kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kein Tahrir-Platz in Israel 13. August 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 14:20

Proteste auf öffentlichen Plätzen fungieren als eine Art kollektive Therapie. Sie erlauben es der Gesellschaft, Spannungen abzubauen und Sorgen Ausdruck zu verleihen, genauso wie es der Patient bei seinem Therapeuten auf dem Sofa tun würde. Doch kann man in Zusammenhang mit den Protesten auf den verschiedenen Tahrir-Plätzen in der Region sehen, dass verschiedene Arten des Protests existieren.

 

Die Tahrir-Plätze in Kairo, Tunesien, dem Jemen und Syrien sprechen von Blut, Feuer und Gewalt – die Gefühle, die auf diesen Plätzen ausgedrückt werden, reflektieren einen tief verwurzelten Ärger und den Wunsch nach Rache für eine bittere Vergangenheit. Diese Proteste suchen nach Feinden und wollen Schuldzuschreibungen machen, während die Regime oft mit ungeahnter Gewalt reagieren.

 

Seit dem Beginn des „arabischen Frühlings“ haben nur wenige den Eindruck gehabt, dass die Proteste zu einer positiven Lösung führen werden, die in eine egalitäre, blühende und gerechtere Gesellschaft münden wird. Stattdessen beobachten wir Gewalt, Kriminalität, einen Mangel an Solidarität, ethnische Konflikte und Terrorismus, die nicht nur die Zukunft dieser Länder gefährden, sondern auch Erfolge, die in der Vergangenheit trotz schwieriger ökonomischer Umstände erzielt wurden, zunichte machen können.

 

Die gegenwärtigen „Zeltproteste“ in Israel sind etwas anderes. Wer die Zeltstädte betrachtet, die in verschiedenen Städten in Israel entstanden sind, fühlt sich an den Bibelvers erinnert, in dem Bileam Israel mit folgenden Worten segnet: „Wie schön sind deine Zelte, Jakob, wie schön deine Wohnstätten, Israel!“ Die Zeltproteste erfüllen ihre Funktion, Frust und Spannung abzubauen und öffentlicher Solidarität für soziale Gerechtigkeit Gehör zu verschaffen. Innerhalb von wenigen Wochen wurde aber auch eine Liste von Forderungen vorgelegt und der Regierung und der Öffentlichkeit Lösungsvorschläge gemacht.

 

Die Protestierenden verleihen also ihrem Wunsch danach Ausdruck, durch den Dialog mit Entscheidungsträgern zu praktischen Lösungen zu kommen. So wie Israel einen Weg findet, mit sozialen Protesten umzugehen, die verschiedene Gruppen innerhalb der Gesellschaft umfassen und vernünftige Lösungen zu präsentieren, scheint es, verharren seine Nachbarn in einem Modus anhaltenden Aufruhrs und der Instabilität, da es ihnen am Willen zu friedlichen Lösungen und Kompromissen mangelt.

 

Während die Protestierenden des Tahrir-Platzes nach dem Kopf ihres ehemaligen Präsidenten rufen, verlangt auch der Zeltprotest nach dem Kopf des israelischen Ministerpräsidenten – um sich mit ihm an einen Tisch zu setzen und Verhandlungen zu beginnen. Der große Unterschied ist, dass die Gesellschaft in Israel sich nach einer praktischen Lösung sehnt, während dies in der arabischen Welt nicht erwünscht ist.

 

Die Anführer der arabischen Welt haben in der Geschichte immer wieder versucht, die Emotionen ihrer Bevölkerung gegen Israel zu lenken, um von schwierigen sozialen und ökonomischen Situationen abzulenken. Die gegenwärtigen Proteste in Israel illustrieren den gegenläufigen Trend – Öffentlichkeit und Entscheidungsträger verschieben die öffentliche Agenda von dem andauernden Konflikt hin zu inneren sozialen Angelegenheiten, um sich um innere Belange zu kümmern und die Gesellschaft voranzubringen.

 

Es wird behauptet, dass soziale Netzwerke wie Facebook die sozialen Proteste ausgelöst haben. Doch die Welt muss verstehen, dass soziale Netzwerke nur Instrumente sind, die es Menschen möglich machen, sich zu organisieren und den Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit ihre Botschaften zu vermitteln. Die Möglichkeit für echte, produktive, lösungsorientierte Veränderungen dagegen wird von der Kultur, Erziehung und sozialen Verantwortung der jeweiligen Gesellschaft geschaffen.

