kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Weder Schadenfreude noch Mitleid 15. August 2011

Filed under: Islamische Schandtaten,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 18:49

„Warum dürfen die Heiden sagen: „Wo ist ihr Gott“? Lass kund an den Heiden vor unseren Augen werden, wie du das vergossene Blut deiner Knechte vergiltst“ (Ps.79:10).

 

Es war kein schöner Anblick, den alten Löwen Mubarak mit seinen beiden Söhnen Alaa und Gamal im Knast zu sehen, selbst wenn das alles gespielt ist. Sie taten einigen Ägyptern Leid. Als Kopte und überzeugter Christ empfand ich keinen Hass und war zu keiner Sekunde schadenfroh. Ich sagte mir, was ich von meinen Großeltern und Eltern lernte: „Wenn der Thron und die Macht deinen Vorgängern erhalten geblieben wären, hättest du sie ewig behalten können“! Es ist vielleicht eine Lektion für jeden von uns, dass man sich nicht denkt, dass jemand ewig stark, einflussreich, mächtig und stark in allen Belangen bleibt. Und dann wird man gerecht, demütig, ehrlich und vor allen Dingen gläubig. Denn Gott gewährt jedem von uns mehrere Chancen, damit er umkehrt, Buße tut und sich von seinen bösen Taten abwendet.

 

Zu den Ägyptern, die gegen die „trügerischen“ Mubaraks Prozess sind, sage ich: „Was ist mit den Verbrechen dieses Mannes und seines Regimes, die 30 Jahre lang Ägypten zu ihrem Eigentum machten“? Selbst wenn massenhafte muslimische Ägypter, die keineswegs eine geringe Minderheit sind, wie es in den arabischen und europäischen Medien verbreitet wird, verleugnen und sogar unfair abstreiten, dass die Kopten in Ägypten verfolgt sind, stelle ich die Fragen:

 

Was ist denn mit den getöteten Kopten, die bei den unzähligen Angriffen in allen Bundesländern abgeschlachtet wurden?

 

Was ist mit den Kirchen, die zerstört und entweiht wurden oder jahrelang geschlossen bleiben mussten und noch müssen?

 

Was ist mit den minderjährigen Koptinnen, die entführt, zwangsislamisiert und zwangsverheiratet wurden? Was ist mit ihren Familien, die sie nie wieder sahen oder gedemütigt unter Drohung der islamischen Terroristen und der Polizei zusehen mussten, wie ihre Töchter vermummt oder mit Kopftuch herumlaufen und Christus beleidigen?

 

Was ist mit den Christen, die unter Drohung des Innenministeriums und der islamischen Terroristen zum Islam unter irgendeinem Umstand gezwungen wurden?
Diese nennt man „Revertiten“, aber die dürfen nicht zum Schoß der Kirche zurückkehren, obwohl die Kirche bescheinigt hat, dass sie sie aufgenommen hat, und obwohl sie sich an die Justiz gewandt haben. Sie bekommen ihre alte Identität nicht zurück und jeder Moslem, der sie als Islam-Abschwörer bzw. Apostaten tötet, wird nicht für eine einzige Stunde eingesperrt, sondern als Held gefeiert. Das sind Tausende!

 

Was ist mit den Mördern der Kopten und Zerstörern der Klöster, Kirchen und Besitztümer der Kopten nach allen bekannten Angriffen, die von Geheim- und Sicherheitsdienst und dem Innenministerium eingefädelt wurden? Niemand wurde jemals zu Gefänfnisstrafe verurteilt!

 

Hätten Sie auch für Mubarak solche Propaganda auf Facebook, Twitter und sonstwo betrieben, wenn Sie einen Bruder, Vater oder Familienangehörige bei diesen Angriffen auf Kopten verloren hätten? Versetzen Sie sich in die Lage dieser Menschen und dann werden Sie damit aufhören, sich an diesem Theaterstück zu beteiligen. Das alles sind nur eine Show und ein Deal zwischen den bekannten Mächtigen und Mubaraks Regime. Die Moslembrüder werden dafür sorgen, dass jedem in diesem Land ein Maulkorb verpasst wird. Sehen Sie lieber zu, dass Sie sich nicht veräppeln lassen und kümmern Sie sich um die Freiheit Ägyptens. 

 

Das obige Bild zeigt die Märtyrer von Mokatam, die in dem armen Viertel der koptischen Müllsammler gegen die Zerstörung und den Abriss der koptischen Kirche (März 2011) in Atfih (Bundesland Giza) demonstrierten. Von einer Seite kamen die Salafisten und von der anderen Seite die Ganoven der NDP (National Demokratisch Partei). Kurz danach kam die Armee. Die muslimischen Soldaten öffneten das Feuer auf die Kopten und zerstörte alles, was die Kopten dort haben: Häuser, Viehställe und kleine Fabriken für das Recycling. Neun junge Männer kamen dabei ums Leben und viele wurden schwerverletzt. Kein Moslem verhaftet, nur Kopten!

 

One Response to “Weder Schadenfreude noch Mitleid”

  1. Saphiri Says:

    Was ist denn mit den getöteten Kopten, die bei den unzähligen Angriffen in allen Bundesländern abgeschlachtet wurden?

    Da wir jetzt in der Zeit des Gerichts im Himmel leben, wird das beeinflussen wie wir täglich leben.

    Satan sagt, du kannst ein Sabbathaltender Christ sein, und auch so gut wie möglich leben mit nur kleinen Sünden, die es nicht so schwer machen, oder so etwas ähnliches. . . aber nichts über Rettung.

    Gott hat aber den besseren Plan. Er sagt, dies Untersuchungsgericht hilft dir richtig zu leben, damit du aus der Welt der Sünde gerettet werden kannst


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