kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wer ist glaubwürdiger und somit nicht mit Dummheit geschlagen? 9. Juni 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 20:22

Einfache Frage. Selbst wenn man Jesus nur als Propheten ansehen würde:

Wer ist glaubwürdiger und somit nicht mit Dummheit geschlagen?

Jesus, der Wunder, heilsame Wunder tut,

der Tote auferweckt,

der Kranke heilt,

der seinen Aposteln verbietet, ihn mit dem Schwert zu verteidigen bei der Festnahme,

der die Barmherzigkeit und Liebe über das Gesetz stellt (Ehebrecherin),

der Gott zum Vater aller Menschen macht und ihn vom Rachegottimage befreit, keine Kriege führt, um seine Botschaft auszubreiten,

der die Feindesliebe mit der Vollkommenheit seines Vaters verbindet,

der zu irdischen Lebzeiten verklärt wurde,

der am Kreuz seinen Feinden verzeiht,

den sein Vater aus dem Himmel heraus als seinen Sohn ansieht,

der von den Toten aufersteht und in den Himmel aufährt

 

oder Mohammed, der seine Botschaft, weil sie von Juden und Christen nicht angenommen wurde, mit Gewalt verbreiten muss, weil ihm offensichtlich echtes Charisma fehlte, der in gleicher Situation einer Ehebrecherin die Steinigung durchführen lässt, noch perfider, erst nachdem sie ihr Kind abgestillt hatte und so zu ihrem Kind noch eine innigere Beziehung hat aufbauen können,  der einen Gott vertritt, der die absolute Willkür gegenüber den Muslimen und erst recht gegenüber Andersdenkenden über alles setzt,  der mehr als 10 Frauen, darunter ein Kind, eine Cousine, die Schwiegertochter sowie neben seinen von seinem Gott legitimierten Ehefrauen auch noch Konkubinen sein eigen nannte, die Einehe durch Polygamie, durch legitimierten Ehebruch ersetzte, Frauen rechtlich für alle Zeiten ungleich gestellt hat, der in seiner Religionslehre Unrecht zu Recht erklärt, indem er den Dschihad, den Kampf „für Gott“ (kann er das nicht allein und ist er nicht allmächtig, er hat doch schon so viele Menschengeschlechter vernichtet, da kämes es ihm doch auch nicht auf ein paar mehr Völker mehr oder weniger an) , selbst gemordet und Ermordungen angewiesen hat, Kriegsgefangene ohne mit der Wimper zu zucken hat umbringen lassen und vielleicht sogar noch selbst Hand oder Schwert angelegt hat, und vieles andere mehr, was ja ohnehin bekannt sein dürfte.

 

Wer diese Fakten kennt, würde nur Jesus, selbst wenn er ihn nur als Propheten ansehen würde, nachfolgen, Mohammed aber die Gefolgschaft verweigern.

 

Gotteslästerung ist es, einen Gott wie Allah als Gott anzusehen und auch noch anzubeten, der ein Ebenbild eines primitiven menschlichen rachesüchtigen Machtmenschen darstellt und sich nicht scheut, eine so ausgrenzende Lehre wie den Islam als endgültige Siegelreligion in die Welt zu setzen; das ist göttliche Dummheit bar jeder Erkenntnis der Liebe, der Barmherzigkeit und der Tugend. Dummheit ist es, eine Religion zu verteidigen, die in aller Welt Chaos und Fried- sowie Lieblosigkeit, weil kritiklose Unterwerfungsmentaliät verbreitet. Eine Religion, die nicht hinterfragbar ist, ist eine totalitäre Ideologie, die genauso bekämpft werden muss, wie der Kommunismus, der Sozialismus und der Faschismus. Diese sind ebenso Missgeburten einer unseligen Geisteshaltung.

 

Was bilden sich Muslime ein, die anderen vorschreiben wollen, wen oder was sie anbeten dürfen? Was bilden sich Muslime ein, zu meinen, andere Gläubige seien minderwertige Wesen, die man diskriminieren könne? Was bilden sich Muslime ein, wenn sie mit dem vollen Brustton der Überzeugung sagen, dass Anders- oder Ungläubige Bewohner der Hölle sein werden? Woher wollen Muslime wissen, dass ihr Prophet wahrlich mit einem Engel gesprochen hat? Woher wollen Muslime wissen, ob dieser Engel von Gott gesandt worden ist? Woher wollen Muslime wissen, dass ihr Glaube tatsächlich der einzig wahre sei, nur weil ein Mensch dies gesagt hat und dies noch nicht einmal beweisen konnte durch Heilungswunder, durch Verklärung, durch Totenauferweckung und anderem?

