kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Im Interview mit CSI Österreichs 26. Juni 2011

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 17:09

CSI-Mitarbeiter Martin Morawetz interviewt den koptischen Journalisten und Menschenrechtler Victor Elkharat

 

Wie sieht Ihr täglicher Einsatz für verfolgte Kopten aus?
Jeden Tag schaue ich mir die koptischen Blogs und Webseiten an, um mich auf dem Laufenden zu halten, weil wir Kopten kein Vertrauen weder zu den ägyptischen noch zu den europäischen Medien haben. Mit den im Ausland lebenden Kopten (in Amerika, Kanada, Australien und Europa) stehe ich im engen Kontakt. Jeder von uns informiert den anderen und die anderen in seiner zweiten Heimat über die Verfolgung und Diskriminierung der Kopten in seinem Ursprungsland. Somit erfahren viele über die Massaker, ständigen Angriffe und die ganze Akte der Koptenverfolgung, die kaum in der internationalen Presse erwähnen werden.

 

Sie haben leidevolle und persönliche Erfahrungen im Bereich der Christenverfolgung gemacht. Welche waren das?
Vielleicht meinen Sie, den Verlust meines Verwandten Georg, der im November 2009 von drei bärtigen Moslems bestialisch in seiner Wohnung ermordet wurde, und über den CSI berichtet hat. Sicherlich war das ein unheimlicher Schock, aber Georg ist wie alle Kopten, die bei den ständigen Angriffen ums Leben kamen. Ich finde manchmal keinen Schlaf, weil ich mich in die Lage der Kopten versetze, deren Kind von den radikalen Moslems umgebracht, deren minderjährige Tochter entführt oder denen alles durch den muslimischen Mob genommen wurde, was sie besitzen. Der Schmerz ist unbeschreiblich fürchterlich, wenn unsere Kirchen niedergebrannt werden, wenn ich sehe, wie die Klöster von Militär angegriffen werden, oder wenn ich jeden Tag sehe, wie das Christentum herabgewürdigt wird. Das alles tut richtig Weh!

 

Was hat sich für Sie dadurch verändert?
Um diesen Schmerz zu verarbeiten und das schlechte Gewissen zu betäuben, versuche ich alles zu unternehmen, um meinem Volk zu helfen. Diese Menschen sind ein Teil meines Lebens und das koptische Ägypten mit seinen Klöstern, Kirchen und Kultur fließt in meinem Blut. Daher nutze ich jede Gelegenheit, um über das Leid meines Volkes zu berichten. Zum Beispiel schloss ich mich der Plattform „Solidarität mit den verfolgten Christen“ an. Überall halte ich Vorträge über Koptenverfolgung und nehme jede Einladung dankend an, ein kurzes Wort über die aktuelle Lage der Kopten in Ägypten zu halten. Viele koptische Journalisten und Menschenrechtler tun dasselbe, und zwar nicht nur im Ausland, sondern in Ägypten!

 

Wie schätzen Sie die Chance auf Besserung in der arabischen Welt ein? Trägt der arabische Frühling dazu etwas bei?
Zunächst einmal muss ich Sie enttäuschen, was den „arabischen Frühling“ anbelangt. Das Ganze, was mit Tunesien und Ägypten anfing und bis jetzt in Libyen und Syrien noch andauert, ist offen gesagt ein abgekartetes Spiel. Die langjährigen Herrscher wurden von heute auf morgen als Diktatoren von der Weltgemeinde verstoßen, nachdem man alle Augen zumachte. Sie müssen abdanken und durch islamische Regime abgelöst werden, um das islamische Kalifat im Norden Afrikas und Asiens durchzuführen. Wer hat das alles in Gang gesetzt? Das sind dieselben, die Gaddafi 42 Jahre mal als Terrorist verflucht und mal als King of Afrika verehrt haben. Was haben sie denn davon? Ganz einfach! Das, was sie vom Irak gegen Nahrung und Medikamente genommen haben, wo ihre Konjunktur gelähmt ist und ihre Kassen und Tresore leer sind. Ich sehe schon die Blauhelm-Soldaten überall einmarschieren! 

