kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das ganze islamische Ägypten ist gegen Sawiris 28. Juni 2011

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 22:46

Er hat den Islam beleidigt!?!
Salafistische Scheichs wie Safwat Hegazy rufen zum Boykott seiner Firmen und seiner Partei auf!?!

 

Nagib Sawiris ist ein koptischer Multi-Milliardär, der international angesehen ist. Besonders nach dem Rücktritt Mubaraks wurde alles unternommen, um ihn ins Gefängnis zu zerren, wie die korrupten Minister und Geschäftsleute, welche entweder auf der Flucht oder in U-Haft sind. Herr Sawiris setzt sich für die Kopten ein, indem er zuletzt eine politische Partei namens die „Freiheitlichen“ gründete, die aber für alle Ägypter zugänglich ist. Sein TV-Sender „ON-TV“, der mit Moslems besetzt ist, deckt viel Dreck im ägyptischen Alltag auf. Als ein Massaker durch die muslimischen Terroristen, was in den vergangenen Jahren öfters passierte, angerichtet wurde, war er der Erste, der die Familien entschädigte, wie zum Beispiel in Naag Hamady {Januar 2009} und Alexandria {Silvesternacht 2010}. Die Kirchen in Hourgada und Scharm Elscheich errichte er und seine Familie. Bei den letzten Angriffen auf die Kopten in allen Bundesländern, wo die Moslems scharenweise die Besitztümer der Kopten plündern und dann niederbrennen und viele Kopten dabei ermorden, appellierte Herr Sawiris an den Gesetzgeber, die Kopten nicht immer zu verurteilen, die sich sogar mit einer Schusswaffe verteidigten.

 

Die Familie Sawiris ist eine der einflussreichsten Familien Ägyptens und das hätte niemand im islamischen Ägypten gestört, welches 6 Jahrhunderte vor der arabischen Eroberung koptisch war, wenn sie keine Kopten wären. Das gilt aber auch für alle Araber, in deren Ländern die Sawiris Firmen verbreitet sind. Zum Beispiel wurden seine Firmen in Algerien zerstört, als die Ägypter die algerischen Fußballspieler in Kairo terrorisierten und im Sudan unsportlich gegen Algerien verloren. Die Algerier griffen die Mitarbeiter an und schlugen alles kurz und klein. Sie dachten, dass Herr Sawiris nur Christen beschäftigt. Da haben sie sich geirrt. Selbst in Ägypten arbeiten überwiegend Moslems in seinen verschiedenen Firmen. Sein Vater Onsy verleiht jedes Jahr Stipendien an begabten Studenten in Millionenhöhen. Dabei wird keinen Unterschied anlässlich der Glaubenszugehörigkeit gemacht. Seine Mutter Frau Loza kennt Susann Mubarak, seitdem sie junge Frauen waren. Niemals hat ein Familienmitglied seinen Einfluss missbraucht oder sich an schmutzigen Geschäften beteiligt. Das ist das Problem!

 

Das Problem der Moslembrüder und ihr militärischer Flügel, die Salafisten. Sie haben alles Mögliche versucht, um diese Familie ins Jenseits zu befördern, was ihnen nicht gelang. Vor zirka zwei Wochen demonstrierten tausende Moslems unter der Führung der Salafisten in einer kleinen Stadt namens „Bamha Elayaat“, was zwei Tage dauerte, während denen kein Zug fahren konnte, weil sie die Gleise zerstörten und die Kabel und Holzklötze mit Benzin übergossen und entzündeten. Was war die Ursache und wogegen haben sie derart barbarisch protestiert? Sie verlangten die Entfernung der Handy-Masten von „Mobi-Nil und Mina-Tel“ (erste Netzbetreiber für mobiles Telefonieren im Nahenosten – Firmen, die Herrn Sawiris gehören). Wie immer wurde niemand verhaftet und die Staatskassen müssen wiederherstellen.

