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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kirche im Irak schwer beschädigt 15. August 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 22:54

Eine syrisch-orthodoxe Kirche im irakischen Kirkuk ist durch einen Bombenanschlag schwer beschädigt worden. In der Nacht auf Montag explodierten mehrere Sprengladungen an der Sankt-Efrem-Kirche in der Innenstadt, wie der katholische Nachrichtendienst Asianews in Rom berichtete. Menschen kamen den Angaben zufolge nicht zu Schaden. Bei einem ähnlichen Attentat auf eine Kirche in Kirkuk Anfang August waren 15 Personen verletzt worden. Am gleichen Tag konnte eine weitere Bombe vor einem nahe gelegenen Gotteshaus vor dem Explodieren entschärft werden. Die Christen in der nordirakischen Stadt geraten den Angaben zufolge zunehmend unter Druck. Gründe dafür seien islamische Fundamentalisten und ein Konflikt zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen, hieß es.

 

In der ölreichen Stadt mit 900.000 Einwohnern kämpfen arabische und türkischstämmige Bevölkerungsgruppen gegen Kurden um die politische Vormacht. Attentate gegen Kirchen und Klöster sowie Entführungen hatten nach dem Irakkrieg von 2003 zahlreiche irakische Christen dazu veranlasst, das Land zu verlassen. Seit Jahren sind Hunderttausende Menschen, darunter viele Christen und Angehörige anderer Minderheiten, aus dem Irak geflohen und halten sich seither in Flüchtlingscamps vor allem in Syrien und Jordanien auf. 2009 hat Deutschland 2.500 Flüchtlinge aus dem Irak aufgenommen, darunter zahlreiche Christen. {Quelle: www.domradio.de}

 

 

Syrien: Gewalt ohne Ende?

 

Die Spirale der Gewalt in Syrien dreht sich weiter. Am Freitag waren in zahlreichen Städten zehntausende Menschen gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad auf die Straße gegangen. Die syrischen Militärkräfte setzten ihre Offensiven fort, Dutzende Menschen kamen dabei nach Angaben von Menschenrechtlern ums Leben. Unterdessen reißt der Strom syrischer Flüchtlinge in Richtung Türkei und Libanon nicht ab. Kirchenvertreter im In- und Ausland befürchten, es könne zu einem massiven Exodus der Christen aus Syrien kommen.

Pater Paul Karam, Direktor der Päpstlichen Missionswerke im Libanon, beobachtet die Lage von Beirut aus. Er sagte gegenüber Radio Vatikan: „Es besteht wirklich die Gefahr, dass sich eine Situation einstellt wie im Irak, wo die christliche Gemeinschaft mit massiver Abwanderung auf Terror und Krieg reagiert hat. Wir machen uns um alle christlichen Minderheiten in der Region Sorgen und wünschen uns, dass in den arabischen Ländern Demokratie und Religionsfreiheit umgesetzt werden“.

 

Jedes Volk hat das Recht auf Freiheit und Gerechtigkeit, kommentiert der Geistliche die Situation der syrischen Opposition. Reformen seien in diesem Sinne eine berechtigte Forderung. Allerdings müssten diese auch tatsächlich im Sinne des Gemeinwohls erfolgen, mahnt Karam: „Wir glauben an die Freiheit und an Reformen, aber ohne politische und wirtschaftliche Interessen auf Kosten einer schwachen Bevölkerung. Zum Beispiel verlangt nie­mand in der Internationalen Gemeinschaft Demokratie und Religionsfreiheit in Saudi-Arabien, da gibt es eine Politik der Interessen – über das Erdöl aber spricht niemand. Was steckt wirklich hinter Reformen? Gibt es da tatsächlich Gleichheit? Setzen wir uns an einen Tisch und reden wir drüber. Und beten wir, dass es wirklich Hoffnung und Frieden für die gesamte Region gibt“.

