kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christenvefolgung im -‏دار الإسلام ‏ – Haus des Islam 12. Juni 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 22:14

UBP klärt über die Christenverfolgung in arabischen Ländern auf

Gast ist der renomierte Buchautor Henry Preneux

 

Die nächste Aufklärungsveranstaltung der UBP findet am Mittwoch, 15.06.2011, ab 19 Uhr in dem Restaurant „Sally‘ s Corner“, Reitzensteinstr. 12 in 45657 Recklinghausen, statt. Aufgrund der guten Kontakte von UBP-Fraktionschefin Claudia Ludwig ist es gelungen, nach Dr. Thomas Tartsch und Rolf Stolz einen weiteren hochkarätigen Referenten in den Kreis Recklinghausen zu bekommen. Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei {Quelle: www.ubp-re.de}.

 

Dr. Thomas Tartsch: Sollte es meine Zeit erlauben, werde ich mir diesen höchst aktuellen Vortrag anhören, dessen Thematik im Westen kaum Beachtung findet. Dabei ist das Christentum in der arabischen Welt nach dem Irak  unter anderem auch in Ägypten und der zukünftigen islamischen Türkei von der Auslöschung bedroht. Und bei einem (absehbaren) Sturz des alawitischen Regimes des Staatspräsidenten Baššār Ḥāfiẓ al-‚Asad und der ḥizb al-baʿṯ al-ʿarabī al-ištarākī (Ba´ath Partei) auch in Syrien.

 

Sorge um Konvertiten im Sudan

Bei Verurteilung droht Todesstrafe – Ehepaar vor Familie auf der Flucht

 

Anfang Mai nahmen Polizisten in der Provinz Darfur die Christin Hawa Abdalla Muhammad Saleh fest. Die Frau lebte im Flüchtlingslager Abu Shouk von Al-Fashir. Dort soll sie Bibeln an andere Bewohner, darunter Kinder verteilt haben. Derzeit wurde Saleh noch nicht vor ein Gericht gestellt. Sollte sie verurteilt werden, droht ihr wegen Apostasie (Abfall vom Islam) die Todesstrafe. Polizisten brachten Saleh an einen unbekannten Ort in Khartum. Befürchtet wird, dass man sie dort misshandelt. Bereits vor fünf Jahren wurde sie schon einmal verhaftet und gefoltert.

 
Familienrache: Ebenfalls Anfang Mai drangen mehrere Muslime in die Wohnung von Amouna Ahamdi und Omar Hassan in Khartum ein und griffen das Ehepaar mit Messern an. Die Frau wurde verletzt, als sie sich schützend vor ihren Mann stellte. Möglicherweise wurden die Angreifer von Angehörigen zur Tat angestachelt. Kurz nach ihrer Heirat im Juni vorigen Jahres flohen die beiden aus ihrer Heimat Nyala, da ihre Familien sie wegen ihres Glaubenswechsels verfolgten.

 

Ahamdi musste schon viele Schmerzen ertragen. Ihr Bruder brach ihr das Bein, nachdem er von ihrer Konversion erfahren hatte. Einen Monat lang kettete man sie an einen Holzstuhl und schloss sie in einem Zimmer ein. Immer wieder setzte es Prügel, um ihr den Glauben an Jesus auszutreiben. „Ich wurde schlimm misshandelt. Sie rasierten mir die Haare ab und mein Vater schlug mit einer Peitsche auf meinen Kopf“, erinnerte sich die junge Frau. Im örtlichen muslimischen Krankenhaus wollten Ärzte den Beinbruch der Christin nicht behandeln. Erst in einer anderen Klinik nahm man sich der Frau an. Dort lernte sie auch Hassan kennen. Beide verbindet nicht nur ihr Glaube an Jesus. Auch Hassan wurde für seinen „Abfall vom Islam“ hart bestraft. Einmal schlugen Verwandte, sein Bruder und der Vater mit Stöcken auf ihn ein.

