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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Elfenbeinküste: Zwei Brüder gekreuzigt 11. Juli 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 16:32

Zwei Brüder, beide Bauern, wurden am 29. Mai von Streitkräften, die dem neuen muslimischen Präsidenten der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara angehören, brutal „nach dem Vorbild Christi“ gekreuzigt. Raphael Aka Kouame erlag seinen Verletzungen; unglaublicherweise überlebte sein jüngerer Bruder, Kouassi Privat Kacou, dieses Martyrium. Erst wurden die beiden schlimm geschlagen und gequält und dann grausam mit Stahlnägeln an ihren Händen und Füßen auf kreuzförmige Holzlatten genagelt.

 

Die Brüder wurden fälschlicherweise beschuldigt, Waffen in ihrem Heimatdorf Binkro zu verstecken. Sie verneinten wiederholt jegliche Verwicklung (in Waffenverstecke), aber ihre Bitten wurden nicht gehört. Nachdem Ouattaras Männer sie gekreuzigt hatten, nahmen sie sie mit zu einer ausgiebigen Durchsuchung von Binkro, aber sie fanden nur ein Geschäft mit medizinischer Ausrüstung und Versorgung. Die beiden Schwerverwundeten wurden dann ins Gefängnis nach Oumé gebracht, wo Raphael in derselben Nacht noch starb.

Dies ist nur eine der vielen Gräueltaten, die während der Kämpfe zwischen rivalisierenden Unterstützern von Ouattara und seinem abgesetzten Vorgänger Laurent Gbagbo nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen im vergangenen November begangen wurden. Christen werden als Unterstützer von Gbagbo wahrgenommen und wurden so in den Konflikt verwickelt. Es wird berichtet, dass die Truppen von Ouattara in Abidjan seit dem 11. April mindestens 149 tatsächliche oder vermutete Anhänger von Gbagbo getötet haben; die tatsächliche Zahl kann noch viel höher sein. Mehr als 200 Tötungen durch pro-Gbagbo Unterstützer sind ebenfalls nachgewiesen.

 

Ägypten: Islamische Parteien bereiten sich auf Wahlen vor

 

Die Moslembruderschaft, die führende islamische Partei Ägyptens, hat eine politische Allianz mit der Jama’a al-Islamiyya, einer radikalen Gruppe, die hinter einer Reihe von Terroranschlägen in den 1990er Jahren stand, geschlossen. (Allerdings hat sich die Jama’a al-Islamiyya kürzlich von Gewalt losgesagt). Die beiden Gruppen gaben bekannt, dass sie für die Parlamentswahlen im September eine Koalition bilden werden, um gegen die säkularen Kräfte im Land anzutreten. Der Sprecher von Jama’a al-Islamiyya, Osama Hafez, unterstrich die Entschlossenheit seiner Partei, die Stellung des Islams in der ägyptischen Gesellschaft aufrechtzuerhalten: „Allahs Worte müssen herrschen und der Islam muss in den Herzen der Bürger sein.“

 

Eine weitere politische Partei ist von salafistischen Gruppen gegründet worden. Salafismus ist eine ultrakonservative, strenge und puritanische Version des Islam, die mit dem Wahhabismus verbunden ist, dem offiziellen Staatsglauben in Saudi-Arabien. Die Partei gab für den Fall, dass sie an die Macht kommen sollte, bekannt, dass sie Christen „das Recht, sich auf ihre Religion zu berufen“ zugestehen wird, aber dass „die Berufung auf das islamische Schariagesetz einen höheren Stellenwert haben wird“. Es gibt begründete Befürchtungen, dass die Moslembruderschaft die regierende Partei in Ägypten wird, was das Leben für die Kirchen sehr schwierig machen würde. Vor kurzem rief ein Führer von Jama’a al-Islamiyya die Christen dazu auf, für ihre eigene Sicherheit zu sorgen durch die Unterwerfung unter den Gott des Islams (indem sie Muslime werden). Und Salafisten waren die Drahtzieher der Übergriffe auf zwei Kirchen und Häuser im Stadtteil Imbaba in Kairo im Mai, bei denen 12 Menschen ums Leben kamen und etliche verletzt wurden. Dies war nur ein Übergriff in einer ganzen Reihe von Übergriffen auf Christen seit der Revolution. Sie sind in einer sehr prekären Lage.

 

Deutschland: Saudi-Arabien unterstützt Salafisten in Deutschland

 

Bundesinnenminister Friedrich warnt vor der Ausbreitung der radikalislamischen Bewegung der Salafisten. In Deutschland gibt schon 2500 Anhänger der fundamentalistischen Ideologie. Unterstützt wird dies nach Beobachtungen des Verfassungsschutzes wesentlich durch Kräfte aus Saudi-Arabien. Von Markus Wehner, Berlin: Faz.net schreibt: Die radikalislamische Bewegung der Salafisten wächst in Deutschland nach Angaben der Sicherheitsbehörden in besorgniserregender Weise. „Salafisten streben eine völlige Umgestaltung des Staates, der Gesellschaft und unserer freiheitlich-demokratischen Ordnung an. Deswegen muss die Sicherheitspartnerschaft zwischen muslimischen Verbänden und Behörden weiterhin gestärkt werden“, sagte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). Diesem Ziel habe auch der Präventionsgipfel vorige Woche gegolten, sagte der Innenminister. „Der Salafismus in Deutschland nimmt sprunghaft zu“, warnte auch ein hoher Sicherheitsbeamter gegenüber der F.A.S. Es gebe schon 2500 Anhänger in Deutschland, etwa hundert betrieben aktive Missionsarbeit. Es gelinge ihnen, vor allem Jugendliche mit tiefgreifenden Problemen anzusprechen. In städtischen Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet sei das Phänomen besonders stark. Im Unterschied zu anderen islamistischen Bewegungen komme der Salafismus in Deutschland immer mehr „in Mode“.

 

weiter unter: www.faz.net/artikel/C30923/verfassungsschuetzer-warnen-saudi-arabien-unterstuetzt-salafisten-indeutschland

 

{Aus dem Bericht des Arbeitskreises Religionsfreiheit und verfolgte Christen der Dt. Evang. Allianz www.ead.de}

 

One Response to “Elfenbeinküste: Zwei Brüder gekreuzigt”

  1. Nebukadnezar Says:

    Ja ja!
    Sich im nachhinein wundern wenn so etwas dabei rauskommt!
    Das hätte denen doch schon im Vorraus klar sein müssen, als sie Millionen von Moslemscharen ins Land ließen.


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