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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ein islamisches Eherecht für die Schweiz? 26. Juni 2011

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 15:52

Professoren der Uni Zürich prüfen, wie das islamische Eherecht hierzulande integriert werden könnte.

Der Gang zum Standesamt wäre nicht mehr nötig,

dafür könnte die Polygamie Einzug halten.

 

Schweizer Universitäten arbeiten an Konzepten, um das islamische Eherecht in die Schweizer Rechtsordnung zu integrieren. Das Schweizer Familienrecht müsse «mit Blick auf auf kulturell und religiös plurale Gesellschaften» überprüft werden, sagt die Zürcher Rechtsprofessorin Andrea Büchler der «NZZ am Sonntag».

 

Unter ihrer Aufsicht entsteht an der Universität Zürich derzeit eine Dissertation zum Thema. Darin schlägt Doktorand Patrick Brozzo vor, dass unter gewissen Bedingungen selbst die Polygamie möglich werde. Auch soll die Trauung auf dem Standesamt freiwillig werden. «Wer beim Imam oder Rabbiner heiraten darf, hat den Vorteil, dass seine Ehe im eigenen Kulturkreis die volle Akzeptanz geniesst», sagt Brozzo. René Pahud de Mortanges, Professor für Religionsrecht an der Universität Freiburg, wirft die Frage auf, ob neben dem westlichen Konzept von Ehe und Familie auch andere, beispielsweise islamisch geprägte Familienbilder im Recht Niederschlag finden sollen. {Quelle: www.tagesanzeiger.ch}

 

 

Polygamie im Islam

 

Ist Polygamie ein Schutz für die Frauen oder nur eine Freikarte für Sex mit mehreren Partnerinnen?

Selbst Moslems sind sich da nicht einig.

   
Zugegeben, die Polygamie ist nicht gerade ein Thema, mit dem wir uns in der westlichen Welt besonders beschäftigen. In Deutschland ist sie verboten und das Christentum bietet für diese Familienform auch keinen Platz. Laut einem Artikel des Spiegels aus dem Jahre 2004 könnte sich die Rechtslage in Deutschland in ferner Zukunft ändern. Nachdem ein Iraker erfolgreich seine beiden Ehen in Deutschland für rechtskräftig erklären lassen konnte, steht die Tür zu einer Duldung der Mehrehe ein erstes, kleines Stück weit offen. Was daraus in Zukunft entstehen kann, bleibt abzuwarten. Die Homoehe hatte sich vor zwanzig Jahren ja auch noch niemand vorstellen können. Ist aber nun die Mehrehe ein Segen oder ein Fluch für die Frauen, den Mann und die Gesellschaft?

 

Verbreitung der islamischen Polygamie: In der Türkei, Tunesien und den Ländern der früheren Sowjetunion ist Polygamie verboten. In allen übrigen islamischen Ländern ist die Mehrehe erlaubt und wird auch mehr oder weniger häufig praktiziert. Besonders verbreitet ist diese Form der Lebensgemeinschaft in Westafrika sowie einigen arabischen Staaten. Zwar entscheiden sich viele junge Moslems aus wirtschaftlichen Gründen für nur eine Ehefrau, doch von einem Aussterben der Mehrehe kann nicht die Rede sein. In Westafrika ist das Besitzen mehrerer Frauen eine Erhöhung des Status und wird deswegen auch vielfach ohne ausreichende finanzielle Mittel praktiziert.

 

Argumente für die Polygamie: Befürworter der Mehrehe führen gern die Versorgung und den Schutz der Frauen als Grund ins Feld. Laut dem Koran (Sure 4:3) diente die Polygamie eigentlich dem Zweck, Witwen und Weisen Schutz und Versorgung zu gewähren. Dieselben Gründe liegen auch bei der Polygamie nach dem alten Testament vor. Schaut man sich jedoch die einzelnen polygamen Ehen an, so sieht es vielmehr so aus, dass die zweite Ehefrau jünger als die erste, die dritte wieder jünger als die zweite ist und so weiter. Offensichtlich liegt in diesem Fällen ganz klar kein solcher Grund der Versorgung schutzloser Witwen vor, sondern das Verlangen des Mannes nach einer neuen, jüngeren Frau.

 

Ein weiterer Grund liegt in der höheren Frauenrate. So gibt es durch Kriege und allgemein schlechtere Lebenserwartung von Männern, mehr Frauen als Männer. Um keine Frauen zu benachteiligen, ihnen also den Schutz und das Recht auf einen Ehemann nicht zu verwehren, darf ein Mann mehr als eine Frau ehelichen. Eine Statistik besagt dazu beispielsweise, dass in den USA 48,8 Prozent Männer und 51,2 Prozent Frauen leben (Quelle: The New Encyclopaedia Britannica, vol. 17, S. 34, 270, 244). Ob dieser geringe Unterschied wirklich eine Polygamie erfordert, darf als fraglich dahin gestellt werden.

