kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ein Zeugnis des Glaubens 9. August 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 14:39

Verein „Christen im Beruf“ mit großem Zulauf bei Treffen in der Stadthalle

 

Einmal im Monat treffen sich interessierte Christen im Restaurant der Stadthalle. Dorthin lädt der Verein „Christen im Beruf“ regelmäßig ein und lässt Menschen, die ein Glaubenszeugnis abzulegen haben, zu Wort kommen.

Traditionell gehört auch das gemeinsame Abendessen dazu. Vor kurzem war der Autor Dr. Mark A. Gabriel bei den „Christen im Beruf“ zu Gast.

 

Aalen: Die „Christen im Beruf“ sehen sich als überkonfessionelle Vereinigung von Menschen aller Berufsschichten. Sie glauben und erleben das Wort Gottes als evangelikal-charismatische Vereinigung und leben vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch (Quelle Wikipedia). „Wir sehen uns sozusagen als verlängerter Arm der Kirche“, erklärt Giovanni Galvano, der die Aalener Ortsgruppe leitet. Diese gehört, wie die knapp 80 anderen Gruppen in Deutschland mit Hauptsitz in Deggendorf, zu einer weltweiten Organisation, die aus dem internationalen Verband „Full Gospel Business Men’s Fellowship International (FGBMFI) hervorgegangen ist. In 145 Ländern der Erde gibt es rund 4000 Ortsgruppen. Im Jahr 1953 gründete der US-Amerikaner Demos Shakarian aufgrund visionärer Erlebnisse die Organisation mit Gleichgesinnten, 1958 wurde in Stuttgart die erste Gruppe in Deutschland gegründet. Seit über 20 Jahren besteht die Ortsgruppe in Aalen.

 

„Wir laden auf neutralen Boden ein und sind überkonfessionell angelegt“, sagt Giovanni Galvano. Hauptanliegen sei es, das Christsein im Alltag zu beleuchten und den Glauben mit dem Leben in Vereinbarung zu bringen. „Wir verstehen uns nicht als Kirchenersatz“, betont Galvano. Die „Christen im Beruf“ sind Teil der „Arbeitsgemeinschaft Aalener Christen“, zu denen auch die Baptisten, Methodisten oder „Hoffnung für Alle“ gehören.

 

Dem „lebendigen Glauben an Gott“ kommt die Vereinigung auch in ihren monatlichen, zumeist sehr gut besuchten Vortragsabenden im Stadthallenrestaurant nach. Menschen, die visionäre Glaubenserfahrungen gemacht haben, kommen dort zu Wort. Der Hamburger Arzt Dr. Arne Elsen etwa, der übernatürliche, spontane Heilungen erlebte oder eben Dr. Mark A. Gabriel, der Islamwissenschaftler von hohem Rang, der zum Christentum konvertierte.

 

Zum Thema „Islam und christlicher Glaube“ sprach Gabriel im Juni bei den „Christen im Beruf“. Mark A. Gabriel war Professor für islamische Geschichte und Kultur an der Al-Azar-Universität in Kairo. Nach eigenen Angaben wurde er, weil er den islamischen Glauben hinterfragte und dies auch seinen Studenten nahe legte, von der Universität ausgeschlossen, verfolgt, verhaftet und gefoltert. Er floh aus Ägypten und wandte sich dem christlichen Glauben zu. Eines seiner bekanntesten Bücher ist „Jesus und Mohammed“, das Unterschiede und Ähnlichkeiten der beiden zentralen Glaubensfiguren aufdeckt. Bei der Volksabstimmung in der Schweiz, die letztlich zum Minarett-Verbot führte, schrieb Gabriel im Auftrag der Schweizer Regierung ein Buch, das das Verständnis für den islamischen Glauben beleuchtet. „Swislam – Wie viel erträgt das Land“ titelt dieses Buch.{Quelle: www.schwaebische-post.de – Sibylle Schwenk}

 

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