kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ehemaliger NRW-Integrationsminister Laschet verteidigt Islamkritik 16. August 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 17:49

Der frühere NRW-Integrationsminister Armin Laschet hat ungeachtet der Attentate in Norwegen die Islamkritik verteidigt.

Es muss auch in Zukunft Kritik am Islam und an Integrationsdefiziten möglich sein, ohne dass man als Wegbereiter für solche schrecklichen Taten gilt. Es gibt in Deutschland keine Denk- und Sprechverbote„, sagte Laschet der „Welt“.

 

Jede Religion müsse sich auch der Kritik stellen. Als Katholik sei er es gewohnt, dass jeder ständig den Papst, den Zölibat und die Kirche kritisiert. „Selbstverständlich muss sich auch der Islam der Kritik und dem stellen, was in seinem Namen weltweit geschieht. Man kann allerdings einen Muslim, der in Deutschland seinem Glauben nachgeht, der im Ramadan fastet und der seine Kinder mit Respekt vor Gott erzieht, nicht dafür verantwortlich machen, dass in Saudi-Arabien jemandem die Hand abgehackt wird. Diese Differenzierung muss möglich sein“. Besonders beunruhige ihn Internetblogs wie „Politically Incorrect“, „die systematisch gegen den Islam hetzt und auch gegen deutsche Politiker, die sich in der Integration engagieren, um Defizite zu beseitigen“. Dort würden Menschen unter dem Schutz der Anonymität antworten und provozieren mit Aufrufen wie „Zu den Waffen, Brüder“!

 

Wenn man ein solches Klima erzeugt und Menschen ihre Informationen nur noch aus solchen Seiten beziehen und das *Gefühl haben, wir werden in wenigen Jahren vom Islam überrollt, es entstünde ein „Eurabien“ und es werde die Scharia eingeführt, dann kann das Einzeltäter zu solchen Gewalttaten verführen. „Deshalb würde ich allen, die Kritik äußern, raten, verbal abzurüsten, Defizite zu benennen und nicht in Untergangszenarien zu sprechen“. Laschet macht sich zudem Sorgen, „dass es Nachahmer geben könnte. Die Gefahr, dass auch in Deutschland jemand so agiert wie in Oslo, würde ich auch für die Sicherheitsbehörden als nicht zu gering einschätzen“. {Berliner Umschau}

 

Ein Kommentar von Herrn Kemmer

 

Der Ansatz des Herrn Laschet ist grundsätzlich richtig. Aber islamkritische blogs mit Hetzern gleichzusetzen ist schon sehr gewagt. Also selbst in den Kommentarbereichen habe ich dieses Wort „Zu den Waffen, Brüder“ nicht gelesen und wenn es dort gestanden haben sollte, gehörte es tatsächlich gelöscht. Die Artikel sind zwar kritisch, aber für jeden Leser mit gesundem Menschenverstand auch nachvollziehbar. Selbstverständlich ist Eurabien nicht von heute auf morgen erreichbar. Aber dass dieses Szenario a) in Zukunft durch falsche, weil „laschete“ Einwanderungspolitik und b) durch gezielte Dezimierung der authochtonen Bevölkerung durch poltische Vorgabe falscher familienpolitischer Rahmenbedingungen Realität werden wird, scheint ihn nicht zu interessieren. Die bereits jetzt bestehenden no-go-areas, die selbst von führenden Polizeigewerkschaftern bestätigt werden, scheinen kein Gehör bei unseren verantwortlichen Politikern zu finden.

