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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Generalbundesanwältin warnt vor Islamisten in Deutschland 12. Juni 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 13:07

Sigmaringendorf (dpa/lsw): Generalbundesanwältin Monika Harms hat davor gewarnt, die Gefahr durch islamistischen Terrorismus in Deutschland zu unterschätzen. «Wir haben eine hohe Gefährdungslage, die meines Erachtens nicht ausreichend wahrgenommen wird, weil die deutsche Öffentlichkeit davon ausgeht, dass bislang in Anführungsstrichen „nichts“ passiert ist, so wie in Madrid, so wie in London», sagte Harms am Mittwochabend in Sigmaringendorf (Kreis Sigmaringen). «Wir weisen immer wieder darauf hin, dass wir im Fadenkreuz der islamistischen Dschihadisten stehen und dass uns das dazu aufruft, besonders wachsam zu sein». {Quelle: www.bild.de}

 

 
Frankfurter Polizist ist jetzt Islamist

 

40-Jähriger fordert Vermummung von Frauen
 

Die hessische Polizei hat einen Islamisten in ihren Reihen: Der Frankfurter Polizeibeamte Roman R. tritt im Internet unter dem Namen „Abu Bilal“ auf. Er fordert den Gottesstaat, organisiert Pilgerreisen – und hetzt gegen nicht verhüllte Frauen. Roman R. alias Abu Bilal hat enge Kontakte zum Salafisten-Netzwerk „Dawa FFM“, berichtet der Norddeutsche Rundfunk unter Berufung auf den hessischen Verfassungsschutz. Salafisten (Salafiten) gelten als besonders extreme Gotteskrieger; sie wollen den Gotteststaat und die Scharia einführen.

 
„Islam vom Westen gedemütigt“: Entsprechend extrem argumentiert Roman R.: „Knallenge Jeans und nur ein Tuch auf dem Kopf – ist das das, was Allah von uns möchte? Wohl kaum!“ Und weiter: „Dass Frauen vergewaltigt werden, hat auch damit zu tun, weil sie ihre Reize zeigen“, zitiert der NDR den Hassprediger. Zum Islam gekommen sei er, weil diese Religion vom Westen gedemütigt werde, weil über sie Lügen verbreitet würden. Strafrechtliche Ermittlungen wurden gegen den Polizisten noch nicht eingeleitet. Allerdings wird laut NDR polizeiintern gegen ihn ermittelt. Roman R. sei zwar nicht mehr im aktiven Dienst, erhalte aber noch einen Großteil seiner Bezüge.

 
Salafisten unter Beobachtung: Erst Anfang Juni hatte Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU) angekündigt, dass der Verfassungsschutz die Salafisten künftig sehr viel intensiver beobachten will. Mit ihren Islam-Seminaren und dem verfassungsfeindlichen Ziel eines Gottesstaates „bereiten die Salafisten hierzulande den Nährboden des islamistischen Terrorismus“, erklärte Rhein. Zu der Glaubensrichtung gehört auch der umstrittene Prediger Pierre Vogel, um dessen Veranstaltungen es zuletzt in Frankfurt viel Wirbel gegeben hatte. Als Beleg für seine Einschätzung nannte Rhein den Fall des Attentäters, der am 2. März am Frankfurter Flughafen zwei US-Soldaten erschossen hatte. Er habe sich binnen kurzer Zeit im Internet selbst radikalisiert, so dass ihn die Sicherheitsbehörden „nicht auf dem Schirm“ hatten. Im Nachhinein fanden die Ermittler aber über das Facebook-Konto des Attentäters enge Kontakte zum Mobilisierungsnetzwerk „DawaFFM“.  {Quelle: www.heute.de – Mit Material von dpa}

 

 

Erst Polizist, jetzt Islamist

 

Roman R. war einmal ein Aushängeschild für Frankfurts Polizei. Jung, dynamisch, eloquent und kameratauglich. Der Hessische Rundfunk begleitete ihn vor drei Jahren im Rahmen der Sendereihe „Polizeireport“. Damals war R. Beamter im Kriminaldauerdienst und in Zivil unterwegs auf Frankfurts Straßen. Er sei ein „Sportfanatiker“, erzählte er den Journalisten freimütig. Einmal pro Woche leitete er das Boxtraining der Frankfurter Polizei.

