kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Kopftuch ist geil“ – ein Werbespot von Pro Sieben 22. Juni 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 22:23

Sollen wir es als Schulkleidung empfehlen?
  

Wir finden die verschleierten Frauen hier alle prima, das haben uns Fatima und vielleicht auch Claudia beigebracht. Sonne, Mond und Sterne. Ich habe mir heute ein Kopftuch ausgesucht. So wie die Frau in der Werbung. Ein schönes buntes Kopftuch mit Kordeln. Ich bin zwar blond, aber das macht nichts. Ich trage es so wie die hübsche Werbeträgerin, die sich natürlich für die Schönste hält. Vielleicht kriege ich dann auch ein Engagement. Zudem kann ich es schon mal üben, wie es sich anfühlt. Ich finde, wir sollten in den Schulen die Kopftuchpflicht einführen!

 

In einem Forum schrieb ein Leser zum Video: „Das Kopftuch ist weniger ein Symbol für die Unterdrückung der Frau! Warum tragen dann so viele Kopftuch-Tanten die Nase so hoch und versuchen sogar das Recht auf Kopftuch gerichtlich durchzusetzen? Die Kurzmitteilung des Kopftuchs lautet: „Ich Kopftuchtante bin gut, ihr Ungläubigen seid nichts wert“! Das Kopftuch ist eine arrogante Botschaft. Da es sich dabei auch noch um das Symbol einer totalitären, zu Morden, Plünderungen und Intoleranz aufrufenden Politik handelt, die unter dem Deckmäntelchen der Religion, entsprungen ist, gehört dieser Islam und seine Betriebsanleitung Koran, der islamische „Mein Kampf“, verboten! Heißt Djihad nicht frei übersetzt auch „Mein Kampf“? Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt“, Thomas Mann“ {Donau Falter Zeitung: von Anne Sacher}

 

 

Fatwa zu der Frage, ob das Tragen des Kopftuches Pflicht für muslimische Frauen ist

Einigkeit unter muslimischen Gelehrten: Kopftuch ist Pflicht für jede Muslimin

 

Von dem Rechtsgutachter Dr. Yusuf al-Qaradawi, dem Vorsitzenden der „International Union of Muslim Scholars“ (IUMS)

(Institut für Islamfragen, dh, 06.06.2011)

 

Frage: „Wir beurteilt der Islam den sogenannten ‚Hijab‘ [das Kopftuch], das die Haare [einer Frau] bis zum Hals bedeckt'“?

Antwort: „Der Islam betrachtet das Tragen des Kopftuches als Pflicht. Allah hat es in seinem Buch [dem Koran] befohlen, in der Sure des Lichtes: ‚… und sie sollen ihre Tücher über ihre Kleiderausschnitte ziehen‘ (Sure 24, 31). Dies ist ein Befehl. Der Buchstabe ‚l‘ [für ‚li‘ im arabischen Korantext in dem Wort ‚li-yadribna‘, d. h. sie sollen zudecken] deutete eine Befehlsform an. Deshalb ist das Kopftuch eine Pflicht und eine Säule [des Islam]. Aber es steht nicht auf derselben Ebene wie die verpflichtenden Gebote wie das Gebet.

 

Einige fragen, ob das Kopftuch genauso verpflichtend ist wie das Beten. [Die Antwort lautet]: Nein. Die Pflichten [des Islam] sind verschieden in ihrer Verbindlichkeit. Denn es gibt Pflichten, die wir ‚die Säulen der Pflichten‘ nennen. Damit sind die Säulen des Islam gemeint wie die Befolgung des Betens, das Zahlen von Almosen, das Fasten im Ramadan und das Verrichten der Pilgerfahrt nach Mekka. Diese sind die Säulen des Islam. Darauf ist der Islam errichtet. Diese Pflichten unterscheiden einen Muslim von einem Nichtmuslim. So sagte Muslim [einer der Überlieferer]: ‚Der Unterschied zwischen Glauben und Unglauben ist das Aufgeben des Gebets‘.

