kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kommentar zu „Mein Bekenntnis zum Islam“ 6. August 2011

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 11:36

Der Autor scheint wohl schon längere Zeit im Ausland zu wohnen. Spätestens in der 3. Generation haben sich die Russlanddeutschen integriert, auch wenn sie Anfangsschwierigkeiten hatten und auch heute noch haben. Dies ist vergleichbar mit der Polenimmigration ins Ruhrgebiet nach dem 2. Weltkrieg.

 

Muslime, selbst wenn sie keine Moschee von innen gesehen haben, was der Autor durchaus zu Recht feststellt, sind aber islamisch kulturell geprägt. Sie mögen keine Betmuslime sein. Sie haben aber das Ausgrenzungsdenken auf irdischer Ebene mit der Muttermilich aufgesogen und sehr gut verinnerlicht. Sie sind stolz auf ihr Muslimsein, obwohl sie keine Moscheebesucher sind. In diesen Kreisen flammt neuer Judenhass wieder auf und deutsche Frauen sind Schlampen und Huren. Dazu sind türkische oder arabische Mädchen, die der westlichen Lebensweise auch nur entfernt zugeneigt sind, wenn nicht zum Ehrenmord, so doch wenigstens zur innerfamilien Diskriminierung freigegeben.

 

Der Autor Hannes Stein hat gut reden. „Die meisten Muslime hier (in den USA) sind überdurchschnittlich gebildet, sie schicken ihre Kinder aufs College; mehr als zwei Drittel von ihnen identifizieren sich mit Amerika“. Genau! Und da liegt der Hase im Pfeffer: Das ist aber nur der amerikanischen Einwanderungspolitik geschuldet, die von ihren Einwanderern verlangt, echte Amerikaner sein zu w(s)ollen. Und sie können legal in die USA einreisen, wenn sie nachweisen, über genügend finanzielle Mittel zu verfügen, damit die USA nicht sofort den Sozialhilfefond belasten muss. Denn, wenn das nicht der Fall ist, könnten die Jungs wieder nach Hause fahren. Und wer Geld hat, ist in der Regel gebildet. Denn sonst dürfte er nicht in die USA einwandern. Er muss sich schon selbst ernähren können.

 

Meister Stein scheint vergessen zu haben, dass unsere Einwanderer absolut nichts können müssen, geschweige denn tun müssen oder sich mit dem Einwanderungsland identifizieren müssen oder sich integrieren müssen. Sie müssen überhaupt nichts. Sie schützt das All-Kulturen-sind-gleich-Kindchenschema. Sie werden selbst auch dann hier durchgefüttert, wenn sie Intensivtäter sind, nach 30 Jahren noch immer die deutsche Sprache nicht beherrschen, und 40 Jahre lang arbeitslos sind und eine Kultur pflegen, die direkt dem Wüstenmittelalter entsprungen ist. Ja, sie dürfen auch dann hier leben, wenn sie die Euopäer als christliche Hunde und Schweine bezeichnen und sowohl den hier gepflegten Lebensstil als auch die hiesige humanistische Gesellschaft verachten. In den USA wird ein Immigrant, der arbeitslos ist, jedenfalls nicht durchgefüttert. Der darf wieder nach Hause fahren. Selbstverständlich gibt es auch hier gebildete Muslime, die sich in der Mehrzahl wohl aber nicht mit Deutschland identifizieren können. Dafür ist der sowohl der türkische als auch der islamische „Nationalismus“ des Einzelnen zu groß. Im Übrigen wird der gebildete Muslim in die Türkei zurückgehen, da er feststellen wird, dass die Hälfte seines hier erarbeiteten Einkommens dem Sozialstaat in die Hände fällt.

 

Und die Identifikation mit Deutschland hat der Autor ja schließlich selbst nicht drauf, da er ja wohl offensichtlich Muttis DDR 2-BRD, was ich gut verstehen kann, den Rücken gekehrt hat bei den Sozialabgaben. Die deutsche Geschichte scheint bei ihm nur aus den Jahren 1914 – 1945 zu bestehen und die Geschichte Europas setzt er wohl, das unterstelle ich ihm jetzt einfach gleich mal, mit Kolonialismus gleich. Auf die Eroberungsfeldzüge des Islam geht er mit keinem Wort ein, denn er führt ja die Friedlichkeit von Muslimen in der Minderheit befindlich in Indien an.

