kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Islamlehrerin Lamya Kaddor aus Duisburg 9. August 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 13:04

“Wenn jetzt allein die etablierten Verbände den Zugriff auf die Lehrpläne und die Auswahl der Lehrkräfte erhalten, werden Generationen von ihren Vorstellungen geprägt”!

 
 
Lamya Kaddor ist so etwas wie eine Fernseh-Ikone für Islamfragen. Bei ihren Auftritten sieht man sie nie mit Kopftuch und sie gibt sich betont ermanzipiert, modern, geschminkt und aufgeklärt. Vor allen Dingen fällt sie jedoch dadurch auf, dass sie den Islam wie eine Löwin verteidigt, wo man sich fragt, ob eine Weltreligion es überhaupt nötig hat, sich so vehement durch eine ImamIn verteidigen lassen zu müssen. Ihr ewiges Credo lautet, der Islam sei refomierbar und auf dem Weg in die Moderne. Es ist Frau Kaddor daher sehr hoch anzurechnen, dass sie nun sehr weit zurückrudert und ihre Meinung revidiert. Sie warnt ausdrücklich und öffentlich vor der Gefahr eines orthodox geprägten Islam an Nordrhein-Westfalistans Schulen. Die LandesregentInnen haben da wohl Einiges falsch verstanden oder übersehen. Da NRW den Vorreiter für islamischen Bekenntnisunterricht spielt, sollte dies auch Bewohner anderer Rot-Grün-Gefilde interessieren.

 

Aus einem Beitrag in der Süddeutschen: {Als ob man liberal beten oder fasten könnte. So lautet eine gängige Polemik, die freiheitlich denkenden Muslimen neuerdings von Glaubensgeschwistern entgegengeschleudert wird, die ich die jungen Konservativen nennen möchte. Sie sind 20 bis 40 Jahre alt, hier geboren oder in jungen Jahren nach Deutschland gekommen, selbstbewusst, gebildet, in der Regel studiert, mit starkem Interesse für Religion… Sie folgen einem diffusen, von theologischem Halbwissen gezeichneten Bild von Religion, das sich vorwiegend auf die Vorstellungen der eigenen Familien gründet und an die Traditionen aus deren Herkunftsländern anknüpft. Durch ihr Auftreten versuchen sie, ihrem Gedankengebäude einen modernen Anstrich zu geben. Über die Stärke der jungen Konservativen lässt sich noch nichts sagen, sie melden sich aber in öffentlichen Debatten zunehmend zu Wort}.

 

Mit den “Traditionen aus deren Herkunftsländern” dürften speziell die Türken gemeint sein, denn kein anderer Staat der Welt hält “so gute Kontakte” zu seinen ehemaligen Einwohnern. Die Türkei unterhält gleich zwei Behörden zur Überwachung der “Auslandstürken”: a) Die türkische Religionsbehörde und deren Ableger Ditib in Deutschland, die Imame entsendet und b) eine neue Behörde zur sonstigen “Betreuung” von Auslandstürken (wahrscheinlich geht es hauptsächlich um Wahlkampagnen der AKP). {Zum Schuljahr 2012/2013 will Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland islamischen Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach flächendeckend einführen. Der Landtag wird vermutlich nach den Ferien die nötigen Änderungen beschließen}.

 

Dazu müssen das Schulgesetz und die Verfassung des Landes geändert werden. Bei der Grundsatzentscheidung “Der Islam gehört zu NRW und wir machen flächendeckenden islamischen Bekenntnisunterricht” hatte die CDU der rot-grünen und infrarot gestützten Landesregierung zugestimmt. Wird sie das auch diesmal tun? {Grundsätzlich ist dieser Schritt sehr zu begrüßen, wäre da nicht der achtköpfige Beirat. Mit ihm soll das alte Problem des fehlenden Ansprechpartners auf Seiten der Muslime gelöst werden; die vier großen Islamverbände (Ditib, Islamrat, VIKZ, ZMD) sind bislang nicht als Religionsgemeinschaft anerkannt, der Staat muss aber kooperieren, weil er keine religiösen Inhalte festlegen darf}.

