kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

D A V I D 31. Juli 2011

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 15:34

Mitte Juni  verunglückte in E. ein vierzehnjähriger Junge tödlich. Er hatte auf den Bahngleisen gelegen. Erschütterung und Entsetzen machten sich breit. Fragen tauchten auf, blieben unbeantwortet: Selbstmord, Unfall, Verbrechen?

 

Angeblich hatte sich der Junge still und zurückgezogen verhalten und war in der Schule schikaniert worden. Nun wurden Schulpsychologen bemüht, eine Trauerfeier abgehalten und an seinem Lieblingsplatz auf dem Schulhof ein Bäumchen gepflanzt. Das Schicksal dieses Jungen berührte mich sehr, obwohl ich ihn nicht gekannt hatte. Ständig musste ich an ihn denken. Im Stillen versprach ich ihm, für ihn zu beten. Das tat ich jeden Tag.  Am Sonntag schlug ich, wie immer vor dem Gottesdienst, mein Gesangbuch auf. Vor mir lag ein Lied, und als erstes fiel mir der Name „David“ ins Auge. Das war der zweite Vorname des Textdichters. So hieß doch auch jener Junge!  Sogleich war eine Verbindung hergestellt, und ich betete für ihn.

 

Eine Woche später musste ich zum Arzt. Er hat drei Behandlungszimmer und bisher war ich entweder in das linke oder das rechte gerufen worden. Dieses Mal sollte ich im mittleren Zimmer auf den Arzt warten. Ich saß noch gar nicht richtig, da fiel mein Blick auf ein Gemälde an der Wand. Auf dessen unterem Rand stand in großen Buchstaben der Name des Malers. Sein Vorname war David…..  Später schlug ich auf meiner Arbeitsstelle eine Zeitschrift auf, und mein Blick fiel zuerst auf eine Bildunterschrift. Der dort abgebildete Mann hieß mit Vornamen David. Nun bekam ich doch eine Gänsehaut und erneuerte mein Versprechen an David, angesichts des nahen Gedenkgottesdienstes für Verstorbene besonders für ihn zu beten. 
    
 
 Hallo, liebe Leserinnen und Leser  dieses  Artikels,
 wisst Ihr, warum ich für Euch diesen Artikel verfasst habe? Weil ich selbst ein Kind mit vierzehn Jahren  habe und mir dieses Schicksal des Jungen sehr  ans  Herz ging. Würde es Euch auch so ergehen?

 

Eure Bella Ella 

 

Die Macht des Gebets und des Fastens

 

Als in Hiroshima/Japan das bekannte Unglück geschah, gab es ein auffälliges Wunder, das leider in den Schulbüchern nicht zu finden ist: Vier katholische Patres überlebten in dem Raum, in dem sie ihren Rosenkranz gebetet  hatten, dieses große Unglück. Sie trugen bis heute bzw. bis zu ihrem Tod keinerlei Strahlenschäden davon! Selbst das Gebäude blieb stehen! Das Haus befand sich nur 300 m neben dem Abwurfzentrum! – Sie sehen also, daß das Rosenkranzgebet stärker ist als jede andere Macht oder Gewalt! Als beim letzten Weltkrieg 2 Bomben auf die Kathedrale von Saragossa/Spanien geworfen wurden, explodierten diese 2 Bomben nicht! Noch heute sind diese 2 Bomben neben der „Maria auf der Säule“ am Pfeiler der Kathedrale zu sehen! Beim Krieg im ehemaligen Jugoslawien wollte man 3mal versuchen, den Ort Medjugorje zu zerstören. Doch das gelang 3mal nicht: Beim erstenmal wurden die Piloten von einem grellen Blitz geblendet als sie Medjugorje schon sahen und sie mußten abdrehen. Beim 2. Mal kam plötzlich dichter Nebel auf und Medjugorje war verschwunden! Beim 3. Versuch warfen die Piloten tatsächlich 3 Bomben ab, die ein Haus am Ortsrand von Medjugorje trafen. Keine der 3 Bomben ist jedoch explodiert: Ich sah dieses Haus in Medjugorje, meine ganze Familie sah dieses Haus, wo nur das Dach etwas beschädigt war. Ein ganzer Bus voller Leute sah dieses Haus und viele viele andere Menschen auch! In Guadalupe/Mexiko versuchte jemand, das wunderbare Gnadenbild der Madonna mit einer Sprengladung zu zerstören. Ein schweres Eisenstück wurde verbogen, alles rings umher ging zu Bruch, nicht jedoch das schöne Gnadenbild der Madonna, welches bis heute erhalten ist, obwohl es nach Aussagen der Wissenschaftler schon längst zerfallen sein müßte!