 
„Doch wir wollen Christus nicht verleugnen. Das ist für uns eine große Herausforderung, denn wir können nirgends hingehen“, sagte Amouna Ahamdi unter Tränen. Das Paar hat einen kleinen Jungen. Freunde versorgen sie gelegentlich mit Lebensmitteln. Doch manchmal haben sie Tage lang nicht genug zu essen. {Quelle: Open Doors Deutschland}

 

 

Nordnigeria: Kirche durch Sprengstoffanschlag schwer beschädigt

Bischof von Maiduguri: „Fenster und Türen gingen zu Bruch, das ganze Gebäude wurde von der Explosion erschüttert“. Verdächtigt wird die islamistische Gruppierung „Boko Haram“, die schon elf Menschen bei Attentaten tötete.

 

Maiduguri (kath.net/Fidesdienst): Im Norden Nigerias ist eine Kirche bei einem Sprengstoffanschlag schwer beschädigt worden. Eine bewaffnete Gruppe zündete am Dienstagnachmittag einen Sprengsatz in der Nähe. „Die St. Patrick’s-Kathedrale wurde schwer beschädigt: Fenster und Türen gingen zu Bruch, das ganze Gebäude wurde von der Explosion erschüttert“, berichtet Bischof Oliver Dashe Doeme von Maiduguri. Bei weiteren Bombenexplosionen wurden auch zwei Polizeistationen beschädigt.

 

Bei der Attentatsreihe fällt der Verdacht auf die islamistische Boko-Haram-Sekte. Bei den Attentaten kamen insgesamt alf Menschen ums Leben. „Die Lage in Maiduguri ist sehr angespannt“, erzählt Bischof Doeme und erinnert daran, „dass erst vor zwei Wochen eine weitere katholische Kirche und eine weiterführende Schule Ziel eines Sprengstoffattentats waren“. Boko Haram heißt so viel wie „Westliche Erziehung ist Sünde“. Die Gruppe bekannte sich bereits zu mehreren Attentaten im Norden Nigerias. Am 6. Juni wurde ein muslimischer Religionsführer, der sich der Sekte widersetzte, bei einem Attentat in der Stadt Biu südlich von Maiduguri getötet.

 

 

Hilfe für Irak-Flüchtlinge in Jordanien

Das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ plant eine umfassende Hilfsaktion für Christen in Jordanien.

München (kath.net/KIN): Das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ plant eine umfassende Hilfsaktion für Christen in Jordanien. Die Aktion soll irakischen Flüchtlingsfamilien dabei helfen, ihren Glauben zu erhalten und die Ausbildung für ihre Kinder an christlichen Schulen zu finanzieren. Nach Angaben des Päpstlichen Missionswerkes leben zurzeit etwa 500.000 irakische Flüchtlinge in Jordanien, davon sind circa 35.000 Christen. Mehr als 1000 Kinder aus christlichen Familien im schulpflichtigen Alter bekommen nach dieser Schätzung zur Zeit keine Schulbildung, da ihre Eltern kein Geld für den Transport zur Schule und anfallende Gebühren haben. Irakische Flüchtlinge werden in Jordanien lediglich als „Gäste“ anerkannt, daher haben sie kein Recht auf einen festen Wohnsitz und dürfen nicht arbeiten.

 

Eine Delegation von „Kirche in Not“ überreichte die erste Soforthilfe an die Familie von Sarkis F. . Bis zum Sommer 2010 war Sarkis Professor für Maschinenbau an der Universität Bagdad. Heute lebt er mit seiner sechsköpfigen Familie und zwei Verwandten in einer kleinen Zweizimmerwohnung in der jordanischen Hauptstadt Amman. „Schon seit Jahren erhielt ich in Bagdad anonyme Drohungen von Islamisten“, berichtet er. „Sie schrieben: Entweder Du wirst Moslem, oder wir bringen wir Dich um!“ Als Terroristen am 31. Oktober 2010 ein Blutbad in der Kirche „Unserer Lieben Frau“ anrichteten, nur wenige Meter von seinem Haus entfernt, entschloss er sich, seiner Heimat den Rücken zu kehren.

