kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Skandal in Wien: Gottes Lästerung Open-Air 17. Juni 2011

Filed under: Kirche — Knecht Christi @ 16:22

Stoppt die Wiener Western Messe

 

Bitte an alle, die sich durch diese Faberei betroffen fühlen. Es sind schon über 1500 Unterschriften, seit gestern abend 500. Die Empörung ist riesig!

 

Am 26. Juni will der Wiener Dompfarrer Anton Faber zum vierten Mal auf dem Wiener Donauinselfest eine Westernmesse feiern. Es handelt sich dabei um eine Mischung zwischen einer Heiligen Messe und einem Ausschankbetrieb. Bei der Messe wird gegessen, getrunken und geraucht. Zwischendurch gehen die Teilnehmer vom Biertisch zur Kommunion. Darum hat Gloria.tv die Petition http://www.stop-western-mass.com/ lanciert.

 

Wir bitten Sie, diese Petition zu unterschreiben. Sie bittet den Wiener Kardinal Schönborn, den geplanten Liturgie-Missbrauch abzusagen und ihn durch einen Wortgottesdienst zu ersetzen. Bitten auch Sie den Kardinal per Email um sein Einschreiten: ebs@edw.or.at 

 

Gloria.tvStoppt die Wiener Western-Messe 2011

 
 
 
Ich erinnere mich, wie Bischof Damian einen Kopten getadelt hat, weil er während der Teilung der Heiligen Sakramente (den Leib und das Blut Jesu Christi) gesessen hat. Egal ob in den Kirchen der Stadt oder im Kloster stehen die Kopten voller Ehrfurcht während der Heiligen Messe, weil sie fest daran glauben, dass sie vor dem Herrn stehen. Dasselbe habe ich bei allen Kirchen erlebt, aber besonders gefallen mir die Russen, in deren Kirchen keine Bänke gibt. Auch in den protestantischen Kirchen fühlte ich mich sehr wohl.
 

Was ist bloß  in Europa los?

Reicht es nicht, dass der Glaube jeden Tag schwächer wird, obwohl man alles hat, im Vergleich zu den Christen im islamischen Ländern?

Muss sogar von einem Priester solche Gottes Lästerung begangen werden?

 

 

Euer Eminenz, hochwürdigster Herr Kardinal!

Was Gloria.tv sehr sachlich und unaufgeregt über die sogenannte „Western-Messe“ auf dem Wiener Donau-Insel-Fest berichtet hat, die Dompfarrer Faber auch heuer wieder „feiern“ will, hat mich mit tiefem Entsetzen erfüllt. Ich kann es nicht anders ausdrücken: Mich erinnert das an den Satz von den „Perlen“, die wir nicht vor die „Säue“ werfen sollen. Und ich kann kein anderes Wort finden für das, was hier geschehen ist und wieder geschehen soll, als daß sich die Kirche prostituiert, wenn sie ihr Heiligstes der Lächerlichkeit preisgibt. Man kann es drehen und wenden, wie man will: Zwischen Würstelbuden und schmausenden Festbesuchern eine Hl. Messe zu zelebrieren und dies als missionarische Tätigkeit hinzustellen, ist einfach lächerlich.
Bitte verbieten Sie dieses Vorhaben von Dompfarrer Faber.

Gestatten Sie, Eminenz, den Ausdruck meiner vorzüglichsten Hochachtung
Dr. Alfons Adam
Pro Vita – Bewegung für Menschenrecht auf Leben
Stössing 32 – 3073 Stössing
E-Mail: verein@provita.at
Telefon: 02744/67150

 

Könnte man zum Zweck der Missionierung nicht einen Stand aufbauen, Flugblätter verteilen und Reden halten, wenn einem Mission ein echtes Anliegen ist? Verstehen kann mein Entsetzen nur, wer mit Herz und Hirn von der Mitte des kath. Glaubens weiß. Bei solchen Jugendleitern ist es nicht verwunderlich, daß sich Jugendliche von der Kirche verabschieden. Bloße Events sind anderswo interessanter. Trotzdem vielen Dank für die Information.

