kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Alles über den Islamischen Wiener-Terroristen Tomas Al-J 19. Juni 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 16:33

Flugzeugattentat auf Reichstag? Karlsruhe hat keinen Hinweis

Ein in Wien verhafteter Islamist soll nach Angaben österreichischer Behörden einen Flugzeuganschlag auf den Reichstag geplant haben. Die deutsche Bundestaatsanwaltschaft widerspricht: „Es gibt keinerlei Anhaltspunkte für konkrete Vorbereitungen eines Anschlags in Deutschland.“ Österreich will die Vorwürfe nun gründlich prüfen.

 

Die Wiener Staatsanwaltschaft prüft noch, doch die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe ist bereits sicher: Nach der Festnahme eines zum Islam konvertierten Österreichers gibt es keine ernsthaften Hinweise auf einen geplanten Terrorangriff auf den Berliner Reichstag. „Es gibt keinerlei Anhaltspunkte für konkrete Vorbereitungen eines Anschlags in Deutschland“, sagte ein Sprecher der Karlsruher Behörde. Die Bundesanwaltschaft wies damit einen Verdacht der österreichischen Strafverfolger zurück. Die Staatsanwaltschaft in Wien prüft, ob der am Mittwoch verhaftete 25-Jährige ein vollbesetztes Passagierflugzeug in den Reichstag steuern wollte, sagte die Chefin der Anklagebehörde, Marie-Louise Nittel, dem ORF.

 

„Verdacht war vorhanden“: Sie bestätigte damit einen Bericht der „Kronenzeitung“. Danach soll der zum Islam konvertierte Österreicher seit Monaten am Flugsimulator für ein Attentat nach dem Vorbild der Anschläge vom 11. September trainiert haben. Schaltzentrale der Aktion sei seine Altbau-Mietwohnung im Wiener Stadtteil Fünfhaus gewesen. „Der Verdacht war ursprünglich vorhanden, die bisherigen Ermittlungsergebnisse haben ihn jedoch nicht bestätigt. Die Ermittlungen stehen erst am Beginn und werden ganz intensiv fortgesetzt werden“, sagte Nittel. „Selbstverständlich“ werde diesem Verdacht noch weiter nachgegangen, ergänzte sie auf Nachfrage. Nach Angaben des österreichischen Innenministeriums wird der Festgenommene der terroristischen Vereinigung „Deutsche Taliban Mudschahedin“ (DTM) zugerechnet. Die im Zeitungsbericht geschilderten Anschlagspläne wollte Ministeriumssprecher Rudolf Gollia aber nicht kommentieren.

 

Terrorhelfer: Der per Haftbefehl gesuchte 25-Jährige war bereits am Mittwoch in der österreichischen Hauptstadt festgenommen worden. Zeitgleich wurden zwei Männer und eine Frau am Wiener Flughafen Schwechat gestoppt. Sie wollten nach Ermittlungen der Behörden nach Pakistan, um dort an einem Terrorausbildungscamp teilzunehmen. Der 25-jährige Hauptverdächtige soll das organisiert haben. Während die Reisegruppe inzwischen wieder freigelassen wurde, befindet sich der Hauptverdächtige weiter in Haft. Er wird der „finanziellen und persönlichen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland“ verdächtigt. Die Bundesanwaltschaft versicherte, sie habe den 25-Jährigen und die drei Personen, die am Mittwoch zeitgleich mit ihm in Wien gefasst worden waren, selbst im Blick gehabt. Es gebe auch in Deutschland ein Ermittlungsverfahren gegen diese Gruppe – aber nicht wegen konkreter Terrorpläne, sondern wegen des Verdachts auf Unterstützung militanter Dschihadisten.

