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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Islam und seine Affinität zur Gewalt 11. Juni 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 17:51

Ein Gastkommentar von Herrn Kemmer

 

Schriftliche Wiedergabe eines Vortrages des Herrn Manfred Kleine-Hartlage anlässlich der Vorstellung seines Buches „ Das Dschihad-System“ zu finden unter „youtube Kleine-Hartlage Vortrag“.  Den meines Erachtens wichtigsten  Teil des Vortrages habe ich, versucht, schriftlich niederzulegen, damit das unterschiedliche Verständnis der islamischen Gesellschaft zur europäisch-jüdisch-christlichen Gesellschaft deutlich wird.

 

Der Autor trägt u. a. folgendes vor:

Die Allmacht Allahs ist im Islam ein zentraler Gedanke. Der Islam bejaht, was Mohammed im arabischen Raum vorgefunden hat, auch solche Institutionen, die für uns ganz und gar fragwürdig sind, also z. B.  auch die Sklaverei. Die gab es nach dem Wissen der Zeitgenossen schon immer, also schafft der Islam die Sklaverei nicht ab, verwirft sie auch nicht, ächtet sie nicht, sondern er regelt sie so wie alles, auch andere Institutionen. Krieg hat es auch schon immer gegeben. Mohammed führte 27 Feldzüge, ohne dass das irgendwie unislamisch wäre. Das ist eine ganz andere Auffassung der Welt als wir sie haben. Es besteht (im Islam) nicht die Auffassung, dass die Welt grundsätzlich verbesserungswürdig sei, sondern die Welt, wie sie ist, hat die Vermutung auf ihrer Seite, der von Allah gewollte Zustand zu sein. Damit entfällt das Bedürfnis nach Fortschritt und die Vorstellung von der Verbesserungsbedürftigkeit der Welt, es sei denn in dem Sinne, als dass die ganze Welt, islamisch sei, das ja.

 

Der Islam ächtet nicht die Gewalt. Der Islam ist ein Rechtssystem, das auf die Existenz eines autonomen Staates nicht angewiesen ist, weil er Normen bereitstellt, wer gegen wen unter welchen Umständen Gewalt ausüben darf und wer nicht. Es wäre Unsinn, dass der Islam immer nur Gewalt predigen würde. Er ächtet die Gewalt nicht als etwas grundsätzlich Böses, sondern Gewalt ist ein von Allah gewollter Teil des menschlichen Lebens von Anfang an gewesen. Es kommt nur darauf an, dass die richtigen Leute Gewalt ausüben.

 

Für uns ist es selbstverständlich: Die Ächtung der Gewalt ist der Kern einer guten und moralischen Ordnung.

Wir können uns also nicht vorstellen, dass ein christlicher Prediger eine Predigt halten würde wie

Revolutionsführer  Khomeini  aus Anlass eines Prophetengeburtstages 1981:

 

„Der Koran sagt:  „Tötet! Sperrt ein! Merab (Gebetsnische in einer Moschee) ist ein Ort des Kampfes und des Krieges. Aus der Merab heraus sollten Kriege begonnen werden. Wie alle Kriege des Islams aus der Merab heraus begannen.  Der Prophet hatte ein Schwert, um Menschen zu töten. Unsere Imame waren Militärs. Sie alle waren Krieger. Sie führten das Schwert. Sie töteten Menschen. Wir brauchen eine Imam, der Hände abhackt, Kehlen durchschneidet und Menschen steinigt. Genau wie der Gesandte Allahs Hände abzuhacken, Kehlen durchzuschneiden, Menschen zu steinigen pflegte. Genau wie er die Juden der Ban Quraiza massakrierte, weil sie ein aufsässiger Haufen waren. Wenn der Prophet befahl, ein Haus niederzubrennen oder einen Stamm auszurotten, war das Gerechtigkeit.“

 

Es handelt sich um eine Rede anlässlich eines Prophetengeburtstages, also auf christliche Verhältnisse übertragen, um eine Weihnachtsansprache.

 

Ende  meines schriftlichen „Mitschnittes“ dieses Vortrages des Autors Kleine-Hartlage.

