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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Verletzte bei Explosion vor Kirche in Kirkuk 2. August 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 16:31

KIRKUK: Vor einer Kirche in der nordirakischen Stadt Kirkuk ist am Dienstag eine Autobombe explodiert.

 

Dabei wurden 23 Menschen verletzt, unter ihnen der Pfarrer des angegriffenen Gotteshauses. Das bestätigte die irakische Polizei. Mehr als 40 umliegende Häuser und Wohnungen wurden beschädigt. Die in einem abgestellten Auto untergebrachte Bombe wurde per Fernzündung gezündet. Zu dem Anschlag gegen die Kirche zur Heiligen Familie im Zentrum der Stadt bekannte sich zunächst niemand. Laut Angaben der Polizei wurden in Fahrzeugen versteckte Sprengsätze vor zwei weiteren Kirchen in Kirkuk von den Sicherheitskräften entschärft. Die christliche Minderheit im Irak steht wegen der immer noch prekären Sicherheitslage unter besonderem Druck. Mehr als die Hälfte der 1,5 Millionen Christen, die vor dem US-Einmarsch 2003 im Irak gelebt hatten, ist inzwischen im Ausland. Kirkuk gilt als besonders unsicher. Die Hauptstadt der gleichnamigen ölreichen Nordprovinz ist zwischen arabischen Sunniten, Kurden und Turkmenen umstritten. {Quelle: www.blick.ch}

 

 

Autobombe vor Kirche in Kirkuk explodiert
 

Vor einer christlichen Kirche in der nordirakischen Stadt Kirkuk ist am Dienstag eine Autobombe explodiert. Dabei wurden nach ersten Informationen 15 Menschen verletzt, unter ihnen der Pfarrer des angegriffenen Gotteshauses. Das bestätigte die irakische Polizei. Mehr als 40 umliegende Häuser und Wohnungen wurden beschädigt.

 

Die in einem abgestellten Auto deponierte Bombe wurde per Fernzündung gezündet. Zu dem Anschlag auf die Kirche zur Heiligen Familie im Zentrum der zwischen Kurden, Arabern und Turkmenen umstrittenen Vielvölkerstadt nördlich von Bagdad bekannte sich zunächst niemand. Seit der US-Invasion 2003 wurden zahlreiche christliche Geistliche im Irak ermordet, wie der entführte chaldäisch-katholische Erzbischof von Mossul, Paulos Faraj Rahho, dessen Leiche auf einer Müllhalde gefunden wurde. Die Lage der christlichen Bevölkerungsteile hatte sich dramatisch verschlechtert. Dutzende Kirchen wurden seither niedergebrannt, viele Christen ermordet, Diskriminierung und Anfeindung sind an der Tagesordnung. Wer als Christ erkannt werde, sei oft Zielscheibe brutalster Verfolgung, wie Geistliche berichten. Die Gesamtzahl der Christen im Irak ist in den vergangenen Jahren von 850.000 auf unter 400.000 gesunken. Die Christen im Irak sind mehrheitlich mit Rom unierte katholische Chaldäer, deren Oberhaupt der in Bagdad residierende Patriarch von Babylon, Kardinal Emmanuel III. Delly, ist. Er hatte unlängst den höchsten schiitischen Geistlichen, Großayatollah Ali al-Sistani, in dessen Residenz in Najaf aufgesucht. {Quelle: www.winter.kleinezeitung.at}

 

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