 

DTM rückt ins Visier: Bereits im November 2010 hatten die deutschen Sicherheitsbehörden Hinweise darauf, dass Islamisten einen Anschlag auf den Reichstag ins Auge gefasst haben könnten. Daraufhin waren die Sicherheitsmaßnahmen am Parlamentsgebäude deutlich erhöht worden. Bereits am 31. Mai war ebenfalls in Wien ein 26-jähriger Berliner Islamist festgenommen worden, gegen den in Deutschland laut Bundesanwaltschaft wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in der DTM ermittelt wird. Zu Einzelheiten wollte sich die Behörde nicht äußern, da das Auslieferungsverfahren noch nicht abgeschlossen sei. Nach Informationen der „Berliner Morgenpost“ trat der Deutsch-Türke Yusuf O. in mehreren Propagandavideos als vermummter Gotteskrieger auf. Im September 2009 habe er konkret mit Anschlägen in deutschen Großstädten gedroht, sollte die Bundeswehr den Afghanistan-Einsatz nicht beenden. Zuvor – im Frühjahr 2009 – sei er nach Pakistan gereist, wo er sich im Grenzgebiet zu Afghanistan der Terrorgruppe DTM angeschlossen habe, heißt es in dem Bericht.

 

„Keine Zusammenhänge“: In Berlin wiederum wurde Mitte Mai der 21-jährige Österreicher Maqsood L. gefasst, der ebenfalls der DTM zugerechnet wird. Er soll versucht haben, Mitstreiter für den militanten Dschihad zu gewinnen. Gegen ihn erging inzwischen Haftbefehl. Die Bundesanwaltschaft sieht keine direkte Verbindung zwischen den drei Männern. „Es gibt keine strafrechtlichen relevanten Zusammenhänge“, betonte der Sprecher der Behörde. Das österreichische Innenministerium hatte hingegen vorher Verbindungen zwischen allen dreien gezogen. Die „Deutschen Taliban Mudschahedin“ wollen in Afghanistan eine religiös-fundamentalistische Gesellschaftsordnung errichten. Sie verüben laut Bundesanwaltschaft Anschläge auf afghanische und pakistanische Regierungstruppen und auch auf Mitglieder der internationalen NATO-Schutztruppe ISAF. Wegen der Beteiligung der Bundeswehr an dem Militäreinsatz der Nato ist auch Deutschland ins Visier der Gruppe geraten. {Quelle: www.n-tv.de}

 

 

Angebliche Attentatspläne auf Reichstag – Aufregung über „Austro-Taliban“

 

Ein in Österreich verhafteter Terrorverdächtiger sorgt für Wirbel, denn er soll Ungeheuerliches im Sinn haben: Der 25 Jahre alte Islamist plante angeblich einen Anschlag auf den Berliner Reichstag, behauptet eine Wiener Zeitung. Nur: Stimmt das? Ein in Österreich verhafteter mutmaßlicher Terrorist sorgt derzeit für Wirbel – und Verwirrung: Der 25 Jahre alte Wiener steht im Verdacht, einen Anschlag auf die deutsche Hauptstadt Berlin geplant zu haben, schreibt die in Wien erscheinende Kronenzeitung.

 

Thomas al-J., ein zum Islam konvertierter Österreicher, habe seit Monaten am Flugsimulator trainiert. Auch das Ziel des „Austro-Talibans“ gibt das Boulevardblatt vor zu kennen: einen voll besetzten Passagierjet in den Reichstag stürzen zu lassen. Es wäre ein Verbrechen nach dem Vorbild der Terroranschläge vom 11. September 2001, als Selbstmord-Kommandos im Auftrag des Terror-Netzwerks al-Qaida in den USA Flugzeuge entführten und anschließend unter anderem ins New Yorker World Trade Center flogen. Damals war die Ausgangsbasis für die Anschlagsplanungen Hamburg – beim aktuellen Verdachtsfall soll die Schaltzentrale der Aktion eine Altbau-Mietwohnung im Wiener Stadtteil Fünfhaus gewesen sein. Dort lebte Thomas al-J., der angebliche Fanatiker am Flugsimulator, der den Reichstag im Sinn hatte.