 

Dieser Vortrag macht es mir verständlich und deutlich, warum der Islam Gewalt als etwas von Allah gewolltes Mittel zum Zweck ansieht. Gewalt gehört nach islamischer Denkweise zum Menschen. Nach christlicher Denkweise ist die Gewalt, die der Mensch durchaus im Spektrum seine Charaktereigenschaften vorfindet,  zu bekämpfen in jeder Form (außer in der Notwehr), sie ist geächtet. Gewalt gehört nach islamischer Denkweise zum Wesen Gottes, da dieser Glaube irrigerweise auch die negativen Eigenschaften des Menschen auf seinen Gott projiziert.  Nach christlicher Denkweise ist Gott ein Allliebender, der seine Allmacht nur auf die Liebe zur Schöpfung und zum Menschen heilsam, kreativ und heilend einsetzt.

 

Der Islam ist also im Grunde keine Religion.

Er ist im Grunde ein atheistisches System, weil er seinen Gott nach dem Ebenbilde eines Menschen, eines normalen Menschen mit allen Fehlern und Schwächen wie Rache- und Gewaltdenken, aber auch Güte- und Barmherzigkeitsdenken ausstattet.

 

Er erwartet von seinem Gott nicht viel. Er erwartet ein himmlisches Schlaraffenland mit vielen Jungfrauen und ein Land, in dem Milch und Honig fließen, kein Wunder, nach einem Leben in der Wüste. Der Islam ist eine sehr menschliche Religion nicht in dem Sinne, als dass er menschlich handeln würde, nein, er handelt in vielen Feldern der Menschlichkeit geradezu unmenschlich, willkürlich und unterdrückend, also gewalttätig nicht nur gegen die Ungläubigen, sondern auch gegen seine eigenen Gläubigen. Er passt seine Normen und Regeln denen einer Diktatur Gottes mit absolutem Gehorsamsanspruch gegenüber seinen Gläubigen an, jedoch eines Gottes, der wie ein Mensch agiert, voller Listenschmiedereien, Ränkespielen, Hass, Gewalt und Rachelegitimation, aber auch voller Barmherzigkeit und Güte, halt so wie der Mensch dies in seinem eigenen Leben erfährt. Das Barmherzigkeits- und Gütedenken des islamischen Gottes trifft allerdings nicht alle Menschen, sondern nur Muslime. Dieses islamische Barmherzigkeits- und Gütedenken  Gottes ist also eingeschränkt, nicht umfassend, aber immer vom Gewaltmonopol, die die Allmacht Gottes einschließt, herab, weil dieser Gott seine Gläubigen ja nie als Freunde ansieht, sondern nur als Sklaven.  Das Schmiermittel des Gelingens des Islams hier auf Erden ist der absolute Gehorsamsanspruch, der unter allen Umständen, notfalls mit Gewalt,  gewahrt bleiben muss, egal welche negativen Auswirkungen dies im Zusammenleben der Menschen hat (Ehrenmord, Keine Ungläubigen zu Freunden, keine Heirat zwischen Muslimen und Andersgläubigen, strikte Trennung von Ungläubigen vom Essenstisch (halal, haram), usw.). Der Islam projiziert also die Realitäten der Welt auf den Charakter seines Gottes. Dass das nur ein Fehlschlag werden kann, ist nur zu verständlich. 

 

So handeln atheistische Systeme wie der Sozialismus und der Kommunismus, ebenso wie der Faschismus auch nur mit dem Unterschied, dass in diesen Systemen der transzendente Gott keine Rolle spielt, sondern der Mensch oder eine Menschengruppe ehrlicherweise wie Napoleon sich selbst die Krone aufsetzt und gottgleich die Regierungsgewalt übernimmt bzw. übernehmen will mit allen Stilmitteln der Diktatur.

 