 

Inzwischen dürften seine Vorgesetzten es bereuen, den Beamten so in Szene gesetzt zu haben. Der 40-Jährige ist jetzt in anderer Mission unterwegs. Seine Eloquenz nutzt er, um zu predigen. Roman R. ist zum Islam konvertiert, einer Religion, die seiner Meinung nach im Westen von vielen Menschen „gedemütigt“ wird und über die „Lügen“ verbreitet würden. Immer wieder wirft er aber auch Muslimen vor, unislamisch zu handeln, etwa Frauen, die sich nicht verhüllen wollen oder das Verhüllungsgebot zu liberal auslegen: „Knallenge Jeans und nur ein Tuch auf dem Kopf – ist das das, was Allah von uns möchte? Wohl kaum!“ Und weiter: „Dass Frauen vergewaltigt werden, hat auch damit zu tun, weil sie ihre Reize zeigen.“

 

„Dawa FFM“-Anhänger gelten als Islamisten: Diese Thesen verbreitet Roman R. unter dem Namen „Abu Bilal“, das hat der hessische Verfassungsschutz bestätigt. Der Prediger hat zumindest enge Kontakte zum Netzwerk „Dawa FFM“, einer Gruppe, die die hessischen Behörden möglichst verbieten wollen. Die „Dawa FFM“ und ihre Botschaften sollen, so der Vorwurf, im Februar den Kosovo-Albaner Arid U. zumindest animiert haben, am Frankfurter Flughafen auf US-Soldaten zu schießen. Zwei Menschen wurden damals getötet, das Attentat galt als das erste in Deutschland mit islamistischem Hintergrund.

 

Die Anhänger der „Dawa FFM“ gelten in Behördenkreisen längst als Islamisten. Sie seien, so der hessische Verfassungsschutz, „Salafisten“ – eine Strömung, für die der Chef des Niedersächsischen Verfassungsschutzes, Hans-Werner Wargel, deutliche Worte findet: „Der Salafismus richtet sich gegen unsere verfassungsmäßige Ordnung. Er möchte hier in Deutschland einen Gottesstaat aufbauen. In einem solchen Gottesstaat würden danach nur die Gesetze und Regeln der Scharia gelten und nicht mehr die Gesetze, die von Menschen oder Parlamenten gemacht sind.“

 

„Habe ich genug vorausgeschickt?“ Auch der aktuelle hessische Verfassungsschutzbericht geht auf die „Dawa FFM“ ein: Es lägen Anhaltspunkte vor, wonach sich der Frankfurter Verein „gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung richtet“. Zielgruppen seien vor allem junge Muslime und Konvertiten – so wie Roman R. alias Abu Bilal. Mit NDR Info will er über seinen Weg zum Islam nicht sprechen. Das ließ Roman R. über seinen Anwalt ausrichten. In seinen Predigten aber deutet er zumindest an, was ihn zum Salafismus gebracht hat. Demnach war es auch der Polizeidienst und die zum Teil enorme Belastung, die die Arbeit für die Beamten bedeutet. „Bis ich eines Tages nachgedacht habe: Du hast jetzt bestimmt 200 Tote in Deiner Hand gehabt. Aber was ist mit Dir selber? Wann und wie wird er mich holen? Habe ich genug vorausgeschickt?“

 

Seine Ansprachen verbreitet Roman R. vorwiegend über das Internet, in Zusammenarbeit mit „Dawa FFM“. Anlass für strafrechtliche Ermittlungen hat R. darin offenbar noch nicht gegeben. In Hessen ist lediglich von dienstrechtlichen Ermittlungen im Zusammenhang mit seinem Status als Polizeibeamter die Rede. Über den Ausstieg aus dem aktiven Dienst will die Polizei nichts sagen. Den Recherchen von NDR Info zufolge erhält Roman R. aber noch einen Großteil seiner Bezüge – so finanziell vom Staat ausgestattet, kann er sich ganz seiner religiösen Arbeit widmen.