 

Nur: Was stimmt davon? Rudolf Gollia, der Sprecher des österreichischen Innenministeriums bestätigte auf Anfrage von sueddeutsche.de die Festnahme des Mannes, verwies für weitere Informationen an die Wiener Staatsanwaltschaft. Dort formuliert man bislang vorsichtig: Bisher sei der Verdacht noch nicht verifiziert worden, sagte die Chefin der Anklagebehörde, Marie-Louise Nittel, dem ORF-Radiosender Ö1. Bei der deutschen Bundesanwaltschaft in Karlsruhe winkt man in dieser Sache ab: „Es gibt keinerlei Anhaltspunkte für konkrete Vorbereitungen eines Anschlags in Deutschland“, sagte ein Sprecher zu sueddeutsche.de. Die Bundesregierung in Berlin hält sich in der Causa bislang bedeckt. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte zu sueddeutsche.de , man arbeite mit den österreichischen Behörden „seit längerem äußerst professionell und vertrauensvoll zusammen“, Auskünfte in dieser Causa seien derzeit nicht möglich – „um den Ermittlungserfolg nicht zu gefährden“.

 
Der per Haftbefehl gesuchte Mann war bereits am Mittwoch in der österreichischen Hauptstadt festgenommen worden. Mehrere österreichische Medien berichteten übereinstimmend, dass drei weitere Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen worden seien – alle im Alter zwischen 19 und 25. Es handelte sich dem Vernehmen nach um einen tschetschenischen Flüchtling, einen Konvertiten mit österreichischen Wurzeln und dessen Freundin mit ihrem Baby. Sie waren am Wiener Flughafen Schwechat festgenommen worden und sollen angeblich auf dem Weg in ein pakistanisches Ausbildungslager für Terroristen gewesen sein – ein Trip, den der Hauptverdächtige Thomas al-J. angeblich geplant haben soll, wie Der Standard berichtet. Inzwischen wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt.

 

Anders Thomas al-J.: Er wird der „finanziellen und persönlichen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland“ verdächtigt und soll der terroristischen Vereinigung „Deutsche Taliban Mujahideen“ (DTM) angehören. Thomas al-J. war den Behörden den Medienberichten zufolge schon früher aufgefallen: Die Boulevard-Zeitung Österreich schreibt, bei gemäßigten Wiener Muslimen habe der Konvertit als „besonders radikal“ gegolten. Er sei „Gottesstaat-Errichter“ genannt worden, schreibt das Blatt, und habe zudem eine islamistische Internet-Seite betrieben.

 

Zuvor war aus Wien eine andere Festnahme vermeldet worden: Demnach haben österreichische Fahnder in Wien Yusuf O., einen mit Haftbefehl gesuchten Berliner Islamisten gefasst. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe und das Innenministerium in Wien bestätigten einen entsprechenden Pressebericht. Yusuf O. ist den Angaben zufolge bereits am 31. Mai aufgrund eines deutschen Festnahmeersuchens in Österreich festgenommen worden. Zu Einzelheiten wollte sich die Karlsruher Behörde nicht äußern, da das Auslieferungsverfahren noch nicht abgeschlossen sei.

 

Die BerlinerMorgenpost will noch mehr über Yusuf O. erfahren haben: Im Frühjahr 2009 sei er nach Pakistan gereist, wo er sich im Grenzgebiet zu Afghanistan der Terrorgruppe DTM angeschlossen habe, heißt es in dem Bericht. Das wollten weder das Innenministerium in Wien noch die Bundesanwaltschaft kommentieren. Nach Informationen der Morgenpost soll der Deutsch-Türke in mehreren Propagandavideos als vermummter Gotteskrieger aufgetreten sein und im September 2009 konkret mit Anschlägen in deutschen Großstädten gedroht haben.  Allerdings bestärkt dies nach bisherigem Kenntnisstand nicht den von der Kronenzeitung kolportierten Anschlagsverdacht auf den Reichstag, denn Film-Sequenzen deutscher Städte gehören zum Standard-Repertoire islamistischer Propaganda-Videos. Beunruhigend sind sie jedoch allemal.

