kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

ÄGYPTEN 1954: Wer soll regieren? 8. Juli 2011

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 20:12

Während der stattliche Nasser letzte Woche mit der Unterzeichnung des perfekten anglo-ägyptischen Suez-Abkommens die Fassade eines neuen, eines gleichermaßen siegreichen und versöhnlichen, eines in die Weltpolitik eingetretenen Ägypten zur Besichtigung freigab, wurde im Hinterhof der ägyptischen Politik lebhaft geputscht.

 

Für diesmal war es Nassers entscheidender Gegner, der bisherige Chef der Moslem-Brüder und Rechtsgelehrte Hassan el-Hodeibi, der mit seinem extrem orthodoxen Anhang vorerst den kürzeren zog. Auf einer Generalversammlung der Moslem-Bruderschaft am Donnerstag gelang es dem regierungsfreundlichen Flügel, die „Beurlaubung“ Hodeibis „auf unbestimmte Zeit“ durchzusetzen. Zwei Auffassungen, wie Ägypten vor dem immer drohender heraufziehenden sozialen und politischen Chaos zu retten sei, stehen sich in Nasser und Hodeibi gegenüber. (more…)

 

Bosnische Katholiken auch 15 Jahre nach Kriegsende diskriminiert

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 19:31

Sarajewo: Der katholische Bischof von Banja Luka beklagt daß 15 Jahre nach Ende des Bosnienkrieges „die Religionsfreiheit noch immer nicht allen Glaubensbekenntnisse garantiert wird“.

 

Wörtlich sagte Bischof Franjo Komarica: „In Bosnien verschließt die internationale Staatengemeinschaft die Augen vor den schwerwiegenden Verletzungen grundlegendster Menschenrechte.“ Bischof Komarica sprach mit dem Hilfswerk „Kirche in Not“ über die Diskriminierung der Katholiken im Balkanstaat. Den Katholiken werde noch immer die Rückkehr in ihre Heimatorte und ihre Häuser verweigert, aus denen sie während des Bosnienkrieges gewaltsam vertrieben worden waren. „Den Betroffenen wird ein elementares Menschenrecht vorenthalten: das Recht auf Heimat“, so der katholische Bischof.

 

Im Bosnienkrieg wurden allein in der Diözese Banja Luka mehr als 70.000 Katholiken aus ihren Häusern vertrieben und zu Flüchtlingen gemacht. (more…)

 

NGO – Migration – Linke – Kriminalität

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:59

Nichtregierungsorganisation oder NGO war in der Vergangenheit die Bezeichnung für die privaten Träger der Entwicklungshilfe. Gegenwärtig wird mit NGO eine international tätige nichtstaatliche Organisation mit bestimmten Aufgaben bezeichnet, z. B. die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte. In Deutschland existieren NGO in Form von Kirchen, politischen Stiftungen und privaten Trägern. NGO wollen das persönliche und finanzielle Engagement interessierter Bürger wecken. Ob eine NGO über eine reale Basis verfügt, oder nur als Briefkasten existiert, muss in jedem Fall geprüft werden; entsprechendes gilt für ihre Vertretung nach außen.

 

Es fehlen bisher demokratisch legitimierte Verfahren im Umgang mit den NGOs. Die Auftretenden verfügen häufig über Macht und Einfluss, vielfach wegen ihres propagierten moralischen Anspruches. Das zahlt sich in klingender Münze aus. Böse Zungen behaupten, dass besonders Dritte-Welt-Aktivisten ein staubiges afrikanisches Dorf gern gegen das internationale Parkett eintauschen. Man kennt sich dort, bildet Interessengrüppchen, tauscht Visitenkarten aus und hat den Brotberuf längst an den Nagel gehängt. Viele NGOs gefallen sich in der Rolle der kleinen und moralisch hoch überlegenen, aber immer unterdrückten Minderheit. Sie vermitteln der staunenden Öffentlichkeit das Abenteuer eines Schlauchbootes im Kampf gegen den stählernen Rumpf eines Schiffes. So hat auch die Europäische Union ihre Liebe zu den NGOs entdeckt und verteilt fleißig Zuschüsse. Selbstverständlich nicht ohne Gegenleistung, denn viele NGOs werden für die Interessen der EU eingespannt und scheinen befriedigend zu funktionieren. Menschenrechtsinitiativen, Versorgung von Flüchtlingen, Kampf gegen den Hunger, Freiheit für politische Gefangene oder Setzen von Umweltstandards; die NGOs haben Positives bewirkt, aber auch katastrophal versagt. In diesem Zusammenhang wird das Totalverbot des Insektenvernichtungsmittels DDT genannt, was den Malariatod unzähliger Menschen zur Folge hatte. (more…)

 

Tunesien-Wahl: Islamisten führen in Umfragen

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 17:53

67 Prozent der Tunesier wissen noch nicht, wem sie im Oktober ihre Stimme geben werden. Seit dem Zusammenbruch des autoritären Regimes im Jänner sind bereits rund hundert Parteien gegründet worden.

