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Eurorettungsschirm verstößt gegen Nächstenliebe 21. Juni 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 14:16

 Katholischer Erzbischof: Griechenland nutzte EU jahrelang nur aus

Erzbischof Foskolos: Vielleicht hatte man eine falsche Vorstellung von der europäischen Union. Viele Jahre lang hat das Volk die EU als „Milchkuh“ betrachtet: Man bekommt Geld und tut nichts dafür.

Athen (kath.net): Griechenlands Politik hat die EU jahrelang nur ausgenutzt und erntet jetzt, was es mit seiner Untätigkeit gesät hat. Dies meinte der katholische Erzbischof von Athen, Nicolas Foskolos, über die Krise in Griechenland gegenüber „Radio Vatikan“. Nicht nur die Spitzen der Gesellschaft, auch die breite Masse seiner Landsleute habe zu der Krise beigetragen, erläuterte der Erzbischof von Athen weiter in dem Gespräch. Wörtlich sagte der Erzbischof: „Vielleicht hatte man eine falsche Vorstellung von der europäischen Union. Viele Jahre lang hat das Volk die EU als ‚Milchkuh‘ betrachtet: Man bekommt Geld und tut nichts dafür. Dasselbe gilt für die höhere Ebene. Seit Griechenland 1981 in die Europäische Gemeinschaft, später EU, eingetreten ist, haben unsere Politiker Geld erhalten, aber nichts zur Entwicklung des Landes getan, wie es in den europäischen Direktiven vorgesehen wäre.“

 

Auf eine Entspannung in Griechenland durch eigene Anstrengungen setzte der Erzbischof nicht mehr. „Wenn von Seiten der EU nicht ernsthafte Maßnahmen gesetzt werden, wird Griechenland leider eine Art Kolonie Europas werden. Wenn es wirklich die anderen sind, die für uns entscheiden, würde mich das als Griechen sehr treffen. Aber ich denke wirklich, dass das Land nur auf diese Weise aus seinen Schwierigkeiten heraus findet.“ Die katholische Kirche in Griechenland ist eine winzige Minderheit von einem halben Prozent.

 

Die Zahl von Menschen in Notlagen wachse: „Einige sprechen von 300.000 Personen – Flüchtlinge und Asylsuchende. Sie sind in ganz Griechenland verstreut, viele bitten uns um Hilfe. Die Caritas von Athen hat ein eigenes Flüchtlingsbüro eingerichtet, außerdem sind Mutter-Theresa-Schwestern da. In den letzten Monaten haben wir festgestellt, dass zunehmend auch Griechen um Hilfe bitten, weil sie nichts zu essen haben. Jeden Tag werden es mehr. Die Pensionen und Gehälter fallen im Wert, und die, die gestohlen haben, zahlen nichts bis heute.“

 

 

Schachtschneider kritisiert korruptes politisches System Griechenlands!

 

Löwenstein (idea): Als Verstoß gegen die christliche Aufforderung zur Nächstenliebe hat der Staatsrechtler Prof. Karl Albrecht Schachtschneider (Nürnberg) den geplanten Euro-Rettungsschirm für Griechenland bezeichnet. Das Land verfüge über genügend Reserven, um seine Finanzkrise allein bewältigen zu können, sagte Schachtschneider bei der Jahrestagung der Vereinigung „Die Wende“, die vom 17. bis 19. Juni in Löwenstein bei Heilbronn stattfand. Die Initiative setzt sich für eine „geistig-kulturelle Erneuerung Deutschlands“ auf der Basis christlicher Werte ein. Schachtschneider zufolge sollten der Internationale Währungsfonds und die EU-Gremien darauf drängen, dass „das korrupte politische System Griechenlands“ die Reichen im eigenen Land zur Sanierung der Staatsfinanzen heranziehe und staatliche Einrichtungen verkaufe, anstatt der Bevölkerung unerträgliche Lasten zuzumuten. „Der Rettungsschirm hilft der herrschenden Klasse und den Banken, aber nicht dem Volk“, so Schachtschneider. Die Bevölkerung wehre sich zu Recht gegen höhere Unternehmenssteuern, Arbeitslosigkeit und Gehalts- und Rentenkürzungen, wie sie vom Ausland verlangt würden. Eine aufgezwungene Fremdherrschaft und Bevormundung könne man nicht Nächstenliebe nennen.