 

Zwar hatten der Berliner Yusuf O. und der Wiener Thomas al-J. Kontakt, wie das österreichische Innenministerium bestätigte. Bei der deutschen Bundesanwaltschaft heisst es auf Anfrage von sueddeutsche.de allerdings, dass „keine strafrechtlich relevanten Zusammenhänge“ zwischen zwischen Yusuf O. und der Wiener Gruppe bestünden. Der Wiener Islamist Thomas al-J. ist gleichwohl auch in Karlsruhe kein Unbekannter: Die Bundesanwaltschaft treibt sogar ein eigenständiges Ermittlungsverfahren gegen die Wiener Gruppe, allerdings nicht wegen eines geplanten Terroranschlags. Der Tatverdacht lautet gleichwohl harmloser: „Finanzielle Unterstützung des militanten Dschihads.“ {Quelle: www.m.sz.de}

 

 

Terror auf Reichstag geplant? Islamist in Wien gefasst

 

GROSSER ERFOLG FÜR DIE TERROR-JÄGER! Insgesamt drei Verdächtige nahmen deutsche und österreichische Polizisten in den vergangenen Wochen fest. Nun stellt sich heraus, dass es eine Verbindung zwischen ihnen gibt. Und: Einer von ihnen soll den Berliner Reichstag ins Visier genommen haben! Die Wiener Staatsanwaltschaft bestätigte am Samstag einen entsprechenden Bericht der „Kronenzeitung“. Laut „Kronenzeitung“ hatte der 25-jährige, zum Islam konvertierte Österreicher bereits am Flug-Simulator dafür trainiert, einen voll besetzten Passagierjet in den Reichstag zu steuern!

 

Diese Details des Berichtes hätten sich jedoch noch nicht bestätigt, betonte die Chefin der Anklagebehörde, Marie-Louise Nittel, im ORF-Radiosender Ö1.
Noch zurückhaltender äußerte sich die deutsche Bundesanwaltschaft. „Wir haben keine Anhaltspunkte auf die konkrete Vorbereitung eines Anschlags in Deutschland“, sagte ein Sprecher der Karlsruher Behörde dem „Tagesspiegel“. Der per Haftbefehl gesuchte 25-Jährige war bereits am Mittwoch in Wien festgenommen worden. Die „Kronenzeitung“ berichtet, die Schaltzentrale für den geplanten Angriff auf den Reichstag sei seine Altbau-Mietwohnung im Wiener Stadtteil Fünfhaus gewesen.

 

Zeitgleich mit dem 25-Jährigen waren am Mittwoch zwei Männer und eine Frau am Wiener Flughafen Schwechat gestoppt worden. Sie wollten nach Angaben der Behörden nach Pakistan reisen, um dort an einem Terrorausbildungscamp teilzunehmen. Der 25-jährige Hauptverdächtige soll das organisiert haben. Während die übrige Gruppe inzwischen wieder freigelassen wurde, befindet sich der Hauptverdächtige weiter in Haft. Er wird der „finanziellen und persönlichen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland“ verdächtigt. Ministeriumssprecher Rudolf Gollia sagte, der Mann stehe in Verbindung mit weiteren Verdächtigen, die wie er der terroristischen Vereinigung „Deutsche Taliban Mudschahedin“ (DTM) zugerechnet würden: Dem 26-jährigen Berliner Islamisten Yusuf O., der am 31. Mai in Wien festgenommen wurde, sowie dem 21-jährigen Österreicher Maqsood L., der am 16. Mai in Berlin gefasst wurde.

 

WER SIND DIE ISLAMISTEN? Der 26-jährige Berliner Deutsch-Türke soll ebenfalls schon mit Anschlägen in deutschen Großstädten gedroht haben. Nach Informationen der „Berliner Morgenpost“ trat er schon in mehreren Propagandavideos als vermummter Gotteskrieger auf. Im September 2009 habe er konkret mit Anschlägen in deutschen Großstädten gedroht, sollte die Bundeswehr den Afghanistan-Einsatz nicht beenden. Zuvor – im Frühjahr 2009 – sei er nach Pakistan gereist, wo er sich im Grenzgebiet zu Afghanistan der Terrorgruppe DTM angeschlossen habe, heißt es in dem Bericht. Das wollten weder das Innenministerium in Wien noch die Bundesanwaltschaft kommentieren. Gegen den dritten Festgenommenen, den 21-jährigen Österreicher Maqsood, hatte der Ermittlungsrichter bereits beim Bundesgerichtshof Haftbefehl gegen erlassen. Der 21-Jährige soll Unterstützer für die DTM gesucht haben.

