kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Umkehr: Biblisch und wissenschaftlich 8. August 2011

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 20:27

„Mose sprach zu ihnen… Wer unter euch gerüstet ist, der ziehe über den Jordan vor dem HERRN, bis er seine Feinde vertreibe vor sich her und das Land untertan werde vor dem HERRN. Danach dürft ihr umkehren und werdet ohne Schuld sein vor dem HERRN und vor Israel und sollt dies Land zu Eigen haben vor dem HERRN. Wenn ihr das aber nicht tun wollt, siehe, so werdet ihr euch an dem HERRN versündigen und werdet eure Sünde erkennen, wenn sie euch treffen wird (4 Mose 32,20-23).

 

„Da sprach Salomo: Der HERR hat gesagt, er wolle im Dunkel wohnen. So habe ich nun ein Haus gebaut dir zur Wohnung und einen Sitz, da du ewiglich wohnest… Wenn dein Volk auszieht in den Krieg gegen seine Feinde auf dem Wege, den du sie senden wirst, und sie zu dir beten nach dieser Stadt hin, die du erwählt hast, und nach dem Hause hin, das ich deinem Namen gebaut habe, so wollest du ihr Gebet und Flehen hören vom Himmel her und ihnen zu ihrem Recht helfen. Wenn sie an dir sündigen werden – denn es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt – und du über sie zürnst und sie vor ihren Feinden dahingibst und diese sie gefangen wegführen in ein fernes oder nahes Land und sie nehmen es sich dann zu Herzen in dem Lande, in dem sie gefangen sind, und bekehren sich und flehen zu dir im Lande ihrer Feinde und sprechen: „Wir haben gesündigt, übel getan und sind gottlos gewesen“, und sich von ganzem Herzen und von ganzer Seele zu dir bekehren im Lande ihrer Feinde, in dem man sie gefangen hält … so wollest du ihr Gebet und Flehen hören vom Himmel her, vom Sitz deiner Wohnung, und ihnen zu ihrem Recht helfen und deinem Volk vergeben, das an dir gesündigt hat“ (2 Chr 6,1-2;34-39).

 

„Und der HERR sprach zu mir: Hast du gesehen, was Israel, die Abtrünnige, tat? … Und ich dachte, nachdem sie das alles getan, würde sie zu mir zurückkehren. Aber sie kehrte nicht zurück. … Und der Herr sprach zu mir: Geh hin und rufe diese Worte nach Norden und sprich: Kehre zurück, du abtrünniges Israel, spricht der HERR, so will ich nicht zornig auf euch blicken. Denn ich bin gnädig, spricht der HERR, und will nicht ewiglich zürnen. Allein erkenne deine Schuld, dass du wider den HERRN, deinen Gott, gesündigt hast und bist hin und her gelaufen zu den fremden Göttern unter allen grünen Bäumen, und ihr habt meiner Stimme nicht gehorcht, spricht der HERR. … Man hört ein klägliches Heulen und Weinen der Israeliten auf den Höhen, weil sie übel getan und den HERRN, ihren Gott, vergessen haben. Kehrt zurück, ihr abtrünnigen Kinder, so will ich euch heilen von eurem Ungehorsam“ (Jer 3,6-7;11-13;21-22).

 

„Bessert euer Leben und euer Tun, dass ihr recht handelt einer gegen den andern und keine Gewalt übt… und nicht andern Göttern nachlauft zu eurem eigenen Schaden, so will ich immer und ewig bei euch wohnen an diesem Ort, in dem Lande, das ich euren Vätern gegeben habe. … Aber sie wollten nicht hören noch ihre Ohren mir zukehren, sondern wandelten nach ihrem eignen Rat und nach ihrem verstockten und bösen Herzen und kehrten mir den Rücken zu und nicht das Angesicht“ (Jer.7:5 – 6:24)

  

„Ich habe euch immer wieder alle meine Knechte, die Propheten, zu euch gesandt und sagen lassen: Kehrt um, ein jeder von seinem bösen Wege, und bessert euer Tun und folgt nicht andern Göttern nach, ihnen zu dienen“ (Jer 35,15). 

 

„So bekehrt euch nun zu mir, so will ich mich auch zu euch kehren, spricht der HERR Zebaoth. Ihr aber sprecht: „Worin sollen wir uns bekehren?“ Ist’s recht, dass ein Mensch Gott betrügt, wie ihr mich betrügt“? (Mal 3,7-8)

  

„Darum will ich euch richten, ihr vom Hause Israel, einen jeden nach seinem Weg, spricht Gott der HERR. Kehrt um und kehrt euch ab von allen euren Übertretungen, damit ihr nicht durch sie in Schuld fallt. Werft von euch alle eure Übertretungen, die ihr begangen habt, und macht euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Denn warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel? Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden, spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben“ (Hes 18,30-32). 

 

„Nachdem aber Johannes gefangen gesetzt war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium“! (Mk 1,14-15).