 

Der UNO-Sicherheitsrat wird sich kommende Woche erneut mit der Gewalt in Syrien beschäftigen. Durch die Sondersitzung soll der Druck auf Machthaber Baschar al-Assad aufrecht erhalten werden. Unterdessen forderte die US-Außenministerin ein Öl- und Gas-Embargo. Hillary Clinton setzt sich ferner für ein Verbot von Waffenverkäufen an Syrien ein. {Quelle: www.muenchner-kirchenradio.de}

 

 

Irak wird wieder gefährlicher

 

 

Noch vor Tagesanbruch haben Terroristen am Montag den Irak mit einer Welle blutiger Sprengstoffanschläge überzogen. Nach Angaben von Polizisten und Krankenhausärzten starben landesweit mindestens 60 Menschen. Mehr als 100 weitere wurden verletzt.

 

In der 170 Kilometer südlich von Bagdad gelegenen Stadt al-Kut explodierte zeitig in der Früh vor der Al-Batur-Geburtsklinik ein Sprengsatz. Als dann nach der Explosion Helfer und Schaulustige zusammenliefen, detonierte eine zweite Bombe, die in einem Auto versteckt worden war. Ärzte am Ort des Geschehens sprachen von 37 Toten und Dutzenden Verletzten.

 

Angriff auf ehemaligen Saddam-Palast: Etwa zur gleichen Zeit drangen in der nördlichen Stadt Tikrit drei Terroristen in den normalerweise streng abgeriegelten Palastkomplex des früheren Präsidenten Saddam Hussein ein. Sie töteten zwei Polizisten und den Chef einer Anti-Terror-Einheit. Zehn weitere Polizisten wurden verletzt. Ein Polizeisprecher erklärte, einer der Angreifer habe sich mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft gesprengt. Ein zweiter Attentäter, der den Angaben zufolge ebenfalls einen Gürtel mit Sprengstoff trug, wurde von einem Wachtrupp erschossen. Der dritte Terrorist sei entkommen. In Ramadi, westlich von Bagdad, kamen bei einem Sprengstoffanschlag zwei Polizisten ums Leben. Eine Autobombe in der nördlich von Bagdad gelegenen Ortschaft Chan Bani Saad kostete nach Informationen der Agentur Sumeria News fünf Zivilisten das Leben. Der Nachrichtensender Al-Arabija berichtete von einem weiteren Anschlag in Bagdads Al-Mansur-Viertel.

 

Besorgniserregender US-Bericht: Der Irak ist nach jüngst veröffentlichten Erkenntnissen des US-Generalinspektors der Wiederaufbaubehörde SIGIR, Stuart Bowen, heute gefährlicher als vor einem Jahr. In seinem 172-seitigen Bericht, den er Ende Juli präsentierte, führte der Beamte die höheren Zahlen der Bombenanschläge und Morde an sowie die wiederaufgeflammte Gewalt durch schiitische Milizen, die vom Iran unterstützt würden. Allein im Juni seien 15 US-Soldaten ums Leben gekommen, berichtete Bowen in seinem vierteljährlichen Bericht an US-Kongress und -Regierung. Vor Veröffentlichung des Berichts hatte der irakische Außenminister Hoschjar Sebari für eine Teilverlängerung der US-Militärpräsenz plädiert. Die USA wollen ihre noch im Land stationierten 47.000 Soldaten zum Jahresende abziehen. Den Verbleib von Restverbänden – mit einer Stärke bis 10.000 Mann – knüpfen sie an die Bedingung, dass Bagdad einem Truppenstationierungsabkommen zustimmt, das den US-Soldaten weiter Immunität vor Strafverfolgung gewährt und das vom irakischen Parlament ratifiziert wird. Erst am Montag hatte US-Generalstabschef Admiral Mike Mullen bei einem Besuch in Bagdad auf eine rasche diesbezügliche Entscheidung Bagdads gedrängt.