 

Deshalb haben schon die Zeitgenossen des Siegelpropheten nicht an ihn geglaubt und haben ihren Glauben behalten. Denn wer Jesus nachfolgt, kann nicht zu einer Religion wechseln, die einen Gründer hat, der das Gegenteil eines vorbildlichen Menschen darstellt und auch noch verkündet, eine endgültige Siegelreligion in die Welt gesetzt zu haben. Christen ist es nicht erlaubt zu behaupten, dass irgendjemand in die Hölle käme. Jeder Gläubige hält seinen Glauben für wahr. Das ist auch in Ordnung. Es geht halt nur nicht an, dass andere Religionen diskriminiert werden.

 

Ich als Christ beleidige andere Religionen nicht. Ich nehme mir das Recht heraus, jede Religion zu kritisieren, deren Gott und Botschafter uns beleidigen, uns zu Höllenbewohnern erklären, zu den schlechtesten Geschöpfen, die Gott je geschaffen hat, zu minderwertigem menschlichen Abschaum, der weniger Rechte hat als Muslime und meinen, Herrenmenschen oder bessere Menschen als der Rest der Welt zu sein. Eine solche Religion ist nur geeignet, wie die materiellen atheistischen Unrechtsysteme Unfrieden in die Welt zu bringen wie der Versucher im Paradies. Solange vom Islam bzw. von einem Teil des Islams in aller Welt Verfolgung, Diskriminierung, Mord und Totschlag gegen Andersdenkende und andersgläubige Muslime ausgeht, solange in islamischen Koranschulen Hass, Ausgrenzung und Ungeist gelehrt wird, solange werde ich diesen Islam als ungöttlich und primitiv kritisieren. Es wäre ein Leichtes, wenn die Größen des Islam sich endlich von Gewalt, Terror, Hass, Diskriminierung, Verfolgung und Ausgrenzungsdenken offiziell verabschieden würden. Dann würde ich sofort verstummen. Solange Kirchen brennen, Menschen, egal ob Muslime, Christen, Atheisten oder Bahais, Aleviten, Juden und Andersgläubige verfolgt, diskriminiert werden und aus Angst vor Repressalien in islamischen Ländern nicht wagen, den Mund aufzumachen, solange ist und muss der Islam eine Religion bleiben, die in seiner radikalen Ausprägung als eine nichtgöttliche Ideologie geächtet werden muss.

 

Wer anderen Dummheit unterstellt, nur weil sie einen anderen Glauben oder keinen Glauben haben, der disqualifiziert sich selbst, seinen Gott und seinen Propheten.

 

Gastkommentar von Herrn Kemmer

 

4 Responses to “Wer ist glaubwürdiger und somit nicht mit Dummheit geschlagen?”

  1. *G.-K.* Says:

    Für seriöse Historiker sind solche Zeugnisse und selbst fragmentarische Erwähnungen von Personen so lange glaubwürdig, wie es keine gegenteiligen zeitgenössische Quellen gibt, die zum Beispiel die Existenz Jesu leugnen oder nur als Erfindung von Verrückten behaupten (oder andere Hinweise auf eine Fälschung – wie z.B. anachronistisches Vokabular oder Schrift). Das vollständige Fehlen irgendwelcher entlarvenden Hinweise – selbst durch die Gegner Jesu und der jüdischen Oberschicht – ist durchaus bedeutsam.
    Selbst, wenn die Existenz Jesu erst Jahrhunderte später erfunden worden wäre – noch mehr aber, wenn Jesus im ersten Jahrhundert „nach Christus“ erfunden worden wäre – hätten die Kritiker der Christen (und davon gab es mehr als genug) mit Sicherheit das absolute Fehlen von Hinweisen auf seine Existenz als Argument vorgebracht. Aber das gab es nicht.

    Natürlich gibt es jetzt die Verschwörungstheoretiker unter uns, die behaupten, das liege daran, dass alle Hinweise auf die Nicht-Existenz Jesu von gläubigen Christen vernichtet worden wären. So etwas behaupten Verschwörungstheoretiker eben. Aber dagegen spricht, dass ansonsten alle Arten von Kritiken an Jesus, den Christen und der frühen Kirche erhalten geblieben sind – nur eben nicht die Behauptung, er habe nicht existiert. Diese Behauptung kommt erst im 18. Jahrhundert auf

    Es ist zwar schade, aber für einen jüdischen Prediger auch nicht ungewöhnlich, dass Jesus selbst keinen einzigen Text verfasst hat. Das galt ja auch für die meisten der Propheten im Alten Bund, deren Hauptaufgabe die Predigt gewesen ist. Für sie und ebenso für Jesus gilt, dass alles, was wir heute noch von ihren Taten und ihren Lehren wissen, durch die Jünger aufgeschrieben worden ist – das aber oft erst Jahre später.