 

Dieser Entschluss war schon länger gereift, denn für die Frauen der Familie war es unmöglich geworden, das Haus ohne Schleier zu verlassen. „Mein Bruder wurde zusammengeschlagen, nur weil er in kurzen Hosen auf die Straße ging“, erzählt Sarkis. Der Weg zur Kirche jeden Sonntag war für die Familie mit Lebensgefahr verbunden.

 

In Jordanien ist der Kirchgang nun wieder ohne Probleme möglich. „Wir danken den Menschen hier dafür, dass sie uns so gut aufgenommen haben“, betont Sarkis. Auch mit der muslimischen Mehrheit in Jordanien hat die Familie keine Probleme. Es sei so, wie zu Zeiten Saddam Husseins im Irak: „Wir waren alle zuerst Iraker und erst dann kam unsere Religion“, erinnert sich Sarkis. Die fanatischen Gruppen seien erst nach dem Fall des Regimes aufgetreten. „Probleme machten uns vor allem extremistische Schiiten. Früher hat kein Imam während des Freitagsgebets Hasspredigten gehalten – heute ist das im Irak an der Tagesordnung.“ Eine Zukunft habe er in seinem Land keine mehr gesehen. „Alle Parteien sind fanatisch. Das kann nicht gutgehen“!

 

In Jordanien angekommen sieht die Zukunft für Sarkis und seine Familie ebenfalls nicht gut aus. „Seht uns an“, ruft seine Frau und zeigt in die Runde, „Acht Personen in zwei Zimmern“! Eigentlich sollte Amman nur eine Zwischenstation für die Familie sein. Sarkis ist ein hochqualifizierter Maschinenbauingenieur und wollte in den USA sein Glück suchen, aber die Einwanderungsbehörde hätte nur ihn, seine Frau und seinen kleinen Sohn einreisen lassen. Das kam für Sarkis nicht in Frage, denn der 76-jährige Großvater kann schließlich kaum mehr gehen und ist auf seinen Sohn angewiesen. Auch seinen Bruder will Sarkis auf keinen Fall zurücklassen. Familie ist schließlich Familie, also blieben alle. Doch wie wird es sein, wenn der Kleine in die Schule kommt? Eine christliche Privatschule kann sich die Familie nicht leisten und an den staatlichen Schulen sind die Christen zwar willkommen, aber der Druck der muslimischen Klassenkameraden ist groß: Wer nicht zum Islam konvertiert, verbringt seine Schulzeit ohne Freunde.

 

Zusätzlich zu diesen Zukunftssorgen wird es immer enger in der Wohnung. Mitte März klopfte es an der Tür und vor dem verdutzten Sarkis standen zwei entfernte Tanten aus Bagdad. Sie hatten ihren gesamten Besitz verkauft und waren mit dem Taxi aus dem Irak nach Amman geflohen. Am Grenzübergang bekamen sie Angst, dass der Zoll ihnen ihr Erspartes, immerhin 5000 Dollar, abnehmen könnte. Darum baten sie den Taxifahrer, das Geld für sie aufzubewahren. In Amman angekommen behauptete der Fahrer, das Geld verloren zu haben. Diebstahl auf irakisch. Seitdem leben in der Wohnung 8 Personen auf vierzig Quadratmetern.

 

Sarkis lächelt, während er all das erzählt. Doch was er sagt, klingt nicht froh. Das gesparte Geld reiche noch etwa ein halbes Jahr und arbeiten dürfe er nicht. „Ohne offiziellen Wohnsitz haben wir keine Hoffnung in Jordanien und als Familie ausreisen dürfen wir nicht“, sagt Sarkis leise. Das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ unterstützt Sarkis und seine Familie mit einer Soforthilfe von 1000 Dollar. Als Zeichen der Hoffnung und der weltweiten Gebetsgemeinschaft hat die Familie außerdem einige „Prayerboxen“ des Hilfswerks geschenkt bekommen. „Kirche in Not-Länderreferent“ Pater Andrzeij Halemba betonte, man sei entschlossen, den christlichen Flüchtlingen in ihrer Notsituation dabei zu helfen „ihren Glauben zu verteidigen“. Soforthilfen für weitere Familien und ein Projekt, durch das den Flüchtlingskindern eine Ausbildung an christlichen Schulen finanziert wird, seien in Vorbereitung.