 

Bedeutung der UNO-Mission steigt: UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon ernannte unterdessen den deutschen Diplomaten Martin Kobler zum Sonderbeauftragten für den Irak. Kobler übernimmt damit die Führung der UNO-Mission UNAMI, die die Regierung in Bagdad bei Reformen und der Lösung von Konflikten zur Seite steht. Derzeit verfügt die Mission über rund tausend Mitarbeiter. Nach Angaben des Auswärtigen Amts in Berlin wird die politische Bedeutung der Mission mit dem Abzug weiterer US-Truppen tendenziell weiter ansteigen. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) beglückwünschte Kobler zu seiner Ernennung. Kobler war bisher der stellvertretende Leiter der UNO-Mission in Afghanistan (UNAMA). {Quelle: www.orf.at}

 

Anschlagserie: Die erste Bombe explodierte im Gefrierschrank

 

Einige Terroristen drangen in den Palast des früheren Diktators Saddam Hussein ein. Sunniten, Schiiten und Kurden sind unter den Opfern im Irak.

 

Bagdad: Eine Serie von Bombenanschlägen hat im Irak landesweit mindestens 52 Menschen in den Tod gerissen. Nach verschiedenen Angaben sind es bereits über 60 Tote. Allein in der südirakischen Stadt Kut wurden nach Behördenangaben 34 Menschen getötet und 64 verletzt. Dort ereigneten sich auf einem belebten Markt zwei Explosionen. Die erste Bombe sei am Morgen in einem Gefrierschrank detoniert, der zum Kühlen von Getränken genutzt worden sei, sagte ein Polizeisprecher der Provinz Wasit, Dhurgam Mohammed Hassan. Als sich anschließend Rettungskräfte und andere Personen versammelt hätten, sei eine Autobombe explodiert.

 

Zum Zeitpunkt der Explosionen waren Behördenangaben zufolge Bauarbeiter auf dem Markt versammelt, die Geräte verkauften. In der Provinz Dijala wurden nach Angaben eines Behördensprechers zehn Menschen getötet und mehr als 50 verletzt. In verschiedenen Städten der Provinz hätten sich mindestens sieben Explosionen ereignet. Weitere Anschläge wurden aus Bagdad, Kirkuk, Nadschaf und Tikrit gemeldet. Die Terroristen ließen außerdem Autobomben und andere Sprengsätze unter anderem vor einem Krankenhaus detonieren. Die Anschläge richteten sich nicht gegen eine einzelne Bevölkerungsgruppe, sondern traf Schiiten, Sunniten und auch Kurden. In der nördlichen Stadt Tikrit drangen am frühen Morgen drei Terroristen in den normalerweise streng abgeriegelten Palastkomplex des früheren Präsidenten Saddam Hussein ein. Sie töteten zwei Polizisten und den Chef einer Anti-Terror-Einheit, zehn weitere Polizisten wurden verletzt. Ein Polizeisprecher erklärte, einer der Angreifer habe sich mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft gesprengt. Ein zweiter Attentäter, der den Angaben zufolge ebenfalls einen Gürtel mit Sprengstoff trug, wurde von einem Wachtrupp erschossen. Der dritte Terrorist sei entkommen. Unklar blieb zunächst, wie die Angreifer in den Palastkomplex gelangen konnten. {www.abendblatt.de}

 

Irak: Der Krieg ist nicht zu Ende

 

Die jüngsten Bombenanschläge im Irak zeigen: Der Krieg ist längst nicht vorbei. Von einer Demokratie kann keine Rede sein. Korruption und islamischer Fanatismus nehmen zu. Die schiitische Miliz kündigt an, den Kampf wieder aufzunehmen, sollten die USA bis Ende des Jahres nicht alle Soldaten abgezogen haben.

 

Schon als der damalige US-Präsident George W. Bush im Mai 2003 großspurig verkündete, der Krieg im Irak sei zu Ende, war das Gegenteil der Fall. Ebenso wie im September vergangenen Jahres, als sein Nachfolger Barack Obama in dasselbe Horn stieß. Zwar kommt es im Moment nicht zu lang andauernden Kämpfen zwischen Aufständischen aller möglichen Couleur und den Invasionstruppen. Aber die jüngste Serie blutiger Anschläge belegt, dass von Frieden keine Rede sein kann. Wie kritisch die Lage ist, zeigt nicht zuletzt der Streit um den Abzug der US-Truppen. 47.000 Soldaten sollen das Land bis zum Jahresende verlassen. Nun aber verhandeln die Regierungen in Bagdad und Washington über den Verbleib von mindestens 10.000 Mann. Es spricht für das Verständnis des Kriegsvölkerrechts auch unter Bushs Nachfolger Barack Obama, dass die US-amerikanische Seite in jedem Fall Immunität für ihre Militärangehörigen zwischen Euphrat und Tigris verlangt.