 

Die „Deutschen Taliban Mudschahedin“ wollen in Afghanistan eine religiös-fundamentalistische Gesellschaftsordnung errichten. Sie verüben laut Bundesanwaltschaft Anschläge auf afghanische und pakistanische Regierungstruppen und auch auf Mitglieder der internationalen NATO-Schutztruppe ISAF. Wegen der Beteiligung der Bundeswehr an dem Militäreinsatz der Nato ist auch Deutschland ins Visier der Gruppe geraten. {Quelle: www.bild.de}

 

 

Mutmaßlicher deutscher Islamist in Österreich gefasst

 

Karlsruhe: In Österreich ist ein mutmaßlicher deutscher Islamist festgenommen worden. Die Festnahme erfolgte bereits am 31. Mai, wie ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe auf Anfrage sagte. Er bestätigte damit grundsätzlich einen Bericht der „Berliner Morgenpost“. Gegen den Mann wird dem Sprecher zufolge wegen des Verdachts auf Mitgliedschaft in der ausländischen terroristischen Vereinigung „Deutsche Taliban Mudschahedin“ (DTM) ermittelt. Das Auslieferungsverfahren sei noch nicht abgeschlossen. Weitere Einzelheiten zu den Vorwürfen wollte der Sprecher der Bundesanwaltschaft nicht nennen. Der 26-jährige Deutsch-Türke Yusuf O. war laut „Berliner Morgenpost“ im Frühjahr 2009 nach Pakistan gereist und hatte sich im Grenzgebiet zu Afghanistan der DTM angeschlossen. Als „Ayyub al-Almani“ sei er in mehreren Propagandavideos aufgetreten und habe im September 2009 direkt mit Anschlägen in deutschen Großstädten gedroht. Vermutlich habe Yusuf O. geplant, über Österreich nach Deutschland einzureisen. Die DTM verfolgt laut Bundesanwaltschaft das Ziel, in Afghanistan eine religiös-fundamentalistische Gesellschaftsordnung zu errichten. Sie verüben demnach Anschläge sowohl auf afghanische und pakistanische Regierungstruppen als auch auf Mitglieder der internationalen NATO-Schutztruppe ISAF. Wegen der Beteiligung der Bundeswehr an dem Militäreinsatz der NATO sei auch Deutschland ins Visier der DTM geraten. {Quelle: www.google.com}

 

 

Berliner Islamist in Wien gefasst

 

Berlin: Der Berliner Islamist Yusuf O. ist offenbar in Österreich festgenommen worden. Nach Informationen der „Berliner Morgenpost“ (Samstagausgabe) gelang der Polizei in Wien die Verhaftung bereits Ende Mai. Yusuf O., 26-jähriger Deutsch-Türke, sei im Frühjahr 2009 nach Pakistan gereist und habe sich im Grenzgebiet zu Afghanistan der Terrorgruppe „Deutsche Taliban Mudschahedin“ (DTM) angeschlossen. Als „Ayyub al-Almani“ sei der Islamist in mehreren Propagandavideos aufgetreten und drohte im September 2009 direkt mit Anschlägen in deutschen Großstädten. Deutsche Sicherheitsbehörden nannten seinen Videoauftritt damals „das konkreteste Drohvideo, das sich je gegen Deutschland richtete“.