 

{4} „Ich werde mich nie mit Leuten wie diesem blonden Strohkopf Geert Wilders oder seinen Kumpels von der Jobbik-Partei oder der FPÖ (zum Kotzen: immer gewesen, bleibt auch so) oder mit Slobodan Milosevic gemein machen. Auch keine taktischen Bündnisse“. Der Autor bietet aber keine politische Marschrichtung an, wie die Probleme mit Einwandern zu lösen sind, die ja offensichtlich hier in Europa, ja selbst in Russland bestehen und den islamkritischen Parteien zu Recht eine prozentual nicht unerhebliche Anhängerschaft bereitet. Seine Einschätzung, für den Irakkrieg und den Afghanistaneinsatz gewesen zu sein, scheint seine Blickrichtung mächtig getrübt zu haben. Was ist aus dem Irak geworden? Christenexitus, auch territoriale Vergrößerung der Einflussnahme des Iran, dem Todfeind Israels. Und genau das war damals selbst mir schon klar. Was bleibt, wenn die Nato aus Afghanistan abzieht? Nichts. Es bleibt alles wie es war. Die Toten der NATO sind völlig umsonst gestorben. Jeder Blutstropfen war einer zuviel auf beiden Seiten. Die Taliban werden Mr. Korrupt-man Karsei aus dem Amt werfen und ihre Suche nach den letzten verbliebenden Buddhastatuen aus Stein fortsetzen, um sie der Zerstörung zuzuführen. Die Revolutionen müssen vom eigenen Volk ausgehen. Sie können weder im Irak noch in Afghanistan oder anderswo von außen übergestülpt werden. Das ist eine alte politische Weisheit, die in den führenden Köpfen der damaligen USA wohl verloren gegangen war. Schade, wenn der klare Blick durch Erdöl getrübt wird.

 

Feind ist nicht nur der Islam, genauer gesagt, die ausgrenzenden Islamlehre, Feinde waren und sind alle totalitären Geisteshaltungen, ob links- oder rechtsradikal gestrickt, ob Kommunismus oder Faschismus. Alle Geistesströmungen, die meinen, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben und bereit sind, Andersdenkende oder -glaubende, besonderes Juden, zu diskriminieren, sind geistig zu bekämpfen, und zwar bereits in den Anfängen. Wenn aber Europa keine eigene Identität mehr aufbringen kann, ist Europa speziell gegen den Islam machtlos, wie es auch gegenüber der erstarkenden Linken machtlos ist. Herr Stein scheint auch völlig zu vergessen zu haben, dass die stetige Einwanderung von Muslimen bestehen bleibt. Sie ist ja nicht auf dem Level stehengeblieben, als der Autor seine sieben Sachen gepackt und Deutschland verlassen hat. Der Familiennachzug, die lasche Asylpolitik, die gesamte Einwanderungspolitik hier in Europa führt bei gleichzeitigem gezielten demographischen Wandel des Absterbens der autochtonen Bevölkerung zur muslimischen Verhältnismehrheitsstruktur, nicht sofort und heute, sondern langsam und stetig. Allein mit Kindern bei abgeblockter Einwanderung zur Zeit der Auswanderung des Autors – da hat der Autor Recht – ist das nicht zu bewerkstelligen, wohl aber mit kontinuierlicher Einwanderung.

 

Dem Autor müsste doch aufgefallen sein, dass jetzt nach den nordafrikanischen Revolutionen überwiegend muslimische Jungmänner das Territorium Europas mit seinen angeblichen Sozialleistungen so anziehend finden und als Wirtschaftsflüchtlinge hier Aufnahme finden werden. Und wenn diese Flüchtlinge einmal hier sind, werden sie auch so schnell nicht wieder abgeschoben. Hat der Autor vergessen, welche Samthandschuh-Abschiebepraktiken hier in Deutschland und Europa herrschen?

 

Offensichtlich hat der Autor aus den fernen USA einige Trübungen in seiner Sichtweise erlitten.

 

Von Herrn Kemmer

 

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