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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Gegen islamistische Geschichtsfälschung: 24. Juni 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 14:03

Israel wurde erworben, nicht gestohlen

 

 

Die Zionisten haben das Land der Palästinenser gestohlen: Das ist das Mantra, das sowohl die Hamas als auch die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) ihren Kindern beibringen und in ihren Medien propagieren. Diese Behauptung ist von weitreichender Bedeutung, wie Palestinian Media Watch erklärt: „Die Gründung des Staates Israel wird als Akt des Diebstahls dargestellt, und die Tradierung dieser Darstellung als historische Ungerechtigkeit dient als Basis für die Nichtanerkennung Israels durch die PA.“

 

Die Anschuldigung des Diebstahls unterminiert Israels Position auch international. Doch entspricht diese Anschuldigung der Wahrheit? Nein, das tut sie nicht. Ironischerweise repräsentiert der Aufbau Israels die friedfertigste Migration und Staatsgründung in der Geschichte. Um das zu verstehen, muss man den Zionismus in seinem Kontext betrachten. Einfach gesagt ist Eroberung die historische Normalität. Regierungen auf der ganzen Welt gründen auf Invasionen; fast alle Staaten wurden auf Kosten anderer gegründet. Niemand ist dauerhaft an der Macht, die Wurzeln aller gehen auf andere Orte zurück.

 

Germanische Stämme, Horden aus Zentralasien, russische Zaren und spanische/ portugiesische Konquistadoren haben die Landkarten umgestaltet. Moderne Griechen haben nur noch eine spärliche Verbindung zu den Griechen der Antike. Wer kann noch zählen, wie oft Belgien überrannt wurde? Die Vereinigten Staaten wurden auf Grundlage des Sieges über die Ureinwohner Nordamerikas gegründet. Könige plünderten Afrika, Arier fielen in Indien ein. In Japan haben die Yamato-Völker jede noch so kleine Gruppe, wie beispielsweise die Ainu, einfach eliminiert.

 

Der Nahe Osten hat aufgrund seiner zentralen Lage und seiner Geographie überdurchschnittlich viele Invasionen erlebt, darunter die durch die Griechen, die Römer, die Araber, die Kreuzritter, die Seldschuken, die Timuriden, die Mongolen und die modernen Europäer. Und innerhalb des Gebietes wurden einzelne Regionen, so beispielsweise Ägypten, mehrfach erobert und wieder zurückerobert. Das Land, das jetzt Israel ausmacht, ist dabei keine Ausnahme. In seinem Buch „Jerusalem Besieged: From Ancient Canaan to Modern Israel“ schreibt Eric H. Cline: „Keine andere Stadt wurde in ihrer Geschichte so bitter umkämpft wie Jerusalem.“ Diese Aussage wird von ihm gestützt, indem er „mindestens 118 verschiedene Konflikte in und um Jerusalem während der letzten vier Jahrtausende“ zählt.

 

Er berechnet weiter, dass Jerusalem mindestens zweimal komplett zerstört, 23 Mal belagert, 44 Mal erobert und 52 Mal angegriffen wurde. Die PA fantasiert heute, dass die heutigen Palästinenser von einem Stamm des alten Kanaan abstammten, den Jebusiten, dabei sind sie in überwiegender Mehrheit die Nachfahren von Invasoren und Immigranten, die aus ökonomischen Gründen einwanderten. Gegen diese Reihe von nicht enden wollenden Eroberungen, Umstürzen und Gewalt sind die Bemühungen der Zionisten, bis 1948 eine Präsenz im Heiligen Land aufzubauen, erstaunlich mild, eher kaufmännisch als militärisch. Zwei große Imperien, die Ottomanen und die Briten, regierten Eretz Yisrael; im Gegensatz dazu fehlte den Zionisten jede militärische Macht. Es war ihnen unmöglich, einen Staat durch Eroberung aufzubauen.

 

Stattdessen kauften sie Land. Im Herzen des zionistischen Unterfangens bis 1948 stand der Erwerb von Eigentum, Dunam für Dunam, Haus für Haus, Hof für Hof. Der Jewish National Fund, der 1901 gegründet wurde, um Land in Palästina zu kaufen, und somit „die Gründung einer neuen Gemeinschaft von freien Juden, die sich aktiv in friedfertiger Wirtschaft engagieren“ zu unterstützen, war die wichtigste Einrichtung – nicht die Hagana, die im Verborgenen agierende Verteidigungsorganisation, die 1920 gegründet wurde.