 

Was müsste geschehen, das Ihrer Meinung nach echte Besserung eintritt?
Da bin echt viel zu pessimistisch! Denn es ist viel zu spät für eine Lösung oder Rückgang. Die Politik kennt keine Gnade und hört weder auf Christus noch auf Moral. Im Natrontal gibt es das Syrer-Kloster (Kloster der Heiligen Jungfrau Maria und des Heiligen Johannes Kama). In diesem Kloster befindet sich das Prophezeiungstor, wo man sieht, dass vor der zweiten Ankunft Jesu Christi das Kreuz fast verschwommen ist. Das deutet darauf hin, wie in dieser Zeit der christliche Glaube fast ausgelöscht wird. Viele werden Christus verleugnen oder sich von ihm distanzieren. Ich glaube, dass diese Zeit nicht mehr fern ist. Möge Gott uns erretten.

 

Warum stehen Sie dem Islam kritisch gegenüber?
Da fällt mir die Aussage Paters Zakaria Boutros ein: „Die Moslems sind die Kinder Christi, wie wir alle. Er liebt sie und ist für sie am Kreuz gestorben, um ihnen durch seine Auferstehung das ewige Leben zu schenken. Wir lieben sie und werden nicht böse auf sie, wenn sie uns als Ungläubige bezeichnen. Im Gegenteil beten wir für sie“. Dem Hass der Moslems begegnen wir mit sachlicher Zerlegung des Korans und der Sunna, in denen es steht, dass Christus kein Gott ist, dass er nicht gekreuzigt wurde und dass sowohl wir als auch die Juden die Heilige Schrift verfälscht haben. Diese Kritik wird nicht nur akademisch, sondern auch kultiviert und ohne Beleidigungen ins Netz gestellt, damit alle Menschen urteilen, was der Wahrheit entspricht. Die islamkritischen Webseiten und Blogs hetzen nicht. Sie klären auf.

 

Woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass es immer wieder zu Übergriffen auf koptische Kirchen kommt? 
Um eine Antwort darauf zu finden, muss man sich mit der Koptenverfolgung intensiver beschäftigen. Es fing mit der Eroberung Ägyptens durch die Moslems im achten Jahrhundert an. Die Geschichtsbücher sind voll von Beispielen. Um es kürzer zu machen, fangen wir mit der Ära Gamal Abd Alnasser an. Nasser war ein Moslembruder und verdammte diese terroristische Bewegung, als sie versuchten, ihn im Jahr 1954 in Alexandria zu erschießen, was es ihnen am 06. Oktober 1981 mit Anwar Saddat gelang. Nasser wurde zum Sohn dem entschlafenen Papstes Kyrillos, nachdem er öfters seine Liebe zu Christus feststellte. Darum ging es uns Kopten bis zum Krieg von 1973 einigermaßen gut. Wir waren nur diskriminiert. Im Jahr 1972 paktierte Saddat mit den Moslembrüdern, um die kommunistische Ideologie durch die von Nasser gebrachten russischen Experten (17,000 Mann) auszuradieren. Zu unserem Leid nahm die Macht der Moslembrüder und ihre Tochter-Organisationen wie Gamaa Islamia unverhofft zu. Seitdem fing eine neue Epoche der wörtlichen Verfolgung an.

 

Während der Ära Mubaraks wurden die Fundamentalisten von Sicherheitsdienst regelrecht instrumentalisiert, damit die Weltgemeinschaft denkt, dass es sich um Hass der Moslems auf Christen gehe, welche sich dagegen wehren. Das Regime Mubarak und alle Regimen vor und nach ihm werden genauso handeln, weil sie diese Akte nicht ruhen lassen können. Sie wird zur Ablenkung benutzt, damit das Volk nicht zur Ruhe kommt und immer damit beschäftigt bleibt, und damit nicht an Arbeitslosigkeit, Korruption der Mächtigen trotz der bitteren Armut der Bürger und die massiven Probleme auf allen Umfeldern denkt. Der Analphabetismus wird befördert und nicht bekämpft. Fast 70% der Ägypter sind Analphabeten. Das ist der ideale Nährboden für Gerüchte wie zuletzt in Imbaba. Glauben Sie mir: keine Ameise darf ihr Nest ohne Erlaubnis von Sicherheits- und Geheimdienst oder Innenministerium verlassen. Daher sind die Salafisten und andere muslimischen Terroristen nur Werkzeuge. Die Moslembrüder dagegen sind seit langer Zeit unabhängig und überaus mächtig geworden, und vor allem weltweit!