 

Verfassungsschutz hat Salafisten im Visier: Diese Arbeit führte ihn auch nach Hamburg. Über ein Reisebüro in der Innenstadt hat er nach Informationen von NDR Info Pilgerfahrten nach Saudi-Arabien organisiert – den Hamburger Behörden ist er deshalb ebenfalls bekannt. Die Zielgruppe der Pilgerfahrten: vor allem junge, männliche Muslime. Diese Aktivitäten beobachten die Behörden mittlerweile genau. Niedersachsens Verfassungsschützer Wargel hält den Salafismus und seine netzwerkartig organisierten Missionierungsgruppen gar für die „dynamischste“ Richtung unter den Islamisten.

 

Viele muslimische Verbände haben sich von den Thesen der Salafisten und ihrer Religionsauslegung distanziert. In Niedersachsen will die Schura, also der Landesverband der muslimischen Vereine, an Präventionsprojekten mitarbeiten, so Wargel. Die Schura-Verantwortlichen wollten verhindern, dass junge Männer durch salafistische Prediger oder Vereine radikalisiert würden. Eine Befürchtung, die auch der hessische Verfassungsschutz im Zusammenhang mit „Dawa FFM“ äußert. Im aktuellen Bericht heißt es: „Insbesondere die immer wieder geforderte Abgrenzung von der Mehrheitsgesellschaft befördert eine immer stärkere Verstrickung in extremistische Kreise sowie die Verfestigung eines Freund-Feind-Denkens.“ Roman R. alias Abu Bilal wird in dem Bericht zwar nicht ausdrücklich erwähnt. Seinen Ex-Kollegen dürfte der Polizist außer Dienst aber wegen seiner Zusammenarbeit mit „Dawa FFM“ trotzdem eine Menge Sorgen bereiten. {Quelle: www.ndr.de – von Franz Feyder & Jürgen Webermann, NDR Info}

 

2 Responses to “Generalbundesanwältin warnt vor Islamisten in Deutschland”

  1. Erich Foltyn Says:

    der Landesverband hat sich distanziert, das ist wie den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Natürlich besser ein besserer Islam als ein schlechter, aber am Besten ist gar kein Islam. Und was immer man als Alternative wählt, es ist besser als der Islam.

  2. Erich Foltyn Says:

    immer wenn so ein Fall ist, daß so jemand zum Islam konvertiert, sollte man in seiner Psyche nachforschen, was sie ihm da eingeredet haben und was da in so einem Hirn vor sich geht. Die Gefahr ist natürlich schon, daß dann die gesamte Polizei zum Islam übertritt. Das habe ich ja schon vor einigen Jahren gesagt. Aber es wäre schon interessant zu erfahren, wieso unsere Leute so leicht umfallen, während sie sich gegen die freundliche Kirche verhalten wie die Lümmel und dann predigen sie Moral. Ich pflegte zu sagen: Sie haben sich die ganze Zeit nicht um Gott gekümmert, es war ihnen zu unbequem und da haben sie beim Islam ein schlechtes Gewissen. Und da glauben sie, der Islam wird viel bequemer sein, weil all das Allah-Gerede kommt ihnen ja sehr neu vor. Aber es kann natürlich auch sein, daß sie Drohungen ausgesetzt waren. Na so eine Religion, wo es keine Sünde gibt, wo jemand Greueltaten begehen kann soviel er will, er braucht nur sagen, er macht es für die Religion, das wäre ja die großartigste Erfindung der Menschheit, besonders für unsere atheistischen Moralisten, die unsere Leute wegen jeder Kleinigkeit verdammen und der Kirche jeden Schmarren vorwerfen und sie fühlen sich eh schon zum Islam hingezogen. Die Kirche und die westliche Gesellschaft sind ihnen ja nicht gut genug.


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