 

Mit “Anerkennung als Religionsgemeinschaft” meint Frau Kaddor die Anerkennung als Körperschaft öffentlichen Rechts nach Artikel 140 GG, die Grundlage zur Erteilung der Lehrerlaubnis für Religionslehre ist. Wie man sieht, geht es nicht nur um inhaltlichen Schlamassel, sondern auch um formalen. Es dürfte daher für interessierte Mitbürger ein Leichtes sein, diesen Unterricht durch ein Urteil vor dem Landesverfassungsericht zu kippen. Der Nachtragshaushalt 2010 des betreffenden Landes befindet sich bereits ebenfalls dort. Genauso wie eine bereits eingeführte Versuchsschule, deren Bezeichnung seit einigen Wochen schon wieder Geschichte ist. Von den bisherigen Gesetzesinitiativen ging aber immerhin die Legalisierung des Besitzes von 10 Gramm Canabisprodukten glatt durch. Wichtigste Frage, die sich nun stellt, wie kommen die beiden Hanfdamen dazu, den Islamunterricht völlig aus der Hand zu geben???

 

Denn wir lesen: {Die Verbände sollen je ein Beiratsmitglied delegieren. Die anderen vier Plätze werden von der Landesregierung besetzt, pikanterweise nur im Einvernehmen mit den Verbänden. Andersdenkende haben damit schlechte Karten. NRW schafft Fakten. Den Verbänden, die je nach Schätzung gerade mal 20 bis 30 Prozent der Muslime in Deutschland vertreten, wird durch die Hintertür die Quasi-Anerkennung als alleinige Repräsentanz der Muslime erteilt}.

 

Genau wegen dieser Problematik haben ja die Ex-Muslime und die Aleviten die Islam-Schulpolitik in NRW bereits heftig moniert. Die Aleviten haben erreicht, dass aus dem Pflichtfach bis 14 Jahre eine freiwillige Veranstaltung wurde, da sie ihre Kinder nicht durch türkische Lehrveranstaltungen indoktriniert wissen wollen. Daraufhin fiel Frau Löhrmann ein, dass sie ganz vergessen hatte, zu eruieren, wie viele Interessenten es denn seitens der Schüler überhaupt gibt.

 

Im Islam verhält es sich nämlich so, dass es sich um eine Geburtsreligion handelt, die man nicht ablegen kann. Die einzige Möglichkeit, zum Atheisten zu werden, besteht darin, sich taufen zu lassen und dann aus der Amtskirche auszutreten. Der Islam ist also kein freies Bekenntnis, sondern eine Zwangsreligion von Geburt bis Lebensende – und damit verfassungswidrig. Als dies dem Düsseldorfer Damenduo auffiel und sie die alevitischen Kinder fast zu einer Zwangsindoktrination mit türkisch-orthoxen Inhalten gezwungen hätten, mussten sie zurückrudern und das Angebot als “freiwilliges Angebot” gestalten. Das schließt im Umkehrschluss aus, dass es jemals islamische Bekenntnisschulen geben kann.

 

Hinter einer solchen Haltung steckt – insbesondere in Zeiten der Islamfeindlichkeit – die Suche nach Identität und Gruppengefühl. Nicht zuletzt seit der Gründung des Verbands demokratisch-europäischer Muslime oder des Liberal-Islamischen Bundes kommt nun auch innerislamisch Störfeuer. Vor der Gründung dieser Vereine schien wenigstens die muslimische Welt in Ordnung zu sein: ein Islam, eine Umma und allenfalls ein paar extremistische Wirrköpfe. Und jetzt? Jaja, die böse Islam”feindlichkeit”. Wie man sieht haben die Islamgläubigen auch ohne ihre Kritiker schon genug mit sich selbst zu tun. Von Störfeuern, die die Umma spalten ist gar die Rede…

 

{Der wachsende Einfluss liberaler Kräfte, die einen offenen, undogmatischen Zugang zur Religion vertreten und sich in Deutschland verhaftet sehen, lässt die jungen Konservativen nervös werden. In dieser Nervosität offenbart sich ihr größtes Manko: Zwischen Fundamentalismus und Liberal-Gläubigen fehlt ihnen ein klares Profil. Auch sie rennen letztlich der Illusion hinterher, dass es nur einen Islam geben könnte. Bitten, das eigene Bild von der Religion zu beschreiben, quittieren sie mit Schweigen oder dem oberflächlichen Hinweis, man folge dem Koran und dem Vorbild des Propheten Muhammad}.

