kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bischof Macram Gassis aus dem Sudan in Österreich 14. Juni 2011

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 21:44

Vortrag mit anschließendem GottesdienstSudan – Leidensweg der Christen

Wie wirkt sich die Teilung des Sudan auf die Christen aus?

 

Ende Juni/Anfang Juli ist Bischof Macram Gassis aus dem Sudan in Österreich zu Gast. Er wird mehrere Vorträge halten und Gottesdienste mit uns feiern. Am 2.7.2011 findet eine Veranstaltung (Vortrag mit anschl. Gottesdienst) in Wien statt, für die wir um Ihre Mithilfe bitten.  Würden Sie bitte diesen Bericht weiterleiten und weitgehend verbreiten?

 

Herzliche Einladung

Sudan – Leidensweg der Christen – Wie wirkt sich die Teilung des Sudan auf die Christen aus?

 

Am 9. Juli 2011 wird die Teilung des Sudan erwartet. Zu diesem Anlass hat KIRCHE IN NOT Macram Gassis, Bischof der Diözese El Obeid eingeladen, über die aktuelle Lage und die schwierige Situation der Christen zu berichten. Steht der Sudan vor einem neuen Bürgerkrieg? Geraten die Christen zwischen die Fronten? Welche Zukunft erwartet die unterdrückten Christen im muslimischen Norden? Bischof Macram Gassis war über Jahre Zeuge der Grausamkeiten in seinem Heimatland. Der Sudan hat 22 Jahre Krieg und Terror hinter sich. Der längste Bürgerkrieg Afrikas zwischen dem islamisch geprägten Norden und dem mehrheitlich christlich und von Naturreligionen geprägten Süden forderte 2,5 Mio. Tote und trieb 5 Mio. Menschen in die Flucht. Menschenrechte wurden aufs Schlimmste missachtet.

 

Begegnen Sie Bischof Macram Gassis!

Durch Ihr Kommen bekunden Sie Ihre Solidarität mit unseren verfolgten Brüdern und Schwestern und ermutigen den Bischof in seinem Einsatz! 

 

Veranstaltungen mit Bischof Macram Gassis

= Do., 30.6.11: Linz, Priesterseminar Harrachstraße 7 – 19.00 Vortrag
= Fr., 1.7.11: Wien, Kalasantinerkirche 15., P. Schwartz-G. 8 – 18.30
Hl.Messe, anschl. Vortrag
= Sa., 2.7.11: Wien, Stephanisaal Stephansplatz 3 im Curhaus – 17.00
Vortrag, anschl. Hl. Messe im Dom
= So., 3.7.11: St. Pölten, Dom – 9.15 – 10.30 – 11.45 Hl. Messe
= So., 3.7.11: Eisenstadt, Dom 19.00 Hl. Messe

 

Bischof Macram Max Gassis aus dem Sudan ruft zur Solidarität auf  

 
Das katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT hat Bischof Macram Max Gassis aus dem Sudan vom 7.-11. August 2010 in die Schweiz eingeladen.

 

Er wird in verschiedenen Pfarrgemeinden über sein Heimatland berichten, welches schwer unter den Kriegsfolgen und Menschenrechtsverletzungen leidet. Da staatliche Strukturen praktisch fehlen, ist die Kirche für den Wiederaufbau des Landes besonders wichtig.

Macram Max Gassis, Bischof der Diözese El Obeid im Sudan, war über Jahre Zeuge der Grausamkeiten in seinem Heimatland. Der Sudan hat 22 Jahre Krieg und Terror hinter sich. Der längste Bürgerkrieg Afrikas zwischen dem islamisch geprägten Norden und dem mehrheitlich christlich und von Naturreligionen beeinflussten Süden forderte 2,5 Millionen Tote und trieb 5 Millionen Menschen in die Flucht. Menschenrechte wurden aufs Schlimmste missachtet. Zivile Einrichtungen und die gesamte staatliche Struktur wurden zerstört.

 

Der Bischof erlebte mit, wie in seinem Umfeld ganze Dörfer niedergebrannt, Frauen vergewaltigt, Kinder gefangen und versklavt sowie Christen gekreuzigt wurden. Bilder von Kindersoldaten gingen um die ganze Welt. «Die Menschen, vor allem die Kinder, haben Wunden an Körper, Geist und Seele», beschreibt Bischof Macram Max Gassis die Situation. Bischof Macram Max Gassis beklagt das Schweigen der Weltöffentlichkeit uns setzt sich unermüdlich für die vielen an Kriegsfolgen und Menschenrechtsverletzungen leidenden Menschen ein.

 

Unsicherheit auch nach dem Friedensabkommen: Im Südsudan schliessen die Behörden zusammen mit den Aufständischen im Januar 2005 ein Friedensabkommen. Seither untersteht der Süden nicht mehr der Regierung in Khartum, sondern hat eine eigene Verwaltung. Noch sind aber längst nicht alle Probleme gelöst und der Frieden steht auf wackligen Beinen. Jeder kleinste Vorfall kann sich schnell aufs neue in einen bewaffneten Konflikt verwandeln. Seit Jahresbeginn kehren immer mehr Flüchtlinge aus dem Norden in ihre südliche Heimat zurück. Gründe dafür sind unter anderem die Wahlen 2009 und das für 2011 vorgesehene Unabhängigkeitsreferendum. Die Behörden des Südsudan tun ihr Möglichstes, um die «Waffenkultur» und die immer noch weit verbreitete Korruption zu bekämpfen.