 

Die Zionisten konzentrierten sich auf die Regionen, die öde und unfruchtbar waren und als nutzlos galten. Sie haben nicht nur die Wüste zum Erblühen gebracht, sondern auch Sümpfe trockengelegt, Wasserkanäle gereinigt, Brachland regeneriert, kahle Hügel aufgeforstet, Felsen gereinigt und den Boden entsalzt. Jüdische Regenerierungs- und Sanierungsarbeiten reduzierten die krankheitsbedingten Todesfälle drastisch. Erst als die britische Mandatsmacht 1948 Palästina aufgab, woraufhin die arabischen Staaten ins Feld zogen und alles daran setzten, die Zionisten zu zerschlagen und vertreiben, haben diese die Waffen zur Selbstverteidigung ergriffen und Land durch militärische Eroberungen gewonnen. Selbst dann flohen die Araber von ihren Ländereien, wie der Historiker Ephraim Karsh in seinem Buch „Palestine Betrayed“ darstellt. Äußerst wenige wurden zum Gehen gezwungen.

 

Die Geschichte widerspricht also dem palästinensischen Narrativ, dass „zionistische Banden Palästina gestohlen und sein Volk vertrieben haben“, was dann zu einer Katastrophe geführt haben soll, die von „bislang ungekannten Ausmaß in der Geschichte“ gewesen sei (so ein Schulbuch der PA für die 12. Klasse) oder dass Zionisten „das palästinensische Land geplündert haben und ihren Staat auf den Ruinen des palästinensischen arabischen Volkes errichtet“ hätten (wie ein Kolumnist in einer Tageszeitung der PA schreibt). Internationale Organisationen, Leitartikel in Zeitungen und Petitionen von Fakultäten wiederholen diese Unwahrheit wieder und wieder.

 

Israelis sollten stolz sein und daran erinnern, dass der Aufbau ihres Landes auf der gewaltlosesten und zivilisiertesten Bewegung eines Volkes in der Geschichte der Menschheit basiert. Israel wurde nicht von Banden gestohlen, Kaufmänner haben Israel erworben.

 

Von Daniel Pipes – Der Autor ist Präsident des Middle East Forums.

 Jerusalem Post, 22.06.11 – Übersetzung: Botschaft des Staates Israel in Berlin / Foto: MFA (Archiv)

 

6 Responses to “Gegen islamistische Geschichtsfälschung:”

  1. Abdullah Says:

    Gewaltlos ? Muß wohl ein Druckfehler sein.

  2. Bazillus Says:

    Warum leben in Israel immerhin 20 % Muslime, in den palästinensischen Gebieten will man jedoch keinen Juden sehen. Hat wohl was mit dem koran und Mohammed Verhältnis zu den Juden zu tun, gell?

  3. Gefrotzelter Says:

    Ich stieß erst kürzlich in anderen Seiten auf dieses Faktum und fand es äußerst interessant.

    Ich denke nicht, dass Reiseberichte, die von Menschen verschiedener Nationen stammen, insbesonderes da sie im 19 Jahrhundert entstanden sind, dermaßen straff propagantistisch aufeinander abgestimmt wurden um sie einfach als Lüge abzuqualifizieren zu können.
    Ich muss gestehen: Auch ich war überrascht, ob dieser geschichtlichen Umdeutung und den Widerspruch bezüglich der Reiseberichte von damals..
    Aber, wenn man sich die Argumentationslinie unserer „netten“ Mitbürger heute ansieht, fallen einem schon Ähnlichkeiten auf (siehe die Aussage: „Land aufgebaut“ – sozusagen unser – ich sag eher: abgebaut).

  4. Saphiri Says:

    Wenn Land gekauft wurde, dann sind sicherlich Urkunden vorhanden.

    Im Verfälschen und irreführenden Taktiken, sind geschulte Islamisten.

