kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Antichristliches Transparent an der Via Dolorosa – Islamische Provokation 1. August 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 15:14

 

Jerusalem: “Jesus sagte: Ich bin ein Sklave Allahs. Allah ist mein Herr und dein Herr, deshalb wirst du nur zu Ihm beten.“ So steht es in großen Buchstaben auf einem Transparent in englischer Sprache mitten in Jerusalem. Der Stelle aus dem Koran ist die Shahada, das islamische Glaubensbekenntnis vorangestellt und daneben ein mahnender Zeigefinger abgebildet samt Hinweis auf die Internetseite www.islam-guide.com.

 

Was wie ein normales Werbetransparent aussieht, ist in Wirklichkeit eine beabsichtigte antichristliche Provokation. Das Transparent wurde nicht irgendwo angebracht, sondern auf der Via Dolorsa mitten in Jerusalem jenem Leidensweg, den Jesus nach christlicher Überlieferung zu seiner Hinrichtung gehen mußte. Täglich folgen Tausende von Pilgern aus aller Welt Christus auf diesem Weg von Kreuzwegstation zu Kreuzwegstation bis zum Kalvarienberg, wo er gekreuzigt wurde.

 

Vor einigen Tagen tauchte das Transparent in der Nähe der 3. Kreuzwegstation an einem Haus des moslemischen Viertels der Altstadt auf. Die Station erinnert daran, daß Jesus das erste Mal unter der Last des Kreuzes gestürzt ist. Hier befindet sich eine katholische Kirche, in der Christen täglich vor dem von morgens bis abends ausgesetzten Allerheiligsten beten. Inzwischen wurde ein zweites, identisches Transparent in der Altstadt ausgehängt. Es scheint etwas versteckter, doch der Ort ist nicht weniger bedeutsam. Es befindet sich im Innenhof der Omar-Moschee, jener Moschee, die der Grabeskirche am nächsten liegt. Eine Ironie des Schicksals scheint es, daß ausgerechnet diese kleine Moschee mit einer besonderen Geste des Respekts zusammenhängt, die ein Moslem den Christen gegenüber bekundete. Als Kalif Omar, der zweite Nachfolger Mohameds, 638 als Eroberer Jerusalem betrat, folgte er, laut Überlieferung, nicht der Einladung des Patriarchen Sophronius, in der Grabeskirche zu beten, weil er wußte, daß damit die christliche Basilika nach islamischem Verständnis in einen islamischen Ort verwandelt würde und beansprucht werden müßte. Omar betrat die Kirche deshalb nicht, sondern ließ daneben die nach ihm benannte Moschee errichten. Heute geht von diesem Ort eine Botschaft der Intoleranz gegenüber den Christen aus.

 

Während gerade in diesen Tage die Nachricht um die Welt ging, daß in Jordanien eine Moschee nach Jesus (als Propheten) benannt wurde, geht das Geschehen von Jerusalem genau in die entgegengesetzte Richtung. Daran zu erinnern, daß im Koran Jesus als Prophet genannt wird, bedeutet allerdings noch lange nicht, ein Zeichen der Begegnung zwischen Christen und Moslems setzen zu wollen. Vielmehr darf dahinter der Wille zur antichristlichen Polemik vermutet werden.

 

Wer steht hinter der Jerusalemer Initiative? www.islam-guide.com ist eine Internetseite zur Verbreitung des Islam unter Nicht-Moslems. Texte stammen vom Saudi Ibrahim Ali Ibrahim, darunter auch ein Kapitel wer Jesus für die Moslems ist. Der Text wurde vom Verlag Darussalem mit Sitz in Riad verlegt. Der Verlag publiziert Bücher über „den authentischen Islam im Licht des Koran und der Hadit in allen führenden Sprachen“.

 

Die antichristliche Provokation ist allerdings nicht neu im Heiligen Land. Neu ist sie allerdings in Jerusalem. Bereits seit Jahren hängen ähnliche Transparente in Nazareth als Folge des Moscheenstreits Ende der 90er Jahre. Damals wollte eine islamische Gruppe genau neben der Verkündigungskirche eine große Moschee erbauen. Die Kirche erinnert an den Ort, an dem der Erzengel Gabriel Maria verkündete, daß sie schwanger und die Mutter Gottes werden würde. Da Nazareth bereits über eine große Zahl von Moscheen verfügt und das Projekt offensichtlich als Provokation gedacht war, hoben die israelischen Behörden die bereits erteilten Baugenehmigungen wieder auf. Geblieben sind in Nazareth die antichristlichen Transparente. In der Stadt gibt es eine lebendige christliche Gemeinschaft, die jedoch zwischen den Mühlsteinen des jüdisch-moslemischen Kampfes schrumpft. Viele einheimische Christen haben das Heilige Land bereits verlassen.

 

Das Auftauchen derselben Transparente in Jerusalems Altstadt am Beginn des islamischen Fastenmonats Rammadan läßt die Christen der Stadt wenig „wenig Gutes“ erhoffen.

{Text: Vatican Insider/Giuseppe Nardi – Quelle: www.katholisches.info}

 

Kurzkommentar von „Kopten ohne Grenzen“

 

Korrektur: Der erhobene Finger deutet nicht auf Mahnung oder Drohung hin. Die Moslems erhebn diesen Zeigefinger um zu signalisierien, das sie an einen „Gott“ glauben, und nicht an drei „Götter“ wie die Christen. Das musste ich von Kindheit an unterschlucken und mir gefallen lassen, weil ein Kopte, der versucht, den Moslems die Trinität zu erklären, ist entweder tot oder wird halbtot geschlagen“.

 

2 Responses to “Antichristliches Transparent an der Via Dolorosa – Islamische Provokation”

  1. Bazillus Says:

    Korrektur:
    Der „Gott des Islams“, sein Prophet sowie die Lehre gegenüber Andersgläubigen, die vom Koran „Ungläubige“ genannt werden, ist nicht nur eine einzige anitchristliche Provokation, und das schon seit über 1400 Jahren, sondern eine Diskriminierung und Beleidigung von Christen ohnegleichen.
    Nebenbei beleidigen sie Jesus als integrativen Bestandteil Gottes und degradieren ihn zu einem Sklaven Gottes, weil sie sich nicht vorstellen können, ein Kind Gottes zu sein. Und so was will uns mit dem Zeigefinger kommen. .

    Der Islam nimmt sich einfach so heraus, die Wahrheit für sich zu beanspruchen, was ja auch andere Religionen tun. Aber andere Relgionen behandeln Un- und Andersgläubige mit dem nötigen Respekt. Der Islam lässt alle Nichtmuslime per se in die Hölle wandern und stempelt sie so zu minderwertigen Kreaturen, was schließlich auch Wort deren Götzen ist.

    • Saphiri Says:

      Meinen Sie wirklich, Jesus könnte aus der Mannschaft der teuflischen Verführer beleidigt werden?

      Beleidigt sein, entsteht aus einem Mangel an Argumenten seiner Selbstbestimmung.

      Wenn ich über Jesus lese, dann habe ich nicht den Eindruck, dass Jesus jemals die Argumente ausgingen.

      Und wenn es ihm zu bunt wurde, dann sagte Jesus, „weiche von mir, Satan.“

      Wenn man Verführern, Irreführern, wie taktisch-strategischen Ablenkern von ihrer eigenen Schlechtigkeit kein Gehör schenkt, dann erreichen ihre Verführungen, Irreführungen, Ablenkungstaktiken nicht ihr Ziel.

      Wen/Was man nicht zur Kenntnis nimmt, kann einen nicht beleidigen.

      Wachsamkeit ist Schutz!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s