 

Wiederaufbau unter erschwerten Bedingungen: Trotz Friedenschluss der verfeindeten Parteien können der Wiederaufbau und die Entwicklungshilfe aufgrund der Nachkriegssituation im Süden und des 2005 ausgebrochenen Bürgerkrieges in der Provinz Darfur im Westen noch nicht greifen. Der Wiederaufbau des Landes kommt nur schleppend voran. Vor allem im Süden des Landes leiden die Menschen unter Misswirtschaft, Korruption, mangelnder Wasser- und Elektrizitätsversorgung sowie an Lebensmittelknappheit. Mit dem Friedensabkommen, das auf dem Bürgenstock in der Schweiz abgeschlossen wurde, ist die Hoffnung der Bevölkerung auf ein besseres Leben gestiegen. Jedoch sind viele enttäuscht, dass trotz grosser Reden noch nicht viel erreicht wurde.

Die Kirche baut Friedensfundament: KIRCHE IN NOT engagiert sich seit über 35 Jahren im Sudan und unterstützt die Kirche im Land, weil diese für den Friedensprozess zentral ist. Sie sorgt für Bildung, Unterkunft, regelmässige Ernährung und seelsorgerische Obhut der verwahrlosten Kinder. 2009 stellte KIRCHE IN NOT rund 1,8 Millionen CHF für Projekte im Sudan zur Verfügung. Zusammen mit KIRCHE IN NOT gründete Bischof Macram Max Gassis ein Heim für ehemalige Sklaven und kriegsgeschädigte, traumatisierte Kinder. Mehr als 300 Tiefbrunnen für sauberes Wasser, Kindergärten, Grund- und weiterführende Schulen, ein Ausbildungszentrum Catholic Catechist and Teachers Training Center für Lehrer und Katechisten sowie zwei Spitäler wurden aufgebaut. Acht neue Pfarrgemeinden mit Priestern vor Ort wurden gegründet.

Aktuelle Herausforderungen: Die «Precious Blood Sisters» und die «Comboni-Schwestern» betreuen eine Grundschule und ein Waisenhaus für kriegsgeschädigte Kinder im entlegenen Nuba Gebirge. In der Pfarrei Kauda sind die Schwestern in der Evangelisierung und Erziehung aktiv. Für die weiten Strecken, die sie bei ihren Besuchen von Katechetentrainingszentren, Schulen, Krankenhäusern, Frauengruppen und Jugendaktivitäten zurücklegen müssen, hat ihnen KIRCHE IN NOT zwei Fahrzeuge finanziert. {Quelle: www.kath.chBischof Gassis in der Schweiz – der Terminplan}

 

One Response to “Bischof Macram Gassis aus dem Sudan in Österreich”

  1. „Unser Geld bedingt den Kapitalismus, den Zins, die Massenarmut, die Revolte und schließlich den Bürgerkrieg, der erfahrungsgemäß mit unheimlicher Schnelligkeit zur Barbarei zurückführt. …Wer es aber vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen, statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen…“

    Silvio Gesell (Geld oder Krieg)

    Sowohl die Ursache der „Finanzkrise“, eine seit jeher fehlerhafte Geld- und Bodenordnung und die daraus resultierende Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz, die bisher alle Kulturen und Weltreiche in der Geschichte zerstörte, als auch die einzig denkbare Möglichkeit zur Überwindung dieser systemischen Ungerechtigkeit, sind seit langem bekannt.

    Die Alles entscheidende Frage lautet: Warum hat eine Menschheit, die bereits Raumfahrt betreibt, etwas im Grunde so Einfaches wie die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft) – und damit den Weltfrieden – bis heute nicht verstanden?

    Der Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ stammt von dem Freiwirtschaftler Otto Lautenbach, der im Januar 1953 die Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft (ASM) gründete. In enger Zusammenarbeit mit dem damaligen Wirtschaftsminister und späteren Bundeskanzler Ludwig Erhard sollte erstmalig eine „freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus“ verwirklicht werden. Im Juli 1954 verstarb Otto Lautenbach, die ASM zerfiel im Streit (eine Organisation gleichen Namens existiert heute noch, sie verfügt aber über keinerlei makroökonomische Kompetenz mehr). Für die makroökonomische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland wurde ein von der so genannten „katholischen Soziallehre“ beeinflusstes Konzept von Alfred Müller-Armack übernommen, eine „sozial gesteuerte Marktwirtschaft“ (kapitalistische Marktwirtschaft mit angehängtem „Sozialstaat“), für die sich später der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ einbürgerte.

    Für den eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation bedarf es der Auflösung einer veralteten Programmierung des kollektiv Unbewussten, die vor Urzeiten erforderlich war, um die halbwegs zivilisierte Menschheit „wahnsinnig genug“ für das Unternehmen „Arbeitsteilung mit Konstruktionsfehlern“ zu machen; denn kein vernünftiger Mensch wäre dazu bereit, in einer a priori fehlerhaften (kapitalistischen) Marktwirtschaft zu arbeiten, wenn er weiß, dass ein nachhaltiges Wirtschaften unmöglich und der nächste Krieg – zwecks umfassender Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß hochzuhalten – unvermeidlich ist. Das – und nichts anderes – war (und ist noch) der eigentliche Zweck der Religion, die vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode (Cargo-Kult um die Heilige Schrift) mutierte, und die uns – unabhängig vom so genannten Glauben – alle zu Untertanen machte, die ihr eigenes Programm nicht kennen. Die Bewusstwerdung der Programmierung nennt sich „Auferstehung“: http://www.deweles.de/willkommen.html


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