 

Wenn Sie den Christen in Europa etwas sagen könnten, was wären Ihre Worte?
Meine Bitte als verfolgter Kopte wäre, dass jeder Christ in Europa sich über das brisante Thema informieren soll: Christenverfolgung in den islamischen Ländern. Das sind 52 Länder. Erst dann wird es jedem klar, wie er davon betroffen ist, und zwar wenn er sich mit einem anderen Thema konfrontiert findet: Islamisierung Europas! Jeder Europäer soll sich um seine Identität, Kultur, seine Meinungs- und Glaubensfreiheit und die Zukunft seiner Kinder und Kindeskinder kümmern. Wissen ist Macht, und für manche heißt es: Unwissen macht nichts!  

 

8 Responses to “Im Interview mit CSI Österreichs”

  1. Abdullah Says:

    Dieser Paters Zakaria Boutros beleidigt alle Muslime mit seiner perversen Äußerung, die nur seinen Unglauben immer mehr beweist. Wenn er dann noch behauptet, daß islamkritische Blogs nicht hetzen, sondern „aufklären“ würden, dann hat er keine Ahnung, wie Muslimen zumute ist, wenn sie solche Blogs lesen. Bei christenkritischen Blogs würde er wahrscheinlich ausflippen. Außerdem starb der Prophet Jesus (s.) nicht für die Sünden der Menschen, weil der Sohn der Maria nicht gekreuzigt wurde, wie Allah im Koran offenbart hatte. Da gibt es auch keine Diskussion. Jesus (s.) ist nur ein Mensch und selber Muslim.

    Ihr Kopten seid Götzendiener, weil Ihr Ikonen anbetet. Dies widerspricht sogar sehr vielen Stellen der Biblel. Wo in der Bibel steht denn, daß Ikonen angebetet werden müssen ? In der Bibel wird vor götzendienstlichen Handlungen gewarnt. Die Thora und das Evangelium (im Original) gehören auch zu den von Allah offenbarten Büchern.

    • Saphiri Says:

      Zitat Abdullah:
      „….dann hat er keine Ahnung, wie Muslimen zumute ist, wenn sie solche Blogs lesen.“

      Das Muslime sich durch Kritik beleidigt sind und zornig werden, liegt nicht an der Kritik, sondern daran, dass sich Muslime mit dem Koran identifizieren, als sei es ihr eigenen Wille. Ihre Persönlichkeit.

      Muslime müssen ihren Willen an Allah übergeben. Daher ist alles, was den Koran, als Allahs Worte, kritisiert, fühlt sich jeder willenlose Muslim gekränkt.

      Freie Menschen, die ihren eigen Willen selbst behalten, die sehen in Kritik die Chance, sich vorwärts zu entwickeln. Natürlich dadurch, dass sie Kritik an sich heranlassen und sie hinterfragen und analysieren.

      Durch Kritik sofort beleidigt zu sein, nimmt jede Chance auf mündig zu werden. Somit bleibt man immer bevormundet, unterdrückt -> fremdbestimmt.

      • K@mmerjäger Says:

        Die Muslime beleidigen??? Aber machen sie das nicht
        selbst besser als irgendjemand anderes das jemals könnte?
        So wie sich Mohammedaner tagtäglich selbst beleidigen,
        (durch ihr Nichtvorhandensein v.Schamgefühl!) so könnte
        niemand anders diesen Triebkult beleidigen – die Fratze d.
        Islam tritt immer deutlicher zutage, u.Das ist gut so!

  2. G.*-K.* Says:

    Wenn Sie den Christen in Europa etwas sagen könnten, was wären Ihre Worte?