 

Ein weiteres Argument gegen die angebliche Nächstenliebe sei, dass der Rettungsschirm gegen das Grundgesetz verstoße. Er verletze beispielsweise die Budgethoheit des Bundestags, indem es die Regierung ermächtige, bis zu zwei Drittel des jährlichen Bundeshaushalts zur Finanzierung fremder Staaten auszugeben. Auch sei es Zentralbanken verboten, Anleihen von anderen Staaten zu kaufen. Dies sehe aber der Rettungsschirm vor. „Mit solchen Rechtsbrüchen hilft man niemandem, und schon gar nicht darf man sie mit Nächstenliebe kaschieren“, erklärte Schachtschneider. Die 1995 gegründete Aktion „Die Wende“ möchte die „unersetzbare Bedeutung christlichen Glaubens und christlicher Ethik“ für das Bestehen des Staates aufzeigen. Sie hat nach eigenen Angaben rund 1.000 Freunde in allen Bundesländern. Vorsitzender ist der Studienrat Jörg Birnbacher (Wendelstein/Mittelfranken).

 

8 Responses to “Eurorettungsschirm verstößt gegen Nächstenliebe”

  1. Enoch Says:

    Nein, das is nur der Anfang des dritten Kreuzzuges gegen die Welt der Orthodoxen. Es ist doch sichtlich.oder?

  2. Saphiri Says:

    Griechenland hat betrogen, um in die EU aufgenommen zu werden.
    Damit hat Griechenland das Hemd der EU-Staaten gefordert.
    Staat nun mit den Griechen zu zürnen, sollten wir auch unseren Mantel den Griechen geben.

    Das wäre Nächstenliebe.

    Wir teilen den finanziellen Verlust mit den Greichen. Denn geteilter Schaden ist halber Schaden?

    • G.*-K.* Says:

      Ich denke ,dass passt sehr gut hierher!wovon viele nicht dran denken wenn Sie zu Räubern und Verlogenen Betrüger werden!!

      Getrost in Gottes Hand liegt alles und seinem Auge!!

      urch mich geht man hinein zur Stadt der Trauer,
      Durch mich geht man hinein zum ewigen Schmerze,
      Durch mich geht man zu dem verlornen Volke.
      Gerechtigkeit trieb meinen hohen Schöpfer,
      Geschaffen haben mich die Allmacht Gottes,
      Die höchste Weisheit und die erste Liebe
      Vor mir ist kein geschaffen Ding gewesen,
      Nur ewiges, und ich muss ewig dauern.
      Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!“

      – Inschrift auf dem Tor zur Hölle,

      Der
      fünfte Graben ist mit kochendem Pech gefüllt, „in dem die Bestechlichen büßen.! Eine
      —————————————–
      besondere Gruppe von Teufeln, die Malebranche, holt ihre Seelen und bewacht sie: wer den Kopf aus der Pechflut steckt, wird mit Gabeln an Land gezogen und dort geschunden. Dante und sein Begleiter schaffen es, den Teufeln zu entkommen, und gelangen in den sechsten Graben. Dort müssen die“ Heuchler “ in schweren vergoldeten Bleimänteln einherschreiten. Unter ihren Tritten leidend liegen die gekreuzigten Ratsmitglieder der Pharisäer am Boden, darunter Kajaphas, der vor der Jerusalemer Ratsitzung heuchlerisch dazu geraten hatte, Jesus Christus zum Wohle des Staates zu töten

      Im siebten Graben werden“ Diebe und Räuber“ unablässig von Schlangen angegriffen, durch deren Bisse sie zu Asche zerfallen, um bald darauf wieder auferstehen zu müssen – die ewige Strafe der Diebe. Nicht alle Sünder werden von den Schlangen lediglich gebissen, andere verschmelzen mit ihnen (oder einem Drachen) zu einem ungeheuerlichen Ungetüm. Hinterlistige Berater und betrügerische Räuber büßen, indem sie wie Glühwürmchen in Flammen gehüllt durch den achten Graben schweben.

