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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Jörges: „Vom Hass verblendete Anti-Islamisten“ 16. August 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:03

Hans-Ulrich Jörges, Mitglied der Stern-Chefredaktion, sieht sich offensichtlich als eine Art Zensurapostel der Medienszene. Im aktuellen Stern bringt er im Anschluss an den Anti-PI-Artikel „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ einen „Zwischenruf aus Berlin“ mit dem Titel “Sarrazin 2.0“. Der Beitrag ist ein Beleg für ein hohes Maß an faktischem Unwissen über den Islam und die Realitäten in diesem Land, gepaart mit einer Überdosis oberlehrerhafter Doppelmoral. Schon die Überschrift lässt ahnen, auf welch ideologischer Geisterbahnfahrt sich der Stern-Mann befindet: Der Massenmörder von Oslo ist der erste Terrorist einer auch bei uns tief verwurzelten ANTIISLAMISCHEN BEWEGUNG – getragen nicht von Neonazis, sondern von rasendem Bürgertum. Wir brauchen eine zweite Sarrazin-Debatte.

 

Welche Bürger “rasen” denn hier, Herr Jörges? Die Kreuzberger Mitbürger mit Migrationshintergrund, die mit “Hau ab, Sarrazin” und “Raus hier” den ehemaligen Berliner Finanzsenator anbrüllten und aus “ihrem” Viertel vertrieben? Jörges ist einer von vielen linksgestrickten Journalisten, die sich moralisch über Sarrazin und sein überaus sachlich gehaltenes Buch „Deutschland schafft sich ab“ empören, ohne sich mit den dort beschriebenen Fakten auseinanderzusetzen. Der gesunde Menschenverstand bleibt auf der Strecke, wohingegen es zum Beleidigen immer reicht: Sarrazin unter Sozialdemokraten, das ist eine Schande für die Partei Willy Brandts, der in Norwegen im Exil war.

 

Diese Formulierung lässt tief in die verschrobene Gedankenwelt des Hans-Ulrich Jörges blicken. Ein unerlaubter Tiefschlag weit unter der Gürtellinie. Jörges stellt Sarrazin allen Ernstes als Feind einer offenen, toleranten und liberalen Gesellschaft hin. Und nicht etwa den Islam, der überall auf der Welt eine knallharte und zutiefst intolerante Monokultur installiert, sobald er an der Macht ist. Aber Linke haben eben ein seltsames Faible für diese Ideologie. Man kann sie fast als geistige Kollaborateure jener antidemokratischen Kräfte bezeichnen, die dieses Land in eine totalitäre Diktatur verwandeln wollen. Aber vielleicht pocht ja ein ähnlicher Herzenswunsch in manch linker Brust, um die verhasste “spießbürgerliche” Gesellschaft endlich loswerden zu können.

 

Was linken Helfershelfern allerdings nach der Machtübernahme durch den Islam droht, könnten sie am Beispiel des Irans 1979 erkennen. Aber Geschichtsverständnis haben die Islam-Appeaser sowieso nicht, denn dann wüssten sie, dass diese totalitäre Ideologie im Lauf der Geschichte mehr als eine halbe Milliarde Menschen massakriert hat. Wenn man weiß, wie linke Hirnwindungen ticken, dann perlt auch die Jörgsche PI-Beurteilung wie Regentropfen an einer Fensterscheibe ab. Wobei es in der vergangenen Woche durchaus noch unsachlichere.

 