 

So, hier muss aber Butter bei die Fische. Frau Kaddor schwärmt von einem demokratisch-europäisch-liberalen-offenen-undogmatischen- in-Deutschland-verhafteten-Islam. Dieser sei ein anderer als der übliche, bei dem man “dem Koran und dem Vorbilds des Propheten Muhammad” folge (vermutlich “konservativ”, also um in religiösen Begrifflichkeiten zu bleiben: orthodox bis fundamental). Mit dem Satz “Auch sie rennen letztlich der Illusion hinterher, dass es nur einen Islam geben könnte” spaltet Frau Kaddor die Umma! Die Frage, die sich automatisch anschließt: Wie lange werden wir Frau Kaddor noch im Fernsehen sehen?

 

{Ein Teil der Muslime steht vor derselben Frage, die heute auch die CDU umtreibt: Was ist eigentlich konservativ? Man will das Alte bewahren, weiß aber nicht genau, was. Die mangelnde Selbstvergewisserung manifestiert sich in einer Dagegenhaltung. Die jungen Konservativen sind dagegen, dass sich der Islam verändert; was auch immer das heißt. Sie sind dagegen, dass sich jemand von ihnen abgrenzt. Das Praktische an der Dagegenhaltung ist: Man muss sich nicht mit eigenen Positionen befassen, und der Schein des Einvernehmens bleibt gewahrt}.

 

CDU – ein super Vergleich! Auch hier gibt es eine europäisch-liberale-offen-undogmatische Fraktion, die sich von der CDUmma abgespalten hat und die Regierungsgeschäfte betreibt. Auch in der CDU wollen ja ein paar Leute, dass alles beim Ursprünglichen bleibt. Aber das ist ein anderes Thema…  Zitat Kaddor: “Die jungen Konservativen sind dagegen, dass sich der Islam verändert; was auch immer das heißt.” DAS hätten wir das jetzt aber gerne genauer gewußt. Denn bei “Koran und Prophet nachfolgen und alles unverändert lassen”, kann es sich nicht um den uns schon lange versprochenen “Euro-Islam” handeln, DER VOR ALLEM IN DEN SCHULEN EINZUG ERHALTEN SOLLTE… NRW bitte nachbessern!

 

{Es ist schwierig mit dem innerislamischen Dialog. Auf der einen Seite muss man sich über wichtige theologische und Inhalte verständigen, auf der anderen Seite Unterschiede zulassen und die Vielfalt als Stärke begreifen. Fehlendes Profil und unwirsches Abwehrgehabe der Beteiligten verschärfen die Probleme. Bei der Einführung des Islamunterrichts könnte das zu einem Schlüsselmoment werden}.

 

Wie schwierig muss dann erst der interregligiöse Dialog sein… sofern er überhaupt zustande kommt. Die Kommunikation im Islam scheint in NRW jedenfalls schon gestört zu sein. Aber Hauptsache, es gibt auf Biegen und Brechen den staatlich verordneten Islamunterricht… {Wir stehen an einem Wendepunkt. Wenn jetzt allein die etablierten Verbände den Zugriff auf die Lehrpläne und die Auswahl der Lehrkräfte erhalten, werden Generationen von ihren Vorstellungen geprägt. Das wäre so, als würden morgen alle Katholiken nach den Maßstäben des Kölner Erzbischofs Kardinal Joachim Meisner erzogen}.

 

Nun, gläubige Katholiken werden in der Regel nicht von ihren Erzbischöfen “erzogen”, sondern gesegnet und mit religiösen Predigten erfreut. Überhaupt geht es weniger um Erziehungsfragen, als um Glaubensfragen. Das mag im Islam natürlich anders sein.  Trotzdem muss darauf hingewiesen werden, dass gläubige Katholiken anderer Diözesen sich nach einem Kardinal Meißner die Finger lecken würden. Gehört er doch zu den wahrhaft papsttreuen Hirten. Im Katholizismus verhält es sich nämlich so, dass die Rückbesinnung auf die Wurzeln gute Früchte trägt, während das liberale-offen-undogmatische Kappen von Wurzeln nichts als Verwirrung stiftet. Für den Islam bevorzugt Frau Kaddor den gegenläufigen Trend – ein Umstand, den man ihr nicht verübeln kann. Die islamische Religionspädagogik muss aber Theorien und Konzepte entwickeln, um junge Menschen zu einer stabilen und zeitgemäßen deutsch-muslimischen Identität zu führen. Die Verbände haben hierzu in 40 Jahren zu wenig beigetragen. Gemeinsam mit den jungen Konservativen verharren sie lieber in einer weiteren Illusion – nämlich mit ihren traditionellen Ansichten wenigstens ideell die Mehrheit zu vertreten.