Also, das Tragen des Kopftuches ist eine Pflicht und eine Säule, die sich aber nicht auf derselben Ebene der Verpflichtung befindet wie das Gebet. Dies heißt jedoch nicht, dass diese Pflicht eine Nebenpflicht ist. Nein! Es ist ein tatsächlicher Befehl des Islam. Die ganze muslimische Gemeinschaft [arab. al-umma] ist sich darüber einig. Kein muslimischer Gelehrter, sei er Sunnit, Schiit, Ibadit o. a. hat jemals bestritten, dass das Tragen des Kopftuches eine Pflicht für jede Muslimin ist“. {Quelle: www.youtube.com/watch?v=VQj-DiEsMOUwww.islaminstitut.de }

 

 

8 Responses to “„Kopftuch ist geil“ – ein Werbespot von Pro Sieben”

  1. Sandra Says:

    oh man oh man. Als Frau finde ich es beschämend. Aber scheinbar brauchen wir „echte Männer“, damit wir uns als „echte Frauen“ fühlen können. Noch viel schlimmer als die hochnäsigen „reinen“ Original-Moslemfrauen finde ich die Konvertitinnen. Meist unattraktiv, ein Fall für den Psychiater, die auf einmal „die Wahrheit“ gefunden haben… erbärmlich.

  2. Saphiri Says:

    „Sollen wir es als Schulkleidung empfehlen?“

    In Deutschland gilt das Gesetz der Gleichberechtigung.

    Es kann also als Schulkleidung nur dann eingeführt werden, wenn es für beide Geschlechter gleich gilt.

    Im Koran steht ausdrücklich, dass die Keuschheit für beide Geschlechter gilt.

    Für Frauen gilt, sie sollen ihre weiblichen reize verbergen, ihren Busen mit einem Tuch bedecken.
    Sehe ich mit der Bild oben an, da sitzt die Frau mit dem gelben T-Shirt NICHT nach dem Koran Gebot bedeckt. Im Gegenteil, sie drückt ihre weiblichen Reize durch das Konturenenge T-Shirt richtig heraus. Was sie wohl für weibliche Reize auf dem Kopf trägt? Noch einen Busen, mit Tuch abgedeckt?

    Oder doch? Kopftuch eine Sklaven-Markierung, das die Trägerin als einen Besitz anzeigt? Denn ein Kopftuch versteckt keine weiblichen Reize, wie im Koran gefordert – was man anhand des Bildes oben erkennen kann.

    Wollen wir Kopftücher als Sklaventum-Markierung für alle, oder nur für Mädchen als rassistische Markierung in unseren Schulen als Schulkleidung haben?

    • Hoda Zllm Says:

      Sie haben Recht.. das Bild zeigt keine Vorbild-Kopftuchträgerin. die Dame mit dem gelben T-Shirt, wie Sie richtig beschreiben, versteckt keineswegs ALLE ihre Reize. Doch bedeutet dies nicht, dass das Kopftuch allgemein unsinnig ist. NUR weil es eben Beispiele gibt, die es falsch machen, müssen Sie nicht das ganz pauschalisieren und die Gebote einer Weltreligion in Frage stellen und sogar dem Sklaventum bezichtigen! Ich finde dies sehr niveaulos von Ihnen…
      Wenn es Menschen gibt, die über die Straße laufen, trotz roter Ampel, dann gilt es diese Menschen zu kritisieren, nicht aber die rote Ampel, die wohl nach Ihrer dieser Äußerung ja abgeschafft werden müsse, und wenn wir weiterspinnen, wie Sie, wohl auch mehrdeutig ist, und nicht etwa dafür da ist, Menschenleben zu schützen, sondern vielleicht etwas anderes markiert, eine Versklavung der Passanten, die hier nach Gesetz stehen zu haben, ob es ihnen gefällt oder nicht.
      Wie ist das? Natürlich nicht vergleichbar, denn der Islam ist weitaus mehr.. würden sich Menschen wie Sie nur mehr damit auseinandersetzen und sich nicht nur der Mehrheitsgesellschaft anschließen, weil das bequemer ist, als sich selbst eine Meinung zu bilden.. getreu dem Motto, wenn die Bild-Zeitung mir schon eine Meinung aufzwingt, wieso mir denn noch ein eigenes Bild vom Leben machen.

      • Athena, godess of wisdom Says:

        Es bedarf keiner populistischen Meinungsäußerungen zum Thema Islam. Wer den Koran, die Fatawa (z.B. auf der Seite des Islaminstitutes), und ggf. noch die Hadith liest sowie sich seinen Blick für die Realität nicht verstellen läßt, der weiß genug. Genug, um zu wissen, daß JETZT die Stunde ist, für eine lebenswerte Zukunft unserer Nachkommen einzutreten, auch wenn es weh tut!