Mit freundlichen Grüßen
Alfons Adam

 

Sehr geehrter Herr Kardinal!
 
 
Bezugnehmend auf die Worte, des tief entsetzten Herrn Adam, möchte ich ihnen für die sogenannte „Western-Messe“ danken. Vielen Dank, dass sie das Wort Gottes unter die Würstelbudensünder und 0815 Festbesucher bringen. Vielen Dank, dass sich die katholische Kirche nicht zu heilig ist, Kontakt mit Menschen zu haben, die einen „Arzt benötigen“. Vielen Dank, dass sich die Kirche nicht für eine konservative Elite prostituiert, sondern das Gebot in Mat. 28 erfüllt und in die Welt hinausgeht um Salz und Licht zu sein, und die Liebe Gottes „sogar“ dem normalo Donauinselfest Besucher näherbringt. Vielen Dank, dass es ihnen wichtiger ist, das Wort Gottes zu verkünden, als Bräuche gesetzlich einzuhalten. Ich bitte sie, weiterhin unkonventionelle Methoden zur Verbreitung der frohen Botschaft unseres Herr Jesus zu unterstützen, damit unser schönes Land, wieder zu Gott zurück findet.
 
 
Hochachtungsvoll und dankbar für ihre großartige Arbeit
 
Stephan Vetta
(Jugendleiter)
 
 
PS: Jesus lebte eine Leben ohne Sünde und bewahrte stehts seine Heiligkeit, sein Leben aber, gab er für die Säue.

 

2 Responses to “Skandal in Wien: Gottes Lästerung Open-Air”

  1. Abdullah Says:

    Na, Ihr seid ja christliche Extremisten. Was haben die Kopten in Europa denn erwartet ? Ihr habt ein Wissen über Europa, welches noch aus dem Mittelalter stammt, daß Europa „christlich“ sein soll. Europa ist da eher satanisch, atheistisch, heidnisch, geldgierig, ungläubig und ungerecht.

    Seht mal, was für eine kranke „Kunst“ es in Österreich so gibt:

    http://demetergaleria.hu/album/nitsch/1e.html

    Zeigen Sie mir mal ein islamisches Land, wo so etwas erlaubt und toleriert wird. Kein Muslim würde solche Geschmacklosigkeiten als „Kunst“ ansehen und in den islamischen Medien als Meilenstein der Kunstgeschichte werten, was aber in Europa der Fall ist. Ein gewisser „Künstler“ Herman Nitsch ist dafür verantwortlich und wird in den Medien noch geehrt. Das ist zwar keine Gotteslästerung, könnte aber im Islam trotzdem sehr hart nach Koran und Sunna bestraft werden, da es die Aussageabsicht hat, den Propheten Jesus (s.) zu verunglimpfen, obwohl er nicht am Kreuz starb. Jeder christliche Götzendienst ist eine Gotteslästerung, weil in denen u.a. der Propheten Jesus, Friede auf ihm, vergöttert wird, was purer Unglaube ist, wie Allah im Koran offenbarte.

  2. Saphiri Says:

    Abdullah sagt: „Zeigen Sie mir mal ein islamisches Land, wo so etwas erlaubt und toleriert wird.“

    Mit absoluter Sicherheit wird man ein solches Land nicht finden. Der Islam ist Perfektion in Unterdrückung und Bevormundung. Kein Gott würde sich dort jemals wohl fühlen. Niemals wird ein Muslim, solange er sich beobachtet fühlt, seinen innersten Gefühlen freien Lauf lassen und mal locker Feiern oder mal die Gesellschaft mit andersartigem Gottesdienst-Feiern provozieren.

    Zwangsindoktrinierte haben immer grössere Angst vor Strafen, als dass sie ihre individuelle Freiheit wollten – weil sie die nie kennen gelernt haben und die Voraussetzungen dazu nicht mitbringen..

    Ich bin entsetzt, dass sich Christen, wie Dr; Alfons Adam, auf dieselbe Bevormundungsschiene begeben wie Islamisten und Verhaltensweisen anderer, die sie nicht gewohnt sind, als Gotteslästerung zu bezichtigen und bekämpfen zu wollen. Worin unterscheidet sich dieses Verhalten von dem der islamischen Fundamentalisten?

