kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

WIRF DEIN VERTRAUEN NICHT WEG! 20. Juni 2011

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 22:59

Hallo meine liebe Jugend,

nachdem ich von Euch Jugendlichen so wenig Kommentare auf meine Artikel bekomme,  möchte ich mich heute  mal ganz besonders  unserer „älteren Jugend“ widmen.  Am Pfingstsonntag nach dem Gottesdienst unterhielt ich mich noch eine Weile mit meinem Glaubensbruder Seifert, der seit 25 Jahren bei Firma P. in S. tätig ist. Er teilte mir mit, dass er sehr verärgert war, weil man ihn  zum dritten Mal hintereinander bei Lohnerhöhungen übergangen hatte und erzählte mir seine Story, die ich Euch heute berichten möchte:   

 

Zum dritten Mal hintereinander war er bei Lohnerhöhungen leer ausgegangen. Als man ihm darüber hinaus noch andeutete, er verdiene ohnehin schon zu viel, beschwerte er sich bei seinem unmittelbaren Vorgesetzten schriftlich. Er wollte seiner Berufserfahrung und seinem Alter gemäß besoldet werden. Umgehend erhielt er eine Vorladung zu einer Aussprache beim Regionalchef. Gleich nach den bevorstehenden Ferien sollte er sich dort einfinden. Nun begann für ihn eine böse Zeit. Schlaflose Nächte und dunkle Gedanken setzten Bruder Seifert  zu. Er befürchtete, sein Vorpreschen könnte ihn den Arbeitsplatz kosten. Schließlich ging man mit älteren Mitarbeitern nicht zimperlich um. Schnell waren kleine Schwachstellen gefunden. So etwas gelang stets, wenn es die Vorgesetzten darauf anlegten.
 

In seinem Kummer vergrub er sich in negativen Vorstellungen, besuchte  am Mittwoch nicht mehr den Gottesdienst und blieb der Chorstunde fern. Dann besann er sich jedoch, dass dies alles nichts nutze. Am Sonntag, zwei Tage vor dem Termin der Vorladung, erwähnte der Priester im Gottesdienst, die Sorge  wegen des Arbeitsplatzes könne dazu führen, dass man sogar das Vertrauen zu Gott verliere. Das galt ihm, erkannte Bruder Seifert. Und als der Priester noch die Psalmstelle zitierte: „…..und sie riefen zum Herrn in ihrer Not und er half ihnen aus ihren Ängsten“, war ihm, als ob der liebe Gott ihm die Hand reichte und sagte: „Wirf dein Vertrauen nicht weg!“

 

 Trotzdem galt es die zwei Tage bis zur Besprechung zu überstehen. Sollte er sich krank melden, damit die Chefs sehen, wie sehr er leidet? Würde sie das umstimmen, wenn sie vorgesehen hätten, ihn vor die Tür zu setzen? Schließlich gewann sein Gottvertrauen die Oberhand. Mit dem Gedanken: „Ich werde dich von der Angst befreien“ machte er sich auf den Weg. Die Vorgesetzten zeigten sich ungehalten über seine Reklamation in der Lohnfrage. Dann aber ließen sie erkennen, dass sie seine Arbeit schätzten und nicht die Absicht hatten, ihn zu entlassen. Bruder  Seifert  trug einige Verbesserungsvorschläge vor, und die Besprechung endete im allgemeinen Wohlgefallen. Schlussendlich wurden die Leistungen des Bruders Seifert  von dessen Arbeitgeber nicht nur gerühmt, sondern auch mit einer einmaligen Bonuszahlung honoriert. Bevor er jedoch davon erfuhr, hatte er dankbar und von seiner Angst befreit das Chefbüro verlassen und gelobt, nie mehr sein Gottvertrauen aufs Spiel zu setzen. Er hatte die Hilfe des himmlischen Vaters erlebt.

 

  „Die dann zum Herrn riefen in ihrer Not und er errettete sie aus ihren Ängsten“ (Psalm 107, 6).

 
  
Hallo meine liebe Jugend, ob alt oder jung,
erging es Euch in Eurem Berufsleben auch schon so?  Ihr könnt mir Euer  Erlebnis  oder ähnliche ruhig berichten. Auch Muslime dürfen ihre Erlebnisse berichten, vorausgesetzt im Islam hat man auch Erlebnisse. Ich habe für alles ein Ohr.  

Eure Bella Ella

 

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