    Was Ich sagen würde:allerst tiefstes bedauern-was man Menschen die Gottes Kinder Sind antut , mit der Undertrückung-Verfolgung -Verachtung wegen Ihres Glaubens, denn jeder hat dasselbe Recht als Kind Gottes hier auf der Erderschhaffung so zu leben Als freier Mensch und sein bestmöglichstes zu leben in der liebe zu Gott und seinen Mitmenschen umfassend die Nächstenliebe .
    Gott hat uns unzählige Gebote und Verse in der hl.Schrift geschenkt die uns ein glückliches Leben miteinander danach haltend gebietet.

    Wenn der Mensch denkt er muesse andere mit eignen Aufstellungen einer von sich aus erdachten Linie Götzenkult s befrieden und macht ausüben wird er der gerechten Strafe und Lohn im jenseits oder Erde rechnen muessen.

    Wie schon oben erwähnt des Autors :halten Sie Gebote leben sie im Plan Gottes und er wird uns führen,dass Leid und Verfolgung anderer aufmerksam machen und uns lenken so zu helfen,dass dem leid und Verfolgung einhalt geboten wird!!
    Es ist nicht schwer,und nie zu spät anzufangen.
    Wir in freien Ländern ist als 1.das aBZUVERLANGEN;WIR SOLLTEN ES SCHÄTZEN UND DANKBAR SEIN UND ALLES DARAN ZU SETZTEN ZU HELFEN:
    das Familien mit einander Umfeld positiv christlich gestalten,unser Land ,und über die GRENZEN hinweg!

    Gott segne alle!!
    —————————

    Woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass es immer wieder zu Übergriffen auf koptische Kirchen kommt?
    Meiner Meinung nach falsches denken an einer falschen Richtung an einen Gott:Allah
    Machtausübung
    Nicht Wissen, korruptes Politisches verhalten,in diesen Ländern,Starrheit,Geldgier..usw
    zuletzt wird Gott eingreifen,richtet sich der Mensch nicht sich nach ihm,dem bin ich gewiss!!

    Wie schätzen Sie die Chance auf Besserung in der arabischen Welt ein? Trägt der arabische Frühling dazu etwas bei?
    Es wird etwas dauern,,ein paar Jahre jedoch bin ich getrost,dass der Islam sehr sehr zurück getrennnt wird,wer will Sie ????

    Warum stehen Sie dem Islam kritisch gegenüber?
    weil es nicht im Plan Gottes liegt so zu leben-lieben ,und mit den Menschen vorzugehen-umzugehen Terror -macht sie nur zu ihren eignen Höllenqualen hier und Jenseits,macht Sie zu Menschen die man nicht liebt und haben will-erkennt man den Koran(der ja hier Kopten ohne Grenzen gut viel vererzeigt werde-danke)darum bitte immer genau informieren was ein einem Glaube n???sein soll den andere oft vortäuschen!!!nur dann kann ich erkennen ,dass sie auf den falschen gednkl.Weg sind.
    Der Islam ist wenigen bekannt,da sein wahres Ich versteckt ist,
    versetzt mit der arab.Sprache und Schrift:wie Gott schon sagt
    nichts bleibt verborgen was Lü´ge ist und abtrünniges abweichendes im Gottes Plan und Geboten und Gesetzen dem stimme ich 100%zu.
    Wir werden es erleben die Veränderung!!
    Auch Gott hat die Augen gerichtet auf unsere korruppten Politker.

  3. Saphiri Says:

    Zitat: „Daher nutze ich jede Gelegenheit, um über das Leid meines Volkes zu berichten.“

    Das ist gut so.
    Nur durch authentische unabhängige Informationen hat die Welt die Chance, sich eine freie Meinung zu bilden.

    Ohne freie Meinungsbildung keine Mündigkeit.

    Ohne Mündigkeit keine individuelle Selbstbestimmung.

    Voraussetzungen, um ein freie Demokrat zu sein.

    Authentische Informationen sind deshalb so wichtig, weil wir hier in Europa unter der Hypnose stehen, Islam sei eine friedliche, tolerante Religion.
    Mit dieser Hypnose werden wir hier in Europa von Islamvertretern und deren Sympathisanten bevormundet, wir dürfen nicht das Negative über den Islam sagen, wir sollen das Positive sagen.
    Das aber ist der Vorgang einer Meinungsmanipulation!