    Der Vergleich Jesu mit den Propheten des Alten Testamentes ist noch aus einem anderen Grunde sehr aufschlussreich: Falls die Juden Jesus zunächst für einen weiteren Propheten gehalten haben (was sehr wahrscheinlich ist), werden sie – genauso wie sie es schon bei den vorangegangenen Propheten getan haben – seine Worten und Taten aufgeschrieben und gesammelt haben. So sind die Prophetenbücher entstanden, und vermutlich auch die ersten Aufzeichnungen, aus denen später die Evangelien entstanden sind.

    Sogar das apokryphe Jakobus-Evangelium, das viele Legenden und märchenähnliche Wundergeschichten enthält, ist wahrscheinlich aus dem Brauch entstanden, Aufzeichnungen über besondere Personen zu sammeln. Nur, dass das Jakobus-Evangelium vermutlich von der Großfamilie in Nazareth zusammengestellt und dort weitergegeben wurde, weshalb es vor allem der dörflichen-familiären Tradition folgte und nicht so sehr dem christlich-historischen Anspruch genügt – darum wurde es auch nicht in die Bibel aufgenommen.
    Nun ist es allgemein bekannt, dass etwas, was mündlich weitergegeben wird, sich mit jeder Person, die daran beteiligt ist, wandelt. Bekannt ist das Spiel „Stille Post“: Kinder flüstern sich einen Satz zu und geben das, was sie verstanden haben, flüsternd an einen Nächsten weiter. Aus einem einfachen und klaren Satz wird so schon nach wenigen Stationen ein ganz anderer.
    Die Frage stellt sich also: Ist es überhaupt denkbar, dass ein so umfangreicher Text wie ein Evangelium, frühestens 20 Jahre nach dem Tod Jesu aufgeschrieben, noch den Anspruch auf Wahrheit erheben kann?

    So einleuchtend wie das Stille-Post-Prinzip ist, es kann nicht auf die Weitergabe von historischen Begebenheiten angewandt werden. Denn während das Stille-Post-Prinzip darauf setzt, dass immer nur ein einziges Kind weiß, was es gehört hat und was es weitergibt und es keine zusätzliche Kontrolle gibt, so ist die Weitergabe von Wissen über Ereignissen durch eine größere Gruppe sehr konstant: Denn das, was erzählt wird, wird schon während der Erzählung von der Gruppe korrigiert.

    Bedenken wir vor allem, von welcher Kultur wir reden: Rabbiner waren dafür bekannt, dass sie das ganze Alte Testament auswendig kannten, jeder Jude wurde in der Tradition der Schriften erzogen (was dazu führte, dass die Juden in der damaligen Zeit das Volk mit der größten Alphabetisierungsquote war!) und im Zitieren von Gesetzen, Geboten und der Geschichte des Volkes Israel.

    Außerdem ging es beim Weitererzählen der jesuanischen Worte um ein für alle Beteiligten höchst bedeutsames Gut, es wurde also – ganz im Gegenteil zum Stille-Post-Prinzip – sehr sorgfältig auswendig gelernt und weitergetragen. Wir kennen aus ganz anderen Zusammenhängen äußerst zuverlässige Traditionen über Jahrhunderte hinweg: So wurde zum Beispiel die Biografie von Alexander dem Großen erst 400 Jahre (!) nach seinem Tod geschrieben – und bis heute geht man von der historischen Glaubwürdigkeit der Biografie aus. Die märchenhaften Legenden um Alexander entstanden erst nach der schriftlichen Niederlegung seines Lebens.

