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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Gaddafi droht mit Anschlägen in Europa 31. Juli 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 13:15

In einer wirren Rede hat der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi die europäischen Staatschefs bedroht. Das großartige libysche Volk werde den Nato-Staaten eine „Katastrophe“ bescheren.

 
Das sagte er in einer Audio-Botschaft an eine Gruppe von Anhängern, die sich am Freitag auf dem Grünen Platz in Tripolis versammelt hatten. Er wolle die Schlacht von Libyen ins Mittelmeer und nach Europa tragen. Den Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Italien und Großbritannien drohte er mit Angriffen auf ihre Amtssitze, Familien und Privathäuser. «Oh Welt, höre die Stimme des freien Volkes», rief Gaddafi. Er sagte: «Dies ist ein historischer Tag.»

 

Den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi und den französischen Präsidenten Nicholas Sarkozy bezeichnete Gaddafis jeweils als «mein armer Freund». US-Präsident Barack Obama nannte er «meinen Sohn». Die libyschen Aufständischen, die im Juni von Frankreich Waffen per Fallschirm geliefert bekommen hatten, sprechen seit Wochen von Plänen für einen Vormarsch bis zur Hauptstadt Tripolis. Der Internationale Strafgerichtshof hat gegen Gaddafi, seinen Sohn Saif al-Islam und den Geheimdienstchef Haftbefehle erlassen. In der Hauptstadt ist die Lage inzwischen sehr angespannt. Benzin ist knapp. Nachts sind häufig Schüsse zu hören.  {Quelle: www.fr-online.de}

 

 

Nato bombardiert Satellitenanlagen des libyschen Staatsfernsehens

 

Nach eigenen Angaben hat die Nato am Samstagmorgen drei Satellitenanlagen des libyschen Staatsfernsehens bombardiert. Die Infrastruktur des Senders soll laut Nato jedoch für die Zeit nach dem Konflikt erhalten bleiben.

 

Kampfflugzeuge der Nato haben am Samstagmorgen nach Angaben des Militärbündnisses drei Satellitenanlagen des libyschen Staatsfernsehens bombardiert. Machthaber Muammar al Gaddafi habe das Fernsehen genutzt, um Gewalt zu säen und die Zivilbevölkerung zu bedrohen, teilte die Nato mit. In Tripolis wurde das Programm des Staatsfernsehens am Samstag weiter ausgestrahlt. Die Infrastruktur des Senders solle erhalten bleiben, da diese für die Zeit nach dem Konflikt noch gebraucht werde, hieß es. Die vom Staatsfernsehen übertragenen Auftritte Gaddafis hätten der Mobilisierung von Anhängern gedient, teilte die Nato weiter mit. Neben den Satellitenanlagen griffen Nato -Flugzeuge nach Angaben des Bündnisses am Freitag und am Samstag auch Militärfahrzeuge, Radaranlagen, Munitionsdepots, Luftabwehrstellungen und Kommandozentren nahe der Frontlinien im Westen und Osten des Landes an. {Quelle: www.focus.de}

 

 

„Zum Schweigen gebracht“

 
Nato zerstört libysche TV-Anlagen

 

Das Brüsseler Bündnis schießt sich auf Gaddafis Fernsehen ein. Doch dieses verbreitet weiter seine Durchhalteparolen. Der gewaltsame Tod des Rebellen-Generals Junis bleibt mysteriös.

 

Nato-Kampfbomber haben in der Nacht zum Samstag drei Satellitenantennen des libyschen Staatsfernsehens zerstört. Nach Darstellung des Bündnisses wurden dadurch die «Terrorsendungen» des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi „zum Schweigen gebracht“. Das libysche Staatsfernsehen blieb allerdings nach der Attacke weiter auf Sendung. Am Samstagmorgen wiederholte es eine Polit-Talkshow vom Vortag, berichtete der Nachrichtensender Al-Dschasira. Die Nato begründete den Angriff auf die Übertragungsanlagen mit dem Mandat des UN-Sicherheitsrates zum Schutz der Zivilbevölkerung. Es sei darum gegangen, Gaddafis Einsatz des Satellitenfernsehens „als Mittel zur Einschüchterung des libyschen Volkes und zu Aufrufen zur Gewalt gegen Zivilisten zu verhindern“, hieß es in einer in Brüssel verbreiteten Erklärung.

 

In der ostlibyschen Aufständischen-Metropole Bengasi ging indes das Rätselraten um die Ermordung des Militärchefs der Regimegegner, Abdulfattah Junis, weiter. Der am Donnerstag getötete General war am Freitag unter Anteilnahme von zehntausenden Menschen in Bengasi beigesetzt worden, berichteten arabische Nachrichtensender. Zugleich verdichteten sich die Spekulationen, dass er – zusammen mit zwei anderen Offizieren – Opfer eines Anschlags islamistischer Gruppen geworden sein könnte, die Teil der Aufstandsbewegung gegen Gaddafi sind. {Quelle: www.n24.de}

 

3 Responses to “Gaddafi droht mit Anschlägen in Europa”

  1. Walter Says:

    Die Nato hat sich in einen Angriffskrieg verstrickt, der entschieden abzulehnen ist, außerdem hat sich sich in innere Angelegenheiten gesteckt ohne selbst bedroht zu sein!

    Die Medien berichten wieder einmal einseitig. Obwohl ich auch kein Freund von Gaddafi bin wird hier Gaddafi von Seiten der Nato Unrecht angetan!

    Sarkosy gehört vor das Kriegverbrecher Gericht!

  2. Walter Says:

    Die durchgeknallten Franzmänner wollen jetzt auch Germans to the front!

    Die spinnen, die Franzmänner Mist bauen Gelder verpulvern und nach Germans rufen!

    Wird Zeit das Frau Le Pen den verrückten Gartenzwerg Sarkozy ablöst!!!!

  3. Johannes Says:

    Aber Vize-Außenminister Niebel (FDP), der mehr und mehr auf eigene Faust handelt, brachte doch Libyen erst kürzlich 500 Millionen unserer Steuergelder. Da können doch die Libyer und „Oberst“ Gaddafi nicht so undankbar sein und uns hier (weiterhin) terrorisieren! Das wäre wirklich undankbar!

    Wennn Niebels Bestechungsgeld erfolgslos ist, sollte er zurück(ge)treten (werden), für ein paar Jahre in den Knast gehen und auf keinen Fall später eine Pension beziehen!

    Das wäre auch ein probates Mittel gegenüber allen Politikern: wer unsere Steuergelder verantwortungslos verschleudert, sollte dafür zur Rechenschaft gezogen werden, das Geld entweder zurückzahlen (mit Zinsen!) oder ab ins Gefängnis! Die Pension wird in jedem Falle gestrichen.


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