    Dass sich Islamvertreter überhaupt wagen, in einer Demokratie vorzuschreiben, was Demokraten sagen sollen und was sie nicht sagen sollen, ist Beweis dafür, dass Islamvertreter bereits politische Macht in Deutschland/Europa erlangt haben. Freie Meinungseinschränkung ist eine Beschneidung demokratischen, Grundgesetzlich verankertes Recht.

    Forciert wird dies durch die Medien, wodurch auch immer sie sich beeinflussen lassen. Jedenfalls stört es das Wohlfühlklima in EU.
    Erleben kann das jeder Online-Aktiver, der sich kritisch über den Islam äussert. Je nachdem, wer von den Moderatoren gerade Dienst hat, bestimmt, wer von den Onlineaktiven in den Foren gesperrt wird. Islamaffine Meinungsdiktatur in der AAZ ist unübertroffen.

    Initiiert wird das vom Propagandabüro, das islamaffinen Meinungskonsens vorschreibt, sowie Kultursensible Sprache und kultursensible Verlogenheit.
    Das bedeutet, Kritik ist in der Demokratie nicht mehr real möglich, denn Kritik geht nicht mit Kultursensibilität, wenn die kritisierte Kultur sich hinter der Beleidigtseins-Strategie verschanzt. Von daher ist die Opferrolle als taktisches Manöver nachvollziehbar.

    Wenn man meint, in den Revolutionshochburgen Ägypten, …., würde sich Meinungsfreiheit wie in Europa durchsetzen, der irrt. Umgekehrt setzt sich in den Medien in EU Meinungsunterdrückung durch, wie in den islamischen Ländern.

  4. Bazillus Says:

    Das ist der Diskussionsstil von Muslimen: „…Außerdem starb der Prophet Jesus (s.) nicht für die Sünden der Menschen, weil der Sohn der Maria nicht gekreuzigt wurde, wie Allah im Koran offenbart hatte. Da gibt es auch keine Diskussion.“

    Wenn es keine Diskussion gibt, dann gibt dieser Mensch zu verstehen, dass er keinen anderen Gedankengängen zugänglich ist. Er ist zu. Er ist in seinem Koranbuch gefangen. Er kann nicht anders als das wörtlich zu nehmen, was in diesem unseligen Buch steht. Der Koran ist das einzig Wahre. jedes Wort ist unhinterfragbar. Dann hat sich jeder Dialog erübrigt. Dann kann dieser Mensch im Grunde abgeschrieben werden. Er ist gerecht. Alle anderen sind ungerecht. So einfach ist das.

    Er hinterfragt nicht, ob Mohammed schlicht und einfach Lügen in seine Offenbarungen gemischt hat. Mohammed hat ja nicht einmal mit Gott gesprochen, sondern mit einem Mittler, einem Engel. War dieser Engel von Gott gesandt? Worher will Herr Abdullah das wissen? Hat er ihm eine Legitimation gezeigt? Mohammed dürfte wissen, dass Engel – wenn sie nicht vom Himmel können – bestens in der Lage sind zu täuschen, so wie sein Gott, der sich ja selbst als Listenschmied bekennt. Der wahre Gott hätte keine List nötig, wenn er gegen Menschen hätte vorgehen wollen. Wenn der Gott des Islam sich Ränkespielchen gegen Ungläubige ausdenken muss, macht er nicht gerade einen allwissenden und allmächtigen und schon gar keinen weisen Eindruck, eher einen Geist der Primitivität.

    Der einzig wahre liebende Gott spricht nur Worte der Klar- und Wahrheit für alle Menschen und stößt keine Verwünschungen, keine Drohungen, keinen Hass und keine Tötungsaufforderungen aus. Er will das Heil der Menschen. Nur wir Menschen machen da nicht mit und entfernen uns von ihm. Woher will Herr Abdullah wissen, dass der Koran das Wort Gottes ist? Herr Abdullah sollte einmal den Koran im Hinblick auf Wiederholungen lesen. Gott würde auch nicht so viele Worte machen, wenn er Botschaften zu verkünden hätte und schon gar keine Wiederholungen, die im Koran uns ständig begegnen. Das grenzt schon fast an Plapperei. Wichtige Botschaften sind kurz und bündig, etwa wie die 10 Gebote, leicht verständlich und einprägsam.