 

Aber Herr Laschet hat sofort zwei falsche Denkansätze aufzuweisen:

{1} Die kritische Diskussion über den Islam gehörte in die politische Mitte, nicht in irgendwelche blogs. Da aber die political correctness diese Meinungen verbietet, bleibt im Zeitalter der IT-Gesellschaft nichts anderes übrig als diesen Weg einzuschlagen. Im Übrigen ist nie der Bote schlechter Nachrichten schuld, sondern diejenigen, die Unrecht begehen in Geist und Tat und diejenigen, die die Botschaft als Empfänger bewusst nicht wahrhaben wollen. Aber in der Politik ist niemand gewillt, diese Diskussionen zu führen, ebenso wenig wie die Kirchen dies tun. Der Islam wird noch immer in politischen Kreisen als ein Zweig der von der Politik leicht händelbaren christlichen Religion angesehen. Das ist der Islam aber keineswegs, wie selbst die deutschen Vorsitzenden des muslimischen Zentralkommitees hier in diesem Lande, die Herren Eliyas, Hoffmann und Dr. Köhler mitteilten. Dem Islam ist die Demokratie fremd, was auch durchaus dem Koran zu entnehmen ist, der den Islam grundsätzlich als ausgrenzender Beherrscher der Weltszenerie beschreibt und sieht. Die linke Meinungsdiktatur verbietet diese Diskussion in der Mitte der Gesellschaft und schafft damit ein Klima der Meinungszensur und der Meinungsunterdrückung, die sich in Internetforen Bahn bricht.

 

{2} Herr Laschet übersieht geflissentlich, dass die islamisch menschenrechtswidrige Tat in Saudi-Arabien sogar direkt etwas mit dem Islam zu tun hat, der sich anschickt, hier umfassend Fuß zu fassen. Denn schließlich habe ich hier noch keinen führenden Muslim gehört, der es je gewagt hätte, die wörtlichen Anweisungen der Ausgrenzungsverse des Korans als Glaubensgut zu negieren. Keine Rechtsschule des Islam distanziert sich verbindlich von solchen Vorschriften, die religiöse Minderheiten im Machtbereich des Islams zu diskriminieren und Andersgläubige als Ungläubige zu bezeichnen und sie aus allein diesem Grunde als minderwertig anzusehen.

 

Es wäre ja schön und sinnvoll, wenn der Herr Laschet bzw. sein politischer Nachfolger sich dazu durchringen könnten, sich dieses Ansinnen von den deutschen muslimischen Führern, z. B. von Herrn Mazyek notariell öffentlich verbindlich beurkunden zu lassen, dass sämtliche Ausgrenzungsverse des Koran keinerlei Wahrheitsgehalt haben und nicht vom Gott des Islam stammen. Da wird er jedoch schwerlich jemanden finden, der ihm dies bestätigen würde. Er würde noch nicht einmal eine muslimische Persönlichkeit finden, die ihm bestätigen würde, dass diese Verse nur für das Wüstenreich des 7. Jahrhunderts gegolten haben und in keinem Fall mehr 1 zu 1 in die Jetzt- und Zukunftszeit übertragbar seien. Die Politik ist ja noch nicht einmal in der Lage, die muslimischen Bauträger von Moscheen zu veranlassen, diese Landnahmebauwerke nicht nach Ungläubigenschlächtern benennen zu lassen. Selbst da versagen die Politik und auch die Kirchen mehr als kläglich.

 

{3} Im Übrigen kann der Herr Breivik durchaus auch den Koran wörtlich genommen haben, denn er hat ja ausschließlich ungläubige Sozialisten abgeschlachtet. „Tötet sie, wo immer ihr sie (die Ungläubigen) findet. In dem Moment, als ich dies geschrieben habe, wurde mir zutiefst bewusst, wie zynisch und perfide bereits dieser Diskussionsansatz ist, der nur dazu angetan ist, berechtigte Bedenken gegen eine in aller Welt dikatorisch agierende Religion wie den Islam nicht aufkommen zu lassen.

Mit der Argumentation, einem Psychopathen und einem bloßen Schwerstkriminellen durch seine perverse Tat zu gestatten, europaweit ganze Diskussionen über den Islam zu unterdrücken, ist keinem Rechtsstaat wirklich gedient.

 

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