Das Christentum hat einen ganz anderen Ansatz. Es sagt, dass die Welt wie wir sie vorfinden, verbesserungswürdig ist. Nicht dass Gott die Welt so geschaffen hat. Nein, durch die Fehler von Menschen (Erbsünde) ist die Welt verfinstert, wirkt sie bei aller noch vorhandenen Schönheit wie versteinert, eben wie materialisiert. Diese Zustände werden nicht als  vollkommen vollendete Zustände angesehen. Die erste Schöpfung Gottes war das vollkommene Paradies. Obwohl der Mensch versagt hat, gibt uns Gott  mit unserem Leben die Chance, die Welt ein ganz klein wenig besser zu machen. Dieses Streben nach Besserung setzt bei allen Fehlschlägen nicht nur menschliche und religiöse Entwicklungen in Gang, sondern auch das Denken um das Streben nach technischen und wissenschaftlichen, sozialen und psychologischen und künstlerischen Fortschritten. Dieses Streben nach Besserung, die Erkenntnis, dass die Welt verbesserungswürdig ist und dies auch durch den Einzelnen, wenn auch nur minimal, geschafft werden kann, ist die Triebfeder jeglichen Handelns nach Größerem und Besserem,  ist also letztlich  die Triebfeder jeglichen Generalfortschritts, letztlich grundiert im Heiligen Geist Gottes. Letztlich setzte sie auch eine Entwicklung von der Vorstellung Gottes in Gang. Nahm der Mensch Gott im AT noch einen Gott von oben herab wahr, fühlte und spürte er die Solidarität Gottes mit sich in Christus Jesus, ja die Hinwendung Gottes zu ihm in Jesus.  Selbstverständlich hat das Jahrtausende in Anspruch genommen. Die Prophezeiungen über Jesus im AT sind zahlreich. Die Juden und die Christen nahmen und nehmen die realen Verhältnisse dieser Erde nicht als gegeben hin, sondern unser Drang nach Veränderung, nach Verbesserung, bleibt ungebrochen. Soziale Errungenschaften wie z. B. SOS-Kinderdörfer, Religionen, die das Gute wollen und Ausgrenzungen zunehmend ächten, Kunst, die nicht verhöhnend und beleidigend daherkommt, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, sind alle im jüdisch-christlichen Bereich gewachsen, wenn auch zum Teil gegen den Widerstand der Mächtigen in Kirchen. Leider wurde der Fortschritt auch zum Schlechten missbraucht.

 

Der Islam  ist somit, indem er die Gewalt sowohl in psychischer Form (unbedingtes kritikloses  Gehorsamsdenken, Zensur und Kritikverbot) als auch in physischer Form (Diskriminierung, Verfolgung bis hin zu Mord) als legales Mittel dazu nutzt, die irdische Machtposition auszubauen, nicht nur menschlich und religiös, sondern auch gesellschaftlich ein Hindernis in der Entwicklung des Menschseins, ja sogar ein Hindernis auf dem Weg zum wahren allliebenden Gott. Der Islam braucht gläubige Marionetten, um überleben und funktionieren zu können. Das Christentum bzw. der christliche Gott der Dreifaltigkeit (die Kirchen hätten zwar ab und an gern Marionetten) will keine Marionetten als Gläubige, sondern Menschen, die bewusst und frei aus Liebe zu Gott und den Menschen ihren Glauben leben. Zugegeben ein Ideal, aber ein erstrebenswertes!

 

Ja, zwei völlig unterschiedliche Religions- und somit Lebensentwürfe. Mir gefällt die christliche Variante erheblich besser, zumal sie auch eine völlig andere Himmelsvorstellung hat. Sie lässt uns auf ein Leben in Liebe zu Gott in Gemeinschaft mit Gott in völliger Harmonie und Geborgenheit hoffen, während unsere bedauernswerten Muslime sich ewig mit 72 Jungfrauen herumschlagen müssen. Keine himmlische Vorstellung weder für muslimische Männer noch für die himmlischen Jungfrauen und für die irdischen muslimischen Ehefrauen, die ihrem Mann bei diesem unsäglichen Treiben auch noch zuschauen dürfen, erst recht nicht. Aber vielleicht ist für Frauen der islamische Himmel auch schon gegeben, wenn sie nur von ihren Männern in Ruhe gelassen werden. 

 
Der Teil der islamischen Religionsideologie, der, um bestehen zu können, Gewalt in welcher Form auch immer, in der Predigt als Verbalform (also auch in Teilen des Koran oder der Hadithen und aus ihr gespeiste Predigten der Ausgrenzung und des Hasses auf Ungläubige) oder aber in der Tatform gegen Gläubige und Ungläubige (Gewalttaten in der Vita des Propheten und nachahmerische Gewalttaten auf Erden) gezielt als Mittel zum Zweck einsetzt, stammt nicht vom wahren Gott ab und ist somit allgemein zu ächten sowohl in der der Ausführung selbst als auch im Konservieren des geistigen Feindbildes „minderwertige Ungläubige“ in jeder Form.

 

6 Responses to “Der Islam und seine Affinität zur Gewalt”

  1. Erich Foltyn Says:

    das ist alles sehr aufschlußreich. Die Sache hat nur einen Haken: Um Gewalt auszuüben braucht man keinen Allah, z.B. Russland und die USA (und andere) hätten eine Grausamkeit, wenn es um ihre Existenz ginge, die sich die paar islamischen Beter und Jihadisten gar nicht vorstellen können. Und die Welt hat soviele Atomwaffen, daß alle Menschen mehrfach vernichtet werden könnten. Und ein Prophet, der in seiner Dummheit nichtsahnend das heraus fordert und soviele glauben daran, das ist wirklich eine riesige Fehlspekulation, eine hirnverkrüppelte Idee von der Welt. Weil eine Weltordnung, die nur deswegen friedlich ist, weil die Leute zu faul sind, dauernd einen Jihad zu kämpfen, das ist die Idee eines Gehirngeschädigten.