    Die Muslime erheben den Anspruch, dass der Koran das wörtliche Wort Gottes sei, welches sie in eine Dilemma birngt. Der weise allmächtige Gott würde keine sich widersprechenden Aussagen machen. Die Aussagen des Korans aus Mekka waren andere als die Aussagen des Korans aus Medina. Gott spricht auch nicht in der Reihenfolge der Länge der Verse nach geordnet. Vorn die längsten, hinten die kürzesten. Gott spricht zu einem Feldherrn und Staatsmann das Gleiche wie zu einem normalen Bürger, will sagen, seine Botschaften bleiben gleich in jeder Situation, in der Situation des Kampfes sowie in der Situation der Schwäche oder des Friedens, weil sie Ewigkeitscharakter haben. Er ändert seine Gebote und seine Anordnungen nicht. Im AT hat er die Einehe bestimmt, im Koran hebt er sie auf. Also kann nur der Koran, weil dieser später verfasst wurde, lügen. Wenn der Koran lügt, kann er nicht von Gott sein. Wenn Jesus als Prophet Gewalt ablehnt und der Koran Gewalt legitmiert, kann nur der Koran falsch sein, da Gott dann ja offensichtlich wieder seine Meinung geändert hat und Gewalt nicht das Heil der Menschen im Auge hat. Wenn Jesus einer Ehebrecherin verzeiht, Mohammed aber nicht und sie der Steinigung preisgibt, kann der Koran nur falsch sein, weil Mohammed sich unbarmherzig dieser Frau gegenüber gezeigt hat. Gott ändert seine Verhaltensweisen nicht. Wenn Jesus keine festgelegten Gebete angeordnet hat und der Gott des Islams wohl, dann kann nur der Koran falsch sein, da Gott seine Meinung nicht ändert. Wenn Jesus Petrus befiehlt sein Schwert zurückzuziehen und Gott im Koran zum Kampf mit dem Schwert aufruft, so kann der Koran nur lügen, weil Gewalt, Krieg und Kampf für den Menschen nicht zum Heil gereichen können. So können wir gar viele Beispiele bringen. Der Koran verfälscht das Wort der Bibel nicht umgekehrt. Die Bibel war nachweislich eher da.

    Nur weil es Herrn Mohammed nicht passt, dass Jesus am Kreuz gestorben ist für uns Menschen, weil er seine Position als Siegelprophet wahren wollte und Machtbefugnisse gewaltsamer Art beibehalten wollte, mussten Lügen über Jesus verbreitet werden. Denn würde der Koran den Tod und die Auferstehung Jesu akzeptieren, wäre der Islam ad absurdum geführt, würde der Islam im Nichts versinken. Darum muss der Kern der christlichen Botschaft geleugnet und ausgelöscht werden, so wie Christen ausgelöscht werden dürfen, weil sie den Islam nicht annehmen wollen damals nicht wie heute nicht aus besten Gründen.

    Wir können also mit Fug und Recht sagen, dass der Gründer des Islams sowie der Islam selbst und dessen Gottheit den ewigen Antichristen darstellen.

    Ein Gott, der in seinen Worten und in seinem Charakter so wankelmütig ist wie der Gott des Islams und so handelt wie die Pharisäer des Judentums zur Zeit Jesu, indem er den Menschen unerträgliche Lasten auferlegt und sie in Unfreiheit knebelt, kann nicht der wahre Gott sein.

    Da aber der islam genauso wie das Christentum reine Glaubenssache ist, kann nicht so argumentiert werden, wie Herr ABdullah dies tut iom Sinne von „Da gibt es keine Diskussion“. Er sollte vom Turm der Arroganz heruntersteigen und zunächst einmal sagen: „Herr, ich weiß, dass ich nichts weiß“. Das ist eine echte Ausgangspostition, aus der sich freier und liebender Glaube entwickeln kann. Wer so dogmenhaft argumentiert, lässt keinen Geist in seine Gedankenwelt ein, sondern dieser gefangene Geist verstaubt und wird blind und letztlich gewalttätig.