 

Die Muttergottes sagt:Meine geliebten Kinder, ich bin das Unbefleckte Herz Marias, eure Arche und eure Zufluchtsstätte„.

 

Als 1955 die Besetzung Österreichs eingestellt wurde, war dies den vielen Betern zu verdanken, die sich dem Rosenkranzsühnekreuzzug (RSK) angeschlossen hatten. Das war die einhellige Meinung der österreichischen Bevölkerung. 1989 fiel die Berliner Mauer. Auch das ist dem inzwischen weltweit verbreiteten RSK zu verdanken und somit den vielen stillen Betern! Die Muttergottes sagt selbst: „Durch die Buße des Fastens könnt ihr die Gesetze der Natur, den Lauf der Geschichte, die Kriege der Menschen aufhalten und ändern. Betet, betet, meine Kinder, und fastet in Vereinigung mit euren Gebeten.“ „Ebenso kann durch das Rosenkranzgebet das gleiche bewirkt werden! Selbst das Paradies kann durch das liebevolle Beten des heiligen Rosenkranzes gewonnen werden.“

 

Diejenigen Regierungen, diejenigen Länder, diejenigen Herrscher werden erfolgreich sein und für ihr Land segensreich wirken, die Gottes Gesetze befolgen und eine Marienverehrung empfehlen (vgl. Konrad Adenauer etc.). Dasselbe gilt für den Privatmann. Wichtig und entscheidend ist u.a. die gelebte Marienweihe. Maria wiederholte, daß das Fasten ein Hauptmittel ist, um unsere Seele zu läutern und unsere Sünden zu sühnen. Durch Buße, unter anderem durch Fasten, werden alle durch die Sünde verursachten Schäden behoben, so daß sie nach dem Tod nicht am Reinigungsort wiedergutzumachen sind.

 

Was bedeutet „Fasten“?

 

Fasten bedeutet nicht unbedingt Hungern bei Brot und Wasser, obwohl man das auch üben kann. Man kann aber auch fasten, indem man z.B. auf Luxusgüter verzichtet, auf eine Reise (nicht Pilgerreise!) verzichtet oder einfach auf das Fernsehen verzichtet oder das Fernsehen enorm einschränkt. Das Letztere ist übrigens eine ausgezeichnete Methode, die sehr sehr viel Gewinn für die Seele bringt. „Größer als meine Erscheinungen, als alle dem Menschen bekannten Wunder ist die heilige Eucharistie.“ (Muttergottes). Nach ihren Worten ist die heilige Messe das vollkommenste aller Gebete. Deshalb möglichst oft die hl. Messe mitfeiern! {Quelle: www.adorare.de}

 

 

Die zweifelhafte Macht der Gebete

 

Generationen waren von der Heilkraft der Gebete überzeugt. Eine Analyse von 18 Studien, die sich mit der medizinischen Wirkung von Gebeten beschäftigen, offenbart Widersprüchliches.

 

Ob Fürbitten gesund machen oder nicht, ist seit Jahrzehnten Gegenstand wissenschaftlicher Studien. Als Erster prüfte ein englischer Wissenschaftler im 19. Jahrhundert, welche Auswirkungen es hat, dass für Könige häufiger um Gesundheit gebetet wurde als für andere Menschen. Er kam zu dem Schluss, dass die Regenten deshalb nicht gesünder wurden, die Fürbitten allerdings Trost spendeten. Jetzt machte sich Wendy Cadge von der Brandeis University, USA, daran, diese Frage zu klären. Angeregt wurde die Wissenschaftlerin zu ihrer Untersuchung von Ärzten, die sich über die Heilkraft von Gebeten für ihre Patienten wunderten. Wendy Cadge wertete 18 Studien aus, die in den letzten 40 Jahren zu diesem Thema publiziert wurden. Das Ergebnis: Einige Studien scheinen eine positive Wirkung auf die Gesundheit zu beweisen, andere wieder nicht. Ein wissenschaftlich gesicherter Effekt liegt also nicht vor.