  3. G.*-K.* Says:

    Wenn sich Staaten der Eu wehren weiterhin Bargeld zu investieren ,dann zu recht !
    denn auch Sie muessen lernen die Geschenke die ihnen zuteil werden(geschieht ja durch Gottes Plan) sich weiter positiv einzubrigen in die Eu,ein solches Mitglied zu werden,dass die Einheit weiter bestehe in der Eingkeit des wollens einen dauerhaften frieden zu erschaffen,(die Liebe und Neige zum Glauben muss jeder selbst erkennen und lernen,dass kann kein staat Ihnen aufzwingen.Bleibt nur zu hoffen,dass dies geschieht!!
    Viele Menschen in den Staaten der Eu haben hart gearbeitet nach den Kriegsjahren und gelernt mit Hilfe Gottes ,harter Arbeit und enormen Fleiss und hohen Einsatz vieler Verzichte und Geduld ein ertragreiches wirtschaftl.Europa zu schaffen und erhalten ,dass über jahre hinweg andauert,dass sollte erstes Ziel sein und bleiben und den Glauben zu Gott wieder herein zu brin gen,dass dies wiederum keinen 3.Weltkrieg benötigen sollte.
    Oder eine Gefahr und Überislamiesierung!! durch den islam -dafür sollten alle Menschen in diesem Kontinent dran arbeiten und mitwirken,nur dann bleibt uns
    unsere Freiheit gewiss!!
    Gottes Segen!

  4. G.*-K.* Says:

    **sorry der Tippfehler*danke

  5. Bert Engel Says:

    Natürlich sind die Griechen Gauner, doch eines dürfen wir nie vergessen, sie sind echte Europäer! Und sie haben nicht vor Europa zu erobern.
    Die kulturelle Bereicherung Deutschlands durch die Einwanderung von überwiegend Türken und anderen muslimischen Migranten hat uns bisher weit über eine Billion (1 000 000 000 000 € ) mehr gekostet als sie uns eingebracht haben.
    Dieses Geld wäre sicherlich besser investiert gewesen – und das nur ein Bruchteil – wenn wir es schon seit Jahren zum Aufbau der längst bekannten Probleme mit Griechenland verwendet hätten. Immerhin sind die Griechen unser Garant dafür, dass wir nicht von seinem östlichen Nachbarn überrollt werden. Denn eine starke Grenze wird gegenüber der Türkei immer nötiger. Alleine Cypern zeigt wie hart sich die Griechen mit den Türken tun und das kostet enorme Ausgaben für die Armee und vor allem die Marine.
    Eines ist sicher, die Türkei gehört nicht zu Europa – genau so wenig wie der Islam.
    Und wenn die Griechen so clever waren, dass sogar Verstorbene noch über Jahre hin Rente bezogen haben, so ist mir das immer noch lieber als wenn (wie leider Tatsache) Türken, die niemals ihren Fuss auf deutschen Boden gesetzt haben, vom deutschen Sozialsystem und bei deutschen Krankenkassen versichert sind.

  6. „Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.“

    Sir Arthur Charles Clarke (Profile der Zukunft)

    Um die bevorstehende, größte anzunehmende Katastrophe der Weltkulturgeschichte (globale Liquiditätsfalle) abzuwenden und den anschließenden, eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) einzuleiten, bedarf es der Überwindung der Religion (Auferstehung). Danach werden „Spitzenpolitiker“ und „Wirtschaftsexperten“ obsolet (was erklärt, warum sie die „Finanzkrise“ am allerwenigsten verstehen), während allgemeiner Wohlstand, eine saubere Umwelt und der Weltfrieden selbstverständlich werden.

    (NHC II,3,21) Diejenigen, die sagen: „Der Herr ist zuerst gestorben und dann auferstanden“, sind im Irrtum. Denn er ist zuerst auferstanden und dann gestorben. Wenn jemand nicht zuerst die Auferstehung erwirbt, wird er sterben.

    Die „Auferstehung von den Toten“ erfordert umso mehr Mut, je abhängiger Sie sind und je höher Ihre „gesellschaftliche Position“. In der neuen Welt gibt es weder das eine noch das andere. Als geistig Tote sind alle Existenzen zu bezeichnen, die vor lauter Vorurteilen nicht mehr denken können. Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert: http://www.deweles.de

  7. Karl-Heinz Reinartz Says:

    Es gibt noch mutige Menschen, die die Wahrheit sagen, auch in Griechenland! Denn einst hatten die Athener einmal erfahren müssen, was es bedeutet, sich eines Liebhabers der Wahrheit mit dem Schierlingsgift des Populismus entledigt zu haben. Aber schützt die Erfahrung dieser Schande heute noch den Erzbischof Nicolas Foskolos von Athen? Ich denke an Sokrates!


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