kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ich will ihr Trauern in Freude verwandeln 28. Juni 2011

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 11:36

Warum musste das so sein?

Wieso hat der liebe Gott das so gefügt? „Nichts geschieht ohne den Willen Gottes“.

 Aber doch kommt die Frage auf: „Warum„?

 

Ich erinnere an ein Wort, das der Herr Jesu gesagt hat. Er wies darauf hin, dass er seine Jünger verlassen würde, hat aber auf das Wiederkommen aufmerksam gemacht und sagte: „Ich will euch wiedersehen“. Und er hat noch einen ganz wichtigen Satz hinzugefügt: „An dem Tag werdet ihr nichts fragen“. An dem Tag, an dem der Herr wiederkommt und die Seinen zu sich nimmt, werden wir nichts  mehr fragen.

 

Im Ausblick auf den Zeitpunkt, wenn der Herr kommt, wird ein unbeschreibliches Empfinden vorherrschen. Dem Gefühl, das alle Kämpfe endgültig vorbei sind, alle Belastungen, alle Sorgen beendet sein werden. So wird es sein, wenn der Herr wiederkommt. Da gibt es keine Fragen mehr. Wir werden den Herrn selbst sehen und mit ihm Gemeinschaft haben und wir werden unsere Lieben wiedersehen. Meint ihr, da denkt man noch daran, was vor zehn Jahren gewesen ist? Ich bin überzeugt, das wird keinerlei Rolle mehr spielen. Die Größe dieses Augenblickes wird so überwältigend sein, dass alles andere vergessen ist.

 

„Ich will ihr Trauern in Freude verwandeln“: Das kann nur der liebe Gott. Und Gott macht das in zwei Schritten. „Ich will sie trösten“, das ist der erste Schritt. Und „ich will sie erfreuen“, das ist der zweite Schritt. Alle, die Trost nötig haben, die mögen erleben, wie der Herr die Herzen berührt und wie der Trost hineinfließt in die Seele. Der Herr wird trösten und herausführen aus der Trauer.

 

Wie tröstet der liebe Gott?
Gott hat so schöne Möglichkeiten zu trösten. Erstens: Der liebe Gott tröstet, indem er hinweg lenkt von den bedrückenden Ereignissen und die Dinge im Zusammenhang zeigt. Als zweiten Punkt muss man die Dinge von der Warte der Ewigkeit aus sehen. Dort wird der Heimgegangene einen Frieden haben, den man sich auf Erden nicht vorstellen kann. Dankbarkeit werde herrschen, für alles Erlebte im Haus Gottes, für die Gebete, die ihn getragen haben, und Dankbarkeit, dass es ihm vergönnt war ohne ein Leidenslager hineingegangen zu sein in die jenseitige Welt. Man muss Gott in den Mittelpunkt rücken und das Irdische beiseitelassen. Das ist der dritte Punkt des göttlichen Trostes.

 

Ich zeige das Bild der Jünger auf, die mit dem Herrn auf dem Berg der Verklärung waren. Dort sahen sie nichts als Jesum allein. Wie viel Trost haben sie daraus empfunden! Sollte das für uns nicht auch möglich sein? Wer auf den Herrn schaut, wer ihn in den Mittelpunkt rückt, der hat immer Trost und kann daraus Kraft schöpfen.

 

Hinein in die Freude: Nach dem Heraustreten aus der Trauer erfolgt der Schritt hinein in die Freude. Man könnte sich jetzt fragen: „Ja, du meine Zeit, wo kommt denn jetzt nur Freude her“? Freude entstammt aus dem Bewusstsein, der Herr kommt bald, denn dann werden wir unsere Lieben  wiedersehen. Der Herr wird mich und dich hineinführen in die Freude. Was wird das für ein Augenblick sein! Dann gibt es keine Trennung, keinen Schmerz mehr.

 

Von Bella Ella, der Jugendexpertin und Pädagogin

 

One Response to “Ich will ihr Trauern in Freude verwandeln”

  1. Saphiri Says:

    Als in den 70er Jahren, die Lehrer, ich betone Lehrer, die Schüler aufmunterten, nachdem diese jammerten, das Einmaleins lernen zu müssen: „Ihr, und alle nach euch, braucht das Einmaleins nicht mehr zu lernen, ihr habt jetzt Taschenrechner zur Verfügung.“

    Ab da habe ich gemerkt, es gibt überflüssige Fragen und miserable Lehrer, die nie selbst was begriffen und dann auf Schüler losgelassen werden.

    Warum hat Gott uns die Last mit der Nahrung gegeben? Hätte er uns nicht für immer satt aus dem Paradies entlassen können?

    Gott wollte, dass wir im Schweisse des Angesichtes unser Brot verdienen. Also nach der Arbeit der Essensgenuss und die Hungerstillung.
    Aber warum hat er es bei der Kinderzeugung anders rum gemacht? Erst ein kurzes Vergnügen, dann Jahre voller Sorge bis die Kinder erwachsen sind?

    War Gott ein Fachmann auf seinem Gebiet?


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