 

Fürbitten von Nichtgläubigen: Neben diesem ernüchternden Ergebnis zeigen die Studien jedoch deutlich den Wandel des Studienaufbaus in der Wissenschaft und die Entwicklung der Religiosität in der Gesellschaft. So beschäftigten sich die ersten Studien ausschließlich mit protestantischen Betenden. Erst später wurden auch Katholiken, Juden, Buddhisten und Betende anderer Glaubensgemeinschaften eingeschlossen. Dabei sind die Fragenstellungen äußerst schwierig. Denn um wissenschaftlich exakt zu arbeiten, fehlen gerade für den Zusammenhang zwischen Gebet und Gesundheit wichtige Faktoren: Wie geht der Forscher z. B. sicher, dass in der Kontrollgruppe wirklich niemand für den Kranken betet, was ist die richtige „Dosis“ für eine Fürbitte, wie sollte diese gestaltet sein und wie sieht es überhaupt aus mit Fürbitten, die Nichtgläubige aussprechen? „Mit doppelblinden klinischen Studien, versuchen Wissenschaftler ihr Bestes zu tun, um etwas zu erforschen, das jenseits ihres Horizonts liegt“, resümiert Wendy Cadge, „und zeigen damit mehr über sich selbst und ihre Vermutungen als darüber, ob Gebete wirken.“ {Quelle: www.focus.de}

 

6 Responses to “D A V I D”

  1. Nora Says:

    Eure Bella Ella

    Habe selbst ein Kind verloren,ist mir gewiss wovon hier die Rede ist.

    Passen Sie gut auf auf Ihren 14.Jährigen Sohn.

  2. Nora Says:

    was ich vermisse ist,dass an diesen Berichten
    keine Kommentare stattfinden,warum eigentlich dass ist doch auch leben.

  3. Bella Ella Says:

    Liebe Nora,

    ein Trauerprozess als solcher hat niemals einen Endpunkt, aber es kann Wendepunkte geben. Man muss auch erkennen, dass Trauer ein Zeichen der Liebe zu dem Gestorbenen ist. Das Gedenken und Erinnern gibt Kraft und stellt Weichen für die Zukunft. Es ist ein besonderer Aspekt des christlichen Glaubens, dass die Zukunft uns ein Wiedersehen bringen wird!
    Das gibt dann auch dem Abschied eine besondere Bedeutung.

    Ich bitte alle Leserinnen und Leser meines Artikels, besonders Jüngeren mit viel Wärme und Offenheit zu begegnen. Wer von uns weiß schon, was andere berührt und beschäftigt.
    Fragen, die sich heutzutage viele junge Menschen stellen, sind:
    „Wer schenkt mir Anerkennung und Wertschätzung? Für wen bedeutet mein Leben etwas? Wer liebt mich?“
    Vielleicht können wir aus der Liebe Jesu heraus etwas für diese jungen Menschen bewirken.

  4. Bazillus Says:

    Nach all den inhaltlich grauenvollen, weil grausamen Artikeln aus Ägypten, Syrien und anderen islamischen Gebieten sind solche Artikel wie dieser hier von der Autorin Bella Ella von christlichem Geist erfüllt und wirken wie eine Oase der geistlichen Erholung. Dafür der Autorin herzlichen Dank. Ihre Artikel entfalten eine die Seele des Lesers aufbauende Wirkung. Sie sind nie Drohung, immer nur geistliche Denkanstöße, sinnvolle Fragestellungen hin zu einem sinnerfüllten christlichen Leben in Wort, Gebet und Tat, wobei Tat und Gebet strukturverwandt sind.

    Auch wenn es hier um einen unbekannten 14-Jährigen Verstorbenen geht. Ich kann mich noch gut erinnern, als ich in meiner Jugendzeit zu einer Wehrübing in der mir unbekannten Stadt an der niederländischen Grenze eingezogen wurde, schlenderte ich diese Woche abends über einen dort befindlichen alten Friedhof. Auf diesem Friedhof fühlte ich mich von einem Grab besonders angezogen, warum, weiß ich nicht. Es hatte nichts Besonderes an sich. Namen waren wie Schall und Rauch und trotzdem zog es mich zu diesem Grab, an dem ich dann gebetet habe. Ich kann es bis heute nicht erklären. War es Einbildung oder brauchte da eine lebende Seele wirklich fürbittendes Gebet?