    Haben diese Westerngottesdienst Besucher jemandem Gewalt angedroht, wollen die jemanden erschrecken? Umerziehen? in KZ sperren? Markierungen an Kleidung für bestimmte auszugrenzende Menschen vorschreiben? ….
    Was haben sie getan?

    Sie verhalten sich nur nicht nach dem Gefallen der selbsternannten Christentums-Wächter. Sie stehen nicht stramm mit bitterbösen Minen im Gesicht, das Andacht vortäuschen soll, für die Anwesenden. Liebt Gott mehr die, die meinen, Gott ist toternst? Gott darf man nur mit bitter-trockener Miene begegnen, nur ja keine Miene zum Lächeln verziehen, ja nicht mit dem Nachbarn schwatzen?

    Würde man Jesus fragen, siehe Herr, hier sind Unvernünftige, sich frei Gebärdende, die sich nicht korrekt an unsere Vorschriften halten, sie lästern Gott mit ihrem Verhalten das nicht unser Wohlwollen hat, was sollen wir gegen diese tun?

    Jesus würde sich nicht zum Pharisäer aufschwingen und drohen. Ihm sind Worte, wie die des Dr. Alfons Adam fremd. Also könnte Jesus auch nicht so denken. Jesus kennt nur die Sprache der Liebe.

    Jesus würde sagen, schaut euch selbst in den Spiegel, und wer ohne Fehler, der bestimme, was mit diesen „Nichtgefälligen“ zu tun sei. Die Anderen aber, die sich selbst als nicht vollkommen erkennen, sollen respektvoll den „Nichtgefälligen“ begegnen und sie tolerieren wie sie sind. WO EINIGE ZUSAMMEN SIND IM NAMEN DES HERRN, DA BIN ICH MITTEN UNTER IHNEN.

    Und Menschen, die sich als Christen bezeichnen oder dafür halten, sollten sich keine Verhaltensweise zu eigen machen, die mit denen der Islamisten zu vergleichen sind und/oder der Nationalsozialisten oder „Pharisäern“.
    Jesus ist mitten unter den Abendmahl Feiernden, egal wie sie das feiern. Und ein Dr. Alfons Adam und dessen Gleichgesinnte, wollen dazu ihre Vorschriften aufzwingen?

    Ich würde sagen, ihr Christen, stellt euch mitten unter sie, seid friedlich und freundlich, so wie man es von Christen annehmen können sollte und macht das, was Ihr für euch richtig haltet, ohne den Westerngottesdienst-Besuchern verächtlich vorzuschreiben, wie sie sich zu verhalten haben.

    Denkt daran, Gott ist nicht jemandem Privatgott. Gott liebt alle, auch (vermeintlich) verlorene Schafe sind gleich viel Wert! – habt ihr das vergessen?
    Zeigt eure Freude über jeden Gottesdienstbesucher und nehmt sie, wie sie nun mal derzeit sind und den Gottesdienst auf ihre Art zusammen feiern wollen.

    Wer einmal die Gottesdienste der Missionare im Busch in Afrika erlebt hat, der hat erfahren, dass man in vielen Formen die hl. Messe feiern kann.

    Wenn man sowas liest, „Euer Eminenz, hochwürdigster Herr Kardinal!“ und „Gestatten Sie, Eminenz, den Ausdruck meiner vorzüglichsten Hochachtung.“, und mir vorstelle, wie Jesus wohl reagiert haben würde, hätte er das erlebt, wie sich seine Nachfolger wohlgefällig anbiedernd umschleimen lassen ohne das abrupt abzustellen, dann verstehe ich die Provokationen der Besucher der Westernmesse.

    Wir sollten für solche Leute wie Dr.Alfons Adam, beten. Er kann wahrscheinlich nichts für seine Worte. Er ist in einer Zeit indoktriniert worden, als Österreich noch „heim im Reich war“. Sich entwickeln, aus Fehlern lernen ist nicht so einfach.


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