 

{Quelle: www.hagalil.com-Von David Altman: Der Autor ist Senior Vize-Präsident des Netanya Academic College und Vize-Vorsitzender des Zentrums für strategischen Dialog am College – Übersetzung: Botschaft des Staates Israel in Berlin}

  

 

Eurabia und Die Protokolle der Weisen von Zion

 

Immer wieder hört und liest man seit Breivigs fatalen Anschlägen über den Vergleich zwischen der Eurabia-Theorie und den Protokollen der Weisen von Zion. Sogar die englische Wikipedia-Erklärung des Begriffs Eurabia zitiert einen gewissen Simon Kuper, der sich in der Financial Times darüber ausgelassen hat, dass Eurabia dasselbe sei wie eben besagte Protokolle. Immerhin gibt Wiki zu, dass diese Seite nicht ganz ausgewogen sei, es gäbe da einen gewissen Dissens, den es auszuräumen gelte.

 
Nun zu den Fakten bei den Protokollen der Weisen von Zion handelt es sich um eine Ende des neunzehnten Jahrhunderts verfasste antisemitische Verleumdungsschrift http://en.wikipedia.org/wiki/The_Protocols_of_the_Elders_of_Zion , die zum ersten Mal 1903 in russischer Sprache erschien, Autor ist wahrscheinlich der Russe Pyotr Rachkovsky, der von dem Deutschen Hermann Goedsche und dem Franzosen Maurice Joly abschrieb. Ein gewisser Sergei Nilius, ein Agent der Ochrana, der zaristischen Geheimpolizei,brachte sie dann 1905 wieder heraus, mit ihm wird dieses Machwerk zumeist in Verbindung gebracht. Es handelt sich um eine üble verschwörungtheoretische Schrift, die den Juden unterstellt, die Weltherrschaft anzustreben, es versteht sich von selbst, dass dies durch nichts belegt werden kann. Juden missionieren nicht einmal, sie kämen niemals auf die Idee, irgendjemand ihr Gesetz aufdrücken zu wollen.

 
In den zwanziger Jahren brachte der amerikanische Antisemit Henry Ford dieses Machwerk in Amerika in Umlauf, selbstverständlich gehörte es auch zur Lieblingslektüre der Nazis und heute im 21. Jahrhundert, wie könnte es anders sein, erfreut es sich immer noch größter Beliebtheit in den islamischen Ländern, dort ziert es immer noch die Bestsellerlisten genau wie Hitlers Mein Kampf.

 

Das Buch Eurabia – The Euro-Arab Axis ist das Ergebnis umfassender Forschungen der aus Ägypten stammenden jüdischen Autorin Bat Ye’or, das bedeutet Tochter des Nils und ich verrate hier kein Geheimnis, Bat Ye’or heißt in Wirklichkeit Gisèle Littman. Die Eurabia-Theorie besagt, dass die Araber schon seit langer Zeit versuchen, Europa zu vereinnahmen und zu islamisieren. Bat Ye’or belegt dies mit vielen Beispielen und Fakten, sie berichtet beispielsweise wie der französische Präsident Charles de Gaulle schon in den sechziger Jahren wegen seiner antiamerikanischen Haltung die EWG, später erst EU mehr auf den arabischen Raum ausrichtete. Ein fataler Irrtum seitens des Generals. Die fürchterliche demographische Entwicklung erleben wir selbst Tag für Tag. Das braucht nicht weiter erklärt zu werden. Hier ein kleiner Spot zur Illustration: http://www.youtube.com/watch?v=3_K8CL8HzFo
Bat Ye’or belegt alles, sie bleibt dem Leser keinen Beweis schuldig. Es ist in diesem Zusammenhang noch wichtig, dass sie mit dem Engländer David Littman verheiratet ist. Sie dankt ihrem Ehemann ausdrücklich für die Hilfe bei der Erstellung des Buches; es ist dies das erste Buch, das sie auf englisch geschrieben hat, ansonsten erschienen ihre Bücher immer auf französisch. Das heißt im Klartext, keine einzige Zeile dieses Buches hat das Haus der Littmans verlassen, ohne nicht doppelt und dreifach auf Validität geprüft worden zu sein. Der Historiker David Littman selbst ist auch ein profunder Islamkenner, und repräsentiert zahlreiche NGO’s bei den Vereinten Nationen in Genf, unter anderem ist er der Hauptrepräsentant der World Union for Progressive Judaism (WUPJ), der Vertreter des liberalen Judentums. Er erlebt die wundersame Islamisierung der Vereinten Nationen immer wieder hautnah, wenn er versucht beim UN Rat für Menschenrechte, über islamische Menschenrechtsverletzungen zu sprechen, als da sind weibliche Genitalverstümmelung, Zwangsverheiratung und dergleichen mehr.