    So kann ich der Autorin versichern, dass es nicht nur diese außerordentlichen Zufälle gibt, die auch erst einmal bewusst wahrgenommen und in den Zusammenhang mit dem Verstorbenen hergestellt werden müssen, sondern auch Gefühlsregungen, die uns manchmal zu uns völlig unbekannten Menschen geistlich in Verbindung bringen. Fürbittendes Gebet, da bin ich sicher – eine gute und wichtige Tradition im christlichen Gottesdienst – hat seinen tiefen Sinn für die Betenden, die ihr zielgerichtetes Gebet uneigennützig für andere intensiv zur Verfügung stellen und von sich selbst ablenken und auch für die Seelen, für die die Betenden bitten. Wir haben es in Gott mit Geist und Leben zu tun. Gott ist ein Gott der Lebenden und nicht der Toten. Während wir vermeintlich für Tote beten, beten wir nur für die Seelen von Lebenden, einfach nur für die Seelen, die in einer anderen Dimension weiterexistieren. Ich bin mir sicher, dass kein Gebet, nicht einmal ein uneigennützig guter Gedanke verloren geht.

    Geist ist die Ursache guter oder schlechter Taten. Geist ist Ursprung. Geist ist Entwicklung. Geist ist Leben. Geist ist Liebe. Geist ist das Gegenteil von Ungeist. Leider wirkt auch dieser, wie die anderen Artikel so drastisch zum Ausdruck bringen.

    Dieser Artikel lässt die Endlichkeit des menschliche irdischen Lebens aufleuchten. Diese Gesellschaft hat nicht gern etwas mit negativ Realem zu tun. Das Reale wird gern einmal verdrängt. Es wird verdrängt, dass es Kinderkliniken gibt, die krebskranke Kinder behandeln müssen und Kinderhospize, die sterbende Kinder begleiten. So wie auch andere negative Dinge aus unserer Gesellschaft gedanklich herauskatapultiert werden wie das Senioren- und Pflegeproblem. So findet dieser Verdrängungsmechanismus einer vornehmlich hedonistisch geprägten und sich selbst aufgebenden insgesamt sterbenden Gesellschaft nicht nur im zutiefst menschlichen Bereichen statt, sondern insbesondere auch im politischen Leben. Unangenehme Fakten werden gern genauso verdrängt wie die Gedanken an das Sterben und den Tod von Kindern hier mitten unter uns.

    Nur der Glaube an Jesus als dem Weg, der Wahrheit und dem Leben kann geistlich sinnvolle Zukunft bringen. Statt dessen vernichten wir Kinder im Mutterleib, wählen jetzt sogar schon Kinder aus, die leben dürfen und gendern die Menschen gleich mit und merken nicht einmal, dass dies der falsche Weg ist.

    Danke für die sinnvolle und geistlich nahrhafte Erholungspause

  5. Bazillus Says:

    Trauerarbeit ist wichtig und ehrenvoll. Ich denke aber auch, dass wir uns darüber klar werden müssen, dass Trauer selbst aber auch zum Teil ein Stück Egoismus sein kann, berechtigt. Trauer lässt auf sich selbst fixieren. Die Frage nach dem „Warum“ stellt sich meistens in Beziehung zu sich selbst. Der christliche Glaube, wenn er denn bewusst gelebt wird, gibt uns die Gewissheit, dass der Verstorbene nicht tot ist, sondern nur wie ein Schmetterling verwandelt wird. Der Verstorbene kehrt in seine wahre Heimat, zum Dreifaltigen Gott zurück. Diese Sichtweise würde die Trauerarbeit möglicherweise erleichtern und den Abschiedsschmerz etwas lindern helfen. Wenn wir wirklich christlich denken würden, würden wir uns sogar für den Verstorbenen freuen, bliebe da nicht der schwere Kloß des Alleingelassenwerdens, des Abschieds und des nicht mehr irdisch Sichtbaren, sprich des Besinnens auf sich selbst.


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