kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Aufruhr gegen Christen 22. Juli 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 14:35

Glaubensmut eines 8-Jährigen löste Blasphemievorwurf gegen Christen aus

 

In der pakistanischen Provinz Punjab hatte sich ein 8-jähriger Junge geweigert, zum Islam überzutreten und löste damit einen Aufruhr gegen Christen aus. Sein Onkel wurde der Blasphemie beschuldigt, der Großvater mit seiner Familie bedroht und am Ende mussten alle Christen aus der Gegend fliehen. Derzeit ist unbekannt, wo er sich befindet. Immer wieder lösen in Pakistan willkürliche Blasphemievorwürfe Gewaltakte gegen Christen aus. Das islamische Land gehört mit Platz 11 auf dem Weltverfolgungsindex zu den Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden.

 

Rückblick: Der 8-jährige Ihtesham Masih oder einfach nur „Sunny“ genannt, lebte bis zu den Ereignissen des 10. Juni in der Ortschaft 68 AR Farmwala im Bezirk Khanewal. Der Junge wollte sich gerade ein Eis holen, als sich ihm mehrere Jungen aus der Koranschule in den Weg stellten. Sie forderten Sunny auf, das „Kalma Tayyaba“ zu sprechen, mit dem er Mohammed als Prophet bezeugen und schließlich Muslim werden würde. Erst dann dürfe er weitergehen. Aber Sunny weigerte sich. Daraufhin begannen die Jungen ihn zu verprügeln. Sein Onkel Dildar Masih (26), selbst Vater von zwei kleinen Söhnen, bemerkte den Streit und eilte seinem Neffen zu Hilfe. Er schimpfte die Jungen aus, sich an so einem kleinen Kind zu vergreifen, damit dieser seinen Glauben verleugnet. Nachdem sich Sunny etwas erholt hatte, schickte sein Onkel ihn nach Hause und ging selbst zur Arbeit. Im Laufe des Tages sollte dieser Vorfall eine dramatische Wendung nehmen und das Leben aller Christen der Gegend verändern.

 

Selbstjustiz gegen Christen: Denn der Imam der Dorfmoschee, Qari Hasnain, will Ohrenzeuge gewesen sein, wie Sunnys Onkel Dildar Masih in aller Öffentlichkeit angeblich den Islam beleidigte. Um Schaden abzuwenden, bat der Vater von Dildar, Yousaf Masih, vorsorglich um Vergebung. Sollten die Behauptungen stimmen, werde er seinen Sohn dafür bestrafen. Aber Imam Hasnain lehnte die Entschuldigung: Man werde sich selbst darum kümmern. Dildar wurde aufgegriffen, zusammengeschlagen und später der Polizei übergeben. Vor dem Haus seines Vaters skandierte eine aufgebrachte Menge aus 500 Dorfbewohnern Parolen wie „Tod dem Lästerer“ und „Christen müssen für Blasphemie bezahlen„. Am nächsten Tag wurde auch in anderen Moscheen zu Vergeltung gegen die angebliche Blasphemie aufgerufen. Aufgrund dieser Aufstachelung der Massen versammelten sich daraufhin nahezu 2.500 Muslime aus mehreren Orten, um die Bestrafung des Christen zu fordern.

 

Flucht vor wütender Menge: Die Stimmung war so explosiv, dass alle Christen um ihr Leben fürchteten. Die zehn Familien, davon sind sieben mit der Familie Masih verwandt, flohen nur mit wenigen Habseligkeiten bepackt in andere Ortschaften. „Ich hatte eine Kuh, einen Esel und zwei Ziegen, aber ich konnte nur meinen Esel mitnehmen“, sagte Yousaf Masih unter Tränen. „Ich schnitt meine Kuh und die Ziegen los, denn ich weiß ja nicht, ob wir jemals wieder heimkehren können. Die armen Tiere wären sonst verhungert“.

 

Die Menschenrechtsorganisation Community Development Initiative (Lahore) will einen Anwalt für Dildar Masih besorgen. „Wir sind arm, aber Gott ist freundlich zu uns gewesen und durch harte Arbeit hatten wir unser Auskommen. Aber seit Dildars Verhaftung hat sich alles verändert. Unser ganzer Besitz ist in unseren Häusern. Und dorthin können wir nicht mehr zurück“, sagte Ayub, der Vater des 8-jährigen Sunny. Der Kleine fühlt sich schuldig, für den Aufruhr und die Inhaftierung seines Onkels verantwortlich zu sein. Dabei hatte er sich lediglich mutig zu Jesus bekannt.

 

Kinder der verfolgten Kirche: Aktion „Zukunft geben

 

Jeder Christ hat als Familienmitglied der weltweiten Gemeinde Jesu die Verantwortung und die Aufgabe, schwache Mitglieder zu stärken. Gemeint sind hier die vielen Kinder der verfolgten Kirche. Gerade diese Nachricht führt vor Augen, dass die Kinder besonders leiden. Ihnen eine Stimme geben und neue Perspektiven schaffen: Das ist das Ziel der weltweiten Aktion „Zukunft geben“ von Open Doors. Mitmachen und Weitersagen! Geben Sie Kindern der verfolgten Kirche eine Stimme. {Quelle: Open Doors Deutschland}

 

2 Responses to “Aufruhr gegen Christen”

  1. Ich habe ehrlich Respekt vor dem Mut dieses Jungen. Seine Eltern haben offensichtlich ihre Hausaufgaben gemacht und Ihn gut unterwiesen. Mit 8 Jahren war ich noch längst nicht gläubig. Hoffentlich ist es Ihtesham Masih weiterhin vergönnt für seinen Glauben zu leben. Möge der HERR die Christen, die deswegen fliehen mussten stärken, trösten und leiten. Hier im noch sicheren Deutschland kann man sich so einen brutalen Spießrutenlauf wegen seines Glaubens kaum vorstellen. Ich habe noch das „Glück“ das Moslems verwundert reagieren, wenn ich als Deutscher mein Christentum ernst nehme und es leben will.

    Pakistan ist, meiner Meinung nach, wegen solcher Dinge schon unter dem Gericht Gottes. Man denke nur an die Armut, die Flut und die Erdbeben. Gott schlägt dieses Land so hart, damit es doch umkehre zu dem lebendigen Gott und zu Jesus Christus. Bei uns im Westen stehen die Zeichen der Zeit auch auf Sturm. Wir drängen Gott auch überall raus und wundern uns dann, dass unsere Gesellschaft und unsere Gemeinden immer mehr moralisch verfaulen.

    Ich kann mir diesen ganzen Wahnsinn nur damit erklären, dass die letzte Phase der Endzeit immer näher rückt. Man könnte bei solchen Ereignissen meinen, das der Islam ein Schatten des Antichristen ist. Gut, für uns Christen ist es auch ein Zeichen der Hoffnung, weil damit auch die Wiederkunft Jesu näher rückt.

  2. Ich Says:

    Maranatha
    Jesu komm schaffe Gerechtigkeit und Wahrheit !!!!


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