 

Was bitteschön hat man sich unter einer “deutsch-muslimischen Identität” genau vorzustellen? In diesem Wortkonstrukt prallen ja zwei Welten und Jahrtausende aufeinander. Da wüßte man gerne, was das konkret heißen soll. Für den normalen Deutschen ergibt sich da erst einmal ein Widerspruch. “Deutsch” ist eine Nationalität, ein Staatsbürgertum, eine Sprache.  Es wäre natürlich ganz hervorragend, wenn alle diese Kinder die deutsche Sprache beherrschten und sich in erster Linie als Staatbürger denn als Gläubige betrachten. Genau daran mangelt es nämlich.

 

In diesem Land sind Menschen verschiedener Konfessionen traditionell durch BÜRGERLICHES verbunden, ihr Glauben ist Privatsache und dient nicht als Spaltpilz. Moslemische Bürger hätten bessere Integrationschancen, wenn sie ihren Aufenthalt in diesem Land nicht als religiöse Wallfahrt verstünden, sondern sich wie ganz normale Bürger verhalten würden: Religiös verhaltensunauffällig.Vielleicht ist es ja das, was Frau Kaddor meint? Setzt natürlich voraus, dass man in Deutschen keine unreinen Ungläubigen sieht und nicht ständig mit religiösen Absonderlichkeiten daherkommt, sondern sich den allgemeinen Lebensgewohnheiten anpasst. “Hier gilt das Grundgesetz, nicht die Scharia”, also kann man hier getrost auf Kopftücher, Halal und andere orientalische Sitten verzichten. {In der Tat erfährt jemand, der öffentlich gegen liberale Auffassungen vom Islam Stellung bezieht, schnell Zustimmung von Muslimen. Doch zum einen neigen Menschen, die sich stark mit dem Islam identifizieren, eher dazu, sich in Islamdiskurse einzubringen. Zum anderen werden sie von der Organisationsstruktur des Islams begünstigt. Da sich liberale Gruppen gerade erst finden, gibt es bis heute eigentlich nur durchweg konservative und nach Herkunftsländern ihrer Funktionäre und Mitglieder ausgerichtete Zusammenschlüsse}.

 

Um ehrlich zu sein: Sollte es die “liberalen Auffassungen” geben, dann haben sie sich nicht nur nicht durchgesetzt, sondern sich auch noch nicht bemerkbar gemacht. Als Außenstehender kann man sich in diese unsichtbare Glaubensspaltung nicht einmischen. Man kann nur Frau Kaddor zustimmen, dass man bemerkt, dass der Islam hier von orthodox-fundamentalen Elementen geprägt ist. Genau dagegen richtet sich auch die Islamkritik. Schön, dass diese nun auch aus den Reihen der Islamgläubigen zu vernehmen ist. Wobei natürlich ein Außenstehender bezweifelt, dass nach allem, was man über den Islam hört, liest und wahrnimmt, eine Frau daran viel ändern könnte. Sie hat allerdings dankenswerterweise die Auzfgabe übernommen, das Damenduo der Landesregierung eindringlich zu warnen. Das verdient Respekt. Wer seinen Glauben in Gemeinschaft leben will, kommt an den bestehenden Moscheevereinen kaum vorbei, ebenso wenig Eltern, die ihren Kindern die Religion beibringen lassen wollen. So wächst die kleine aber vergleichsweise wortmächtige Gruppe der jungen Konservativen, während der Rest der Muslime religiös sprachlos bleibt, und der falsche Eindruck von zahlenmäßiger Überlegenheit wird weiter genährt.

 

Eltern, die ihren Kindern Religion beibringen wollen, sind auf Fremde angewiesen?

Wie kompliziert ist denn diese Religion?