  2. Johannes Says:

    Was E. Foltyn sagt, ist nicht verständlich! Falls er meint, die Gewalt im Islam mit USA und Russland vergleichen zu müssen, dann sollte er einmal darüber nachdenken, was die Welt vor allem den Amerikanern zu verdanken hat: Freiheit und Demokratie und die Menschenwürde jedes einzelnen Menschen – erstmals in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 in Worte gefasst, die für die westlichen Länder zum Vorbild wurden. Dazu gehört auch die Freiheit, sich hier öffentlich zu äußern!

    Den Amerikanern verdankt Deutschland auch die Befreiung vom braunen Faschismus. 1989 schließlich bewirkten die Präsidenten Reagan und Gorbatschow auch die Befreiung der DDR vom roten Faschismus und die Wiedervereinigung in Frieden und Freiheit, weil – aus meiner Sicht – GOTT den Deutschen gnädig war und ihnen damit eine neue Chance gab. Ob diese auch genutzt wurde und wird, ist eine ganz andere Frage.

    • Saphiri Says:

      „… weil – aus meiner Sicht – GOTT den Deutschen gnädig war und ihnen damit eine neue Chance gab.“

      Ich sehe das nicht als Gnade Gottes.

      Gott hat von Anfang an dem Menschen, jedem Menschen, die Fähigkeit mitgegeben, sich zu entscheiden.
      Denken Sie an den Streit der Engel. Der eine entschied sich für das andere Reicht und verführt nach seiner Gesinnung alle Menschen.
      Doch ob sie sich verführen lassen den selbstgefälligeren Weg zu gehen oder selbst bestimmen den richtigeren, aber schwierigeren Weg zu gehen, das ist eben, das was wir als „Geschenk“, als Werkzeug zu existieren, so oder so, mit bekommen haben.

      Nicht alle sind in der Lage, gesundheitlich, selbstbestimmt ohne Hilfe zu entscheiden. Wenn die Fähigkeit zur Entscheidung eingeschränkt ist, dann muss geholfen werden, aber ohne zu bevormunden, zu unterdrücken oder auszubeuten.

      Hilfe und Sklavennutzung, das zu unterscheiden ist auch nicht allen in der westlichen Welt gegeben. Eigennutz steht meist oben an, bei Hilfsbereitschaft; oder warum gibt es in USA kein christlich politisches Sozialwesen, sondern nur ein Hilfswerk, das zum Betteln der Hilfsbedürftigen verdonnert?

    • Erich Foltyn Says:

      freilich haben die Völker auch ohne Islam viel Gutes geleistet und der Islam soll sich ein Beispiel nehmen. Ich als gläubiger Katholik und unbedingter Befürworter der Kirche und treuer Anhänger des Vatikan (und Sünder), kann mich gar nicht auf die Kirche berufen, wenn ich laut sage, daß für mich der Prophet Mohammed, Wienerisch gesprochen, ein Vollkoffer war, der damals schon in Konflikt war mit seiner Lehre. Aber heute können die Leute durch diesen Vollkoffer große Schwierigkeiten auf der Welt machen und das gefällt ihnen halt. Ich würde ja gar keinen Krieg führen gegen den Islam, sondern ich würde die islamische Welt zum Narren halten und wenn sie rabiat werden, muß man sich halt ein bißel verteidigen. Aber man müßte eine Politik machen, die sie zwingt, über sich selber nachzudenken. Ich wundere mich, daß hier in Österr und Deutschl noch viel Gebildetere Menschen leben als ich, die eine ungeheure Dummheit an den Tag legen, wenn sie an den Islam heran treten, aber auch gegenüber der Kirche. Weil daß Glauben nichts Wissen heißt, das kann nur einer sagen, der nie mit der Kirche in Berührung gekommen ist, wenn ich auch zugebe, daß Glauben an Christus eine gewisse Selbstbeschränkung in der Neunmalklugheit und der Spitzfindigkeitsintelligenz darstellt. Aber das was der Islam macht, das ist wirklich zu dumm und die nennen das Überzeugung, weil sie wollen nicht zugeben und nicht wahrhaben, daß sie einen unsichtbaren Allah ausbeuten, für den sie Kanonenfutter für den Jihad sind.