    • Erich Foltyn Says:

      die Idee, daß die Bibel von jemand „erfunden“ worden ist, stammt von Leuten, die nie hinein geschaut haben und vielleicht glauben sie, sie selbst hätten das alles leicht erfinden können. Aber bei dem Text, der ziemlich anders ist, als wir es im Alltag gewohnt sind, können sich die Leute nicht auf den Inhalt konzentrieren, sie haben keine Zeit und es sind 1600 Seiten, für die man Jahre braucht, sodaß kaum wer jemals drin liest. Es sind nämlich unzählige Details angeführt, während der Sinn in dem großen Zusammenhang liegt von vorn bis hinten. Wenn jemand mehr liest, kommt er drauf, daß das niemand so leicht erfinden kann und bitte zu welchem Zweck ? Doch nicht, um der Menschheit eine riesige Selbsttäuschung zu verschaffen, wobei aber jeder mitbestimmen kann, ob er sich davon täuschen läßt ? Auf was für eine „Erfindung“ ist es zurück zu führen, daß sich damals vom Judentum eine Weltreligion abgespalten hat, die viel größer geworden ist als das Judentum ? Und was ist so interessant an diesem Jesus, daß seit 2000 Jahren die Menschen jeden Sonntag in die Kirche gehen und nur von ihm geredet wird ? Ich will nur daran erinnern, daß es die Menschen vor Jesus für notwendig befunden haben, Gott im Tempel Tiere zu opfern und da der Tempel ziemlich riesig war und die Leute ziemlich religiös waren, war da ein gewaltiger Schlachtbetrieb, dessen Zweck es war, daß das beste Fleisch am Altar verbrannt wurde, sodaß Rauch aufstieg. Jesus ist heute das Symbol, daß man statt dessen eine Hostie nehmen kann und Weihwasser statt Stierblut. Und ich persönlich bin der Meinung, man soll weder seine eigene Vergangenheit abstreifen wie ein paar dreckige Socken, sondern auch nicht die Erinnerung an die Geschichte der Menschheit, wo alles viel primitiver war, aber es waren Menschen und manches von dem, was sie bereits verstanden haben, ist auch heute nicht anders.

      Der Islam ist aber eine ideologische Fehlkonstruktion, ein in einem Hudri-Wudri-Verfahren geschaffenes Konkurenzneid-Unternehmen, dessen „Genialität“ darin besteht, daß die Menschen dadurch hirngeschädigt wurden und nicht mehr fähig sind, damalige Glaubensthesen zu relativieren. Daher je größer die Verbreitung, desto geringer die Qualität. Und wenn die ganze Welt islamisiert ist, dann geht sie unter. Der Islam lebt ja nur vom Feindbild der Ungläubigen. Wenn keine Ungläubigen mehr da sind, geht er zugrunde. Sie würden sich selbst alle in eine Ursteizeit-Gesellschaft zurück katapultieren, weil sie nur dort ihren Glauben bestätigt finden.

  2. Erich Foltyn Says:

    die Menschen sind ja keine Walrösser, daß sie Weibchen horten und um sie gegenander kämpfen, sodaß nur der Stärkste übrig bleibt. Die Menschheit hat, besonders mit der Mitbeteiligung aller Schwachen und Schwächsten und bei einem hohen Maß an Gleichheit untereinander so eine hohe Produktivität, daß alle in Fülle leben können und die ganze Umwelt über geht vor lauter Waren. Das Teilen untereinander ist auch eine Grundidee des Christentums, weil Gott hat alles zum Wohl aller Menschen geschaffen. Und weil er so übermächtig und über alle Maßen unbegreiflich ist, verbrüdert man sich vor seinem Angesicht, weil es kann nicht ein Einzelner Gott für sich allein beanspruchen gegen die anderen. Und Gott hat auch die Ungläubigen erschaffen und gerade, wie man mit denen umgeht, zeigt den Wert einer Religion. Aller andere ist Plunder und dieser Plunder ist vom Propheten Mohammed persönlich erfunden worden, sodaß ich allen Moslems ihrem Islam verzeihe. Aber man muss ihnen die Augen davor öffnen. Denn Mohammed hätte nicht Jesus, seinen Theologie-Kollegen als Feind betrachten sollen, sondern von ihm Theologie lernen sollen. Weil das was er gemacht hat, ist die Strafe für diejenigen, die nicht an Jesus glauben. Weil wenn das ein und derselbe Gott sein soll, dann muß man fragen, was das für ein Gott sein soll, wenn er zuerst auf die umständlichste Weise seinen Sohn hinopfert und 700 Jahre später widerruft er alles. Denn daß die Moslems alle Christen umbringen können, damit nur das stimmt, was sie sagen, das wird ihnen nicht gelingen. Daher müssen sie ihren Islam relativieren und wie sie das machen, das ist ihre Sache.

  3. Bazillus Says:

    Werter Vorkommentator:

    Danke für Ihren aufschlussreichen Kommentar. Eine Bereicherung für jedes religiöse Wissen. Ein fundierter Text, der auch für Laien nachvollziehbar ist.


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