 Man hört ja so einiges von Regeln wie “halal”, “haram”, wann und wie welche Waschungen und Gebete zu verrichten sind. Ja, selbst die Körperpflege und das Halten von Haustieren sollen genau geregelt sein. Hier muss man sich doch fragen, was daran überflüssiger Ballast ist.

War nicht immer von “5 Säulen” die Rede statt von 100 Regeln?

 

Was “den sprachlosen Rest der Muslime” betrifft, so könnte es sich hierbei um all jene handeln, die nur rein zufällig als Moslem geboren wurden und hieran minimales bis gar kein Interesse haben. Solche Leute soll es geben. Für sie müsste eine offizielle Austrittsmöglichkeit geschaffen werden, da ihnen unter dem Grundgesetz auch die “negative Religionsfreiheit” zusteht. Dann müsste sich Frau Kaddor auch nicht ständig fragen, warum ein Teil so sprachlos ist. Hier ist Umsicht gefordert, vor allem von politischen Entscheidungsträgern. Sonst werden Pflöcke eingeschlagen, die später kaum noch verrückbar sind – etwa bei der Einführung islamischen Religionsunterrichts.

 

Dieser Wink mit dem Zaunpflahl gilt den beiden Landesmüttern, die wahrscheinlich gerade am Schulgesetz und der Landesverfassung basteln. Mit Sicherheit verfrüht, da die angebliche Lösung eines Problems neue Probleme schaffen wird.

Quelle: Islamischer Religionsunterricht in NRW – Muslimisch, jung, ko

 {www.zukunftskinder.org}

 

4 Responses to “Islamlehrerin Lamya Kaddor aus Duisburg”

  1. Saphiri Says:

    Zitat:
    “ Vor allen Dingen fällt sie jedoch dadurch auf, dass sie den Islam wie eine Löwin verteidigt,“

    Mir fiel sie auf, durch ihre Auftritte, die mich stark an Franz Joseph Strauss in seinen besten emotionseuphorischen Reden erinnerten.

    Tatsache ist, wie ich bereits in einem anderen Kommentar erklärte, Bildung ist keine Garantie für das Vorhandensein eines Verstandes.

    Wer den Islam als indoktrinierte Muslima so emotional verteidigt, zeigt sich eben abhängig seiner Indoktrination und unfähig mit Verstand zu argumentieren.

    Das erlebe ich bei ausnahmslos allen Imamen und weiblichen Islam-Lehrerinnen.
    Mit ihnen wird jedes kritische Gespräch, selbst wenn es nicht kritisch ist, sondern nur von den islamischen Gesprächspartnern hypersensibel so aufgefasst wird, zu einem hochemotionalen Versuch, mich zu bevormunden.
    Es ist immer ein taktisches, ablenkendes Herunterbeten von immer wiederholt denselben Floskeln. Keine Frage wird konkret beantwortet, sondern immer ausgewichen mit unsinnigen themafernen Angriffen.

    Man sollte derzeit in London die Randale genau beobachten und bedenken, was eine verfehlte Schulerziehung mit bewirken hilft.

  2. Saphiri Says:

    Zitat:
    „Man kann nur Frau Kaddor zustimmen, dass man bemerkt, dass der Islam hier von orthodox-fundamentalen Elementen geprägt ist. Genau dagegen richtet sich auch die Islamkritik.“

    Meine Islam-Kritik richtet sich NICHT – keines Falls – auf angeblich existierende „orthodox-fundamentalen Elementen“.

    Der Islam gründet auf dem Koran. Der Koran ist Koran und weder orthodox noch fundamental oder … . Der Koran ist im Islam Gotteswort und das ist nicht von irgendeiner Frau Kaddor nach deren gut dünken Rosinenpickbar.

    Der Koran hat weder orthodoxe noch anders zu unterscheidende Inhalte. Der Koran ist unverhandelbare Vorschrift den Gläubigen, sich gottergeben dem Koran zu unterwerfen, denn nur so könne man gottergeben sein.

    Der Koran hat Gesetzescharakter für die Gottergebenen, das ist gleichbedeutend, dass sie daran nicht verhandeln können, wie wir mit unseren demokratischen Gesetzen. (Verhandle man mal mit einer Politess!)

    Wer masst sich an, Inhalte aus dem Koran für die einen Gottergebenen mehr frei/moderat, für die anderen orthodox sein zu lassen? Das ist alles Taqiyya!