  3. Saphiri Says:

    Dass der Islam im Grunde keine Religion ist, dem stimme ich zu, weil:

    Religio – ich glaube.
    Das Glauben muss frei sein, frei selbstbestimmt gewählt.
    Geht aber eine ideologische Indoktrinierung voraus, dann ist es keine freie Selbstbestimmung. Der Glaube wird dann aus innerem(psycho-seelischem) Zwang genommen oder behalten.

    Das ist nicht ‚glauben‘ sondern ‚gehorchen‘.

    Der Koran verlangt willenlosen Gehorsam und droht den Ungehorsamen.

    Was soll daran Religion sein?

    Christen haben die freie Entscheidung. Leitlinien in den 10 Geboten und der Botschaft Jesus aus seiner Bergpredigt.
    Das macht es so schwer, ein guter Christ zu sein.
    Als Christ ist man immer nur auf dem Weg, ein Christ zu werden.

    Leichter ist es, Muslim zu sein. Ohne selbst Denken und Entscheiden zu müssen, ohne eigenen Willen nur bequem zu gehorchen. Das ist viel weniger anstrengend. Man kann dabei mental und gewissensmässig schlafen. Ein Muslim sagt, Allah weiss es. Wozu sollte er es also auch, egal was, wissen wollen?

    Man hält nach aussen sichtbar für alle, vor allem die Nachbarn, die Rituale und Kleidungsvorschriften ein, und man hat seine Ehre. Die wird dann verteidigt mit der Ermordung der Töchter, falls diese ihre Kleider – oder Verhaltensvorschrift nicht gehorsam befolgen. Und schon ist die alles entscheidende Ehre (vor den Nachbarn) wieder sauber!

    Diese gehorsam zu befolgenden Vorschriften stehen im Koran, Sure 24, Vers 32: „Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und dass sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was man davon sichtbar sein muss, und dass sie Tücher über ihre Busen ziehen sollen, und ihre Reize vor niemandem enthüllen, als vor ….“

    Und damit die Ehre erhalten bleiben vor den Nachbarn, Sure 24, Vers 27: „Schlechte Dinge sind für schlechte Menschen, und schlechte Menschen sind für schlechte Dinge. Und gute Dinge sind für gute Menschen, und gute Menschen sind für gute Dinge; sie sind frei von all dem, was sie ( die Verleumder) sprechen. Ihrer harrt Vergebung und einen ehrenvolle Versorgung.“

    Was sagt, solange der Gläubige nichts tut, was der Koran für schlechte Dinge anzeigt, solange also der Nachbar nichts von schlechten Dingen merkt, solange hat man seine Ehre.
    Also bestimmt der „Nachbar“, ob ein junges Mädchen den Ehrenmord verdient. Deshalb sollen die Muslime möglichst in enger Nachbarschaft leben, damit sie sich gegenseitig ihre Ehre kontrollieren.

    Alles steht im Koran, der einzelne Muslim, Muslima hat keine individuelle Wahl! Und man glaubt, allein Rituale einhalten macht einen guten Gläubigen. Begründung der Religion. So wird der Islam als Religion für die Religionsfreiheit in Europa begründet.

    Oh, Gott!
    Wie froh können wir sein, dass wir aus dem Denunziationsbedürfnis herausgewachsen sind, Herauswachsen durften!

  4. (Genesis 2,15-17) Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.

    Wer nicht weiß, was Gerechtigkeit ist, darf auch nicht wissen, was Ungerechtigkeit ist, um eine Existenz in „dieser Welt“ ertragen zu können. Zu diesem Zweck gibt es die Religion, die so erfolgreich war, dass sie die systemische Ungerechtigkeit der Erbsünde bis heute aus dem allgemeinen Bewusstsein der halbwegs zivilisierten Menschheit ausblenden konnte, während das Wissen seit langer Zeit zur Verfügung steht, um diese „Mutter aller Zivilisationsprobleme“ endgültig zu eliminieren:

    (Matthäus 5,38-42) Ihr habt gehört, dass gesagt ist: „Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei. Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der etwas von dir borgen will.

    „Der Herr sagte: Ihr habt alle Dinge verstanden, die ich euch gesagt habe, und ihr habt sie im Glauben angenommen. Wenn ihr sie erkannt habt, dann sind sie die Eurigen. Wenn nicht, dann sind sie nicht die Eurigen.“

    (nicht in der Bibel zu finden)

    Herzlich Willkommen im Himmel auf Erden:
    http://www.deweles.de/willkommen/cancel-program-genesis.html


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