 

 

Der UN Rat für Menschenrechte wird vollkommen von den größten Meschenrechtsverletzern auf der Welt beherrscht, denn die Organisation of Islamic Conference (OIC) ist mit 57 Mitgliedern der einzige monolitische Block in den UN. Keiner hat jemals erlebt, dass sich die 27 EU-Staaten mal eing waren, da gibt es immer verschiedene Interessen, aber die OIC-Mitglieder stimmen immer zusammen ab. Bekanntlich erkennen die Mohammedaner die Menschenrechte nicht an, sie haben ihre eigene Kairoer Menschenrechtserklärung verabschiedet, die sämtliche Menschenrechte unter Sharia-Vorbehalt stellt, da Sharia und Menschenrecht sich aber gegenseitig ausschliessen, ist dieses Ding ein Widerspruch in sich, genau wie in der Mathematik die Menge aller Mengen, die sich nicht selbst enthalten. In der Mathematik sind Widersprüche nicht erlaubt, also gibt es diese Menge nicht. Nun ficht eine deratige Überlegung die Mohammedaner nicht an, logisches Denken ist ihnen so fremd wie die Quantenmechanik der Sumpfdotterblume und deswegen gibt es diesen Widerspruch in sich bei ihnen schon. Wenn David Littman also zu besagten Themen Stellung nehmen will, wird er jedesmal mit der Begründung abgewürgt, dass er kein Theologe sei, immerhin vertritt er eine religiöse Organisation. Aber das spielt natürlich auch keine Rolle. So sieht die Welt heute bei den Vereinten Nationen aus, geradezu kafkaesk. Im UN Menschenrechtsrat hat man wirklich den Bock zum Gärtner gemacht.

 
Die These Bat Ye’ors, dass Europa islamisiert wird, vertritt auch der beste deutsche Islamkenner, Michael Mannheimer in seinem Essay Eurabia, den er völlig unabhängig von Bat Ye’or geschrieben hat und er kommt zu denselben Schlüssen wie sie, seltsam, dass zwei intelligente Menschen völlig unabhängig voneinander zu den selben Erkenntnissen gelangen. Michael Mannheimer hat mir selbst mitgeteilt, dass er ihr Buch nicht gelesen hatte, als er seinen Essay schrieb. Es ist wie beim englischen Physiker Isaac Newton und dem deutschen Mathematiker Gottfried Wilhelm Leibniz, die haben beide unabhängig voneinander die Differential- und Integralrechnung entwickelt. Im Grunde ist Bat Ye’ors Buch ein Muss, aber wer nicht die Zeit hat, sich dieses Standardwerk von 384 Seiten reinzuziehen, dem sei der Essay von Michael Mannheimer wärmstens empfohlen, er ist bei PI dauerverlinkt.

 
Folgende illustre Autoren vertreten diese These: die viel zu früh verstorbene italienische Widerstandskämpfererin gegen die Nazis Oriana Fallaci, der Amerikaner Robert Spencer, Autor zahlreicher Bücher dessen neuestes Buch im September erscheint Did Muhammed exist, der Amerikaner Daniel Pipes,Gründer des Middle East Forum, die somalisch-stämmige Niederländerin Ayaan Hirsi Ali, die britische Journalistin Melanie Phillips, Autorin von Londonistan und The World turned Upside Down, der Canadier Mark Steyn, Pierre Cassen, der Gründer der französischen Internetsite Riposte Laïque, die Französin Christine Tasin, Gründerin der Organisation Résistance Républicaine, der Franzose Maurice Vidal, Autor von La colère d’un français, der in Norwegen lebende Amerikaner Bruce Bawer, Autor von While Europe slept und Surrender – Appeasing Islam, Sacrificing Freedom, der britische Historiker und neue Direktor des Middle East Forum Prof. Efraim Karsh, Autor von Islamic Imperialism, und noch vielen anderen Büchern, der deutsche Publizist Henryk M. Broder, Aushängeschild der Achse des Guten, Autor von Hurra, wir kapitulieren, und Kritik der reinen Toleranz und natürlich der bedeutendste Islamkenner, der britische Gelehrte Bernard Lewis, Professor Emeritus an der Universät Princeton, der hat schon über den Islam geschrieben, als die meisten der anderen hier genannten noch gar nicht in der Planung ihrer Eltern waren. Jeder, der etwas Vernünftiges über den Islam zu sagen hat, ist hier vertreten. Man möge mir verzeihen, dass ich nicht alle aufzählen kann.

