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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Nepal will Konversionen zum Christentum bestrafen – 5 Jahre Gefängnis 10. Juni 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 19:22

Kathmandu: Mit einem neuen Strafgesetzbuch, das in diesen Tagen diskutiert wird, will die nepalesische Regierung Konversionen vom Hinduismus und Buddhismus zum Christentum oder anderen Religionen unterbinden. Laut Artikel 160 des neuen StGB wird jeder, der die Bürger des Himalajastaates auffordert, ihre Religion zu wechseln, mit bis zu fünf Jahren Gefängnis und hohen Geldstrafen bestraft. Die Nachricht löste unter de Christen des Hochgebirgsstaates Angst und Ärger aus. Sie fürchten eine neue Welle von Einschränkungen für die Religionsfreiheit. Am 15. Mai vorgeschlagen, muss das neue Strafgesetzbuch noch vom Parlament verabschiedet und von Staatspräsident Ram Baran Yadav unterzeichnet werden.

 

Nepals Justizminister Prabhu Sah erklärte gegenüber Asianews, daß „das Gesetz nicht gegen die Christen gerichtet ist, die mit ihren karitativen Werken dem Land einen großen Dienst erweisen“. Das Strafgesetzbuch sei aber „gegen jeden Zwang zum Christentum“ gerichtet, so der Minister. In den vergangenen Jahren habe es verschiedene Anzeigen von Hindus und Buddhisten gegen aggressive Formen des Proselytismus durch protestantische Gruppen gegeben. „Diese Vorwürfe betreffen nicht die katholische Kirche“, so Justizminister Sah.

 

Isu Jang Karki, Vertreter der Nepal Christian Society, verurteilt die Regierungsvorlage und weist die Behauptung, es sei Druck auf Menschen ausgeübt worden, um sich zum Christentum zu bekehren energisch zurück. „Die Vorwürfe behaupteter Zwangskonversionen sind falsch“, so Karki. Noch heute hätten die religiösen Minderheiten des Landes keine parlamentarische Vertretung. Es bestehe die Gefahr, daß das neue Strafgesetzbuch ohne Anhörung und Zustimmung der Christen verabschiedet werde und zum Instrument in den Händen extremistischer Hindus werde.

 

Seit 2007 ist Nepal ein laizistischer Staat, nachdem es jahrhundertelang eine absolutistische Monarchie hinduistischer Prägung war. Die provisorische Verfassung, die unter UN-Aufsicht erlassen wurde, verbietet Proselytismus, erlaubt aber allen Staatsbürgern frei ihren Glauben zu bekennen, ebenso missionarische und karitative Aktivitäten. Laut Angaben kirchlicher Vertreter bekehrten sich seit dem Ende der Monarchie Tausende Nepalese zum Christentum. Jeden Sonntag ist die katholische Kathedrale von Kathmandu bei der Heiligen Messe überfüllt. Die politische und ökonomische Instabilität der vergangenen Jahre und parteipolitische Konflikte hätten zu einer Stärkung der hinduistischen Bewegungen geführt, die für die Wiedereinführung der Monarchie eintreten und die in jeder Bekehrung eines Nepalesen zum Christentum einen Angriff auf die Tradition des Landes und den Staat selbst sehen. (Katholisches – Asianews/Giuseppe Nardi)

 

Pakistan: Bibelverbot wird angestrebt

 

Eine pakistanische Partei strengt derzeit einen Prozess an,

die Bibel wegen angeblich „pornographischen“ und „blasphemischen“ Inhalten zu verbieten.

Parteivorsitzender Farooqi: „Wir werden es nicht wie Terry Jones machen und das heilige Buch verbrennen“.

 

Islamabad (kath.net): Wegen angeblich „pornographischen“ und „blasphemischen“ Inhalten der Bibel wird derzeit in Pakistan von Mitgliedern einer muslimischen Partei ein Gerichtsprozess angestrengt mit dem Ziel, die christliche Bibel zu verbieten. Dies berichtet UcaNews. Der Parteivorsitzende Maulana Abdul Rauf Farooqi sowie verschiedene muslimische Würdenträger zitierten sogenannte „unmoralische Bibelgeschichten“ und behaupteten, diese seien für Muslime ein Ärgernis: Muslime „haben große Achtung vor allen Propheten und vor allen heiligen Büchern als Teil des religiösen Glaubens und denken noch nicht einmal daran, eine Blasphemie dagegen zu begehen“. Doch müsse man deswegen keinen Zusammenstoß zwischen den beiden Religionen befürchten, solange die Gerichtshöfe funkiontieren, sagte Farooqi weiter. „Unsere Rechtsanwälte bereiten einen Antrag vor, das Gericht zu bitten, die Bibel zu verbieten. Wir werden es nicht wie Terry Jones machen und das heilige Buch verbrennen“.

 

Nepal: Sind Predigten über das Evangelium bald verboten?

 

Neues Strafrecht will Konversionen unterbinden

 

In Nepal soll künftig mit Gefängnis und Bußgeld bestraft werden, wer andere zum Religionswechsel anstiftet. So sieht es der Entwurf des neuen Strafrechts vor, den Justizminister Prabhu Shah am 15. Mai im Parlament einbrachte. Einheimische Christen zeigten sich von diesem drastischen Vorschlag völlig überrascht: „Von den Planungen hatten wir nichts gewusst“, sagte Lokmani Dhakal, Generalsekretär der Nepalesischen Christengesellschaft, dem Informationsdienst Compass Direct. Christen sind weder im Ministerrat noch im Parlament des Landes vertreten. Bis 2007 war der südasiatische Himalaja-Staat das einzige hinduistische Königreich. Vor fünf Jahren wurde der Hinduismus als Staatsreligion abgeschafft. Christen befürchten, dass sich die junge Republik wieder zu einer Hindu-Monarchie entwickelt könnte und die Zeit relativer Religionsfreiheit damit vorbei wäre. Unter den 30 Millionen Einwohnern leben weniger als 1% Christen. 80% sind Hindus.

 

Gefängnisstrafen für Bekehrungsversuche: Paragraph 160 des Entwurfes verbietet Handlungen, finanzielle Anreize sowie falsche Versprechungen, um jemanden von dessen Glaubensüberzeugungen abzubringen und zu einer anderen Religion [Anm. Open Doors: beispielsweise vom Hinduismus zum christlichen Glauben] zu bekehren. Verstöße würden mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Rupien (ca. 470 Euro) und Haftstrafen von maximal fünf Jahren geahndet. Verurteilte Ausländer würden binnen sieben Tagen abgeschoben. Sollte das Strafrecht vom Parlament, von dessen Rechtsausschuss sowie nach zweiter Lesung vom Präsidenten gebilligt werden, könnten Glaubensgespräche mit Nicht-Christen über das Evangelium oder evangelistische Predigten als Bekehrungsversuch gedeutet werden und damit als Straftat gelten, befürchten Kirchenleiter.

 

Ursprünglich sollte bis zum 28. Mai eine neue Verfassung für Nepal verabschiedet werden, die auch Religionsfreiheit vorsieht. Die Frist wurde nun um drei Monate verlängert. Unterdessen erstarken hinduistische Kräfte, die den Hinduismus wieder als Staatsreligion erheben möchten. Die hinduistische Rastriya Prajatantra Partei Nepal hatte die Auflösung des Parlaments und Neuwahlen vorgeschlagen. Ihrer Meinung nach würde eine Volksabstimmung in der Wiedererrichtung eines Hindu-Königreiches münden. Das Volk sei von den politischen Machtgerangel zunehmend enttäuscht. {Quelle: Open Doors Deutschland}

 

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