kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Marsch fürs Leben in Graz – Bericht an CPÖ Freunde 14. Juni 2011

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 20:09

Wenn Sie das Kreuz hochheben vor dem Hinlegen, sollen Sie sagen:

Ich erhebe mein Kreuz und meine Stimme für meine Verwandten und Freunde in Ägypten, die in Not und Gefahr sind„.

  

Wo ging es los? Am Tag des Lebens (1. Juni) war die CPÖ Steiermark Mitveranstalter für eine beeindruckende Demonstration in Graz. Um 15h war Treffpunkt nahe dem Dom. Nach einem Eröffnungsgebet marschierten gut 100 Teilnehmer (sogar aus Stainach kommend) eine Stunde durch die Grazer Innenstadt. Fünfzig Teilnehmer und Teilnehmerinnen trugen über 1m große weiße Kreuze mit.

 

Stimmung während des Protestmarsches: Wir waren leise betend, schweigend, nachdenklich an die vielen vermeidbaren Abtreibungen denkend unterwegs. Ergreifende, wach rüttelnde Trommelschläge, dem Herzschlag eines ungeborenen Kindes entsprechend, begleiteten uns und machten viele Passanten zusätzlich auf uns aufmerksam. Informationsmaterial wurde überwiegend gerne und mit verständnisvollem Blick entgegengenommen. Jugendliche ermutigten uns bzw. suchten ein Gespräch mit uns.

 

Wer war sonst noch dabei? Ein gut organisiertes Polizeiaufgebot begleitete uns und hielt etwa 15 Gegendemonstranten grün, alternativer, sozialistischer Jugendlicher auf Distanz (laut deren Flugblatt waren sie von der „ARGE für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen“).

 

Schlusskundgebung am Hauptplatz: Vor dem Beginn des Protestmarsches wurden 200 Paare Kinderschuhe am Hauptplatz aufgestellt. Dort versammelten wir uns für die Abschlussansprachen. Die weißen Kreuze legten wir schweigend zwischen die Kinderschuhe. Als zum Abschluss das Lied:“Großer Gott wir loben Dich“ über den Hauptplatz erschallte, war alles ringsum still – keiner der Gegendemonstranten – niemand wollte unsere Andacht und unsere sichtbare Freude über das Geschenk unseres Lebens beeinträchtigen.

 

Aufnahme durch die Medien? Alle steirischen Medien wurden von der Veranstaltung informiert. Leider konnten wir keinen einzigen Bericht über diese wichtige, eindeutig LEBENS-wichtige Veranstaltung entdecken. Denn die Art und Weise, wie Abtreibungen in Österreich gehandhabt werden, ist eines hochentwickelten Kulturstaates höchst unwürdig. Es ist barbarisch, Gott und Menschen verachtend.

 

Resümee: Uns Teilnehmerinnen und Teilnehmern tat die Demonstration gut. Es war ein Gedenktag für uns mit anschließendem fröhlichen Beisammensein und Stärkung mit weißem Brot! Vor der Demonstration wurde Maria von der Polizei informiert, wir brauchen nicht zu kommen, es wird zu viel regnen. Wie die Fotos zeigen, wurden die Gebets-Hilferufe gehört. Auch nach dem offiziellen Teil blieben wir noch in mehreren Gruppen in einem der Gastgärten bei Sonne und netten Gesprächen zusammen.

 

Wir fühlten uns von der Wichtigkeit einer derartigen Veranstaltung gestärkt. Spätestens in einem Jahr wollen wir wieder mit einem solchen Protestmarsch auf die Abtreibungsmissstände aufmerksam machen. Vielleicht auch in anderen Städten? Und mit noch mehr Teilnehmer?

 

Bei Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung hat unsere Landesobfrau Maria Fellner (unterstützt von Margarete Koklitsch, Johanna Pieberl, Dr. Michael Ratzenhofer, ihrem Stellvertreter Mathias Pitscheneder, Martina Uchenegg vom Lebenszentrum Graz, Gerhard Kornhuber, Johannes Klein, Traude Volker und nicht zuletzt von ihrer Familie und den vielen Betern im ganzen Land) wieder Großartiges geleistet. 200 Paar Kinderschuhe, die großen weißen Kreuze, Informationsmaterial, Redner, Lautsprecher, Fotograf, selbstgebackenes Weißbrot, …

 

Hier bleibt nur noch „Danke“ zu sagen, allen die mitgeholfen haben in Gedanken, Worten und Werken, vor allem aber unserem himmlischen Vater für diesen wunderbaren Tag des Lebens!

 

Peter Heubrandner, CPÖ Stmk, Pressereferent Stvtr

 

Mit dem besten Dank an Frau Anna-Maria Fellner

 

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