kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Messerattacke in Gelsenkirchen 12. August 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 13:32

Zwei Polizisten lebensgefährlich verletzt

 

Während eines Polizeieinsatzes in Gelsenkirchen hat in der Nacht zum Dienstag ein Mann zwei Polizisten lebensgefährlich mit einem Messer verletzt. Hinweise deuten auf einen geplanten Angriff. Der mutmaßliche Täter hatte einen Verkehrsunfall vorgetäuscht.

 

Ein 21 Jahre alter Mann hat in der Nacht zum Dienstag in Gelsenkirchen einen Polizeibeamten und seine Kollegin mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Der 45 Jahre alte Beamte schoss daraufhin aus Notwehr auf den Angreifer. Alle drei kamen mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus, wie die Polizei Gelsenkirchen mitteilte. Bei der Messerattacke handelt es sich möglicherweise um einen geplanten Angriff. Nach Angaben der Polizei in Gelsenkirchen waren die beiden Polizisten am späten Montagabend zunächst zu einem vermeintlichen Verkehrsunfall gerufen worden. Als der Streifenwagen am gemeldeten Unfallort eintraf und die Polizisten aus dem Wagen stiegen, stürzte der mutmaßliche Täter auf sie zu. Der Täter griff die 30 Jahre alte Beamtin und ihren Kollegen mit einem Messer an und stach auf sie ein. Der Polizist konnte noch seine Waffe ziehen, auf den Täter schießen und einen Notruf absetzen. Einen tatsächlichen Verkehrsunfall gab es nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Die Polizei mutmaßt, dass der Täter den Unfall gemeldet hatte. Die Polizei richtete eine Mordkommission ein. Die Hintergründe der Attacke sind zunächst noch unklar {Quelle: FAZ}.

 

Wenn man denkt, der völlig bekloppte Eiertanz um den Islam und seine Kritiker hat seinen Höhepunkt erreicht, kommt ein besonders schlauer Schreiberling aus dem Dickicht des Qualitätsjournalismus hervorgekrochen und sondert noch etwas Dämlicheres ab. In diesem Fall Anna Sauerbrey vom Tagesspiegel, deren zusammengeschwurbelter Brei einem besonders sauer aufstoßen kann. Sie dilettiert heute völlig fakten- und sinnfrei über den unschuldigen Islam, der von bösen Menschen mit “dunkler Seele” doch tatsächlich kritisiert wird. Ja, wie kommen die denn dazu?

 

Dem geneigten Leser sei vor der Lektüre dringend ein wirkungsvoller Blutdrucksenker oder zumindest Baldrian in hochdosierter Form empfohlen. Man fragt sich, in welchem Parallel-Universum Anna Sauerbrey residiert. Als wenn sie gerade von einem weit entfernten Planeten zur Erde gebeamt worden sei und noch nichts von den 1400-jährigen Bereicherungen gehört hätte, die die Polit-Ideologie unter der Flagge einer Religion der Menschheit bisher schon beschert hat. Es sauerbreyt ganz gewaltig. Achtung, anschnallen: {Am Sonntag stellte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich in einem Interview das Recht auf Anonymität im Internet infrage. Und schon kurze Zeit später wurde seine Forderung dort diskutiert, wo der Minister hofft, mit Klarnamen für mehr verbale und politische Disziplin zu sorgen – mitten in der „braunen Soße“, im rechten Blog „politically incorrect“, wo sich die Islamhasser Deutschlands zum gemeinsamen Gallespucken treffen. Der Tenor der natürlich weiterhin unter Pseudonymen verfassten Beiträge: Die Anonymität im Netz sei in Deutschland nun einmal der einzige Weg, „offen“ zu sprechen, ohne von der „Meinungsmafia“ mundtot gemacht zu werden, von all den Politikern und etablierten Medien, den „Zensoren“, die bestimmte Äußerungen für unzumutbar erklärt haben}.

 

Tja, Frau Sauerbrey, wenn Sie und viele Ihrer linksgestrickten Gesinnungsgenoss_innen den Mantel des Schweigens um all die wunderbaren Begleiterscheinungen des Islams hüllen, dann müssen die Aufklärungsarbeit eben andere machen. Zum Beispiel hier bei PI. Wir spucken aber weder Gift noch Galle, das quillt von ganz allein aus dem Koran heraus. Und jetzt aufgepasst: {Da haben sie recht, all die „Eurakels“ und „Karl Martells“. Die Gesellschaft zensiert sich selbst. Sie etabliert Normen, die das Verhalten der Einzelnen regulieren, damit das große Ganze nicht auseinander fliegt. Das fängt beim Straßenverkehr an. Und geht bis zum Gebot der Toleranz, um das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen möglich zu machen. Die Kontrolle dieser Normen funktioniert informell. Wir alle kontrollieren uns gegenseitig, häufig nicht einmal auf der Basis dessen, was wir selbst für richtig halten, sondern aufgrund dessen, was wir für die Meinung der Mehrheit halten}.

 

Verstehen wir diesen Absatz richtig, Frau Sauerbrey? Sie schreiben also nicht, was Sie für richtig halten, sondern das, von dem Sie glauben, dass es der Mehrheitsmeinung entspricht? Und das dazu beiträgt, damit das “große Ganze nicht auseinanderfliegt”? Sprechen wir hier von vorauseilender Selbstzensur aus Angst vor dem Gewaltpotential, das im Islam schlummert und das man wohl besser nicht mit Kritik provozieren sollte? Weiter im sauren Brei: {Bleiben wir beim Beispiel der Fremdenfeindlichkeit. Studien wie die der Friedrich-Ebert-Stiftung zu fremdenfeindlichen Einstellungen in Europa zeichnen immer wieder ein erschreckendes Bild: Rund die Hälfte aller Befragten glaubt, der Islam sei eine „Religion der Intoleranz“. Rund ein Drittel findet, es gäbe eine naturgegebene Hierarchie zwischen Menschen verschiedener Ethnien. Dennoch werden diese Meinungen selten laut geäußert, weil sie nicht der Norm entsprechen, nicht die „öffentliche Meinung“ sind. Die Selbstkontrolle funktioniert}.