Kritik an PI gegeben hat: {Nein, rechtsextremistisch, neonazistisch im klassischen Sinn ist jene antimuslimische Bewegung nicht, auf die sich nun der Blick der Öffentlichkeit richtet, die zwischen Ablehnung und Hass oszilliert und in Norwegen ihren ersten Terroristen hervorgebracht hat. Diese europaweit eng verflochtene Bewegung rekrutiert sich nicht aus Randmilieus, sie wurzelt tief und breit in der Mitte der Gesellschaft. Ihre deutsche Plattform, das Internet-Blog,Politically Incorrect” (PI) des Sportlehrers Stefan Herre aus Bergisch Gladbach, zählt seit Mai 2008 mehr als 43 Millionen Besucher und ist keineswegs antisemitisch oder antiisraelisch. Im Gegenteil: PI tritt – wie auch der strohblonde Massenmörder von Oslo in seinem 1518 Seiten langen Internet-Manifest – dezidiert proisraelisch auf, zählt den jüdischen Publizisten Henryk M. Broder zu seinen Helden, bietet Links an zur Website der israelischen Botschaft oder zum Weblog ,Jewish Internet Defense Force” und offeriert T-Shirts mit den Aufdrucken: ,Sarrazin statt Muezzin”, ,,Wien 1683″ (wo die Türken geschlagen wurden) und ,,Gemeinsam für Israel”. Neonazis? Unsinn. PI feiert als Leitfiguren Thilo Sarrazin, der beklagt ,,Deutschland schafft sich ab”, wie den holländischen Rechtspopulisten Geert Wilders, der den Islam faschistisch nennt und ein Verbot des Koran fordert, das ,Mein Kampf einer Religion, die andere eliminieren will”. Beider Publikum, in den Niederlanden bei Wahlen, in Deutschland bei Sarrazins umjubelten Lesungen, ist rasendes Bürgertum. Ich habe es kennengelernt, als ich nach Kritik an Sarrazin, stimuliert von PI, überschwemmt wurde von Hass-Mails, gipfelnd in dem Satz: ,,Alle gläubigen Moslems, die nach dem Koran leben, sind potenzielle Mörder.’ Vom Hass verblendete Antiislamisten auch?, möchte man nun zurückfragen}.

 

Werter Herr Jörges, wollen Sie wissen, von wem der von ihnen zitierte Satz über die gläubigen Moslems und potentiellen Mörder im Original stammt? Von einem arabischstämmigen Ex-Moslem, der seine Religion genau kennt. Er war als vom Islam völlig indoktrinierter Jugendlicher nach Deutschland gekommen und befand sich auf dem besten Wege, zum Terroristen zu werden. Bereit, für seinen Glauben zu töten und selbst dabei als „Märtyrer“ zu sterben. Wie zigtausende andere Glaubensgenossen auch. Sein Name ist Nassim Ben Iman.

 

Aber warum mit Fakten aufhalten, wenn man doch so schön schwadronieren kann – zum Beispiel über PI: Zwar gingen die Pl-Macher erschrocken auf Distanz zu Breivik: “der größte Feind der Islamkritik”. Und am Sarrazin-Hype beteiligte Medien suchten ihn als Teufel” irdischen Zusammenhängen zu entziehen, ,,Bild” startete gar flugs einen Entlastungsangriff auf Gabriel. Doch bei PI rutschten überaus verräterische Statements zu dem Massenmörder durch: ,Was er schreibt, hört sich ganz vernünftig an.’ Oder: ,,Den über 1 Million Ermordeter aus den 17000 islamischen Attentaten stehen nun 90 Tote aus einem singulären christlichen Terroranschlag gegenüber.” Das mörderische Manifest taucht vieles in ein neues Licht, das im selben Gedankengebäude wohnt: die Angst vor Europas Untergang. Breivik wie Broder erkennen muslimische ,,No-go-Areas”; Breivik zitierte gar eine Empfehlung Broders, aus Europa auszuwandern.

 

Manchmal fragt man sich, in welcher Welt Jörges wohnt. Vermutlich in einem abgeschirmten Villenviertel des Rotweingütels, in dem man nicht mitbekommt, wie sich immer mehr Stadtteile dieses Landes in islamisch beherrschte Zonen verwandeln, in denen bereits die Scharia angewendet wird. Über die rasch wachsenden No-Go-Areas in deutschen Großstädten kann Herrn Jörges der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei ein klein wenig Nachhilfe liefern. Dort gilt bereits die Scharia. Jeder sogenannte „Ehrenmord“ – wir wollen ihn vielleicht besser „Scharia-Mord“ nennen – ist ein Beispiel dieses angewandten islamischen Rechtes. „Wer die Religion verlässt, den tötet“ fordert der Prophet Mohammed, das perfekte Vorbild aller Muslime, und so wird auch hierzulande viel zu oft gehandelt. Vor fünf Jahren holte sich der Bruder von Hatun Sürücü in einer Berliner Moschee (nach einer Information aus dem PI Kommentarbereich war es die „Ashabi Kehf Camii“-Moschee in Wedding, deren Anhänger als extreme Ideologen gelten“, wie auch die Zeit im Juli 2009 berichtete.Das Bundeskriminalamt listet von 1995 bis 2005 125 „Ehrenmorde“ auf. Wieviele junge Frauen zwangsverheiratet werden, weiß kein Mensch.