 

Zwei von drei Tunesiern (67 Prozent) wissen derzeit noch nicht, wem sie bei den auf den 23. Oktober verschobenen Wahlen zur Konstituierenden Nationalversammlung ihre Stimmen geben werden. Von denen, die sich bereits festgelegt haben, wollen 14,3 Prozent die Islamisten-Partei Ennahda (Wiedererweckung) wählen. Das hat eine repräsentative Umfrage ergeben, deren Resultate am Donnerstag in Tunis veröffentlicht wurden. Für die säkular ausgerichtete Demokratische Fortschrittspartei (PDP) von Ahmed Nejib Chebbi wollen 4,7 Prozent der Befragten votieren, für das Demokratische Forum der Arbeit und Freiheiten (FDTL) 1,6 und für die Kommunistische Arbeiterpartei (PCOT) 0,8 Prozent. Die Umfrage wurde von dem auch in Frankreich tätigen Marketinginstitut „3C Etudes“ durchgeführt. Seit dem Zusammenbruch des autoritären Regimes im Jänner sind bereits annähernd hundert Parteien gegründet worden. Derzeit wird das Land von einer Übergangsregierung unter Premierminister Beji Caid Essebsi geführt. (more…)

 

Hassprediger Pierre Vogel: Er will am Dammtor hetzen

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:29

Der radikal-islamische Hassprediger Pierre Vogel (32) will am Sonnabend in Hamburg predigen – und zwar mitten in der Stadt! Auf dem Dag-Hammarskjöld-Platz (Dammtorbahnhof, Ausgang zum CCH) ist eine öffentliche Veranstaltung geplant. Die Polizei rechnet mit bis zu 1.500 Anhängern.

 

Ursprünglich wollte Vogel den Ort geheim halten, um Proteste zu verhindern. Doch nun wurde der Auftritt bekanntgegeben. Die Polizei bestätigte eine entsprechende Meldung auf Vogels Internetseite. Der Konvertit aus dem Rheinland genießt in der salafistischen Szene Kult-Status. Die Salafisten legen den Koran wörtlich aus, gelten als integrations- und demokratiefeindlich, lehnen Terror allerdings ab. Experten aber sehen Vogel als „Durchlauferhitzer“ für spätere Gotteskrieger. Der Verfassungsschutz sieht den Auftritt am Sonnabend (18 bis 21 Uhr) mit Sorge. (more…)

 

Toleranztest – Passt die Burka nach Deutschland?

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 17:12

In der Burka auf die Straße: Eine Muslimin hat die Toleranz der Deutschen getestet. Die Reaktionen sind unterschiedlich – bis hin zu einer klaren Drohung.

 

 Es ist ein heißer Sommertag, Zeit für Miniröcke und knappe T-Shirts. Banu, 33, bekommt kaum Luft hinter dem Gitter aus Stoff, das ihr Gesicht bedeckt. Für talk to the enemy will sie in der Frankfurter Innenstadt mit ihrer Videokamera filmen, zeigen, wie die Passanten auf ihre Kleidung reagieren. Dafür hat sie sich eine afghanische Burka ausgeliehen.

 

„Wie finden sie mich“, fragt Banu ein junges Pärchen, die Frau reagiert spontan: „Sie tun mir leid, wenn sie das tragen müssen!“ Der Mann an ihrer Seite formuliert seine Bedenken deutlich: „Wer so etwas tragen will, soll nach Saudi Arabien gehen.“ (more…)

 

ZEUGNISSORGEN

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 11:40

So sicher wie Weihnachten, so sicher wie der Einkommensteuerbescheid, so sicher sind – ja leider – die Zeugnisse am Ende eines Schuljahres. Und so sicher sind die Zeugnissorgen.

 

Die Wochen bis zu den Zeugnissen sind gezählt. Nach den Pfingstferien beginnt der Endspurt. Oder die Ehrenrunde. Wie ein Menetekel zur Nichtversetzung stehen bereits jetzt bei manchen Schülerinnen und Schülern die schlechten Noten in den berüchtigten roten Büchern der Lehrerschaft. Die Schülerinnen und Schüler, über deren Häupter das Damoklesschwert der Nichtversetzung hängt, fragen sich bange: wird es dieses Mal reichen? Kann ich mit guten Leistungen das Sitzenbleiben mir und – das ist genau so schlimm, wenn nicht schlimmer – meinen Eltern ersparen. Guter Rat ist hier buchstäblich teuer. Meistens hilft Lernen auf eigene Faust nicht mehr. Ein/e  gute/r Nachhilfelehrer/in muss her. Und so verdienen viele mit den Zeugnissorgen viel Geld. Manchmal schaffen sie es, das scheinbar Unabwendbare abzuwenden: das Zeugnis trägt dann den lapidaren Zusatz: versetzt in die nächste Klasse.

 

Zeugnissorgen  ganz anderer und doch ähnlicher Art plagten damals den Heiligen Petrus. Sicher, mittlerweile wusste er: Jesus ist auferstanden. Er lebt. Schließlich war er ihm begegnet, hatte mit ihm sogar gegessen. (more…)