    Niemand außer Jesus ist nach seinem Tod am Kreuz, auch wenn Herr Abdullah und seine Glaubensgeschwister und sein festgefahrener Glaube an seinen Janusgott dies noch so vehement leugnen mögen, aus dem Jenseits zurückgekommen und hat uns den heiligen Geist gesandt, einen Geist, der Fragen zulässt, der Freiheit und freiwillige Liebe im besten Sinne des Wortes fördert.

  5. Johannes Says:

    An den Diener Allahs, Abdullah:

    Sie haben noch immer nicht meine Fragen beantwortet! Haben Sie als Konvertit noch nicht das ausreichende Wissen über die islamische Ideologie?

    Weitere Fragen mit Bezuig auf obiges Thema:

    Warum war der Prophet des Islam (s.a.s.) so sex-besessen?
    Warum hat er sogar die kleine A´ischa missbraucht?
    Glauben Sie, dass er die 40fache „Manneskraft“ ausgerechnet von einem „Engel“ erhielt?
    Warum hat ihm (s.a.s.) Allah a l l e Frauen, die er haben wollte zugestanden? Hat das etwas mit der Barmherzigkeit des „Listenschmieds“ zu tun?
    Warum hat er sogar seinem Adoptivsohn Zaid die Frau weggenommen und Ehebruch getrieben? (Das war selbst nach de Regeln der Wüstenstämme ein Vergehen)? Von Zaynab wird zwar gesagt, dass sie sehr schön war und auch A´ischas Eifersucht weckte – ist das aber wirklich ein Grund für den „Gesandten Gottes“ seine Sexsucht von Allah befriedigen zu lassen? Hierzu siehe Sure 33, in der Allah die Wünsche seines Propheten (s.a.s.) erfüllt. Beide, Allah und Mohammed, müssen sich in diesen Fragen sehr einig gewesen sein!

    Die Beschreibung von Allahs Männer-Paradies in den Suren 56 und 78 sind ja eindeutig. In einem Leserbrief schrieb eine Muslimin einmal, dass sie in dieses Paradies gar nicht wolle. Es war ihr unvorstellbar, dass ihr irdischer Herr, sich dort mit 72 Jungfrauen amüsierte und sie dabei zuschauen sollte.

    Haben Sie, Abdullah, hierzu Antworten? Ich bin gespannt!

    Salam aleikum!

  6. Carsten Manz Says:

    überdies: bekannterweise lügt sich mohamed eine ahnenreihe bis zu Ismael und Abraham zurecht, von der er seltsamerweise 40 jahre lang keinerlei ahnung hatte! er verdreht DIE zentrale verheißungs-
    geschichte und enterbt israels heiligen bund mit gott- ohne je den komplexen inhalt des buchs der bücher gelesen zu haben. er bezichtigt somit gott selbst der lüge, indem er es als jüdische geschichts- lüge diffamiert.
    1500 j. nach den ersten verkündigungen an die stämme israels weiß mohamed dies ganz genau, obwohl analphabet und bis dato götzendiener einer altarabischen wüstengottheit(ALLAH).
    nie wurde mekka von abraham besucht, geschweige denn eine heilige stätte dort errichtet- eine andere quelle als das alte testament gibt es hierzu nicht, da nur sie zeitlich im kontext steht!!
    aber was schert das einen mohamed?!
    den naiv-gutgläubigen wüstenbeduinen, ca.1500km von jerusalem entfernt, allesamt gänzlich ungebildet wie er selbst, konnte er fabeln auftischen, wie es der rausch der macht nuneinmal erforderte, wollte man zum führer aufsteigen…
    obwohl zahlreiche juden und auch christen in u. um mekka/medina wohnten, wußte mohamed NICHTS von JHWE-Abraham-Isaak-Moses-Salomon-David-Jesus u.allen propheten der vorzeit- da hätte sich GOTT auch einem taubstummen blinden offenbaren können. tat er aber nie!!
    es bleibt nur die spannende frage, ob mohamed ein genialer, trick-betrüger, später despot war, ein halluzinierender psychotiker mit religiöser allüre, oder ob der einflüsterer real war- aber nicht gerade gabriel hieß, luzifer läßt am weltenende ja doch Jesus den vortritt, er kennt seine grenzen…so eine finale sure hätte sich ein größenwahnsinniger despot/schizoparanoider nie ausgedacht…


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