    Mit Engelszungen hat der Mufti von Jerusalem verhindert, dass Juden, jüdische Kinder nach Judäa auswandern konnten, um den Gaskammern zu entkommen.
    Er hat es begründet: dass jedes jüdische Kind der Beginn einer neuen jüdischen Generation sei. Der Mufti, al Husseini, forderte die Regierungen in Bulgarien, Italien und Ungarn u.a. auf, die Ausreise der Juden nach Palästina zu verhindern und sie stattdessen nach Polen zu schicken. Ribbentrop veranlasste im deutsch-arabischen Interesse, die Ausreise zu verhindern. ( Nachzulesen in Jan Riebe, Diplomica Band 26, S. 64ff, bei Wiesenthal, Gensicke, und Originalbriefe derjenigen Zeit)

    Die bis Dato verbliebenen Connections, einiger Mitglieder der ehemaligen DDR, zeigen die einst engen Gesinnungs-Beziehungen zwischen der Nachfolgeorganisation des Mufti von Jerusalem (Arafat) und der Nazis. Diese verbergen sich geschickt getarnt unter den Linken, um ja nicht aufdecken zu lassen, dass sie selbst eigentlich ins rechtsextreme judenfeindliche Lager gehörten.

    So erklärt sich einige fanatische Unterstützung der Hamas aus Deutschland.

    Die Gesinnung der islamischen Palästinenser verbohrt sich darauf, dass Juden nicht zu dulden seien, weil sie sich nicht zum Islam bekehren.

    Als Demokrat sehe ich gerade hierin den Grund, Israel zu Unterstützen, weil die jüdische Kultur ein älteres Daseins-Recht in der bereits im Alten Testament beschriebenen Gegend hat, als die islamische Kultur, die erst erobernd und verdrängend aus der Wüste im Süden vordrang.

    Würde man es heute umgekehrt machen, dass jüdische und christliche Kultur erobernd und verdrängend nach Mekka und Medina vordrängten, so würden sich die Islamisten vielleicht besinnen, dass jeder Kultur ihr Daseinsrecht zu respektieren ist.

    Schon allein auf Grund der Verbrechen des Mufti von Jerusalems, der verantwortlich ist für tausende umgebrachte Juden, sowie der geplante Vernichtungsüberfall 1967, der islamischen Staatenverbündeten, sollten die Hamas zufrieden sein, wenn sie einen eigenen Staat bekommen.

    Jerusalem muss aber der Welt gehören und von der Welt geschützt sein, denn Jerusalem ist auch eine heilige Stätte aller Christen(ohne politische Ansprüche), nicht nur der Juden.

    Mohammed war nur der Einbrecher in eine bestehenden Kultur, und deren heiligen Stätten. Seit dem haben wir Kriege um Kriege? Seit über tausend Jahren. Diese Einbrecherkultur muss in ihre Schranken gewiesen werden. Der Inhalt des Buches der Moslems wird auch auf ewig dafür sorgen, dass wir weiter Kriege um Kriege haben werden, wenn den Islamisten weiter der Hof gemacht wird.

  5. Johannes Says:

    An Saphiri:

    Warum gehört Jerusalem der „Welt“? Jerusalem ist die dreitausendjährige Hauptstadt Israels! Jerusalem gehört allein dem jüdischen Volk! Allerdings bezeichnete der HERR JESUS Jerusalem als „die Stadt des Großen Königs“! Ein deutlicher Hinweis darauf, wem Jerusalem tatsächlich gehört. Deshalb wird das kleine Land Israel – so groß wie Hessen – viele Male in der Bibel als „Gottes Eigentum“ bezeichnet, das dem Volk Israel zu „ewigem Besitz“ gegeben ist, nicht untergehen!

    Deshalb hat das jüdische Volk und sein Land „Erez Israel“ auch eine große Zukunft – trotz aller Bedrohung. Bitte einmal lesen Jeremia 31, 35ff und das ganze Buch des Propheten Sacharja! Es lohnt sich und weitet den Blick!

    Und im Übrigen: Das Verhältnis zwischen Juden und Christen hat der Apostel Paulus in seinem Brief an die Römmer in den Kapiteln 9-11 ausführlich und eindrücklich beschrieben. Lesebefehl! Und die übliche Meinung zu diesem Thema korrigieren!

  6. du brauchst Jesus Says:

    Roger Liebi – Israel und die Besetzten Gebiete – Was sagt die Bibel zum Westjordanland – Teil 1
    bibelchannel

    Roger Liebi – Israel und die Besetzten Gebiete – Was sagt die Bibel zum Westjordanland – Teil 2


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