 

In allen Zeitungen ausnahmslos werden Lügen und Gerüchte über Herrn Sawiris verbreitet, um erstens die muslimischen Ägypter gegen ihn anzustacheln, damit sie seine Partei nicht wählen, und um den Boykott seiner Firmen zu rechtfertigen, was von vielen Scheichs sogar vor der erdichteten Revolution auf den salafistischen TV-Sendern ausgesprochen wurde.

 

Ich hasse dich, Micky Sawiris

Vorgestern erreichte die Hetze gegen Herrn Sawiris den höchsten Gipfel, und zwar als er eine Karikatur auf seinem Twitter-Account von jemandem übernahm. Auf dieser Karikatur sieht man Micky mit dem saudischen Schal und einem Bart. Neben Micky steht Mini mit Nikab. Das ganze Ägypten steht deswegen Kopf, was an die Mohamed-Karikaturen erinnert. Nicht nur die 35 salafistischen TV-Sender, sondern auch alle ägyptische und arabischen TV-Kanäle fluchen über Herrn Sawiris und rufen zum Boykott seiner Firmen und seiner „Partei“ auf.

 

Das ist, was ich die ganze Zeit den Vielen zu erklären versuche. Es ereigneten sich keine Revolution und auch kein militärischer Putsch. Das Ganze ist nur eine Islamisierung des Nordens Afrikas und Asiens. Sicherlich gibt es keinen dünnen Hauch vom arabischen Frühling, was Demokratie, Menschenrechte, Meinungs- und Religionsfreiheit bringen sollte. Was ist denn an dieser Karikatur anstößig oder beleidigend? Ist das nicht, was Ägypten und alle arabische Länder durchmachen? Stimmt es nicht, dass die Moslembrüder das schöne Ägypten in einen Allahsstaat verwandeln wollen, was es ihnen größten Teils gelungen ist?

 

Die aller größte Katastrophe ist der Präsidentschaftskandidat Abu Ismail, der als Scheich „Pepsi“ bekannt ist (bei seiner Hetze gegen Israel auf einer der salafistischen TV-Sender behauptete er, dass das Wort Pepsi eine Abkürzung sei: pay every Penny saving Israel). Dieser belegt den dritten Platz und wird überall gefeiert und interviewt. Was der verbreitet, bestätigt unsere Sorgen und Vorhersagen für die schwarze Zukunft Ägyptens:

 
Keine Nachtklubs – in den Hotels nur islamische Speisen und Getränke – keine Moderatorin darf unverschleiert auftreten – die Kopten müssen Tribut zahlen und werden von Militärdienst befreit – die Verfassung und die Gesetze stehen unter dem Koran und der Sunna!

 

Super: kein Tourismus – keine ausländische Unternehmer oder Investoren – Bürgerkrieg!

 

 

5 Responses to “Das ganze islamische Ägypten ist gegen Sawiris”

  1. Abdullah Says:

    Der Tourismus und ausländische Unternehmer oder Investoren sind solange gar kein Problem, wenn deren Praktiken nicht dem Koran und Sunna im Widerspruch stehen. Ohne Zinsen bzw. sonstigen Wucher in der Wirtschaft wird Allah sehr wahrscheinlich den Wohlstand unterstützen und diesen entsprechend vermehren, weil in dem Falle nach seinen Forderungen gehandelt wird.

  2. sttn Says:

    @abdullah
    Wenn das so ist wie Du es sagst, dann müssten doch die Länder in denen die Sharia gilt die erfolgreichesten Länder der Welt sein. Wir beide wissen das genau das Gegenteil der Fall ist.
    Somit sind entweder die Regeln falsch oder Allah unterstützt nur diejengien die sich nicht an seine Regeln halten.
    Da ich an einen gerechten Gott glaube und erlebe das Gott dort hilft wo man christliche Gebote befolgt, wird es wohl an den falschen Regeln im Koran liegen das der islamischer Glaube gleichbedeutetend mit wirtschaftlichen Misserfolg (und Gewalt und Unterdrückung) ist.


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