 

„Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen“ (Mt 18,3) 

 

„Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne. Und der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Erbteil, das mir zusteht. Und er teilte Hab und Gut unter sie. Und nicht lange danach sammelte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land; und dort brachte er sein Erbteil durch mit Prassen. Als er nun all das Seine verbraucht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er fing an zu darben. … Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger! Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner. Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn; er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße. Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße und bringt das gemästete Kalb und schlachtet es; lasst uns essen und fröhlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden“ (Lk 15,3-7; 11-14; 17-24). 

   

„So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden“ (Apg 3:19). 

 

„Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet? Du aber mit deinem verstockten und unbußfertigen Herzen häufst dir selbst Zorn an auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes, der einem jeden geben wird, nach seinen Werken“ (Röm 2,4-5). 

 

„Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag. Der Herr… hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde“. (2 Petr 3,8-9). 

 

„So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und halte es fest und tue Buße“! (Off 3,3) 

 

„Ich tilge deine Missetat wie eine Wolke und deine Sünden wie den Nebel. Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich! Jauchzet, ihr Himmel, denn der HERR hat‘s getan“ (Jes 44,22-23). 

 

 

Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift

Von M.B. Eddy

 

 

Die Bibel ist sehr heilig. Es muss unser Ziel sein sie geistig zu verstehen, denn nur durch dieses Verständnis kann die Wahrheit erlangt werden. Die wahre Theorie vom Universum, einschließlich des Menschen, liegt nicht in materieller Geschichte, sondern in geistiger Entwicklung. Das inspirierte Denken gibt die materielle, sinnliche und sterbliche Theorie vom Universum auf und nimmt die geistige und unsterbliche an. Dieses geistige Erfassen der Heiligen Schrift hebt die Menschheit aus Krankheit und Tod heraus und inspiriert den Glauben.

 

Der Meister weigerte sich oft seine Worte zu erklären, denn in einem materiellen Zeitalter war es schwierig, die geistige Wahrheit zu erfassen. Er sagte: „Das Herz dieses Volkes ist verstockt: ihre Ohren hören schwer und ihre Augen sind geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile“.

 

Die Sterblichen müssen ihre Ideale ändern, um ihre Vorbilder zu verbessern. Ein kranker Körper entwickelt sich aus kranken Gedanken. Krankheit, Leiden und Tod gehen aus Furcht hervor. Aus Sinnlichkeit entwickeln sich schlechte physische und moralische Zustände. Selbstsucht und Sinnlichkeit werden im sterblichen Gemüt durch die Gedanken gebildet, die immer wieder auf das eigene Ich zurückkommen, durch Gespräche über den Körper und dadurch, dass man dauernd Freude und Schmerz von ihm erwartet; und diese Erziehung geht auf Kosten des geistigen Wachstums. Wenn wir das Denken in sterbliche Gewänder hüllen, muss es seine unsterbliche Natur verlieren. … Schau vom Körper weg in WAHRHEIT und LIEBE hinein, in das Prinzip allen Glücks, aller Harmonie und Unsterblichkeit. Halte das Denken ständig auf das Dauernde, das Gute und das Wahre gerichtet und du wirst dies alles in dem Verhältnis erleben, wie es dein Denken beschäftigt.

 

GOTT, das Gute, besteht durch sich selbst und drückt sich selbst aus, obwohl Er als Ganzes nicht definierbar ist. Jeder Schritt zur Güte hin ist eine Abkehr von der Materialität und ein Hinwenden zu GOTT, GEIST. Materielle Theorien lähmen teilweise diese Anziehung zum unendlichen und ewigen Guten durch eine entgegengesetzte Anziehung zum Endlichen, Zeitlichen und Unharmonischen.

 

Das PRINZIP der göttlichen Metaphysik ist GOTT; die Praxis der göttlichen Metaphysik ist die Nutzbarmachung der Macht der WAHRHEIT über den Irrtum; ihre Regeln demonstrieren ihre Wissenschaft. Die göttliche Metaphysik kehrt die verdrehten und physischen Hypothesen über die Gottheit um, so wie die Erklärungen der Optik ein Nachbild oder das umgekehrte Bild verwerfen und zeigen, was dieses umgekehrte Bild darstellen soll.

 

Es heißt, der Körper sage: „Ich bin krank“. Die Krankheitsberichte mögen mit den Berichten der Sünde ein Bündnis eingehen und sagen: „Ich bin Bosheit, Lust, Begierde, Neid, Hass“. Das Heilen von Sünde und auch von Krankheit wird dadurch erschwert, dass das menschliche Gemüt der Sünder ist, der der Selbstberichtigung abgeneigt ist und glaubt, dass der Körper unabhängig vom sterblichen Gemüt krank sein könnte, und dass das göttliche GEMÜT keine Rechtsgewalt über den Körper hätte. Warum betest du für die Genesung der Kranken, wenn du nicht glaubst, dass GOTT bereit und fähig ist sie zu heilen?