 

“Religion der Intoleranz”, das ist ja noch die harmloseste Beschreibung, die man für den Islam finden kann. Frau Sauerbrey, bevor Sie über ein solches Thema schreiben, sollten Sie sich wenigstens grob informieren. Sie scheinen nicht nur keine, sondern sogar absolut keine Ahnung von den vielen kleinen Nettigkeiten der “Religion des Friedens” zu haben. Für Sie geben Islamkritiker “Müll” von sich. Diese Einschätzung zeigt, dass Sie ganz einfach nicht wissen, mit was Sie es zu tun haben. Setzen, sechs, die Dame. Absolute Themaverfehlung.

 

{Insofern hat Friedrich recht: Anonymität entfesselt. Im Netz liegt der ganze Müll offen herum, den wir aus der besenrein gefegten öffentlichen Meinung verbannt hatten. Foren wie „politically incorrect“ erlauben uns einen tiefen Blick in die Seele der Nachbarn, die im Treppenhaus immer so nett grüßen. Und da sieht es eklig aus. Die Gesellschaft schaut in ihre eigene Mülltonne – und erschrickt. Also besser schnell wieder den Deckel zu? Nur wie? Denkt man Friedrichs Appell zu Ende, bedeutete er nichts weniger als das gläserne Individuum. Auch das Innenministerium hat inzwischen klargestellt, dass ein neues Gesetz nicht geplant sei. Wer überall mit seinem Klarnamen schreiben, sprechen und kaufen muss, von dem lassen sich ohne Weiteres Meinungs- und Konsumprofile erstellen, der ist bald nackt bis auf die Seele. Doch die Demokratie kennt keine Pflicht zum Meinungsouting. Nicht zufällig sind Wahlen frei – und geheim. Um diese Freiheit zu schützen, müssen wir das hässliche Spiegelbild ertragen, das uns aus so mancher miefigen Ecke des Internets entgegenblickt. Vielleicht hat das sogar eine heilsame Wirkung. Es lohnt sich, gelegentlich hineinzuschauen, um zu verstehen, wie dünn die normative Meinungsdecke ist, die wir für selbstverständlich halten. Und wie wichtig es ist, unsere Werte zu bestärken}.

 

Die einzige Information, die man diesem von zusammengeheuchelter Doppelmoral nur so strotzenden Artikelchen entnehmen kann, ist die, dass beim Innenministerium kein Gesetz zur Klarnamen-Verpflichtung geplant ist. Dem Autor dieses Beitrages ist dies ohnehin egal. Er steht für das, was er schreibt, denn er weiß, dass es die Fakten sind. Sie, Frau Sauerbrey, stochern im Nebel ihrer eigenen Ahnungslosigkeit herum. Mit fachkundigem Journalismus über ein so hochbrisantes Thema wie den Islam und seine Kritiker hat dies rein gar nichts zu tun. Lassen Sie es in Zukunft besser, diejenigen zu beleidigen, die ihre Hausaufgaben über den Islam gemacht haben. Sie deklassieren sich damit selber.

 

Kontakt zum Tagesspiegel zur Faktenanreicherung: redaktion@tagesspiegel.de

{PI-News: Von Michael Stürzenberger – Spürnase: ObviouslyIncorrect}

 

3 Responses to “Messerattacke in Gelsenkirchen”

  1. Saphiri Says:

    Was für ein Niedergang der Werte und der Kultur!

    Es ist unfassbar, Polizisten in einen Hinterhalt zu locken! In Willich ging eine Horde Asozialer in ähnlicher Weise vor. Es ist völlig gleichgültig, ob das Deutsche oder Ausländer waren. Wer sowas macht, gehört auf Jahre in den Knast!

    Und es wird allerhöchste Zeit, unserer Polizei mehr Respekt und Rückhalt zu gewähren! Hier sind unsere Politiker gefordert. Aber von denen hört man nur warme Worte. Ich sehe schwarz für Deutschland 😦

  2. Walter Says:

    Deutschland hat doch seine scharfen Krallen in Bezug auf Rechtsprechung und Vollzug verloren.
    Abschaffung des Zuchthauses 1969 und und und.
    Der große Thomas Dehler FDP leitete eine Überprüfung bzw. Strafrechtsreform ein, besonders der § 175 muß ihn wohl schon in den 50 jahren bedrückt haben, wahrscheinlich wegen Guido ???

    Opfer haben selber Schuld und Täter Menschenrechte!!!

    Nun werden aber erstaunlicherweise aus dem Mutterland GB der Demokratie die Forderung nach der Einführung der Todesstrafe immer lauter!

  3. Bazillus Says:

    Unsere Politiker machen Gesetzespolitik nach dem Geldbeutel. Polizeistellen werden abgebaut, Begriffe wie Recht und Ordnung sind rechtsradikal und unsere Eliten schicken die Beamten in eine immer ungewissere Zukunft. Es wird Zeit, dass unsere Politiker einige Wochen die Arbeit der Polizei am eigenen Leib erleben müssten, z. B. in den no-go-areas. Das wäre möglicheweise eine heilsame Erfahrung.


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