 

Aber Jörges scheint immer noch im Taka-Tuka-Land zu leben: Breivik wie Sarrazin rechnen europäische respektive deutsche Fertilität gegen islamische Fruchtbarkeit auf; beide halten muslimische Migranten ökonomisch für nutzlos. Und wie liest sich nun Sarrazins Albtraum? „Das Deutsche in Deutschland verdünnt sich immer mehr, und das intellektuelle Potenzial verdünnt sich noch schneller. Wer wird in 100 Jahren ,Wanderers Nachtlied’ noch kennen? Der Koranschüler in der Moschee nebenan wohl nicht” Was richten solche Sätze an? Die Verwirrung der Geister reicht bis hinauf in die Elite.

 

Und zwar bis hinauf in die Chefredaktion des STERN. Herr Jörges, informieren Sie sich über die Fakten des Islams. Lesen Sie den Koran und nehmen Sie ihn ernst. Das ist kein verstaubtes Büchlein aus dem 7. Jahrhundert, es ist der zeitlos gültige Handlungsleitfaden für alle Muslime, die gläubig sind. Und das sind verdammt viele.

 

Lesen Sie, und beklagen Sie nicht, dass es in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Deutschland so wenige Scholls, Elsers und Stauffenbergs gegeben hat. Sie, Herr Jörges, verhalten sich zum Islam genauso wie die damals beschwichtigende, verharmlosende und schweigende Masse zum Nationalsozialismus. Die schwammen alle mit dem Strom und diffamierten diejenigen, die die Wahrheit sprachen. Die Geschichte wiederholt sich leider immer wieder. Kontakt zum Stern: info@stern.de  –  {Quelle: PI-News: Von Michael Stürzenberger} 

 

One Response to “Jörges: „Vom Hass verblendete Anti-Islamisten“”

  1. G.*K:* Says:

    Multireligiös“

    ist kein Standortvorteil, sondern ein Standortnachteil.

    „Multireligiös hat nichts mit Toleranz oder Menschenrechten zu tun. Solange der Islam daran beteiligt ist, wird es auf das komplette Gegenteil hinauslaufen: Auf Intoleranz und Abschaffung der Menschenrechte.

    Man kann alle Religionen gleichberechtigt nebeneinanderstellen und mit allen Religionen multireligiöse Gesellschaften bauen – solange der Islam nicht daran beteiligt ist. Der Islam verursacht millionenfaches Leid bei seinen Zwangsmitgliedern und bei allen anderen Religionen.

    Nur die Möglichkeit der freien Kritik an einer Religion kann diese säkularisieren, modernisieren, normalisieren. Das ist im Islam nie geschehen. Jeder, der den Islam kritisiert, schwebt in Lebensgefahr.

    Indem unsere Politiker den Islam akzeptieren wie er ist und ihn unserer Gesellschaft als „multireligiösen“ Bestandteil aufzwingen, nehmen sie den Bürgern die Freiheit zur Kritik. Wir fallen hinter die Zeit von Martin Luther zurück. Das ist der Anfang vom Ende der Freiheit in Deutschland und Europa.

    Vergessen Sie nie: Das große Verdienst der Deutschen ist das Erringen der Freiheit zur Religionskritik – eine ganz besondere Form der Meinungsfreiheit. Ohne diese Freiheit gibt es kein wirklich freies Bekenntnis zu einem Glauben. Dieses Freiheitsrecht gerät zunehmend in Gefahr. Das Verdienst unserer Vorfahren wird mit Füßen getreten.

    Der Islam ist eine Zwangsreligion von Geburt bis zum Tod. Dies widerspricht unserer Auffassung von Religion als einem freien Bekenntnis. Aber es ist nicht unsere Aufgabe, den Islam zu reformieren. Das ist Aufgabe des Islam! Und bis dahin hat der Islam in unserem Bildungssystem absolut nichts zu suchen!

    Wenn Sie die Verbreitung der Unfreiheit verhindern wollen, wählen Sie keine Partei, die sich heute im Parlament befindet. Keine Linkspartei, keine Grünen, keine SPD und leider auch keine CDU. Erkundigen Sie sich genau nach Alternativen. Lesen Sie die Programme neuer Parteien. Das sind Sie Ihren Kindern und Enkeln schuldig. Sie tragen die Verantwortung für die Zukunft dieses Landes und seiner Kinder.

    Und ja: Sie tragen auch die Verantwortung für das israelische Volk. Was Deutschland an den Juden verbrochen hat, wollen deutsche Politiker nun in einem Wahn von Gutmenschentum an den Moslems wieder gut machen. Das ist komplett irre, weil die Juden durch nichts in der Welt mehr bedroht sind als durch den Islam. Und nicht nur die Juden.


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