 

Immer wieder beliebt bei den Männern ist folgendes Argument. Weil der Mann ja bekanntlich mit einem größeren sexuellen Hunger ausgestattet ist, beugt die Mehrehe dem unerlaubten außerehelichen Sex und Verkehr mit Prostituierten vor, was wiederum die Ehefrau vor ansteckenden Geschlechtskrankheiten schützt. Die Polygamie bewahrt den von Trieben gebeutelten Mann auch davor, sich von seiner ersten Frau scheiden zu lassen, wenn sie sich als unfruchtbar erweisen sollte oder aus gesundheitlichen Gründen keinen Verkehr mehr haben kann.

 

Auch manche Frauen halten die Mehrehe für eine gute Lösung. So mögen viele westafrikanische Frauen diese Form der Lebensführung. Die Frauen helfen sich gegenseitig bei den Hausarbeiten und der Betreuung der Kinder. Manche sind richtiggehend Freundinnen und da ein westafrikanischer Mann oft nicht im selben Compound wie seine Frauen lebt, genießen manche Frauen, dass sie Gesellschaft haben. Diese „ideale“ Form der Polygamie ist aber nicht immer der Fall. Es gibt auch oft erbitterte Streitigkeiten zwischen den Ehefrauen. Oft misshandelt eine Frau die Kinder der Rivalin. Ältere Frauen bevormunden die jüngeren, lassen sie die meiste und härteste Arbeit machen.

 

Argumente gegen die Polygamie: Nun gibt es unter den Muslimen auch strikte Gegner der Mehrehe. So sagen einige sogar, dass der Koran die Polygamie eigentlich verbietet oder zumindest auf sehr wenige Einzelfälle beschränkt. (Sure 4,129: „Ihr könnt nicht mit allen Frauen gerecht sein, auch wenn ihr euch sehr darum bemüht“. Sure 4,3: „Fürchtet ihr, sie alle nicht gleich mit Gerechtigkeit behandeln zu können, so heiratet nur eine“). Aus westlicher Sicht scheint es unmöglich, dass Frauen in einer polygamen Ehe glücklich sein können. In Westafrika steht jedoch für viele Frauen die Liebe bei der Heirat nicht zur Debatte. Vielmehr ist ein Ehemann ein Versorger und ermöglicht der Frau, Kinder zu gebären. Das Denken westlicher und afrikanischer Frauen ist eben doch sehr unterschiedlich. Nach der Bibel hat Gott die Monogamie eindeutig als von ihm gewolltes Ehemodell gewollt, wenn es im ersten Buch Mose 2, 24 heißt: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und sie werden ein Fleisch sein“.

 

Das Bibelzitat ist der Elberfelder Bibel 1905 entnommen.

 

{Quelle: www.suite101.de – von Sonja Hartwig}

 

2 Responses to “Ein islamisches Eherecht für die Schweiz?”

  1. Saphiri Says:

    Islamische Eherecht kontra Landesgesetze.

    Es gibt den einen Rechte, die den anderen nicht gewährt sind.

    Was soll das?

    Islam als Zwie-Spaltung der Gesellschaft? In demokratische und in Islamische?

    Reicht es nicht dass man in EU nach islamischem Brauch heiraten kann, warum dann auch noch islamisches Eherecht? Hiess es nicht einmal, Islam sei Religion? Was also hat das mit Rechten zu tun? Dafür haben wir unsere Gesetze, für alle gleich gültig.

    Ist also Religionsfreiheit nur der Vorwand um Freiheit für islamische Gesetze zu missbrauchen?

    Was haben wir für Politiker? Hirnlose?

    Reicht es nicht, dass in den EU-Demokratien die Prügelstrafe für Frauen schon legalisiert wird? (Strafmindernd für die prügelnden muslimischen Ehemänner, siehe Darmstädter Richterin.)

    Wir brauchen keine Zwei-Klassen-Gesetze.
    In islamischen Ländern können sie nach Herzensliebe heiraten, nach welchem Gesetz auch immer, aber nicht unter dem Schutzmantel unserer Demokratien.

  2. Erich Foltyn Says:

    der größte Blödsinn ist ja die Kombination von mehreren Ehefrauen, Verschleierung und ewiger Kriegführung, um dieses Prinzip gewaltsam aufrecht zu erhalten und dazu noch religiöse Gründe. Und daß man dann noch alles Andere weg haben will, bis kein Mensch mehr arbeitet, nur noch einen fahren läßt auf den Güter- und Werte-Produzierenden Teil der Menschheit, der es wirklich geschafft hat, daß soviele Menschen unter guten Lebensbedingungen in Würde leben können.


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