 
Und wer hält dagegen? Der oben genannte in Paris ansässige Amerikaner Simon Kuper, der von dort aus für die Financial Times berichtet und nichts von der Islamisierung Frankreichs, des Landes mit der größten islamischen Minderheit in Europa mitkriegen will. In Frankreich sind wegen der strikten Laïcité, der Trennung zwischen Religion und Staat, Gebete in der Öffentlichkeit untersagt, Religion ist reine Privatsache, trotzdem sperren Mohammedaner jeden Freitag zum Gebet öffentliche Strassen in Paris ab, kein Auto kann durchkommen, und recken ihre Hintern dem Mondgötzen entgegen. Die Polizei schreitetet aus Angst vor Tumulten nicht ein. Man will die öffentliche Ordnung wahren, Riposte Laïque hat schon mehrfach darüber berichtet, Videos gemacht und die Zustände angeprangert. Dabei gibt es genug Moscheen in Paris und Umland, es handelt sich hier um eine reine Machtdemonstration. Davon will der Herr nichts mitbekommen haben. Ein anderes weniger bekanntes Beispiel: Wie man weiss, halten die Franzosen ihre Sprache sehr hoch, sie versuchen sie so weit wie möglich von Anglizismen und anderen Fremdeinflüssen freizuhalten, was natürlich nicht immer gelingt. Aber, vor längerer Zeit hat mir eine französische Freundin zwei Bilder geschickt, eines zeigt die Beschriftung eines französischen Briefmarkenautomaten, dort wird genau erklärt, wie man Briefmarken zieht und dann den Brief ordnungsgemäß frankiert und in den Briefkasten wirft. Die Anleitung ist zweisprachig, französisch und arabisch. Das andere Bild zeigt die Eingangstür der französischen Bank Société Générale, ein Eigenname, der nicht übersetzt wird, aber trotzdem steht die Übersetzung auf arabisch darunter, wenn das keine sprachliche Landesbesetzung ist, dann fresse ich ein ganzes Schwein und das ist nicht koscher. So etwas behauptet man nur, wenn man seiner Sache ganz sicher ist. Die arabische Sprache ist allen europäischen Sprachen total fremd. Aber dieser Oberdepp meint nach wie vor, die Eurabia-These sei dieselbe Lüge wie die Protokolle der Weisen von Zion, obwohl er den Beweis des Gegenteils tagtäglich vor Augen hat, wie blöd kann man nur sein? Dadurch offenbart er nur, dass er ganz klar ein Antisemit ist.

 
Oder in Deutschland der Oberschwurbler Patrick Bahners, der uns Islamkritiker generell als Panikmacher diffamiert. Wenn in NRW schon keine Klassenarbeiten während des Ramadan geschrieben werden dürfen, dann kann von einer Islamisierung doch überhaupt keine Rede sein. Sogar Irland hat in den letzten Jahren Mohammedaner aufnehmen müssen, obwohl es nie Kolonialmacht war, es war nämlich selbst jahrhundertelang besetzt, aber die Direktive kommt von der EU, die wie Bat Ye’or beschreibt mit den Mohammedanern unter einer Decke steckt.

 
Deutsche, die überhaupt nur auf die Idee kommen, die Eurabia-Theorie, falsch Eurabia-Tatsache mit dem antisemitischen Machwerk der Protokolle zu vergleichen, müssen sich darüberhinaus den Vorwurf gefallen lassen, dass sie aus der unheilvollen Nazivergangenheit gar nichts gelernt haben und vielmehr die völlig falschen Schlüsse ziehen, wobei wir wieder beim Denken wären, das jedem Islamapologeten abhanden gekommen ist.

 

{Quelle: Kybelilne Europäische Werte – www.kybeline.com – Veröffentlicht/zuletzt bearbeitet am 10. August 2011 von Epistemol}

 

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