 

Fehlleistungen unter Bush: Die Miliz des radikalen Schiitenführers Muktada Al-Sadr kündigte bereits an, ihren Kampf wieder aufnehmen zu wollen, falls nicht alle US-Militärangehörigen den Irak bis Jahresende verlassen. Al-Sadr ist ein enger Verbündeter des Regimes in Teheran. Das Erstarken der radikalen Schia, nicht nur im Irak, sondern auch im Libanon, Bahrain und im ölreichen Osten Saudi-Arabiens gehört neben den Kriegslügen über angebliche Massenvernichtungswaffen in der Hand von Diktator Saddam Hussein zu den eklatantesten außenpolitischen Fehlleistungen der Bush-Administration.

 

Der Irak ist acht Jahre nach dem Einmarsch der Koalition der Willigen alles andere als eine Demokratie. Die Korruption hat himmelschreiende Ausmaße erreicht. War der Irak bis in die 80 Jahre hinein bei Lebensmitteln vielfach Selbstversorger, müssen heute die meisten Nahrungsgüter importiert werden. Der allenthalben verbreitete islamische Fanatismus hat zu einer Verfolgung religiöser Minderheiten geführt. Namentlich die Christen werden unterdrückt, von denen schon mehrere hunderttausend das Land verlassen haben. Dies verleitet übrigens die syrischen Christen zu einer weitgehend loyalen Haltung gegenüber dem Regime von Baschar Al-Assad.

 

Ein „Arabischer Frühling“ steht im Irak nicht auf der Tagesordnung. Dafür wächst die Gefahr, dass es einen grauen mesopotamischen Herbst gibt. {Quelle: www.n-tv.de – Ein Kommentar von Manfred Bleskin. Er kommentiert seit 1993 für n-tv das politische Geschehen. Er war zudem Gastgeber und Moderator verschiedener Sendungen. Seit 2008 ist Bleskin Redaktionsmitglied in unserem Hauptstadtstudio in Berlin}

 

2 Responses to “Kirche im Irak schwer beschädigt”

  1. Nach dem besten Seher Deutschlands oder sogar Europas, werden alle Kirchen während der Christenverfolgung gesprengt werden!
    Einen Gott, der hinter dem Altar in Kirchen wohnt, gibt es nicht.
    Und was das schwule und abartige Pfaffengesindel der Menschheit schon angetan hat, ist nicht vergessen! Ganz im Gegenteil!
    Christen, kenne ich als Heuchler und Lügner!
    Die Christenverfolgung dürfte in 2012, Übergang 2013 stattfinden.
    In jedem Fall noch vor dem WK3 !!!
    Und das gilt auch für die hießigen Christen!!! Und ganz besonders für diese!!!
    T.S.

  2. G.*K:* Says:

    Nach dem besten Seher Deutschlands oder sogar Europas, werden alle Kirchen während der Christenverfolgung gesprengt werden!

    theoschiller2Theo Schiller Sagt:
    16. August 2011 at 00:50

    Sie Prophezeien ja nichts tolles!
    dieser Seher hat sicher Gott nicht als Bild des Göttlichen !!!

    es geht hier nicht nur um Kirchen-es geht vieleicht auch um Menschen ,die auch in Frieden und Ruhe in Ihrem Land wohnen möchten, ebenso lebte das Volk immer dort schon zusammen ,nur weil ein paar Spinner nicht den Frieden und die Freiheit allen gönnen wollen,heisst es noch lange nicht weg damit,verbrennen töten!!
    Leider gibt es ein Umkehrgesetz.

    Jeder hat ein Recht so zu leben ,den Glauben zu lieben den er möchte..


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