Reichs. Das Unkraut sind die Kinder des Bösen.
    39 Der Feind, der es sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel.
    40 Wie man nun das Unkraut ausjätet und mit Feuer verbrennt, so wird’s auch am Ende der Welt gehen.
    41 Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun,
    42 und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein.

    • K@mmerjäger Says:

      Ha ha ha, eine Warnung per E-mail? Von einem wahrscheinl.
      Triebsekten-Mitglied? Nee, den Spaß hatte ich leider noch nicht!
      Was mich aber etwas irritiert ist daß der Heini dir ein Foto mit-
      gemailt hat – wie kommt’s? Gibt’s ’nen Absender? Wenn ja – hier
      reinsetzen, bitte!
      Meine Reaktion auf so etwas wäre bestimmt etwas anders, als
      diese ‚Geute-Neukers‘ es von „dialogbereiten“ Deutschen erwarten!
      Hab‘ nunmal eine dementsprechende harte Schulung durchgemacht,
      u.A. etliche Jahre in Ländern wie z.B. Afghanistan, Pakistan, Iran usw.
      gelebt u.dabei 4 Mordversuche überlebt – was soll mich da noch groß aus der Ruhe bringen? Immer nur kommen lassen!

      • G.*K.* Says:

        Sg :Person -K@mmerjäger :

        Klasse -nur durch Erfahrungen -Erkenntnisse und Wissen wird man Weiser.

        Macht man auch gewisse Erkenntnisse
        wie Sie Kammerjäger,können Sie sicher gut mitmischen mir gesehenem und gehörten und erlebten.

        Ist ja gut wenn man der Welt berichten kann:welche Lebensweise die gute ist!,das bessere Auskommen mit und untereinander und einen Frieden damit erzielt.
        Wir haben viele Jahre mit verschiedenen Glaubensrichtungen leben muessen und viel Blut wurde unnütz vergossen,wie lange der Islam herum eugelt mit der Weltherrschaft bleibt uns den anderen Völker überlassen,wie schnell das ist den Griff zu haben sei.

        ,egal ob diese Person :
        ( Margaret White Ministerin für Integration in Großbritannien )

        echt ist oder nicht,androht oder warnt ,immer nicht außer acht zu lassen trotzdem!!!
        Als gute Christen wissen wir sicher wie man damit umgeht und auch mit den tollen vielen Berichten von WORD PRESS :KOPTEN OHNE GRENZEN-
        mit einen guten Auszug aus dem Leben mit Muslime oder dem Koran.

        Mit einem klaren Hintergrund
        eindeutich eine tiefe Verbundenheit mit Gott und Christus vorhanden sein muß,denn wer kann hier mit so viel angagement hinweisen,wenn es mir nicht vorgelebt worden wäre der Islam ,wer kann besser urteilen ,Verfolgter zu sein? und wer kann gewissenhafter erkannt haben wie es sich anfühlt den Glauben und liebe zu Gott und Christus in „FREIHHEIT leben zu dürfen“!!!

        Engelchen:

        kann es sein daß du vielleicht „unser Radab“ bist?

        also so nennen würde ich das nicht,
        wir wissen nie wer uns prüft??!!!
        LG:G.*

  2. Engelchen Says:

    Margarethe White……
    Na ja so als Integrationsbeauftragte muß man ja immer damit rechnen oder? 😉
    Warum hast du nur Kammerjäger u. mich angesprochen?? kennen wir uns vielleicht von einem anderen blog? 😉
    na ja also anmelden bei wordexpress werde ich mich nicht,so ganz echt biste aber nicht oder??
    kann es sein daß du vielleicht „unser Radab“ bist?
    habe eigentlich ne sehr gute Intention und fast könnte man glauben du willst eigentlich damit sagen“passt mal auf was ihr so von euch gibt“,sorry wenn ich falsch liege aber du kennst ja sicher das Sprichwort“Trau schau wem“ 😮
    ach außerdem….gelöschte mails kann man immer zurückholen,solltest es mal probieren und dann hier reinsetzen wenns denn stimmt.
    liebe Grüße von Engelchen 🙂

    • G.*K.* Says:

      Eine Frage an die Diskussionsteilnehmer hier im Forum Kammerjäger Engelchen u.s.w,habt ihr eigentlich auch schon Warnungen per Mail bekommen.

      Engelchen-oder Engel.

      zur Info: steht eindeutig—-u. s.w. (von Frau Ministerin!)

      ausserdem habe ich meinerseits keine Angst,warum was schreibe ICH, was nicht der WAHRHEIT entspreche??Göttliches wollen ist immer im Recht!

      Fühle mich nicht besorgt,ausserdem bin ich gut aufgehoben.

      Dass man morden und verfolgen hindere ist unsere Aufgabe ohne einen Feind sich zu machen.

  3. Engelchen Says:

    Ach noch was,was sollen denn diese ganzen Verse eigentlich? was willst du uns damit denn sagen???

  4. Bella Ella Says:

    Naja, man muss gut aufpassen, mit wem man es zu tun hat. Der Teufel erscheint oft als eine listige Schlange und tritt manchmal auch als sehr nette Person an uns heran.

    • K@mmerjäger Says:

      Na ja, früher hatten wir alle einmal gesunde Instinkte – doch Die
      hat man den meisten ja zwischenzeitlich im Namen d.verlogenen
      „political correctness“ wegdressiert! Hier nochmal d.3 wichtigsten
      Regeln zum Weitergeben: (u.weiterleben!)
      1.) Streichle nie ’nen Hund mit Schaum vor’m Maul!
      2.) Bade nie bei Gewitter im See! . . . u.last, not least:
      3.) Traue n i e m a l s einem Moslem!

      Ciao Bella!

  5. Engelchen Says:

    Bella Ella…..
    Ja ja ,der berühmte Wolf im Schafspelz!!
    hab eigentlich oft ne gute Intuition und achte sehr auf mein Bauchgefühl.
    Zu mir sagte mal jemand ich wäre hypersensibel und höre sehr gut Zwischentöne bei Menschen heraus,na ja in diesem Falle lese ich sie heraus aber wie schon gesagt,wenn ich falsch liege dann sage ich SORRY.


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