 

6 Responses to “Christenvefolgung im -‏دار الإسلام ‏ – Haus des Islam”

  1. Abdullah Says:

    Seitdem die USA in den Irak einmarschierten herrscht nur Chaos und Gewalt im Land. Durch diese Kriegsverbrecher kamen auch die christlichen Missionare, welche die Situation ausnutzen und die irakische Nation noch zusätzlich spalten. Der Irak muß nach Koran und Sunna regiert werden.

    • Sandra Meier Says:

      Nein, im Irak braucht es wieder einen Diktator wie Saddam, der euch wieder einen Kopf kürzer macht, wenn ihr nicht spurt. Ist die einzige Sprache die ihr versteht, leider!

  2. Ex-Atheist Says:

    Nur für den Fall des Falles: Kann man als römischer Katholik problemlos zu den Kopten übertreten?

    http://religionsbehoerde.wordpress.com/2011/06/13/die-feinde-des-papstes/

  3. Johannes Says:

    An den Diener Allahs, Abdullah: Kleine Korrektur: Seitdem Mohammed den Islam als Ideologie in Arabien vorstellte und mit Gewalt (Feuer und Schwer!) durchsetzte, herrscht Chaos und Gewalt erst in Arabien, dann im Nahen Osten und nun in der ganzen Welt.

    Gäbe es den Islam nicht, hätten wir Frieden – zumindest mehr Frieden. Demokratie und Islam sind gegensätzliche Systeme, die nie kompatible sein werden.Deshalb leben Muslime am besten dort, wo sie herkomen; aber nicht hier bei uns! So einfach ist das! Sie sollten sich auch aus ganz Israel (Judäa, Samaria und Galiläa) zurückziehen und in ihren eigenen Ländern ein frohes und freies Leben unter der Scharia genießen!

    • Abdullah Says:

      Na und ? Es gibt unterschiedliche Formen von Demokratie. Die Christen hatten ihre Religion mit sehr brutaler Gewalt durchgesetzt. Wenn Sie das nicht wissen, sind sie so dumm wie die Kopten hier, die wie betrunken von ihrer perversen und heuchlerischen Nächstenliebe sind. Der Islam löscht das Christentum aus. Bei Gott wird NUR der Islam angenommen.

      Ach, übrigens ein sehr lächerliches Bildchen hier im Artikel. Wenn sich jemand wegen so etwas zum Christentum bekehrt, dann ist dieser jemand ein Vollidiot. Schon Nietzsche sagte, daß man als Christ nicht geboren wird, sondern man nur krank genug dazu sein muß. Besonders die Existenz der Kopten ist dafür der Beweis. Die Scharia muß -Inschallah- in ganz Europa eingeführt werden, damit solche Götzendiener ihre gerechte Strafe bekommen, wenn sie die Demokratie ausnutzen und die Verse aus dem Koran als „teuflisch“ bezeichnen.

  4. Brigitta Says:

    Ad Abdullah!
    Das kommt davon,wenn man euch das Lesen und Schreiben beibringt. Dann spuckt ihr sogar schriftlich auf die Demokratie! Macht ja nix,den Nietzsche wirds aber kaum freuen,dass er sich aus dem Zusammenhang gerissen hier wiederfindet. Na ja, nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer! Weiter so! Viel gelernt! Aber nie vergessen,dass das von dir hier lächerlich gemachte Christusbild auch den Herrn Nietzsche bis ins Grab verfolgt hat.

    WIR sind nun einmal Christen,ob euch das gefällt oder nicht! Falls du die Entwicklung des Saulus zum Paulus auch gut kommentieren kannst,reden wir weiter. Möglicherweise heißt du dann aber auch nicht mehr Abdullah,sondern Feind Allahs!


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