 

Das Gebet, das die Sünder umwandelt und die Kranken heilt, ist ein absoluter Glaube, dass bei GOTT alle Dinge möglich sind – ein geistiges Verständnis von Ihm, eine selbstlose Liebe. „Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe“, als dass sündige Ansichten in das Himmelreich, in die ewige Harmonie, kommen. Durch Reue, geistige Taufe und Wiedergeburt legen die Sterblichen ihre materiellen Ansichten und ihre falsche Individualität ab. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass „sie sollen mich [Gott] alle erkennen, beide, klein und groß“. Die Ansprüche der Materie zu verneinen ist ein großer Schritt zu den Freuden des GEISTES hin, zur Freiheit des Menschen und zum schließlichen Sieg über den Körper. Es gibt nur einen Weg zum Himmel, zur Harmonie, und Christus in der göttlichen Wissenschaft zeigt uns diesen Weg. Er besteht darin, keine andere Wirklichkeit zu kennen – kein anderes Bewusstsein vom Leben zu haben – als das Gute, GOTT und Seine Widerspiegelung, und sich über die so genannten Schmerzen und Freuden der Sinne zu erheben. Eigenliebe ist undurchsichtiger als ein fester Körper. Lasst uns in geduldigem Gehorsam gegen einen geduldigen GOTT daran arbeiten, mit dem universalen Lösungsmittel der LIEBE das harte Gestein des Irrtums – Eigenwillen, Selbstrechtfertigung und Eigenliebe – aufzulösen, das gegen die Geistigkeit ankämpft und das Gesetz von Sünde und Tod ist.

 

Betrübtsein über unrechtes Handeln ist nur ein Schritt zur Besserung, und zwar der allerleichteste. Der nächste und große Schritt, den die Weisheit fordert, ist die Prüfung unserer Aufrichtigkeit – nämlich Umwandlung. Zu diesem Zweck werden wir dem Druck der Umstände ausgesetzt. Die Versuchung reizt uns, das Vergehen zu wiederholen, und Leid trifft uns für das, was wir getan haben. So wird es immer sein, bis wir lernen, dass es im Gesetz der Gerechtigkeit keinen Nachlass gibt und dass wir den „letzten Pfennig“ bezahlen müssen.

 

Christian Science erhebt sich über den Augenschein der körperlichen Sinne; aber wenn du dich nicht über Sünde erhoben hast, dann beglückwünsche dich nicht zu deiner Blindheit gegenüber dem Bösen oder zu dem Guten, das du kennst, aber nicht tust. Ein unehrlicher Standpunkt ist alles andere als christlich-wissenschaftlich. „Wer seine Sünde leugnet, dem wird’s nicht gelingen; wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen“.

 

Die Voraussetzungen, dass Sünde vergeben würde, solange sie nicht aufgegeben ist, dass Glück inmitten von Sünde echt sein könnte, dass der so genannte Tod des Körpers von Sünde befreien würde und dass GOTTES Vergebung etwas anderes wäre als die Zerstörung der Sünde – das alles sind gravierende Fehler. … Die Sterblichen dürfen sich nicht einbilden, dass der Glaube an die Erfahrung des Todes sie zum verherrlichten Sein erwecken werde. Allgemeine Erlösung beruht auf Fortschritt und Bewährung und ist ohne diese nicht erreichbar. Der Himmel ist keine Örtlichkeit, sondern ein göttlicher Zustand des GEMÜTS, in dem alle Manifestationen des GEMÜTS harmonisch und unsterblich sind, denn dort gibt es keine Sünde und dort zeigt es sich, dass der Mensch keine eigene Gerechtigkeit hat, sondern „des Herrn Sinn“ besitzt, wie die Heilige Schrift sagt. … Wie der Tod den sterblichen Menschen findet, so wird dieser nach dem Tod sein, bis Bewährung und Wachstum die erforderliche Veränderung bewirken.

 

Jede Qual der Reue und des Leidens, jede Bemühung um Besserung, jeder gute Gedanke und jede gute Tat wird uns helfen, Jesu Sühne für die Sünde zu verstehen und ihre Wirkung zu erhöhen; doch wenn der Sünder weiter betet und bereut, sündigt und betrübt ist, dann hat er kaum Anteil an der Versöhnung – an dem Einssein mit GOTT -, denn ihm fehlt die praktische Reue, die das Herz umwandelt und den Menschen befähigt, den Willen der Weisheit zu tun. Wer das göttliche Prinzip der Lehren und Taten unseres Meisters nicht wenigstens teilweise demonstrieren kann, hat keinen Teil an GOTT. Wenn wir in Ungehorsam gegen Ihn leben, sollten wir uns nicht in Sicherheit wiegen, obwohl GOTT gut ist.

 

Wer den Saum des Gewandes Christi berührt und seine sterblichen Ansichten, seine tierische Natur und den Hass beherrscht, der freut sich am Beweis des Heilens – an der wohltuenden und sicheren Gewissheit, dass GOTT LIEBE ist.

 

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