  3. Johannes Says:

    an Sandra: extrem dick ist ja die deutsche Konvertitin und sogar „Imamim“ in Hamburg, Halima Krausen oder so ähnlich. Obwohl sie von ihren neuen Glaubensgenossen nicht anerkannt ist, schwafelt sie besonders viel islamisches Gedöns und hofft auf weitere Konvertitinnen. Was sie anbetrifft, ist ihre Ganzkörperbedeckung schon angebracht …

    Ihr von Koran und Hadith bestimmtes Schicksal scheint sie noch nicht zu kennen oder aber sie verdrängt es:

  4. G.*-K.* Says:

    Welche religiösen Quellen werden herangezogen?

    Im Koran geben nur wenige Stellen über die Kleidung von Frauen Auskunft. Rechtsgelehrte im Scharia-Islam verweisen auf drei Suren, von denen jedoch keine einzige einen eindeutigen Anhaltspunkt liefert, dass Frauen ein Kopftuch bzw. einen gesichtsverhüllenden Schleier tragen müssen.
    In Sure 24,31 wird Frauen nahegelegt, einen „himar“ (Schal) zu tragen, der ihren Schmuck verdeckt. Dieser Vers richtet sich im Prinzip gegen Prahlerei, eine Verschleierung des Gesichts oder des ganzen Körpers lässt sich daraus nicht ableiten. In Sure 33,59 wird „gilbab“ (Gewand) erwähnt, welches „Frauen und Töchter des Propheten und Frauen des Gläubigen“ tragen sollen, damit sie „erkannt“ und nicht belästigt werden. Die Sure 33,53 richtet sich nur an die Frauen des Propheten, die, wenn sie um etwas bitten, dies hinter einer Abschirmung („higab“) tun sollen. IslamwissenschafterInnen deuten diese Abschirmung als Trennwand und keinesfalls als Kleidungsstück. Klassische Koran-Interpreten dagegen ziehen daraus die religiöse Pflicht für Musliminnen ein Kopftuch bzw. eine andere Verschleierung „hijab“ zu tragen.

    Die Verschleierung des gesamten Körpers sei „eine Gefährdung des sozialen Friedens“, ließ kurz vor Weihnachten der katholische Bischof Egon Kapellari von der Diözese Graz-Seckau verlauten, sein protestantischer Kollege Michael Bünker bezeichnete die Burka als ein „Symbol für Unterdrückung“ und Frauenministerin Heinisch-Hosek sprach sich gleich für ein Verbot der Ganzkörperverhüllung in öffentlichen Gebäuden aus. Dagegen winkte die Islamische Glaubensgemeinschaft ab: sie habe zwar keine Symphatie für den Gesichtsschleier, plädiere aber für das Selbstbestimmungsrecht der Frauen. Und auch für die Grüne Alev Korun ist die Verschleierung „nicht wünschenswert, ein Verbot aber der falsche Weg“.

  5. Saphiri Says:

    Bei öffentlicher Vermummung hört das Persönlichkeitsrecht des Individuums auf. Die Selbstbestimmung hat die Rechte der anderen Teilnehmer in der Öffentlichkeitsteilnahme zu berücksichtigen.

    Wenn gezweifelt wird, was die Rechte der anderen sind, kann man anhand einer Volksbefragung herausfinden.

    Man solmte zwischen freier Selbstbestimmung und suggerierter (vermeintlicher)Selbstbestimmung unterscheiden.

    Indoktrinierung durch Ideologie lässt eine freie Selbstbestimmung überhaupt nicht mehr zu. Das macht ja den Sinn der Gehirnwäsche, dass man nicht mehr selbst weiss, was man ursprünglich wollte, oder gewollt hätte.

  6. K@mmerjäger Says:

    Eine Überlegung die sich dabei aufdrängt ist:
    Wenn d.weibliche Kopfhaar den Musel-Mann
    sexuell so hemmungslos macht – und er nur
    durch Verhüllung des Selbigen in seinem,sagen
    wir mal „Rammel-Wahn“ etwas gebremst wird,
    dann sagt DAS wohl eine Menge über „Väter“
    aus, die ihre 6, 7 oder 8 jährigen Töchter mit
    einem Kopftuch „schützen“ müssen – aber mal
    ehrlich, schützen vor Wem? Vor Männern wie
    Papi, die das Haar eines Kindes erregen kann?

    Immer wenn ich in unserer Stadt einen dieser
    Musel-Papi’s mit einem Kopftuchkind sehe, dann
    fallen mir die leeren,verlorenen Blicke dieser
    Kinder auf – u.wenn ich mir dann die Gesichter
    dieser „Papi’s“ anschaue, überkommt mich Ekel.

    http://www.open-speech.com/threads/293663-Schönes-islamische-Welt/page3


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