    Es wäre sonst, wenn es nicht Taqiyya wäre, Blasphemie!

    Entweder, der Koran so wie er ist, und so ist er unantastbar, oder er wird neu geschrieben.

    Alles andere ist Augenwischerei und Ablenkung. Es wird nie jeder Moslem abgehalten werden können, sich, anders als der Auffassung der Frau Kaddor, genau nach der Anweisung im Koran zu halten. Dafür hat es zu viele selbsternannte Islam-Prediger.

    Kein vernunftbegabter Islam-Kritiker lässt sich auf diese Scheinspielchen ein, mit Orthodoxie und Moderat und … des Islam zu schachern. Jeder, der sich darauf einlässt und überrumpeln lässt mit diesen Ablenkungsspielchen der Islam-Vertretern, hat überhaupt keine unabhängige Information über den Koran und Islam und somit auch keine genügende Kenntnis der Ablenkungsmanöver.

    Der Koran ist, solange er so besteht, wie er ist, seit mehr als 1400 Jahren Kritik geschützt, unantastbar. Viele wurden dafür getötet, weil sie versuchten den Koran zu kritisieren.
    Rechtsgelehrte, die behaupten, der Koran müsse ausgelegt werden, die sind nicht ganz bei Sinnen. Wie wolle man nach welchen Zeitgeist-Modekriterien den Koran auslegen?

    Im Sinne des NS-Regimes in den 30er Jahren des letzen Jahrhunderts? Oder nach den Kriterien des Khomeini? Oder des Achmadinedschad? Oder nach den Börsenberichten des 21 Jahrhundert? …

    Jede Auslegung ist dem jeweiligen Zeitgeist unterworfen, in dem die Auslegung stattfindet. Diese ist dann wieder in einer anderen Zeit völlig daneben und widerspricht dem neuen Zeitgeist. Was also soll das Kasperletheater mit der Auslegung? Ist der Islam ein „anpassungsfähiger“ Glibberpudding, der in jedem Land, in jeder Zeit so gematscht werden kann, damit er den Islamkritikern mundgeschiert werden kann? Genau das sagt aber der Sinn der Taqiyya aus.
    In diesem Sinne: ‚Geht hinaus in die Fremde und helft den Islam zu verbreiten, dafür wird euch hoher Lohn, aber tarnt euch, damit ihr von den Feinden des Islam nicht in eurer wahren Gesinnung entdeckt werdet.

    Der Artikelschreiber hat sich der kosmetischen Schönsalberei-Taqiyya der Madam Kaddor angebiedert ohne seinen eigenen, betone, seinen eigenen Verstand zu gebrauchen.

  3. Saphiri Says:

    Werter Autor des Artikels:

    „Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen, dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt usw., so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich …“

    Wer Verstand hat, und gewillt ist, diesen zu gebrauchen, der lese hier selbst und verstehe:

    „http://www.antikoerperchen.de/material/107/inhaltswiedergabe-immanuel-kant-was-ist-aufklaerung.html

    „Man kann nur Frau Kaddor zustimmen, dass man bemerkt, dass der Islam hier von orthodox-fundamentalen Elementen geprägt ist.“

    Das ist ohne Verstand, denn der Islam ist hier wie anderswo vom Koran bestimmt!

    Islam ist nicht vom Koran zu trennen, auch wenn man noch so intensiv Sie und alle anderen Koran-Laien, das glauben machen will. Auch wenn man Sie hier, von den Islam-Vertretern und Islam-Sprechern erfolgreich täuschen kann, weil Sie sich täuschen lassen.

  4. Saphiri Says:

    „War nicht immer von “5 Säulen” die Rede statt von 100 Regeln?“

    Die „5 Säulen“ sind die Propagandarede für Koranlaien, damit die fest daran glauben sollen, der Islam sei doch bloss eine friedliche Religion.

    Die 100 und mehr Regeln/Gesetze/Vorschriften im Koran sind für diejenigen, die zu den Moslems predigen in den Moscheen und für diejenigen, die selbständig lesen können und ihre Überzeugungsbildung lieber selbst aus authentischer Quelle unabhängig gewisser Ablenkungsversuche erreichen wollen.

    So wie es sich eigentlich für einen verantwortlichen Demokraten/in geziemt.


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