 

Details zu den Umständen der Verhaftung des Islamisten wurden nicht bekannt. Vermutlich aber war Yusuf. O. erst vor Kurzem aus einem terroristischen Ausbildungslager in Pakistan zurückgekehrt und plante, über Österreich nach Deutschland einzureisen. In Deutschland ermittelt die Staatsanwaltschaft in Karlsruhe seit dem vergangenen Jahr gegen den deutschen Staatsbürger wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. {Quelle: www.net-tribune.de}

 

 

 ORF Morgenjournal – Über terrorverdächtige mit Ednan Aslan und Omar Al-Rawi

 

Islamische Glaubensgemeinschaft: Terrorverdächtige nur Minderheit  

 

Mit vier Festnahmen hat der österreichische Verfassungsschutz erstmals im größeren Stil gegen mutmaßliche Unterstützer islamistischer Terrororganisationen durchgegriffen. Im Innenministerium weiß man von zahlreichen Moslems aus Österreich, die bereits in den vergangenen Jahren in Terrorcamps waren. Die islamische Glaubensgemeinschaft spricht von einer winzigen Minderheit. Zwar haben Moslem-Vertreter Radikalisierungstendenzen bei manchen jungen Muslimen wahrgenommen. Die islamische Glaubensgemeinschaft spricht aber von einer winzigen Minderheit und will Radikalisierungstendenzen entgegenwirken. 

 
In Österreich angeworben: Dutzende junge Moslems aus Österreich dürften in Islamschulen und Terrorcamps in Afghanistan und Pakistan ausgebildet worden sein, vor dem heurigen Jänner als das strafbar wurde. Unter ihnen auch zum Islam konvertierte Österreicher. Kein Wunder: Offenbar wird direkt oder indirekt in Österreich für den Tschihad geworben. Ednan Aslan, Leiter der islamischen Religionspädagogik an der Uni Wien sagt, es werde sehr wohl versucht, Menschen anzuwerben etwa an den Schulen, internationale Konferenzen, Moscheen oder islamischen Zeitungen, die in Österreich gelesen werden.

 

Al Rawi überrascht: Einer, der sich dennoch überrascht zeigt von den jüngsten Festnahmen ist Omar Al Rawi, der Integrationsbeauftragte der islamischen Glaubensgemeinschaft. Auch darüber, dass sich die Beschuldigten in einer Wiener Moschee getroffen haben sollen. Er möchte genau wissen, um welche Moschee es sich handelt, um aktiv werden zu können. Al Rawi weist auch Vorwürfe, wonach in Österreich einzelne Hassprediger als Religionslehrer tätig seien, und von Wien aus im Internet gegen Christen und Juden gehetzt würde. Diese Vorwürfe sind von Amer Albayati, einem Vertreter der Initiative liberaler Muslime gekommen, der sich intensiv mit islamistischem Terror auseinandersetzt. Doch Omar Al Rawi sagt, er kenne auch keinen Jugendlichen, der sich für so etwas interessieren würde.

 

Terror nicht geduldet: Gestern hat das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung die Muslime zur Zusammenarbeit mit den Behörden aufgefordert. Dazu sagt der Integrationsbeauftragte der Glaubensgemeinschaft, man brauche dazu keine eigene Aufforderung. Man verstehe sich als österreichische Muslime, Österreich sei die Heimat. Die Bekämpfung von Kriminalität sei im Interesse aller. Man dulde keinen Terror, nicht einmal augenzwinkernd. Das wichtigste aus Sicht des Religionspädagogen Ednan Aslan ist aber, dem radikalen Islam inhaltlich etwas entgegenzusetzen. Der Islam müsse europäisch geprägt werden.

 

Integration hat Priorität: Und die islamische Glaubensgemeinschaft tritt für aktive Integration und Chancengleichheit von Muslimen in Österreich ein, damit sie sich als Österreicher fühlen und um Radikalisierungstendenzen vorzubeugen. Laut Ednan Aslan könnte das durch neue Projekte in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium begünstigt werden – auch im Zusammenhang mit der Schaffung des Integrations-Staatssekretariats. {Morgenjournal, 17.06.2011 – http://oe1.orf.at/artikel/279454}

 

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